Dünen sind nicht nur Sandhügel

Wie ich euch schon in meinem einleitenden Beitrag berichtet habe, sehen meine Touren heute etwas anders aus als früher. Deshalb möchte ich euch in diesem Beitrag einladen, mich auf einer Fahrradtour durch die nordholländische Dünenlandschaft zu begleiten . Wer glaubt das Dünen Sandhügel mit trockenem Grasbewuchst sind die nicht viel zu bietet haben, den möchte ich in meinen nächsten Beiträgen davon überzeuge das es anders ist. Ich habe mich früher auch nicht sonderlich mit Dünen als Lebensraum für Tier und Pflanzen beschäftigt. Das hat aber auch damit zutun, dass Dünen unter einem besonderen Schutz stehen und häufig nicht betreten werden dürfen. Erst bei meinen vielen Touren durch diese Art von Geländeform, ist mir immer mehr aufgefallen, wie vielfälltig und voller Leben Dünen stecken. Ein Teil dieser nordholländischen Landschaft diente zur Zeit des 2.Weiltkrieg als Schauplatz militärischer Aktivitäten. Heute noch sind diese Spuren durch Bunker und Geschützstellungen zusehen. Auch zu späteren Zeiten, nutze das niederländische Militär diese Flächen als Truppenübungsplätze . Heute gehört das der Vergangenheit an, fast alle Spuren aus dieser Zeit sind beseitig worden . Wo einst große Geschütze böllerten, singen heute Vögel, wo Soldaten sich durch den Sand wälzten, grasen heute schottische Hochlandrinder. Das ganze Gebiet ist zu einer Naturschutzfläche umgestalltet worden. Eine Geländeform die in ihrer Art an Vielfälltigheit einfach nur schön ist. Rad und Wanderwege führen vorbei an Heidelandschaften, Kiefernwälder, Magerwiesen an einigen Stellen gibt es auch Süßwasserseen mitten in den Dünen. Das was früher militärisches Sicherheitszone war, ist heute für jederman zugänglich. In weitern Beiträgen werde ich noch näher auf die einzelen Geländeformen und ihre Bewohner eingehen. Dieser Beitrag soll erst einmal eine groben Übersicht über die einmalige Welt der nordholländischen Dünenlandschaft zeigen. Seit gespannt auf das abwechselungsreiche Leben in den Dünen des Norden von Holland.

Einmalige Rad und Wanderwege führen durch eine abwechselungsreiche Landschaftsform

Immer wieder zeigt sich auf auf der Radtour durch die Dünen auch ein schöner Blick auf die Nordsee

Büsche und Sträucher bieten vielen Tieren Schutz und Nahrung

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Der Sanddorn die Orange des Nordens ist eine dieser Pflanzen die Vögel gerne fressen abr auch die Hagebutte wird gerne genommen.

Alte Geschützstellungen des 2. Weltkrieg die überall noch zu sehen sind

Wenn ihr die Fotos anklickt, könnte ihr sie größer sehen.

Gartensafari 7

Happy Wold Bee Day

Der 20. Mai ist Weltbienentag. Dieser Tag wurde von der Generalver-sammlung der Vereinten Nationen aufgerufen. Wegen des drastischen Rückgang der Bienen, haben alle Nationen ein Abkommen unterzeichnet, das die Bienen unter einen besonderen Schutz stellen sollte. Eigentlich sollte dieser Tag ein Tag der Freude und der Hoffnung sein, was er aber bei Weitem nicht ist. Während ich diese Zeilen schreibe, werden wahrscheinlich schon wieder Tonnen von Gift auf Felder, Wiesen, Wälder und Weinberge in der ganzen Welt verspritzt. Der ehemalige Bundeslandwirschaftsministe (Schmidt CSU bis März 2018), hat in einem Alleingang, mit seiner Unterschrift bei der EU dafür gesorgt, dass Glyphosat heute noch zum Einsatz kommt. Einige Länder haben wegen des umstrittenen Einsatz, mittlerweile einen nationalen Ausstieg dieses Giftes ausgesprochen. Landwirtschaftsministerin J. Klöckner sperrt sich gegen ein nationalen Verzicht von Glyphosat und stellt erst 2022 solch einen Austieg in Aussicht. Was nutzt ein Abkommen der Vereinten Nationen, wenn weiter bienen-vernichtendes Gift auf unserer Felder gespritzt wird . Heute ist durch Untersuchen bekannt, dass diese Ackergift mit verantwortlich für den Verfall unserer Bienen ist. Aus Anlass dieses Ehrentag der Bienen, befasst sich meine heutige Beitrag „Gartensafari“ mit diesem Thema. Ich zeige euch einige Fotos, die ich in den letzte Tagen in meinem Garten gemacht habe. Ich gehe nicht weiter auf die Bienenarten ein, mir fehlt auch noch das nötige Wissen dazu . Ich beschäftige mich in der letzten Zeit mit dem Thema Bienen und Wildbienen, habe dazu auch schon einiges gelesen . Schon seit einigen Jahren, steht eine ganze Hotelkette für Bienen in meinem Garten. Damit die Hotelgäste auch ausreichend mit Nahrung versorgt werden, habe sich im laufe der Zeit, meine Anpflanzungen völlig verändert. Heute sind es Kräuter und bienenfreundlich Gewächse, die meinen Garten zieren. Wobei ich sehr genau darauf geachtet habe, das die Blütenperioden der Pflanzen immer fortlaufen Nahrung für meine Gartengäste bilden. Sollte jemand von euch mir ein gutes Bestimmungsbuch empfehlen können, kann er mir das gerne schreiben. Das was ich bis jetzt gefunden habe, stellt mich nicht zufrieden. Schön wäre ein Buch, wie ich es aus der Vogelkunde kenne , welches die Bienen als Zeichnung zeigen. So lassen sich die Arten viel besser bestimmen. Leider bin ich da bis jetzt nicht fündig geworden.

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Gartensafari 6

Der Star in meinem Garten

Wer kennt es nicht, das alte Kinderlied.

Alle Vögel sind schon da, Amsel, Drossel, Fink und Star? Ja, alle waren sie schon da, bis auf einen der fehlte noch in diesem Jahr. So oder so ähnlich können eine dieser Strophen bei mir lauten. Bis jetzt konnte ich es noch nicht in unserer Nähe beobachten, unser Starenpaar. Hatten sie im letzten Jahr, doch eine sehr schwierige Aufzucht . Es kam auch nur ein Jungvogel dabei raus, wobei es sonst meisten vier Nestlinge sind die flügge werden. Unser Rasen der sich sonst als sichere Fundgurbe für Regenwürmer erweist, war nur noch eine braune, trockene und harte Öde. Die Stareneltern konnte hier durch die lange Trockenheit, keine Würmer mehr finden und das war nicht nur bei uns so. War das der Grund für das Ausbleiben der Stare? Ich hatte mich schon damit abgefunden, in diesem Jahr auf das variatenreiche Morgenkonzert des Männchen verzichten zu müssen.

Dann konnte ich doch seine ersten zarkhaften Melodien hören, hoch oben aus einem unserer Strassenbäume erklang sein Gesang . Er war zurück.

Wenige Tage Später konnte ich sie dann beide beobachten, Herr und Frau Star. Gemeinsam waren sie auf unserem Rasen bei der Würmersuche zu sehen.

Es sah nicht so aus, als wenn sie hier normal nach Würmer suchen würden . Es wirkte viel mehr so, als überprüften sie ihr altes Brutrevier . Reicht das in diesem Jahr für die Aufzucht unserer Küken? Waren hier genügend Würmer zu finden ?

Ein prüfender Blick auf ihren Brutkasten zeige ihnen , es scheint alles in Ordnung zu sein . Wir können uns ohne Sorgen nierderlassen . Ich hoffe es zumindest, dass dieses Starenpaar sorglos in diese neue Brutsaison schauen kann . Es fehlt auch dieses Jahr wieder an Wasser. Ich sorge allerdings etwas vor und bewässer über unseren alten Brunnen unsere Rasenfläche. Wobei es mir dabei weniger um einen schönen grünen Zierrasen geht . Ich möchte das die Vögel hier ausreichend Futter finden, was die Amseln schon einige Zeit kräftig nutzen.

Wenn ich diesen Zustand beibehalten kann, sehe ich weniger sorgenvoll in die neue Brutsaison .

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Gartensafari4

Uns geht`s gut

Uns geht es gut, wir haben noch keine Erkrankung

Nicht nur der Mensch leidet zur Zeit an den Folgen eines fürchterlichen Virus, auch die Vogelwelt hat ein Bakterium erreicht, welches besonders viele Blaumeisen sterben läßt. Diese Sterbefälle sind auf das Bakterium ,Suttonella ornithocola zurückzuführen. Auch die Vögel die von dieser Krankheit betroffen sind, sterben an einer schweren Lungenentzündung. Ich bin froh darüber, dass die Blaumeisen in unserem Garten nicht von dieser Krankheit betroffen sind. Ganz das Gegenteil ist der Fall, ein Meisenpaar das eine unsere Brutkisten belegt, ist mittlerweile in der zweiten Brut. Schon sehr früh im Jahr, hatten sie ihrer ersten Jungen groß. Leider ist es mit nicht gelungen, diese beim Ausflug zu beobachten. Erst später, als sie schon flügge waren, konnte ich beobachten wie sie außerhalb des Nistkasten von den Eltern gefüttert wurden. Nun sind sie in der zweiten Brut und bringen eine Futtergabe nach der anderen in den Nistkasten. Raupen und Insekten rein, Unrat wir gleich mit ausgeflogen. Ich hoffen nun, dass es mir gelingt, von dieser Brut den Ausflug zu fotografieren.

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Gartensafari 2

Kann das sein ?

Ein gemütlicher Stuhl der meinem Problemen gerecht wurde und ein schöner Platz im Schatten , sollte mein Beobachtungsplatz für die nächsten Tage werden. Schon nach kurzer Zeit, ging meine Kamera in den Anschlag und wurde ausgelöst . Es war ein Zitronenfalten den ich fotografieren konnt. Es dauerte aber nicht lange, da weckte ein anderer Falter mein Interesse. Sein merkwürdiges Flugverhalten kannte ich, solch einen Falter hatte ich schon im letzten Jahr und auch im Jahr davor beobachten können. Ein Blick in mein Fototagebuch zeigte mir, es war zur gleichen Zeit und auch hier bei mir im Garten, wo ich ihn beobachten konnte. Sollte es tatsächlich ein „Großer Fuchs“ sein ?

Zum Vergleich hier der “ Kleine Fuchs“ zu erkennen an den drei schwarzen Flecken auf seinen Flügeln.





Hier der „Große Fuchs “ vier Flecken zieren seine Flügel.

Hatte mich dieser seltene Falter ein weiteres Mal besucht ? Unter dem Titel „Ein seltener Gast in meinem Garten “ habe ich im letzten Jahr über diesen Falter ein Beitrag gepostet. Auch im vergangenem Jahr, hat er ganz gezielt unsere mächtige „Gold Ulme“ angesteuert. Ich war mir aber noch nicht zu 100% sicher, ob es sich um die gleiche Falterart handeln würde . Durch sein unruhiges hin und her fliegen, konnte ich seine Erkennungsmerkmale nicht ausmachen. Nun setzte es sich doch ab, nicht wie erhofft in der Ulme, sondern in einem Haufen Strauchabschnitte . Meine Frau hatte unterhalb der Ulme, einige Sträucher getrimmt , diese Abfällte waren sein willkommener Landeplatz. Der „Große Fuchs“ ernährt sich nicht wie viel Insekten von Pollen , er bevorzugt Säfte und Harz, die er in der Hauptsache in Weiden oder halt in Ulmen findet. Der frische Strauchabschnitt war für ihn eine gute Nahrungsquelle und mir gab es die Gelegenheit, ihn genauer anzusehen.

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Hier im frischen Strauchabschnitt, findet der Falter seine bevorzugte Nahrung. Dieser Falter zeigt keinerlei altersbedingte Spuren an seinen Flügeln. Es ist ein Foto aus dem gleichen Zeitraum, von diesem Jahr. Es ist also eindeutig ein zweiter Großen Fuchs in meinem Garten. Ich konnte aber immer nur einen, gleichzeitig beobachten.

Es war wie ich es schon vermutet hatte der „Große Fusch“, der mich hier in meinen Garten besuchte. Eine Falterart die als echte Schmetterlinge über-wintern. Wenn ich hier von echten Schmetterlingen schreibe , bezeichnet das die Falter, die nicht als Raupe oder Puppe überwintern, sondern als echt lebender Schmetterling. Der Fuchs verbringt den Winter im südwesten von Afrika. Namibia ist für diese und viele andere Falterarten ein bevorzugtes Winterquatier. Er und einige andere Schmetterlinge, sind echte Lang-streckenflieger. Sollte dieser seltene Falter, tatsächlich zu mir in den Garten zurückgekehrt sein???? Schon im dritten Jahr, kann ich diesen Falter nun in meinem Umfeld beobachten . Verblüffent ist dabei , dass es nicht nur eine kleine Stippvisite ist, die er hier abhält, mittlerweile ist er in der vierten Woche in unserem Garten. Eine weitere Tatsache, dass es sich eventuell um den gleichen Falte handel könnte, ist sein Alter. Bei diesem Schmetterling handelt es sich um einem ältern Falter, wie es deutlich an seinem Flügel zu erkennen ist. Schmetterlinge zeigen mit fotrschreitendem Alter, deutliche Spuren an ihren Flügeln.

Hier ein Foto von dem „Großen Fuch aus dem vergangenem Jahr . Keine Spuren von Alterschäden an seinen Flügeln.
Bei diesem Foto aus den letzet Tagen, deutlich Altersspuren an den Flügelenden zu erkennen.


Ist es alles nur ein Zufall, dass ich wiederholt den seltenen „GroßenFuchs “ in unserer „Gold Ulme “ beobachten kann ? Ist es tätsächlich ein Heimkehrer, der den Weg in seine Heimat, in unserem Garten gefunden hat. Eine spannende Frage, die ich nicht zu 100% beantworten kann und viele Antworten offen läßt. Beim genauen Sichten dieser Fotos, ist mir nun auch noch aufgefallen , dass ich zwei von diesen seltenen Faltern in meinem Garten haben muß. Die Erkennungsmerkmale sind unterschiedlich, bzw einer von den Faltern zeigt keine altersbedingten Spuren. Ich konnte aber immer nur einen dieser Falter gleichzeitig beobachten.

Auf der Suche nach Futter
In groben Rinden ist immer etwas zum Fressen
Ein Sonnenplatz am Insektenhotel

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Gartensafari 1

Mit dem Thema Gartensafarie, beginne ich heute eine kleine Serie über Beobachtungen und Erlebnisse, aus dem eigenen Garten .

Der Buchsbaumzünsler

Schon allein bei diesem Wort, gerät so mancher Ziergartenbesitzer in heller Panik . Sind es doch die gefräßigen Raupen dieses Nachtfalters , die ihm tiefe Sorgenfalten ins Gesicht schreiben. In nur wenigen Tagen, haben die Schädlinge seine über Jahre gestylten und gepflegten Bäumchen den Garaus gemacht. Was einst im prächtigen Grün zu Kugel und Spiralen geschnitten seinen Garten zierte , ist zum braunen, ausgetrockneten Fall für die Biotonne geworden. Aus purer Verzweifelung und um seine geliebten Pflanzen zu retten , greift der besorgte Gartenbesitzer zur Giftspritze . Im Ürigen greifen auch die Städte in Parkanlagen und Stadtgärten zum gleichen Mitteln. Mehrfach im Jahr, muß dieses Gift auf die Pflanzen versprüt werden, um die Raupen loszuwerden und das Jahr für Jahr.

Der Buchsbaumzünsler und seine gefräßigte Raupe

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Ich kann mir den Griff zur Spritze ersparen , denn ich habe fleißige Helfer in meinem Garten, die mir diese Arbeit abnehmen . Wobei ich eh nicht zu diesem Mittel gegriffen hätte, denn in meinem Garten kommt kein Gift. Es wurde immer behauptet, dass diese Kleinschmetterlinge, die vor einigen Jahren aus Ostasien zu uns nach Europa gekommen sind, keine natürlichen Fressfeinde habe. Unsere heimischen Vögel würden diesen Neozuzug nicht kennen und somit auch meiden . Das scheint die Haussperlingen in meinem Garten nicht zu interessieren. Hauptsächlich am frühen Morgen und am späten Nachmittag, machen sich die Vögel über unsere Buchsbäume her. Sie erscheinen gleich in ganzen Trupps, verschwinden im dichten Blattwerk, um ins innere unserer Bäumchen zu gelangen. Die Raupen sind ein willkommene Abwechselung auf ihrem Speiseplan , zugleich sind sie für ihre Nestlinge ein wichtiger Proteinschub bei der Aufzucht. Wie dem auch sei, sie helfen uns beim Schutz der Pflanzen. Da wir kein Gift einsetzen, schont das die Umwelt und vor allem unsere Insekten. Liebe Häusle und Gartenbesitzer, sorgt für mehr Nistmöglichkeiten und vogel und insek-tenfreundliche Bepflanzung in euren Gärten. Pflanzt mehr einheimisch Sträucher und Pflanzen, lass diese toten Steine aus euren Gärten ver-schwinden. Es bringt euch mehr Vögel und Insekten in den Garten und nimmt euch viele Sorgen um eure geliebten Pflanzen.

Gut beobachten was da krabbel
Von der Vogeltränke hat er alles im Blick
Mit einer Raupe im Schnabel, geht es zum Nistkasten

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Kraniche am Hornborgasjön

Längst sind die Rufe der Kraniche verklungen. Wir können uns aber noch gut daran erinnern, wie sie in großen V-förmigen Formationen über unsere Dächer in Richtung Süden geflogen sind.  Dort sind sie jetzt sicherlich schon angekommen. Wir müssen nun einige Monate warten, um sie wieder am Himmel beobachten zu können. Wir können sie aber auch an einem ihrer Rastplätzen besuchen. Der heutige Beitrag zeigt Kraniche an einem solchen Rastplatz. Hier hat sie mein Bruder Frank beobachtet und dieses Fotos gemacht.

Der Hornborgasjön ist wohl der bekannteste Vogelsee Schwedens, er liegt in der schwedischen Provinz Västergötland. Etwa 15 Kilometer südöstlich der Stadt Skara, zwischen den beiden großen Seen Väner und Vätter.
Um den See verteilt liegen mehrere Aussichtspunkte und Beobachtungstürme, von denen man See und Fischadler bei der Jagd beobachten kann. Am östlichen Seeufer bei Broddetrop befindet sich das „Naturum Hornborgasjön“ mit einem
Naturmuseum, Café  und einer Beobachtungshütte.

Im Sommer kann man hier aus nächster Nähe Flussseeschwalben, Rotschenkel
mit Pulis, Bekassinen, Rothals und Haubentaucher und viele verschiedene Enten beobachten und fotografieren. Am südwestlichen Ende des Sees, liegt das wohl  bekanntere Naturum Trandansen. Wo  in den Monaten des Vogelzuges von Ende März bis Anfang April bis zu 25 000 Kraniche auf den Weg in ihre Brutgebiete rasten.

Die Kraniche werden hier gefüttert und sind an den Menschen(in diesen 4 Wochen sind es immerhin bis zu 150000) gewöhnt.
Sie stehen hier auf hügeligen Wiesen, in für Fotografen fantastischer Nähe.
Hier kann der Beobachtet und Fotograf sie häufig bei ihrem typischen Kranich-tanz beobachten . Der  Aussichtspunkt Tran Dansen wird häufig von Seeadlern überflogen , die dadurch große Trupps von Gänsen aufscheuchen. Neben den
Gänsen, sind Singschwäne und verschiedene Limikolen zu beobachten.  Ich werde die Kraniche im nächsten Jahr , sicherlich wieder  auf ihrem Weg zu ihre Brutgebiete  am Hornborgasjön beobachten. 

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Brutrevier Salzwiese

Viele Jahre ist es her, dass ich das erste mal auf der HH-Hallig war. (Mehr als 25 Jahre.) Damals gab es dort noch kein Restaurant mit einem Sternekoch, von dem man sich edel bekochen lassen kann. Da brachte man sich seine Stulle mit und setzte sich draußen auf eine der Bänke. Trank ein Becher  Milch oder Tee dazu, den  man  dort bekommen konnte. Eine schöne Zeit, die leider der Vergangenheit angehört. ( Aus dieser Zeit habe ich noch alte Dias, ich werde mal sehen ob ich die soweit hinbekomme, um sie hier zu zeigen.) Was es aber damals schon gab, waren die Salzwiesen, die voller Leben steckten. Auf der Wegstrecke vom Festland zur Hauptwarf, konnte man rechts und links des Weges in den Wiesen  die vielen Vögel beobachten. Es sind aber nicht nur die Vogelbeobachter, die hier auf ihre Kosten kommen. Wegen ihrer einmaligen Flora, ist die Hallig auch ein beliebtes Ziel für Pflanzen und Insektenliebhaber. Diese Salzwiesen sind im Frühjahr ein bevorzugtes Brutgebiet für Limikolen. Dazu zählen besonders der  Kiebitz, Säbelschnäbler, Austerfischer  und der Rotschenkel. Gerne brütet der Austernfischer  in einer Kolonie mit der Fluss-Seeschwalbe und der Lachmöwe, die hier auch ihre Brutreviere haben. Gemeinsam verteidigen sie ihre Gelege von Feinden, wie Raben,  Möwen und Greifvögel.  Die Hallig zählt zu den größten Brutgebieten für Limikolen in Deutschland, daher stehen die Wiesen unter einem ganz besonderen Schutz.  Ein Vogelwächter achtet ganzjährig darauf, dass diese Schutzmaßnahmen auch eingehalten werden. Es besteht ein strenges Betretungsverbot für das Brutgebiet.  Die ersten Rückkehrer die wir in diesem Jahr beobachten konnten, waren die Kiebitze. Einige Vögel die hier brüten, bleiben aber auch  über Winter in ihrem Revier, dazu zählt der Säbelschnäbler und der Austerfischer. Der Sandregenpfeier gehören zu den Frühbrütern, er ist schon sehr früh in seinem Brutgebiet zu beobachten. Häufig haben diese Vögel schon im März die ersten Eier liegen. Ihre Küken zählen zu den Nestflüchtern und sind schon oft im April zu sehen. Der Rotschenkel ist ein Teilziehern, einige Vögel  bleiben auch über Winter  an der Küste. Es sind die Wächter der Hallig, man sieht sie häufig auf Pfosten und Schilder wie ein Torwächter sitzen.  Mit den Wintergästen, den Vögeln die über die kalter Jahreszeit geblieben sind und den frühen Heimkehrer , hatten wir das Glück viele Vogelarten zu beobachten.

 

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Versunkenes Land

Immer wieder zieht es mich auf die „Hamburger Hallig“. Ganz besonders am Anfang eines Jahres, wenn dort noch wenig Besucher sind .  Zu dieser Zeit, gehört die Hallig  den Vögeln und einigen Naturbeobachtern fast allein. Jetzt sind noch die Vögel zu beobachten, die ihr Winterquatier auf der Hallig haben.  Rast und Durchzügler die ihre Brutgebiete in ganz anderen Regionen haben, legen häufig auf der Insel eine Pause ein. Die ersten Heimkehrer , die ihre  Brutplätze  in den Salzwiesen haben, sind jetzt auch schon zu beobachten. Es ist  eine der lebhaftesten und interessantesten Jahreszeit auf der Hallig, was die Naturbeobachtung betrifft. Wo liegt sie aber nun und was hat die Hallig mit Hamburg zutun? Eine Frage, die mir immer wieder  gestellt wird. Häufig ist diese Insel den Menschen, mit denen ich mich darüber unterhalte nicht bekannt . Es ist halt keine Insel auf der man seinen Urlaub verbringt, sie ist in dieser Zeit auch unbewohnt. Weit im Nordwesten von Schleswig-Holsten, schon fast an der dänischen Grenze, beim Ort Reußenköge liegt nun diese Hallig. Ihren  Namen verdankt sie den beiden Hamburger Kaufleuten  Rudolf und Arnold Amsinck. Das Brüderpaar erwarb 1624, im äußerst nordöstlichen Zipfel des Vorland der sagenumwobenen „Insel Strand“ das „Deichrecht“. Durch Eindeichen entstand Amsinck-Koog“, auf dessen Grund sie das „Hamburger Haus „ errichtet haben. Immer wieder wurde der Koog, im Laufe der Jahre von heftigen Stürmen und Fluten beschädigt. Im Jahr 1634 kam es dann zur legendärenBruchardiflut“, 8000 -12000 Menschen dazu 50000 Tiere  verloren in dieser Sturmnacht vom 11. auf der 12 Oktober ihr Leben. Mit ihnen versank  die gesamte Insel Strand. Von der eins so großen Insel, sind heute die Halbinsel Nordstrand, Pellworm, so wie die Hallig Nordstrandischmoor übrig geblieben . Noch heute suchen bei Niedrigwasser  Archäologen, nach Überbleibsel der eins so großen Insel. Auch Amsinck Koog wurde von dieser verheernden Flut heimgesucht und zerstört. Das  Einzige was von Amsinck Koog  übring geblieben ist , die heutige  Warft und das „Hamburger Haus“. Diese kleine Erhebung, wurde in der Sturmnacht für viele Menschen zur Rettungsinsel. Heute ist die Hallig eine Halbinsel, 1885 wurde sie durch ein Damm mit dem Festland verbunden. Seit dem Jahr 1902 führt ein befahrbarer Weg, vom Festland bis zur Hauptwarft. Die Hallig besteht  aus drei Warften, der Hauptwarft, den beiden kleinen unbewohnten Warften Schafsberg und Kuhberg. Das Areal recht und links neben dem Damm, versandete im Laufe der Zeit immer mehr und wurde Heimat von vielen Vögeln. Heute ist es eines der bedeutensten Vogelschutzgebiet im Wattenmeer und zählt zum Weltnaturerbe .

Die Hauptwarft:( rechts im Hintergrund) Sie trägt keinen eigenen Namen. Auf ihr ist das Restaurant (erst ab April geöffnet) und einige Werkstätten. Hier zieht es die meisten Besucher hin, die das Lokal besuchen oder am Halligstrand baden möchten.

 

Der Kuhberg: Die kleine unbewohnte Warft,  dient den Schafen als Rettungsinsel bei “ leichtem Landunter“ .

Der Schafberg: Auf halber Strecke zwischen Hauptwarf und Amsink-Haus, nach ca 2km liegt der Schafberg . Auf der Warft steht die NABU-Station Claus-Rietmann. Das Haus verfügt über zwei Schlafplätze, einer Küche, WC und Dusche. Leute mit ornithologischen Kenntnissen, können per Anmeldung  hier einen Freiwilligendienst leisten.

Das Amsinck Haus: Direkt an der Einfahrt zur Hallig, steht das Informations und Servicezentrum. In einer Ausstellung erfährt man alles über die Hallig.  Es gibt  Infos zu Rad und Wandertouren, man hat auch hier die  Möglichkeit ein Fahrrad zu mieten, um damit auf die Hallig zu fahren . Dem Wohnmobilisten stehen hier WC, Dusche, V+E und eine Waschmaschine zur Verfügung.

Die Weisswangengans: (Branta leucopsis) Sie ist wohl der häufigste Wintergast auf der Halbinsel, jährlich überwintern 30000 dieser Gänse auf der Hallig. Das eigentliche Brutgebiet dieser Gänse liegt in Grönland bzw Spitzbergen. In den letzten Jahren hat sich Gans häufig ihre Brutgebiete an der Noredsee gesucht. Dazu zählt auch die Hamburger Hallig. Die meisten Gänse dieser Art, konnte ich im Jahr 2017 am Dollart beobachten . Dort waren es auch über den Sommer ca 150 000 Gänse, die somit für die Landwirtschaft zu einem Problem geworden ist.

Die Ringelgans: ( Branta bernicla)  ist ein typischer Wintergast auf der Hallig. Nicht so häufig wie die Weisswangengans aber auch in einigen Trupps zu beobachten.

In meinem nächsten Beitrag werde ich über die Vögel berichten, die in den Salzwiesen der Hallig ihre Brutgebiete haben.

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Mein Stellplatztipp: N54°36`55″ E 8°52`15″ Ein Platz der besonders früh im Jahr Ruhe und  Natur pur bietet .  Man sollte sich aber im Vorfeld mit allen was man zum täglichen Leben benötigt eindecken . Wer den Lidl direkt um die Ecke sucht, wird enttäuscht sein. Sonst hat der Platz aber alles was der WoMo-Fahrer braucht . Bis auf die  Chemie WC -Entsorgung gibt es alles , WC, Duschen Waschmaschine ,Strom und V+E. Wer etwas weiter hinten auf dem Platz steht, braucht ein etwas längeres Stromkabel.

Geröllstrände ein Garten der Natur

 

Nach dem ich über Land und Leute im Nordwesten Frankreichs  berichtet habe, werden sich meine nächsten Beiträge mit der Natur bzw Vogelwelt dieser Region beschäftigen. Es gibt nicht nur diese großen weiten fast menschenleere Sandstrände, wie ich sie zuvor in meinen Beitägen beschrieben habe. Besonders im Bereich der Steilküste, sehen sie häufig wie eine Gerölllandschaft aus. Da liegen Felsblocken von groß bis klein Stein an Stein, die mit glitschigen Algen überzogen waren. Mitunter war es sehr beschwerlich, auf diesem glatten und rutschigen Untergrund zu laufen. Zumal dann nicht, wenn man mit viel Fotoausrüstung  unterwegs war. Es war also größte Vorsicht geboten, um nicht zu stürzen.  Es mußte passendes Schuhwerk getragen werden, was diesem schwierigen Untergrund gewachsen war . Wobei diese nach unserer Tour klatsch nass waren.  Überall zwischen den Steinbrocken standen in Senken noch Wasser , das mitunter Knöchel tief waren.  Aber genau diese Strandabschnitte waren für uns interessant, denn hier gab es Vögel zu beobachten.  Die Natur hat durch das stete Wechseln der Gezeiten, einen fruchtbaren Garten entstehen lassen.   Bei ablaufendem Wasser, suchte sowohl Mensch als auch Tier an diesem Strand  nach Früchten des Gartens. Wir konnten auch Menschen beob- achten, die mit Eimern und Harken bewaffnet, zwischen dem Geröll nach Meeresfrüchten suchten.  Einer der solche  steinigen Strände  besongers  mag, ist der Steinwälzer. Nicht ohne Grund, trägt er diesen merkwürdigen Namen . Er dreht kleinere  Steine mit seinem kräftigen Schnabel  um und sucht darunter nach dem, was das Meer bei fallendem Wasser hinterlassen hat. Der Steinwälzer (Arenaria interpres) gehört zu den Schnepfenvögeln und ist in etwa so groß wie eine Amsel . Weibchen und Männchen  unter- scheiden sich nur in der Größe voreinander. Diese Vogelart ist in  ganz Europa zuhause.  Seine Brutgebiete hat er häufig an der skandinavischen Küste, aber auch an den Küstenstreifen der  Normandie gibt es Brutgebiete des Steinwälzer.

 

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Ein Reiher unter Schafen

 

Schon sehr oft habe ich Graureiher fotografiert, was mal mehr und mal weniger gut gelingt. Häufig fliegt dieser scheue Vogel  auf, sobald er jemand entdeckt. Bei dieser Fotoserie war es etwas anders. Das Verhalten des Reihers war nicht so wie ich es eigentlich kannte. Ihn  auf einer  Schafwiese zu beobachten, ist eigentlich nichts Besonderes. Das er mitten unter den Schafen stehen und dort auf Beutezug gehen, war schon etwas seltsam. Aber nicht nur das, wann immer die Schafe ein Stück weiter zogen, schreitet  der Reiher hinterher und ordnete sich wieder mitten in der Herde ein. Meine Anwesenheit schien ihn nicht sonderlich zu störte, in aller Ruhe  konnte ich ihn bei der Jagt zusehen. Sein Beutezug war recht erfolgreich, während ich dort stand. War das der Grund für seine erfolgreiche Jagd, ein Platz inmitten einer Schafherde?

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Der Saaler Bodden und die Kraniche

 

 

Saal-Neuendorf der kleine Hafen am Bodden, steht immer auf der Liste unserer Ziele, wenn es in den Nord-Osten von Deutschland geht. Besonders dann, wenn dort die Kraniche rasten. Auf den Feldern der umliegenden Dörfer von Hermannshagen, Hermannshof oder Neudendorfer Heide sind sie  zu Tausenden zu beobachten. Hier befindet sich wohl eines der größten Rastgebiete in Deutschland. Kaum konnte ich es abwarten aufs Fahrrad zu steigen, um zu sehen wo sie standen. Hier brauchte ich keine einheimische Hilfe, die  Region kenne ich sehr gut. Schon  oft haben wir mit dem WoMo im Hafen von Saal-Neuendorf gestanden. Das Wetter der nächsten Tage versprach nichts Gute, es sollte nicht mehr so ideal zum Fotografieren bleiben. Ich wollte Flugfotos vom Kranichen machen, dazu konnte ich keinen grauen Himmel gebrauche. Daher durfte ich nicht viel Zeit verlieren und machte mich gleich auf den Weg.  Am Vorsammelplatz hatte ich schon bei der ersten Fototour Glück, ich konnte die Kraniche beim abendlichen Einfliegen fotografieren. Sie am Boden auf den Feldern zu erwischen, erwies sich in diesem Jahr als recht schwierig . Häufig standen sie mit ihren Jungen weit draußen auf dem Acker. So kannte ich es nicht, sonst konnte man sie direkt an den  Feldränder neben den Wegen und Strassen beobachten.

Mein Stellplatztvorschlag : Der Hafen von Saal-Neuendorf, hier ist man mitten im Kranichgebiet. Ein besonderes Erlebnis, wenn sie schon morges sehr früh im Tiefflug übers WoMo hinweg fliegen.

GPS: N 54°20´04″ E 12°3145″ hier gebe ich die Adresse dazu nicht alle Navis führen direkt dahin .Saal -Neuendorf Hafenweg

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Tschüss Müritz….

Ich könnte noch einige Beiträge über die Müritz posten, würde  dann  aber noch bis in den Frühling mit meinen Herbsttour – Beiträgen unterwegs sein. So ist es nun an  der Zeit, uns von Christel, Heinz und der Müritz zu verabschieden. Ich werde sicherlich zu einem späteren Zeitpunkt, noch einmal detaillierter über einige Beobachtungen berichten. Unsere Fahrt geht jetzt weiter, zu einer hohen Düne. Darüber aber mehr im nächsten Beitrag .

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Kraniche über „Groß Schwerin“

Heute möchte ich euch zu einer gemeinsamen Beobachtungstour einladen. Hierzu müssen wir aber erst einmal sehr frühe aus den Federn kommen. Unser Ziel liegt in einer Gegend der Müritz, die noch nicht so stark vom Tourismus  geprägt ist. Von Waren legen wir zunächst einmal einige Kilometer mit dem Auto zurück. Die Tour führt uns fast um  den halben See. Wir  erreichen den Ort  Röbel a.d. Müritz, jetzt haben wir unser Beobachtungsgebiet fast erreicht. Nur noch wenige Minuten Fussweg sind es, von einem Wanderparkplatz bis zum „Großen Schwerin und Steinhorn“, einer Halbinsel die in der  Müritz liegt.  Schon sehr früh wurde diese Insel unter Schutz gestellt. Sie beheimatet ein Vielzahl von Wasservögeln und ein  Artenreichtum der seines Gleichen sucht. Schon im Jahr 1930 wurde sie zum NSG erklärt und ist somit eines der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands.

 

Von dieser Stelle möchten wir nun den Ausflug von Kraniche beobachten, was immer ein ganz besonders Naturschauspiel ist. Schon beim Sonnenaufgang verlassen die Vögel ihr Schlafplätze  am Rederangsee, um von hieraus auf den umliegenden Feldern nach Futter zu suchen. Diese Rast und Futterstellen, benötigen von allem die Jungvögel, um sich Kraftreserven für den langen Flug in den Süden zu schaffen. Auf einer kleinen Anhöhe, haben wir einen hervorragenden Blick über die Müritz. Die Insel und der See liegen jetzt noch unter einer  Nebeldecke versteckt, wobei uns die aufgehende Sonne ein oranggoldes Farbenmeer an den Himmel zaubert. In der Ferne sind die ersten Trupps zu erkennen, die Ruhe des Morgens lässt uns jetzt auch schon  das typische Rufen der Vögel hören. Immer näher kommen sie, hunderte von Kranichen, die mit ihrem lauten trompeten nun direkt über uns hinweg fliegen. Ein Naturerlebnis an der Müritz, das   man nicht so schnell vergessen wird.

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Auf zur Elbe Teil 2

Das was wir bei früheren Besuchen in den Elbtalauen beobachten konnten, war  immer ein einmaliges Erlebnis. Diese Region zählt wohl  zu den artenreichsten Naturlandschaften Europas. In diesem Post möchte ich die Fotos zeigen, die wir trotz der ungünstigen Verhältnisse machen konnten. Sehr erfreulich war für uns, die Sichtung einer Sumpfschildkröte.  An einem Kleingewässer bei Hinterhagen, konnten wir sie fotografieren. Auch der Seeadler  war für uns eine sehr schöne Beobachtung.

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Frühe am Morgen

Es war noch sehr früh am Morgen. Wir waren noch damit beschäftigt, unseren Fotoansitz für diesen Tag einzurichten. Da wurde ich auf ein Geschrei aufmerksam, wie ich es zuvor noch nie gehört hatte. Zwei Uferschnepfen, die normalerweise friedlich nebeneinander im seichten Wasser nach Futter suchten, waren in einem Kampf verwickelt. Solch einen Streit, hatte ich unter dieser Vogelart zuvor noch nie beobachten können. Sie fauchten sich an und gingen aufeinander los, als ginge es um Leben und Tod.   Schnell mußte eine Kamera her, das wollte ich unbedingt in Fotos festhalten. Es war zwar nicht die Kamera und das Objektiv, dass ich gern gehabt hätte. Es war noch alles gut verstaut . És mußte jetzt schnell gehen und das nehmen was zur Hand war . Egal wie, ich wollte diesen Vogelkampf unbedingt in Fotos festhalten. Ich zeige diese Fotos in einer ungekürzten Form, so wie ich sie auch gemacht habe. Wegen der großen Anzahl von Bilder, zeige ich sie  in einem Diavortrag.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Eine verpasste Tour

Eine hartnäckige Grippe hat meine Reisepläne kräftig durchkreuzt. Es wurde nichts aus meiner geplatnen Ostertour zu den Löfflern . Statt Fototouren und Inselexkursion, hieß es Bettruhe und Grippe auskurieren .

Ich möchte euch trotzdem  einige Fotos vom Löffler zeigen. Diese Fotos sind allerdings  schon im letzten Jahr auf Texel gemacht worden . Bei den Fotos verzichte ich auf weitere Texte und möchte nur die Bilder sprechen lassen.

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Spieglein, Spieglein an der Wand…….

Die Mandarinente zählt wohl zu den schönsten Enten in unserem Land. Ihre Heimat hat sie in Ostasien, wo ihre Bestände stark rückläufig sind.

 

Die heutigen Vorkommen in Deutschland kann man hauptsächlich in Parkanlagen oder Tiergärten beobachten. Diese Ansiedlungen sind in erster Linie auf Zooflüchtlinge oder aus Kleintierzuchten zurückzuführen. Es gibt in Deutschland aber auch einige Wildbestände, deren Ursprung  aus gleicher Herkunft stammt. Hier sind vor allem die Mandarinenten an der Havel zu nennen. Diese werden mit den vielen Parkanlagen um Berlin und Potsdam im Zusammenhang gebracht. So wurde es uns bei einer Kanuexkursion von den Naturführern erklärt. Die meisten Vögel, die sich dort angesiedelt haben, brüten nicht und sind auch nicht verpaart. Wir konnten auch auf der gesamten Tour keine Küken sichten. Wobei andere Entenarten schon viel Nachwuchs hatten. Große Bruterfolge sind bei Mandarinenten nicht zu verzeichnen. Es kommt nur zu kleineren Bruterfolgen, die dann auch beringt werden.

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Wohnmobilstellplatz: Werder a.d. Havel  N 52°22´41″-E 12°56´15″                              Vom Platz aus lassen sich Radtouren,Wanderungen und auch Kanufahrten unternehmen.                                                                                                                      Achtung: Der Stellplatz ist bei Veranstaltungen, wie z.B. das Baumblütenfest in Werden gesperrt.

 

 

Ungeliebte Tiere????

Einst holte man Bisam, Nutria und Waschbär nach Europa, um ihnen im wahrsten Sinne des Wortes ans Fell zu gehen. Sie kamen zu uns, weil das Tragen von Pelzen immer mehr in Mode kam. Mann, Frau, gönnte sich etwas Edles im Zeichen des Wirtschaftswunders. Sie waren preisgünstige Materiallieferanten, weil andere Pelzarten wie der Nerz oder Chinchilla viel zu teuer waren. Doch im laufe der Zeit, geriet das Tragen von Pelzmode immer mehr in die Kritik. Pelzträgerinnen wurden zum Teil öffentlich von Tierschützern angegriffen und es kam schon mal vor, das ihre wertvolle Kleidung mit Farbe übergossen wurde. Immer mehr schritt der Verfall der Pelzindustrie voran. Die Pelzpreise vielen förmlich in den Keller ,der Absatz geriet ins Stocken. Die Züchter blieben auf ihren Pelzen sitzen, so entstanden durch die Tier nur noch  Futterkosten, die sie in den Konkurs trieben. Es wurden zum Teil  die Käfige geöffnet und die Nager kamen in unsere Natur. Nutria, Bisam und auch der Waschbär kommen gut in ihrer neuen Freiheit zurecht und vermehrten sich rasant.

Der Bisam:

Oft als Bisamratte bezeichnet, was eigentlich falsch ist. Der Bisam ist keine Ratte, sondern eine Wühlmaus und damit die größte in Europa lebende Maus. Er ist ein reiner Vegetarier, der dazu auch tief und weit  ins Erdreich von Flüssen, Bächen und Gräben geht, um an junge Wurzeltriebe zu kommen. Er baut ein wahres Labyrith von Gängen und Höhlen, oft mit mehreren Aus und Eingängen. Dadurch richtet er große Schäden an, bringt Deiche und Dämme zum Brechen. Was dazu führte, das er Bisam von amtlicher Seite bekämpft wird. Was häufig nur mit mäßigem Erfolg geschieht, denn der Bisam hat eine sehr starke Fortpflanzung. Er bekommt jährlich bis zu fünf Würfe mit ca. 5-6 Tiere, wovon der erste Wurf im gleichen Jahr schon wieder geschlechtsreif ist.

Der Nutria .

Seinen Ursprung hat er in Südamerika und ist wie auch der Bisam ein reiner Pflanzenfresser . Auch seine Fortpflanzung ist recht stark, da diese Tiere je nach Futtervorkommen das ganze Jahr durch trächtig werden können . Im Gegensatz zum Bisam, ist der Nutria recht zutraulich. Was dazu führt, das er oft in Parkanlagen mit Wasserführung zum „Bettler“ wird. Ein fataler Fehler, wenn er hier von Passanten gefüttert wird,sie fördern damit automatisch seine Fortpflanzung. In vielen Teilen Deutschlands, wird auch der Nutria bekämpft, auf Grund der hohen Flurschäden die er anrichtet.

Der Waschbär

Er kam aus Nordamerika zu uns und zählt zu den Raubtieren. Er ist ein Allesfresser,mit einem sehr großen Appetit. Was sein Aufenthalt bei uns schon recht problematisch macht. Nicht nur das er auf seinen nächtlichen Streifzügen unseren Hausmüll durchwühlt, richtet er es sich auch unter den Dächern unserer Häusern gemütlich ein .Häufig zerstört es dabei Wärmdämmung, um damit sein Bau auszupolstern. Einmal niedergelassen, wird man ihn schlecht wieder los . Sehr aggressiv verteidigt er sein neues Zuhause, vor allem dann, wenn er schon Junge hat. Ein Vertreiben ist jetzt kaum noch möglich. Selbst wenn es gelingt, ist er in wenigen Tagen wieder da. Man muss dann schon sein Haus vor diesen unwillkommenen Gast sichern. Der Waschbär ist aber auch eine Gefahr für unsere gesamte Vogelwelt, so räumt er häufig ganze Gelege aus und macht sich später auch an den Küken zu schaffen. Da er ein exelenter Kletterer ist, macht ihm auch hoch gelegene Gelege keine Probleme. Seine Scheu einmal angelegt, ist er in belebten Fussgängezonen wie z.B.in Kassel zu beobachten. Hier durchwühlt er Müllgefässe nach fressbaren  und wird auch fündig .So zählen Reste von Fast Food zu seinen Lieblingsspeisen. Hier sollte man ihm nicht zu nahe kommen, er greift sofort an.

Der Marderhund :(leider keine Fotos).

Er sieht dem Waschbär etwas ähnlich und ist über Asien zu uns nach Europa gekommen. Hier geht es mir nicht so sehr um die Gefahr die jetzt von ihm für unserer heimische Natur ausgeht .Vielmehr ist es ein Übel, das er häufig heute noch, als Pelz getragen wird, ohne das die Träger etwas davon wissen. Im Glaube, ein Webpelz um den Hals oder auf dem Kopf zu tragen, haben sie das Fell des Marderhunds um den Hals.Vom asiatischen Modemarkt kommt er so zu uns. Sein Fleisch ist ein beliebtes Gericht auf chinesischen Tellern, der Rest wird als Kragen ,Kapuzenbesatz oder Mützenbommel an Kleidung verarbeitet die so zu uns in den Verkauf kommt.

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Die Friesen vom Karnemelkplaats

Meine Brichte über die NSG im Norden Hollands,möchte ich mit einer Fotoserie abschließen, an der ich besonders viel Freude hatte. Sicherlich waren es in erster Linie die Vogelbeobachtungen, denen ich meine Auf- merksamkeit schenkte .

Wann immer ich in diese Gebiet kam, waren es diese Pferde an denen ich so viel Gefallen fand. Was waren das für stolze Tiere. Man hatte das Gefühl, das  die ganze Erde bebt, wenn die gesamte Herde durch die Flachdünen galoppierte. Führte ihr Weg durch die Teiche, spritzte das Wasser in hohen Fontänen. Leute die mit ihrem Rad im NSG unterwegs waren, blieben stehen um sich dieses Schauspiel anzusehen. Es gibt werde ein Abdach für schlechte Witterung,  noch werden sie zusätzlich gefüttert. Sie Leben dort mit dem, was die Natur ihnen zu bieten hat. Man muß kein ausgesprochener Pferdenarr sein, um diese stolzen Pferde zu mögen.

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