Vor einem Jahr (5)

Die letzten Fotos

Liebe Leser, mit diesem Beitrag zeige ich euch einen letzten Fotomix von meiner Tour zum NSG Geltinger Birk. Gleichzeitig ist es auch mein vorerst letzter Beitrag, ich lege eine Blogpause ein . Nach langer langer Zeit, haben wir unser Wohnmobil am Wochenende aus der Scheune geholt und reisefertig gemacht. Ich habe zwar die Folgen meiner Op´s immer noch nicht ganz überstanden, lege aber nach Absprache mit meinem Arzt eine Behandlungspause ein . Diese wollen wir dazu nutzen, um die erste Reise nach Corona und Krankenhausaufenthalt zu unternehmen. Sofern es mir möglich ist, werde ich unterwegs eure Beiträge lesen und auch kommen-tieren . Wenn es mal nicht klappen sollte, liegt das nicht an meinem Willen, sonden mehr an einer fehlenden Internetverbindung. Wir freuen uns auf diese Reise, weil wir sie nach dieser problematischen Zeit dringend gebrauchen.

Ich wünsche euch eine gute Zeit bleibt gesund, bis denne euer Vogelknipser.

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Vor einem Jahr ( 4)

Der König der Lüfte

Wie schon in meinem ersten Beitrag geschrieben, stand die Beobachtung von Seeadlern ganz oben auf unserer Wunschliste dieser Tour. Nur zwischen Wunsch und Tatsächlichem, klafft meistens eine große Lücke auseinander. Ich wußte zumindest, dass es im Geltinger Birk Ansiedlungen dieses großen Greifer gab . Vor unserer Anreise, wurde in Beobach-tungslisten von jüngste Sichtunge dieser Vögel geschrieben. Wir hatten Glück, schon auf den ersten Metern unserer Wanderung durch das Birk, konnten wir in einiger Entfernung unsere Wunschbeobachtung hören und auch sehen. Zugern hätte ich den Seeadler einmal am Boden fotografiert. Wie schon so oft zuvor, mußte ich solche Bilder als Wunschdenken abharken. Dafür hatte ich das Glück , sie bei gutem Licht ohne große Hindernisse am blauen Himmel zu fotografieren . Häufig drehen sie auch ab und entfernen sich, hier taten sie mir den Gefallen und kamen auf mich zugeflogen.

Die kleine Flußseeschwalbe läßt sich nicht von dem großen Greifer beeindrucken und vertreibt ihn aus ihrem Revier.

Er hat mich genau im Sichtfeld seiner scharfen Augen .

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Vor einem Jahr (3)

Im Reich der Kormorane

Wer ist 5LE ? Ob ich eine Antwort auf diese Frage erhalten werde, kann ich euch noch nicht sagen. Immerhin liegt meine Beobachtung schon ein Jahr zurück. Ich habe die Ringnummer mit dem Beobachtungsort der Berin-gungszentrale trotzdem noch gemeldet. Vielleicht ist den Wissen-schaftlern meine zusätzliche Information ja wichtig und ich bekomme eine Rückmeldung. Der Nestling, der einst von ihnen beringt wurde hat zwisch-enzeitlich eine eigene Familie gegründet und erfolgreich Nachwuchs aufgezogen. Ich habe schon häufig Vögel mit Beringungen fotografiert, darunter war nie ein Kormoran. Selbst in großen Ansiedlungen, konnte ich keine Vögel mit solch einem Ring entdecken. Im Geltinger Birk gab es auch solch eine große Ansiedlung, die zugleich auch Brutrevier für Kormorane war. Diese Reviere sind schon von weitem zu erkennen, meistens sind es kahle Bäume die von Kot übersäte sind.

In solch einem Brutgebiet herrscht ein hektisches Treiben, es ist ein Kommen und Gehen.

Die Elternvögel tragen eine Futtergabe nach der Anderen, in das Nest ihren hungeringen Küken. Schon von weitem erkennen sie ihre Eltern und reißen ihr Schnäbel weit auf. Es ist ein unüberhörbares Schauspiel, was sich in den Bäumen abspielt. Ruhe gibt es in den Brutrevieren nur am Abend . Jetzt bekommen die Eltern auch eine verdiente Paus, und haben Zeit für ein erfrischendes Bad.

Auf der Suche nach dem Brutgebiet im Geltinger Birk, brauchte ich nur auf mein Gehör vertauen, das hat mich mitten in das Revier geführt .

Den Vögeln bei der Fütterung zuzusehen, hat mir besonders große Freude bereite. Auch allein deshalb, weil ich hier meinen Meldevogel 5 LE entdeckt habe.

In den Abendstunden füllte sich das Revier noch einmal um einige Kormorane, es waren wohl unverpaarte Vögel, die hier in der Nähe ihre Schlafplätze hatten.

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„Frohe Pfingsten“

Der Engel und der kleine Spatz

Ich habe euch für meinen Pfingstgruß dieses Foto ausgesucht, das Hoffnung und Leben symbolisiern soll. Der Engel steht für die Hoffnung und der junge Spatz, für das neue Leben. Dazu läßt die Morgensonne den Tisch im wärmenden Sonnenlicht erstrahlen, während der Rest im kalten Schatten liegt. Nach der schweren Zeit, die wir alle hinter uns haben, möge es ein gutes Zeichen für die Zukunft sein. Ich wünsche euch allen schöne Pfingstage , bleibt gesund und passt auf euch auf.

Lieber Grüße und „Frohe Pfingsten“, euer Vogelknipser.

Vor einem Jahr (2)

Auf der Suche nach den Koniks

Wie fast immer vor unseren Reisen, informiere ich mich über die NSG die wir besuchen wollen sehr genau . So gab es in meinem Notizbuch einen Eintrag, der Seeadler und Konik hieß. Bei dieser Tour stand die Beob-achtung der Kleinpferde, die aus Osteuropa stammen auf unserem Tagesprogramm. ( “ Konik“ polnisch kleines Pferd). In einigen NSG werden diese sehr robusten Pferde, als Landschaftspfleger eingesetzt. Sie bleiben ganzjährig im Freien und sind sich zum größten Teil selbst überlassen. Der Ranger des NSG sagte mir, dass sie sich häufig im Bereich der alten Windmühle aufhalten. Taten sie bei unserem Besuch aber leider nicht . Dort konnten wir statt dessen, Gallowy Rinder beobachten . Diese schottischen Hochlandrinder schienen sie hier im Geltinger Birk sehr wohl zu fühlen.

Unser heutiges Ziel war aber die Beobachtung von Pferden, also machten wir uns auf dem Weg . Es gab da nur ein kleines Problem, das ich bei der Info wohl übersehen habe. An diesem Tag waren wir mit den Rädern unterwegs, da wir ja die erste Strecke bis zur Mühle schon abwandert waren. Nur die Räder waren uns an diesem Tag nicht von großem Nutzen. Der inner Bereich des NSG darf nicht mit Räder befahren werden. Es ging also auf Schustersrappen weiter. Was sich bei meiner Kameraausrüstung, die in den Gepäcktaschen der Räder verstaut war, als recht schwierig erwies. Wir entschieden uns für einen der vielen markierten Wege, der sich als nicht schlecht erwiesen hat. Es gab sehr viele Singvögel und einige Greifvögel, die wir auf dieser Route entdecken konnten . Auch Seeadler aber dazu später in einem weitern Beitrag mehr. Nur leider gab es keine Korniks zusehen.

Wir haben schon mit dem Gedanken gespielt, die Tour abzubrechen. Die Last der Kameraausrüstung ist uns immer schwerer gefallen . Wir wollte diese Stecke wiederholen, dann aber mit kleinerem Gepäck. Auf einer Lichtung bei einem kleinen See, konnte ich dann doch noch durch das Fernglas eine Gruppe von Pferde ausmachen. Da die Gruppe doch recht weit von unserem Standpunkt entfern war , habe ich die Kamera mit großem Objektiv auf ein Stativ montiert. Das Schleppen hatte sich gelohnt, ich konnte einige Fotos der Koniks machen.

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Vor einem Jahr (1)

Auf dem Weg zur Chalotte

Liebe Leser, heute werde ich meine kleine Serie “ Gartensafari“ unterbrechen . Der Grund dafür ist ein Speicherkartenfund, der sich in einem der kleinen Fächer meines Fotorucksack versteckt hatte. Es ist fast auf den Tag genau ein Jahr her , dass wir eine WoMo-Tour bis weit in den Norden Deutschlands unternommen haben. Unser damaliges Ziel war der Yachthafen Wackenballig, ein sehr überschaubares Örtchen, am östlichen Ende der Flensburger Förde. Der Wohnmobilstellplatz im Hafen, war Ausgangs-punkt für Rad und Wandertouren. Der für uns idealer hätte nicht liegen können,war er doch nur wenige Schritte von der Ostsee und dem Radweg entfernt. Die Wegführung gab uns immer einen sehr schönen Blick auf Strand und Ostsee. Für Badegäste sei aber schon einmal vorab gesagt, es ist nur ein kleiner Teil des Strandes frei für ein Badevergnügen

Der größte Teil gehört zum NSG Geltinger-Birk und ist allein den Vögeln überlassen. Schon auf den ersten Metern unserer Wanderung, konnte wir Vögel beobachten. Dabei waren für mich verwunderlich, eine große Ansiedlung von Gänssägern und besonders der für mich nur selten zu beobachtende Mittelsäger.

Nach wenigen Kilomtern war für uns deutlich zu erkennen, wir wandern auf einer Halbinsel. Weit bis ins Land eingebettel, lag ein Brackwassersee mit einer einmaligen Vegetation, den wir auf dieser ersten Tour umlaufen wollten. Unser heutiges Tagesziel war das Wahrzeichen des Schutzgebiet, die alte Windmühle „Charlotte“. Eine Erhebung bei der Mühle, gab uns einen sehr schönen Rundblick über diesen einmaligen Lebensraum . Hier sollte unserer erste Tagestour auch enden.

Ich werde in weiteren Teilen noch näher auf das 773 Hekta große NSG Geltinger Birk eingehen. Ein Schutzgebiet in dem Seeadler und über das Jahr verteilt 200 verschiedene Vogelarten zu beobachten sind. Hier ganz besonders in der Brut, Rast, und Überwinterungszeit.

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Mein Tipp für Wohnmoblisten :

Der Platz am Hafen verfügt über 12 Plätze, hat eine V+E, Strom (1,50 Euro extra) Dusche und WC sind im Preis von 16 Eoro mit enthalten.

N54°4522´´E9°52´41´´

Es gibt noch einen weiten Platz in der Nähe.

Gartensafari 8

Amselbad

Liebe Blogfreunde, zum achten Teil meiner Serie „Gartensafari“ habe ich mich entschieden, auf einen Text zu verzichten. Ich denke das die Fotos alles erzählen , was es dazu zusagen gibt. Ich wünsch euch viel Spaß beim Betrachten der Bilder .

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Gartensafari 7

Happy Wold Bee Day

Der 20. Mai ist Weltbienentag. Dieser Tag wurde von der Generalver-sammlung der Vereinten Nationen aufgerufen. Wegen des drastischen Rückgang der Bienen, haben alle Nationen ein Abkommen unterzeichnet, das die Bienen unter einen besonderen Schutz stellen sollte. Eigentlich sollte dieser Tag ein Tag der Freude und der Hoffnung sein, was er aber bei Weitem nicht ist. Während ich diese Zeilen schreibe, werden wahrscheinlich schon wieder Tonnen von Gift auf Felder, Wiesen, Wälder und Weinberge in der ganzen Welt verspritzt. Der ehemalige Bundeslandwirschaftsministe (Schmidt CSU bis März 2018), hat in einem Alleingang, mit seiner Unterschrift bei der EU dafür gesorgt, dass Glyphosat heute noch zum Einsatz kommt. Einige Länder haben wegen des umstrittenen Einsatz, mittlerweile einen nationalen Ausstieg dieses Giftes ausgesprochen. Landwirtschaftsministerin J. Klöckner sperrt sich gegen ein nationalen Verzicht von Glyphosat und stellt erst 2022 solch einen Austieg in Aussicht. Was nutzt ein Abkommen der Vereinten Nationen, wenn weiter bienen-vernichtendes Gift auf unserer Felder gespritzt wird . Heute ist durch Untersuchen bekannt, dass diese Ackergift mit verantwortlich für den Verfall unserer Bienen ist. Aus Anlass dieses Ehrentag der Bienen, befasst sich meine heutige Beitrag „Gartensafari“ mit diesem Thema. Ich zeige euch einige Fotos, die ich in den letzte Tagen in meinem Garten gemacht habe. Ich gehe nicht weiter auf die Bienenarten ein, mir fehlt auch noch das nötige Wissen dazu . Ich beschäftige mich in der letzten Zeit mit dem Thema Bienen und Wildbienen, habe dazu auch schon einiges gelesen . Schon seit einigen Jahren, steht eine ganze Hotelkette für Bienen in meinem Garten. Damit die Hotelgäste auch ausreichend mit Nahrung versorgt werden, habe sich im laufe der Zeit, meine Anpflanzungen völlig verändert. Heute sind es Kräuter und bienenfreundlich Gewächse, die meinen Garten zieren. Wobei ich sehr genau darauf geachtet habe, das die Blütenperioden der Pflanzen immer fortlaufen Nahrung für meine Gartengäste bilden. Sollte jemand von euch mir ein gutes Bestimmungsbuch empfehlen können, kann er mir das gerne schreiben. Das was ich bis jetzt gefunden habe, stellt mich nicht zufrieden. Schön wäre ein Buch, wie ich es aus der Vogelkunde kenne , welches die Bienen als Zeichnung zeigen. So lassen sich die Arten viel besser bestimmen. Leider bin ich da bis jetzt nicht fündig geworden.

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Gartensafari 6

Der Star in meinem Garten

Wer kennt es nicht, das alte Kinderlied.

Alle Vögel sind schon da, Amsel, Drossel, Fink und Star? Ja, alle waren sie schon da, bis auf einen der fehlte noch in diesem Jahr. So oder so ähnlich können eine dieser Strophen bei mir lauten. Bis jetzt konnte ich es noch nicht in unserer Nähe beobachten, unser Starenpaar. Hatten sie im letzten Jahr, doch eine sehr schwierige Aufzucht . Es kam auch nur ein Jungvogel dabei raus, wobei es sonst meisten vier Nestlinge sind die flügge werden. Unser Rasen der sich sonst als sichere Fundgurbe für Regenwürmer erweist, war nur noch eine braune, trockene und harte Öde. Die Stareneltern konnte hier durch die lange Trockenheit, keine Würmer mehr finden und das war nicht nur bei uns so. War das der Grund für das Ausbleiben der Stare? Ich hatte mich schon damit abgefunden, in diesem Jahr auf das variatenreiche Morgenkonzert des Männchen verzichten zu müssen.

Dann konnte ich doch seine ersten zarkhaften Melodien hören, hoch oben aus einem unserer Strassenbäume erklang sein Gesang . Er war zurück.

Wenige Tage Später konnte ich sie dann beide beobachten, Herr und Frau Star. Gemeinsam waren sie auf unserem Rasen bei der Würmersuche zu sehen.

Es sah nicht so aus, als wenn sie hier normal nach Würmer suchen würden . Es wirkte viel mehr so, als überprüften sie ihr altes Brutrevier . Reicht das in diesem Jahr für die Aufzucht unserer Küken? Waren hier genügend Würmer zu finden ?

Ein prüfender Blick auf ihren Brutkasten zeige ihnen , es scheint alles in Ordnung zu sein . Wir können uns ohne Sorgen nierderlassen . Ich hoffe es zumindest, dass dieses Starenpaar sorglos in diese neue Brutsaison schauen kann . Es fehlt auch dieses Jahr wieder an Wasser. Ich sorge allerdings etwas vor und bewässer über unseren alten Brunnen unsere Rasenfläche. Wobei es mir dabei weniger um einen schönen grünen Zierrasen geht . Ich möchte das die Vögel hier ausreichend Futter finden, was die Amseln schon einige Zeit kräftig nutzen.

Wenn ich diesen Zustand beibehalten kann, sehe ich weniger sorgenvoll in die neue Brutsaison .

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Gartensafari 5

Der hinkende Paul

Das ist der „Hinkende Paul“, eine Dohle, die schon seit vielen Jahren als Gast in unserem Garten lebt. Diese Rabenvögel können bis zu 15 Jahren alt werden.

Druch seinen verkrüppelten Fuss, ist Paul wie ihn meine Enkelin getauft hat, gut von den anderen Dohlen zu unterscheiden. Auf diesem Foto ist seine Verkrüppelung gut zu erkennen.

Während die anderen Dohlen meistens in einer lebenslangen Paarge-meinschaft leben, ist er ein Einzelgänger. Er gehört sonst aber wohl zu einer großen Famile. Wenn es im Herbst langsam dunkel wird, kann ich beob-achten, wie er sich seiner Familie anschließt, um in den nahen Bäumen zu schlafen . Diese Beobachtung kann man im Herbst sehr häufig machen, das sich Rabenvögel in alten hohen Bäumen zum schlafen treffen . Aus allen Himmelsrichtungen fliegen sie dann ein.

Jetzt im Sommer bleiben sie ganztägig auf den Dächern, wo sie auch schlafen. Der Grund liegt wohl darin, dass sie die alten Kamine der umliegenden Häuser als Brutplätze nutzen . Hier wachen sie dann über ihre Jungen.Von den nahen Feldern, die hinter unsern Häusern liegen, hole sie das Futter für ihre Nestlinge. Immer wieder kann man beobachten, dass sie in den Schornsteinlöcher verschwinden um Nistmaterial und Futter ins Innere zu bringen.

Im Winter, wenn das Futter auf den Feldern rar wird, fallen sie in großen Trupps in unsere Gärten ein . Jetzt werden die Futterstellen, die ich für die kleineren Singvögel eingerichtet habe geplündert. Immer wieder muß ich mir neue Dinge einfallen lassen, um ihnen den Futterzugang zu erschweren . Ich kann nicht so schnell Futter nachlegen, wie die Dohlen es weg fresse .

Paul hat seine eigene Futterstelle, er hat keine Chance die Futterstellen anzufliege. Es könnte sich auch nicht mit seinem kaputten Bein festzuhalten. Wenn man es so möchte, habe ich Paul einen behin-derungsgerechten Futterplatz eingerichte, den er auch regelmäßig aufsucht. Neugierig schaut er vom Dach herunter, ob ich auch schon wieder Futter für ihn nachgelegt habe.


Die letzten drei Fotos lassen sich durch Anklicken vergrößern.

Gartensafari 3

Ungewollte Tiere!!!

Die Futterstellen für Vögel sind in meinem Garten so eingerichtet , dass die Futtergaben nicht größer sind, als das was die Vögel an einem Tag fressen können . Ich achte auch sehr darauf, dass möglichst keine Futterreste am Boden liegen bleiben. Die Fressstellen sind so angebracht, dass sie nur von den Vögeln angeflogen werden können. Was so manchen Gast zu akro-batischen Flugmanöver zwingt, wie zum Beispiel die Dohlen, wenn sie an das Futter kommen wollen. Dennoch hatte ich einen Gast an solch einer Stellen, den ich da nicht gerne sehe. Ich traute meinen Auge nicht, saß ich doch nur wenige Meter von dieser Ort entfernt, als sich eine Ratte diese Futterquelle ausgesucht hatte. Ich hätte nie geglaubt, dass sie das Futter ereichen könnte. Grad diese Futterstelle schien mir so sicher vor ungewollten Besuchern zu sein . Sie hing an einer steilen Wand, ca 2.2 m über dem Boden und schien mir durch kletter kaum erreichbar. Von untern nahm sie die Witterung des Futter auf . Ratten haben eine sehr gute Nase und sind äußerst schlau. Ich konnte genau beobachet welchen Plan sie ausheckte, um an das Futter zu gelangen. Erst saß sie dort eine ganze Weile und überlegen, wie sie an diese Stelle kommen könnte. Springen, was sie auch versuchte ging nicht, das war viel zu hoch Steil. Es ging nur an der steilen Wand hoch,bis zum Dach der Garage . Von hier balancierte sie über das Dach in Richtung Futter. Leider kann ich euch nicht alles von meiner Beobachtung zeigen, denn mein Akku war leider leer. Ich mußte schnell Handeln, denn diese Nager möchte ich nicht in meiner Nähe haben . Ich habe das Problem schon gelöst, bevor sich hier eine ganzer Trupp nieder läßt.

Von unten nahm ihre gute Nase die Witterung des Futter auf.
Steil ging es an der Wand nach oben immer dem Geruch nach.
Immer höher bis das Dach erreicht war
Das Dach ist erreicht und leider der Akku von der Kamera leer . So konnte ich den Rest nicht Fotografieren . Sie hat aber das Ziel Futter erreicht .

Gartensafari 2

Kann das sein ?

Ein gemütlicher Stuhl der meinem Problemen gerecht wurde und ein schöner Platz im Schatten , sollte mein Beobachtungsplatz für die nächsten Tage werden. Schon nach kurzer Zeit, ging meine Kamera in den Anschlag und wurde ausgelöst . Es war ein Zitronenfalten den ich fotografieren konnt. Es dauerte aber nicht lange, da weckte ein anderer Falter mein Interesse. Sein merkwürdiges Flugverhalten kannte ich, solch einen Falter hatte ich schon im letzten Jahr und auch im Jahr davor beobachten können. Ein Blick in mein Fototagebuch zeigte mir, es war zur gleichen Zeit und auch hier bei mir im Garten, wo ich ihn beobachten konnte. Sollte es tatsächlich ein „Großer Fuchs“ sein ?

Zum Vergleich hier der “ Kleine Fuchs“ zu erkennen an den drei schwarzen Flecken auf seinen Flügeln.





Hier der „Große Fuchs “ vier Flecken zieren seine Flügel.

Hatte mich dieser seltene Falter ein weiteres Mal besucht ? Unter dem Titel „Ein seltener Gast in meinem Garten “ habe ich im letzten Jahr über diesen Falter ein Beitrag gepostet. Auch im vergangenem Jahr, hat er ganz gezielt unsere mächtige „Gold Ulme“ angesteuert. Ich war mir aber noch nicht zu 100% sicher, ob es sich um die gleiche Falterart handeln würde . Durch sein unruhiges hin und her fliegen, konnte ich seine Erkennungsmerkmale nicht ausmachen. Nun setzte es sich doch ab, nicht wie erhofft in der Ulme, sondern in einem Haufen Strauchabschnitte . Meine Frau hatte unterhalb der Ulme, einige Sträucher getrimmt , diese Abfällte waren sein willkommener Landeplatz. Der „Große Fuchs“ ernährt sich nicht wie viel Insekten von Pollen , er bevorzugt Säfte und Harz, die er in der Hauptsache in Weiden oder halt in Ulmen findet. Der frische Strauchabschnitt war für ihn eine gute Nahrungsquelle und mir gab es die Gelegenheit, ihn genauer anzusehen.

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Hier im frischen Strauchabschnitt, findet der Falter seine bevorzugte Nahrung. Dieser Falter zeigt keinerlei altersbedingte Spuren an seinen Flügeln. Es ist ein Foto aus dem gleichen Zeitraum, von diesem Jahr. Es ist also eindeutig ein zweiter Großen Fuchs in meinem Garten. Ich konnte aber immer nur einen, gleichzeitig beobachten.

Es war wie ich es schon vermutet hatte der „Große Fusch“, der mich hier in meinen Garten besuchte. Eine Falterart die als echte Schmetterlinge über-wintern. Wenn ich hier von echten Schmetterlingen schreibe , bezeichnet das die Falter, die nicht als Raupe oder Puppe überwintern, sondern als echt lebender Schmetterling. Der Fuchs verbringt den Winter im südwesten von Afrika. Namibia ist für diese und viele andere Falterarten ein bevorzugtes Winterquatier. Er und einige andere Schmetterlinge, sind echte Lang-streckenflieger. Sollte dieser seltene Falter, tatsächlich zu mir in den Garten zurückgekehrt sein???? Schon im dritten Jahr, kann ich diesen Falter nun in meinem Umfeld beobachten . Verblüffent ist dabei , dass es nicht nur eine kleine Stippvisite ist, die er hier abhält, mittlerweile ist er in der vierten Woche in unserem Garten. Eine weitere Tatsache, dass es sich eventuell um den gleichen Falte handel könnte, ist sein Alter. Bei diesem Schmetterling handelt es sich um einem ältern Falter, wie es deutlich an seinem Flügel zu erkennen ist. Schmetterlinge zeigen mit fotrschreitendem Alter, deutliche Spuren an ihren Flügeln.

Hier ein Foto von dem „Großen Fuch aus dem vergangenem Jahr . Keine Spuren von Alterschäden an seinen Flügeln.
Bei diesem Foto aus den letzet Tagen, deutlich Altersspuren an den Flügelenden zu erkennen.


Ist es alles nur ein Zufall, dass ich wiederholt den seltenen „GroßenFuchs “ in unserer „Gold Ulme “ beobachten kann ? Ist es tätsächlich ein Heimkehrer, der den Weg in seine Heimat, in unserem Garten gefunden hat. Eine spannende Frage, die ich nicht zu 100% beantworten kann und viele Antworten offen läßt. Beim genauen Sichten dieser Fotos, ist mir nun auch noch aufgefallen , dass ich zwei von diesen seltenen Faltern in meinem Garten haben muß. Die Erkennungsmerkmale sind unterschiedlich, bzw einer von den Faltern zeigt keine altersbedingten Spuren. Ich konnte aber immer nur einen dieser Falter gleichzeitig beobachten.

Auf der Suche nach Futter
In groben Rinden ist immer etwas zum Fressen
Ein Sonnenplatz am Insektenhotel

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Die erste Tour

Lange ist es her , dass ich das letzte Mal mit meiner Kamera unterwegs war. Es juckte in meinen Fingern, immer nur das zu fotografieren was sich in unserem Garten zeigte , reichte mir einfach nicht mehr aus . Ich wollte unbedingt die ersten Schritte in der freien Natur machen. Ich habe in den letzten Tage und Wochen fleißig für diesen Moment trainiert. Es waren gute Fortschritte zu er-kennen, die mir Mut für diesen kleinen Ausflug machten. Die Zeit für die erste Tour war nun reif, es warnen beste Bedingungen und traumhaftes Wetter. Die heimischen NSG liegen nicht weit von meinem Zuhause. Was ich aber sonst mit dem Fahrrad oder auch zu Fuss erreichen konnte , lag jetzt natürlich für mich noch in weiter Ferne. Es ging also mit dem Auto in die Flußauen, vom dortigen Parkplatz konnte ich den Wanderweg mit dem Rollator für eine gewisse Strecke laufen. Vielleich gelingt mir ja auf der kurzen Tour ein Foto von einem Graureiher, der in den nahen Wiesen steht . Ein Rotkehlchen oder ein Wiesenpieper der auf dem Draht eines Weidezaun sitze, wäre auch nicht schlecht. Die ersten Meter waren ernüchterd, es war kaum etwas zu beobachten. Die Beobachtungshütte die vielleicht ein aussichtreicher Punkt gewesen wäre, war für mich nicht erreichbar. Den Anstiegt zu diesem Punkt hätte ich mit dem Rollator nicht geschafft.

Dann doch ein Hoffnungs-schimmer ,der Ruf eines Bussard
Dann doch der erste Hoffnungsschimmer, ich hörte den Ruf eines Bussard

Häufig ist es so, dass sich die Greifer von Standpunkt des Beobachter entfernen. Die Brennweiten reichen dann nicht mehr für gute Fotos aus. Der Vogel blieb aber in meiner Nähe,vielleicht hatte er sich hier Beute hinterlegt oder er kannte meine Situation 🙂 . Ich konnte einige Fotos machen ,bemerkte aber schnell das meine Kraft langsam dahin ging . Ich hatte zwar viel trainiert ,aber nicht das Halten der Kamera und das ständige Drehen um dem Motiv zu folgen. Am Ende war ich aber glücklich und zufreiden, hatte ich doch die ersten Fotos nach meiner OP im Kasten.

Er blieb in meiner Nähe, so konnte ich einige Fotos machen

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Dunkle Wolken

Seit Tagen zeigt sich der Himmel in einem prächtigen Blau . Mit viel Sonnenschein werden wir durch den Tage geführt und könnten es in vollen Zügen genießen. Ja wir könnten, wenn da nicht diese dunklen Wolken wären, die zur Zeit unser Leben einschränken . Wir könnten tief durchatmen, wenn da nicht die Maske wäre, die unser Mund verschließt. In wenigen Tagen schreiben wir den 1.Mai, ein Tag den ich normal mit einer Fahrrradtour der gesamten Familie genieße. Schön wäre es, in einem der vielen Biergärten die auf unserer Wegstrecke liegen, eine erfrischende Pause einzulegen. Leider sind es diese dunkelen Wolken die über uns schweben, die uns daran hindern diese schönen Dinge des Lebens zu genießen. Gestern sagte ein Politiker in seiner Rede, es sind keine Gewitterwolken die kurzfristig über uns hinweg ziehen und einen Moment für Unruhe sorgen. Nein es sind dunkle Wolken, die uns noch eine ganze Weile begleiten werden. Es könnte immer noch ein heftiges Gewitter ausbrechen, was für viel Schaden sorgen würde. Ich hoffe das die Menschen so viel Vernunft in sich tragen und sich weiter so verhalten, wie sie es seit Wochen getan haben. Der Ruf einiger Politike wird immer lauter, sie möchten uns wieder in die Innenstädte locken um die Geschäfte zu beleben . Sie möchten uns aber auch wieder in große Möbelhäuser lotsen . Wenn sich der Himmel auch in einem schön Blau zeigt und uns unbekümmert machen könnte, sollten wir daran denken es sind immer noch diese dunklen Wolken die über uns schweben.

Der Osterhase und Corona

Ein sehr nachdenklicher Osterhase

Ach ihr Lieben, was ist das in diesem Jahr nur für ein Drama zum Osterfest ? Schon vor einigen Monaten habe ich Eier bei den Hennen meines Vertrauens bestellt. Meine fleißigen Helfer haben sie in der Zwischenzeit mit einem bunten Mäntelchen versehen und zu wunderschönen Ostereiern verzaubert. Ein großer Teil dieser bemalten Eier, wurde von vielen tausenden von Großeltern bei mir bestellt, deren Enkelchen sie in ihren Gärten suchen sollten. Nun kommt da so ein blödes Virus daher und erlaubt es nicht, das die Kleinen Oma und Opa besuchen dürfen. Was ist das denn blos für ein trauriges Osternfest, wenn Familien sich grade zu diesem Fest nicht sehen dürfen . Ich wünsch all den traurigen Großeltern, die ihre lieben Kleinen nicht sehen dürfen, ein frohes Osterfest. Ich wünsche aber auch den Kinder und Familien, die ihre Eltern, Omi und Opi nicht besuchen können, gesegnete Feiertage. Auch all den vielen Bloglesern, die ihre Freund, Bekannte und Menschen die ihnen nahe stehen, nur aus der Ferne sehen dürfen, wünscht der nachdenkliche Osterhase eine frohes Osterfest. Der Osterhase wünscht vor allem denjenigen, die zu Ostern allein sind und ihren Osterspaziergang ohne Begleitung unternehmen müssen oder noch schlimmer die das Haus nicht verlassen dürfen, ein schnelles Ende dieser schlimmen Zeit. Ich als Osterhase wünsche mir zu diesem Fest, ein baldiges Ende dieser schlimmen Zeit. Mögen sich die Familen bald wieder ohne Sorge treffen und umarmen können.

Bleibt gesund ihr Lieben, kommt gut über die Feiertage und über eine schlimme Zeit .

Durchstarten

Ich bin nicht aus der Blogpause erwacht, es wird auch weiter dabei bleiben. Denn längeres sitzen am PC, bereitet mir immer noch erhebliche Probleme. Warum also dann dieser Beitragt . Ich hatte euch geschrieben, dass ich nach langem Hin und Her nun doch eine Reha antreten sollte . Eine Anschlussheil-behandlung die für mich auch enorm wichtig gewesen wäre. Alles war soweit geregel, ich wollte durchstarten, wie der Graureiher auf meinem heutigen Foto . Die Bewilligung dieser Maßnahme lag vor, die Klinik in der diese Rehamaß-nahme starten sollte, war bekann . Die genau Anreise wollte man mir tele-fonisch mitteilen, was normal auf dem schriftlichen Weg läuft. Was ist in dieser Zeit schon normal ? Ich bekam nun diesen Anruf von der Klinik, aber nicht um mir zu sagen, wann ich anreisen soll. Es war eine Absage, bzw eine Verschiebung auf unbestimmte Zeit. Die Klinik nimmt keine neuen Patienten mehr auf, der Rehabetrieb wird vorerst eingestellt . Eine Tatsache die mich nach vielen, nachdenklichen Überlegungen und schlaflosen Nächten nicht traurig stimmt. Ich bin zZt. bei einem örtlichen Physiotherapeuten in Behandlung , zu dem ich drei mal in der Woche gehe. Für Zuhause hat der mir einen Trainings-plan erstellt, nach dem ich täglich meine Übungen mache . Unsere Wohnung gleich mittlerweile einem Fitnessstudio. Ein Ergometer das lange in Verges-senheit geraten Gerät, wurde im Wohnzimmer aufgestellt. An Stuhlbeinen, Treppengeländer und Türen sind verschiedene starke Therabänder ange-bunden worden . Meine Krankenkasse hat mir ein Reizstromgerät bewillig, das dem Muskelaufbau dienen soll. Die ersten kleinen Fortschritte sind auch schon zu erkennen . Meine Reha ist aber nicht völlig abgesagt worden, sie hat wei-teren Bestand, hat mir die Krankenkasse zugesagt . Ich nehme mir nun den Graureiher als Vorbild, und starte von Zuhause aus kraftvoll durch. So meine Lieben das war es erst mal, ich gehe nun wieder in die Blogpause . Bleibt alle gesund und passt auf euch auf, bis denne euer Vogelknipser Werner.

Blogpause

Mit diesem Beitrag möchte ich mich dem Aufruf der Freidenkerin anschließen. Bei Facebook läuft dieses Projekt schon eine ganze Weile und das auch recht gut. Martha ruft dazu auf , dass wir Fotos posten vom Meeres-ansichten, die uns die Erinnerung und Hoffnung an eine Urlaubszeit geben sollen. Wir werden uns nicht unterkriegen lassen, wir trotzem dem Virus, denn gemeinsam sind wir stark.

Das sind Fotos, die auf meiner Frankreichreis in der Normandie entstanden sind.

Diese ist auch vorerst mein letzter Beitrag . Ich muß wegen einer Reha für einige Zeit (3-6 Wochen je nach Verlauf) das Schreiben von Blogbeiträgen einstellen . Eine Maßnahme die für mich jetzt sehr schnell kam. Der Anschluß an die OP`s , ist für mich sehr wichtig . Durch die beiden kurz aufeinander folgenden Eingriffe und die damit verbundenen langen Liegezeiten, hat dazu geführt, dass sich in meinem linken Bein, ein starker Muskelschwund bemerkbar macht. Eine Erscheinung die rascht fortschreitet und dem sehr schnell entgegen gewirkt werden muß. Ein Anruf meines Arztes bei der Krankenkasse, hatte dann doch einen sehr schnellen Erfolg . Es konnte in recht kurzer Zeit eine Klinik gefunden werden, wo ich eine intensive Behandlung bekommen werde . Bis jetzt war es ja so, dass zwei mal in der Woche für 20 Minuten ein Pysiotherapeut zu mir kam . Es war für die Muskelrückbildung viel zu wenige . Mit sehr viel Grummeln im Mage, trete ich nun diese Reise zu der Klinik an . Erneut eine Klinik, wieder viele Menschen, wieder große ansteckungs Gefahr. Ein Infomationsschreiben der Klinik hat mich dann doch etwas beruhigt. Ich gehe in keine ortophädische Rehaklinik , in die ich unter normalen Umständen gegangen wäre . Ich komme in eine Klinik in der Schlag-anfallpatienten behandelt werden. Hier kennt man sie mit Lähmumgen und dem Abbauen von Muskeln sehr gut aus. Hier können auch die nötigen Maßnahmen die zum Stop und zum Wiederaufbau der Muskeln fachkundig eingeleitet werden. Es ist eine kleinere Klink , wo es keine großen Speiseräume gibt, in der ja auf Grund der Nähe, die Gefahr von Ansteckunge sehr groß gewesen wäre . Alle öffentlichen Dinge wie Besucher , Cafeteria, Schwimmbad und Gruppenbehandlungen wird es wengen der Pandemie nicht mehr geben. Ich darf das Klinikgeländer während meines Aufenthalt nicht verlassen, daruf mich nur im Garten der Klinik aufhalten. Eigentlich schade, aber wohl in dieser Situation eine zwingende Maßnahme. Ich werde zu dieser Rehamaßnahme direkt von zuhause abgeholt , mit einem Fahrzeug das eigens wegen der Ansteckungsgefahr für Patienten mit besonderen Risiken umgebaut wurde. Bevor ich nun die Reise antrete, werde ich kurz zuvor von meiner Krankenkasse eine Nachricht erhalten. Hier wird mir eine Kontakadresse Zwecks Coronaschnelltest mitgedteilt. Alles in allen Dinge, die mich etwas ruhiger schlafen lassen.

Hier noch mal mein Dank an euch alle, für eure Unterstützung, in einer für mich recht schwierigen Zeit . Wenn ich mich hier auch wiederhole, so kann ich mich nicht oft genug bedanken . Denn das was mir von euch an Zuspruch zu Teil wurde, hat mich um so manche Klippe gebracht. Ein besonderer Dank geht an ein Blog-Freund, der mir seine Hilfe angeboten hat, im Bezug auch mein Word Press . Der läuft nach meiner Rückkehr aus dem Krankenhaus nicht mehr so, wie ich es gewohnt war. Ohne mein Zutun oder ein Update, hat sich meine Arbeitsoberfläche so verwandelt, dass ich nicht mehr damit klar kam . Ich habe mich jetzt durch diese Oberfläche gewuschtel, um dieser Beitrag posten zu können . In meiner Situation ein schwieriges Unterfangen, weil ich nicht mehr so lange am Pc sitzen kann. Nach der Reha wird mir dieser Blogfreund helfen , das wieder so hinzubekommen wie es einmal war.

Ich wünsche euch nun eine Gute Zeit, bleibt gesund ich hoffe euch alle nach meiner Reha wieder hier zu sehen .

Viele Grüße euer Vogelknipser Werner

Golden bird in the sky

Es war eine lange und nicht immer einfache Zeit, die ich mit der Entlassung aus dem Krankenhaus hinter mich gebracht habe. Es war aber auch eine Zeit der Erkenntnisse, in der ich festgestellt habe, du bist mit deinem Problem nicht allein. In erster Linie war es meine Familie, die mich in allen Phasen dieser langwierigen Erkrankung begleitet hat . Es waren aber auch meine Blog-Freunde, die mich mit E-Mails, Kommentare und Blogbeiträge unterstützt haben . Euer Zuspruch, die ermutigenden Worte, wenn ich mal wieder an Allem gezweifelt habe, gaben mir die Kraft durch diese schwierige Zeit zu kommen. Besonders schwierig wurde es, als der persönlichen Kontakt nach draußen verloren ging. Plötzlich war man allein, umgeben von sehr kranken Menschen, die mit ihren eigenen Problemen genug zutun hatten. Da war es der Kontakt über das Internet, der mir den Weg zu euch offen gelassen hat . Ein Weg, der für mich und meine Gedanken von großer Wichtigkeit war. Ich konnt mich mit eigenen Beiträgen beschäftigen, die mit großem Zuspruch von euch kom-mentiert wurden . Das hat mir eine Aufgabe gegenen, die mich von der äußerst schwierigen Situation abgelenkt hat.

Daher möchte ich mich bei euch , wie soll es anders bei einem Vogelknipser sein, mit einem Foto bedanken. Neben der Vogelfotografie zählen die Wolkenbilder zu meiner großen Leidenschaft. Ich versuche immer wieder diesen Bildern, nach meinen Phantasie Namen zuzuordnen. Ich hoffe das ihr in dem Foto, das ich euch gewidmet haben, den Titel dieses Beitrags wieder-erkennt. Vielen Dank an alle meine Blog-Freunde, für euern Beistand in einer für mich sehr schwierigen Zeit.

Euer Vogelknipser Wener.

Ein Foto beim Sonnenaufgang in den Ahsewiesen

Da pack ich mich am Kopf.

Als erstes liebe Freunde, ich bin wieder Zuhause. Meine Bewegungsfreiheit hat sich in soweit ausgeweitet, dass ich die frische Luft in unserem Garten genießen kann. Es ist zwar nicht ganz so einfach, mit meiner Unbeweglichkeit in den Garten zu kommen , es war mir aber ein Bedürfnis, das ich gebraucht habe. Es ist Steigerung der Lebensqualität um 100%, die ich dort erleben durfte. Aber sonst muß ich mich auch weiter wie ihr alle im Haus aufhalten. So konnte ich einen TV- Bricht in einem 3. Programm verfolgen , den ich mal wieder kaum glauben konnte. So mehren sich laut dem Bericht und der Aussagen der Betroffenen, die Kellerdiebstähle in ihrer Region. Nicht etwa wie sonst üblich, hatten es die Diebe auf teure Fahrräder oder Elektrowerkzeuge abgesehen. Sie haben Omas Einkockgläser , mit dem Gartenerträgen des letzten Sommer geklaut . Wenn das ganze ein Einzelfall gewesen wäre, könnte man sagen, der dreiste Dieb hatte vielleicht Lust auf etwas Hausgemachten. Nee es war gleich eine ganze Reihe von Einbrüchen, wo die Haushaltsreseven , wie Konservendosen , Einkochgläser und das begehrte Klopapier geklaut wurden. Langsam mache ich mir Sorgen um meine rostigen Nägel im Keller aber noch haben die Baumärkte ja geöffnet. Somit sind meine Schrauben und Nägel noch kein begehrtes Diebesgut. Ich hoffe es bleibt so 😊