Alte Schiffe,Heringe und reedgedeckte Häuser. 3.Teil

                           Dort wo der Landarzt wohnt.

Heute möchte ich euch auf eine Fahrradtour mitnehmen. Wir haben herr- liches Wetter, ideal zum Radeln. Also steigt auf und begleitet mich. Der Weg führt durch landschaftliche Idylle, immer am Ufer der Schlei entlang. Auf unserer 50 km langen Tour, werden wir die alten Schleidörfer besuchen. Diese urigen Dörfen sind Drehorte für die ZDF TV Serie “ Der Landarzt “ . Viele dieser Orte tragen in ihrem Ortsnamen  eine Endung auf „bY“, was soviel heißt wie Hof oder Bauernhof . Wir starten unsere Tour in Kappeln, der erste Ort den wir durchfahren ist Gördesby, bevor wir nach Arnis kommen. Jetzt treffen wir schon auf einen Ort, der in der deutschen Geschichte etwas besonderes ist. Mit 280 Einwohner und eine Größe von nur 0,46 Quadratkilometer, ist Arnis die kleines Stadt Deutschlands. Sie wurde 1667 auf einer Schleiinsel gegründet und erhielt schon damals das Stadtrecht, das sie bist heute inne hat. Viele Häuser der Stadt stammen noch aus dieser Zeit, darunter auch die alte Schifferkirche. Der alte Hafen zeigt heute noch, dass in dieser Stadt in der Mehrzahl Fischer und Schiffer gelebt haben. Weiter geht es, immer an der Schlei entlang. Wir erreichen Lindau, hier im „Cafe Lindau“ hat der Landarzt in der TV Serie seine Praxis. Unser Weg führt uns aber über die alte Hebebrücke zum „Obsthof“. Es wird Zeit für eine kleine Pause . Das gute Wetter erlaubt es uns, eine der Sitzgruppen im Außenbereich des Hoflandens einzunehem. Hier genießen wir mit Blick auf die Schlei, ein riesiges Stück Kuchen aus eigener Hofherstellung. Gut gestärkt führt uns der Weg über Krieseby wohl zu einem der schönsten Orte an der Schlei. Wir kommen nach Sieseby, eine kleine Ansiedlung die zur Gemeinde Thumby gehört. Dieser Ort mit seinen 21 reedgedecketen Häuser, ist wohl einer der ältesten und beschaulichsten Dörfer an der Schlei. Die alte Dorfkirche gleich am Ortseingang, wird als Wehrkirche erstmalig 1267 urkundlich erwähnt. Am liebsten würden wir diesen Ort gar nicht mehr verlassen. Mit den traumhaften Gärten alle mit Blickrichtung Schlei, sind wir wohl im Paradies gelandet. Auf unserem weiteren Weg können wir immer wieder riesige Anwesen und  Gehöfte in Alleinlage bestaunen. Jahreszahlen an den Gebäuden, stammen häufig aus dem 13. Jahrhundert. Über Winnemark und Koppersby geht es nun wieder zurück nach Kappeln . Ich hoffe ihr hatte Spass an unserer Fahrradtour.

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Der Vogelknipser legt mal wieder eine kleine Schreibpause ein . Es geht wieder auf eine Tour, unser neues Ziel wird entlang der Donau führen. Wo es endet wird, wissen wir noch nicht so genau.
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Alte Schiffe,Heringe und reedgedeckte Häuser 2. Teil

                                                       Kappeln

 

 

Wenn man über Kappeln schreibt oder spricht, kommt man schnell zum Thema Schlei und Hering. Selbst im Stadtwappen findet sich der Fisch wieder.  In alten Aufschreibungen kann man lesen, dass  schon im 15.Jahrhundert in Kappeln  dem Hering nachstellt wurde. Aus dieser Zeit stammt auch die  Art des Fischfangs, mit den Heringszäunen. Noch heute kann man diese Fangeinrichtungen im Hafenbereich von Kappeln sehen.  Der Hering war Ernährung und Einnahmequelle, wegen dessen auch Kriege geführt wurden. Noch heute bricht in der Stadt eine wahres Fieber aus, wenn es heißt „Der Hering kommt“ . Sobald die Wassertemperaturen der Ostsee steigen, was Mitte April bis Anfang Mai der Fall ist, steigt der Fisch zum Laichen in die Schlei auf. Dann ist in Kappeln der Ausnahmezustand angesagt. Angler aus ganz Deutschland stehen dann in Reihe und Glied am Ufer der Schlei und angeln auf Hering. Am Ende der Heringssaison feiern die Bürgen der Stadt ihre Heringswoche, ein Volksfest von überregionalen Bedeutung.  Bei diesem Fest wird dann auch  der jeweilige Heringskönig des Jahres erkoren . Wir sind ohne Wissen in dieses Getummel geraten und haben glücklicher Weise noch einen der wenigen Stellplätze gefunden. Der im Fischerhafen gelegene Platz, ist ein ideal Ausgangspunkt für einen Alt-stadtbummel oder eine Fahrradtouren entlang der Schlei. Dazu aben mehr in meinem dritten Teil . Ein Besuch von Kappeln kann ich nur empfehlen.

 

 

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Mein Stellplatztip: N54°40´2″-E9°56`14″ Ein Stellplatz mit direkt Blick auf die Schlei. Der Platz hat Strom V+E WC und Duschen.

Alte Schiffe ,Heringe und reedgedeckte Häuser 1. Teil

Mit meinem heutigen Post setze ich die Beiträge meiner Norddeutschlandtour fort. Begonnen habe ich  diese Serie schon vor meinem Familienurlaub . Gleichzeitig möchte ich auch  ein Versprechen einlösen, das ich einem meiner Blogleser gegeben habe. Ich beginne deshalb meinen Dreiteiler mit alten Segelschiffen . Die nächsten Beiträge zeigen dann die schöne Landschaft um Kappeln, der Schlei und dort wo der Landarzt sein Zuhause hat.  Kulisse für die Dreharbeiten dieser TV Serie, ist die Region der Schlei. (Wobei ich gestehen muß, dass ich noch nicht eine davon gesehen habe) .

 

 

 

 

Zur Kappeler-Heringswoche, einem traditionellen Fest bei dem sich alles um den Hering dreht, reisen auch viele alte Segelschiffe an. Sie liegen entlang  des gesamten Hafen . Hier hat man dann die Möglichkeit, diese alten Schätze aus nächster  Nähe zu besichtigen.

 

 

 

 

 

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Die Katze läßt das Mausen nicht 2.Teil.

Bei solch schlechten Lichtverhältnisse,  wie ich sie im ersten Teil meines Zweiteilers hatte, stößt jede Kamera an ihre Grenzen . Das die Sony es auch besser kann, zeigt sie im zweiten Teil . Was mich sehr gewunderte hat, war ihr schneller Autofocus bei Flugaufnahmen. Hier habe ich die Voreistellung für schnell bewegliche Motive genutzt . Jetzt zeigt sie, dass sie auch auf großen Entfernungen und das bei beweglichen Motiven recht gut zurecht kommt.  Die Fotos in diesem Teil meines Beitrags, sind im NSG De Putten bei Camperduin gemacht worden . Jetzt hatte ich gutes Licht, perfektes Wetter, schöne Motive und die Freigabe meiner Familie 🙂 zum fotografieren. Fotografenherz was willst du mehr……. Gut hin und wieder habe ich natürlich auch an Sandburgen bauen gedacht.

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Gute Nachrichten vom Neufelderkoog

Eine E-Mail vom Neufelderkoog, senden mir gute Nachrichten. Die Studenten der Beobachtungsstation im Schutzgebiet der Lachseeschwalben, schreiben mir gute Neuigkeiten. Obwohl die Schutzeinrichtungen durch idiotisches Wirken verstört wurden, konnte in diesen Jahr ein Rekord- ergebnis bei der Brut der Lachseeschwalben verzeichnet werden . Es ist das beste Ergebnis, seit dem das Schutzprogramm aufgenommen wurde. Nun bleib zu hoffen, das im nächsten Jahr noch mehr Vögel aus ihrem Winterquatier zurück kommen und  mit dem speziellen Ring beobachtet werden können. Ich werde natürlich auch wieder dort sein und die Schwalben beobachten. Vielleicht hat ja von euch jemand Lust, sich mit mir dort zu treffen, um diesem einmaligen Vögel zu beobachten.

RICHTIGSTELLUNG: Bei meinem Beitrag zu den Lachseschwalben ist mir ein Fehler unterlaufen. Es sind nich 71 sonder nur etwas über 40 Lachseeschwalbenpaare die dort brüten.

Die Katze läßt das Mausen nicht. Teil 1

Oder anders gesagt, ein Vogelknipser kann doch nicht ohne einen Vogel geknipst zu haben, aus dem Urlaub nach Hause kommen .  Da sich das Wetter in den ersten Tagen unseres Familienurlaub  nicht grad von der strandfreundlichen Seite zeigte, machte ich mich auf den Weg, um unsere Urlaubsregion zu erkunden. Wie schon im Vorfeld angekündigt, mußte meine große Kameraausrüstung daheim bleiben. In meinem Reisegepäck befand sich aber meine neue Sony RX 10 Mark 4.  Eine Kamera die sowohl in der Werbung als auch in den Testberichten einiges versprach. Jetzt sollte sich zeigen, was sie wirklich kann.  Mit dem Fahrrad ging es zum NSG „Balgzandpolder“, eine Radtour von etwa 40 Minuten.  Dieses Gebiet liegt auf der Wattenmeerseite von Nordholland, etwa 3 km vom Marinehafen Den Helder entfernt. Hier gibt es einige Beobachtungsstationen und das Naturcentrum „t`Kuitje“. Von hier startet täglich mehrmals naturgeführte  Wattwanderungen.  Mein erster Eindruck von diesem NSG sagte mir, es gibt hier viel zu beobachten. Kaum hatte ich den ersten Beobachtungspunkt erreicht ,da setzte auch schon der Regen ein.   Mit dem Fernglas konnte ich eine beachtliche Vielfalt an Vögel beobachten, darunter ein großer Trupp von etwa 70 Löfflern . Es war fast alles vertreten, was sich um diese Jahreszeit an der Nordsee normal aufhält. Die Bedingungen zum Foto-grafieren waren aber  alles andere als gut, kaum Licht dazu Nieselregen. Dennoch versuchte ich mein Glück, und konnte aus dem überdachten Beobachtungspunkt einige Fotos machen. Im meinem zweite Teil zeige ich ein andere NSG und das dann bei besseren Bedingungen.

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Das Storchendorf Bergenhusen

Auf unserer Reise in den Norden, stand ein Ziel ganz oben auf der Besuchs-liste. Der kleine Ort im Landschaftsgebiet Stapelholm, das  zwischen den Flüssen Treene und Sorge gelegene Storchendorf  Bergenhusen.  In dem kleinen idyllischen  Dorf leben etwa 680 Einwohner. Hier fühlen sich von März bis September aber auch mehr als 20 Storchenpaare zuhause. Bei unserem Besuch waren es 21 Horste die belegt waren, es gibt aber mehr Nester im Ort. Ein Dorf das auf eine lange Geschichte zurück greifen kann. Schon 1304 wird  die alte Kapelle urkundlich erwähnt, auf deren Grundmauern steht heute die 300 Jahre alte Dorfkirche. Ein Bummel durch die Gassen des Ortes zeigt viele alte Häuser, mit einer langen Geschichte . In einem dieser Häuser hat der NABU ein Storchen-Informationszentrum eingerichtet. Für mich besonders interessant ein Haus, in dem sich ein Künstler niedergelassen hat. Die offnenen Türen und der Garten zeigen viel von dem war er erstellt. Mich haben in diesem Dorf nicht nur die Störche begeistert.

                                              Das Dorf Bergenhusen
                                            Die Störche von Bergenhusen

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So ihr lieben das war jetzt erst mal für drei Wochen mein letzter Beitrag. Es geht mit der gesamtewn Familie in den Urlaub . Da nehme ich nur eine einfache Kamera mit, um Sandburgen zu fotografieren. 🙂

Bis denne Werner