Ich bin wieder hier…..

Es ist zwar nicht mein Revier, aber mein Zuhause . Sobald ich die ersten beitragstauglichen Fotos bearbeitet und den passenden Text geschrieben habe, wird es wieder Beiträge vom Vogelknipser geben. Ich glaube das ich soviel Fotos zusammen getragen habe, dass ich den ganzen Winter damit überbrücken kann . Da sind dann auch noch meine letzten Gartensafariberichte zu posten. Ich verspreche euch von meiner Seite einen kurzweiligen Winter.

Wo bleiben die Anderen?

Leuchtturm von Westkapelle

Bisher sind 62% aller Deutschen gegen Corvid 19 geimpft worden. Es fehlen also noch satte 38 %, bevor wir so jubeln können wie unsere Nachbar die Dänen. Sie sind zu 75,35% geimpft und alle Schutz-maßnahmen wurden von der Regierung zurück genommen. Ich bin zur Zeit mit Dänen zusammen, die diese Nachricht mit großer Freude aufgenommen haben. Ich Blicke da doch etwas neidisch zu unseren Nachbarn im hohen Norden. Denn nur so ist unsere Gesundheit gesichert , wenn alle geimpft sind. Gut zu den 38 % zählen auch noch Kinder , wobei man mit den zwölfjährige erst im August begonnen hat zu impfen. Ich glaube nicht, dass sich der große Rest, mit einer Bratwurst und Volkfeststimmung anlocken läßt, wie es jüngst von Politikern vorgeschlagen wurde. Ich bin bereit für die dritte Impfung , ich nehme auch gerne die Bratwurst, wenn es die auch für mich geben sollte.

Die Kernfrage bleibt doch die gleich, egal wie hoch die Impfquote in Dänemark oder sonst wo ist. Wo bleibt der Rest der Deutschen . Manch ein Land wäre froh, so viel Impfstoff zu haben wie wir. Nur bei uns stellt man sich die Frage, wie ködern wir diesen Rest. Da standen schon Prämienzahlungen im Raum, um diese Mensch, die nicht nur sich in Gefahr bringen zum Impfen zu bringen . Da schüttel der Vogelknipser mal wieder den Kopp.

Viele Grüße aus Westkapelle euer Vogelknipser

Es hätte schlimmer kommen können

Liebe Leser eigentlich bin ich in einer angekündigten Blog-pause und wollte erst bei meiner Rückkehr wieder Beiträge schreiben. Diesen Eintrag schreibe ich nicht nur für euch sondern auch ganz besonders für mich selbst. Warum schreibe ich diesen Beitrag? Ich verfolge die Beiträge der Paralympics, in einer Zusammenfassungs kann ich morgens sehen, was in der Nacht passiert ist . Meistens werden die Medailliengewinner gezeigt und es gibt schon mal ein Portrai und wie es bei dem Sportler zu der Behinderung gekommen ist. Er war der Beitrag von Katharina Bauerschmidt 21, die im Va’a (Kanadier mit einem seitlichen Schwimmkörper) startet. Es hat mich an mein persönliches Schicksal erinnert . Ich habe einen Bandscheibenabriss erlitten und mußte zur Notoperation ins Krankenhaus gebracht werden. Es ging vom Fitnessstudio, wo der Unfall passiert ist , in ein Feuerwehrauto von da gleich auf den OP-Tisch. Katharian erzählte unter Tränen wie es zu ihrer Querschnittslähmung gekommen ist. Sie ist eigentlich wegen einer Bandscheibenoperation (Bandscheibenvorfall) in eine Klinik gegangen und hat sie als Quärschnittsgelähmte wieder verlassen . Das war ein Beitrag der mich sehr stark und auch emotional an meine eigene Operation erinnert hat. Gut es sind normal meine täglichen Schmerzen und eine ganze Hand voller Pillen die mich daran erinnern. Ich habe bei diese OP, eine Lähmung des linken Unterschenkel erlitten und die gesamte Muskulatur im linken Bein . Man geht sehr häufig und schnell an solche OP’s und vergisst wie gefährlich solch ein Eingriff ist. Mein Leben hat sich seit daher völlig verändert. Ich habe nur drei Monate im Rollstuhl gesessen. Ich kann die Tränen von Katharina verstehen, sie sitz für den Rest ihres Lebens in diesem Stuhl. Ich hatte doch Glück oder? Es hätte doch noch schlimmer kommen können.

Flugakrobaten

Liebe Leser, mit diesem Beitrag verabschiede ich mich in eine kleine Blogpause. Wir werden für zwei Wochen nach Zeeland fahren, um uns dort mit Freunden zu treffen. Schon im letzten Jahr hatten wir uns zu einer Fototour verabredet, damals hat uns Corona ein Strich durch die Rechnung gemacht. Jetzt freue ich mich auf diese Tour ganz besonders, denn dort werde ich endlich mal wieder Wasservögel fotografieren können.

Mit dem Thema Vögel im Flug, habe ich mich schon häufiger in Beiträgen beschäftigt. Wobei Schwalben eine ganz besonderer Herausforderung sind. Ihr schneller Flug und abrupte Richtungswechsel erschweren die Fotografie schon deutlich.

Auch bei diesem Beitrag handelt es sich um Vögel, von denen es schon lange kein Eintrag mehr gegeben hat. Schon häufig habe ich mich damit beschäftigt, Vögel im Flug zu fotografieren und habe hier schon viele Beiträge dazu gepostet. Bei dieser Fotoserie geht es darum, die Fütterung von Jungvögeln in der Luft festzuhalten. Diese Art von Fütterung sieht man häufig bei Schwalben. Dabei ist es einigermaßen hinzubekommen, wenn die Jungvögel auf einer Sitzwahrte gefüttert werden .Viel schwieriger wir das Ganz, wenn sie ihren Eltern entgegen fliegen.

Bei der Fütterung von sitzender Schwalben, habe ich diese als freundliche Helfer. Sie signalisieren den Anflug der Eltern, mit nervösen Flügeschlagen. So kann ich mich auf die Fotografie gut vorbereiten.

Ich wollte mein Glück bei den Flußseeschwalbe probieren und hatte wie so häufig in diesem Jahr, nicht die besten Bedingungen dafür. Das Licht wollte an diesem Tag nicht so recht durch den wolkenverhangenen Himmel kommen, ich wollte es denoch probieren. Was die Sache bei den Seeschwalben so schwierig macht, man weiß nicht von wo und welche Schwalbe aus einem riesigen Trupp der Koloniebrüter ihren Eltern entgegen fliegt. Von den vielen Versuchen die ich an diesem Tag gemacht hab, möchte ich euch die Fotos zeigen, die wenigsten einigermaßen was geworden. Ich bleibe aber da am Ball, denn diese Herausforderung reizt mich doch ganz besonders. Ich werde mir dazu nur besseres Wetter aussuchen.

Meine ersten Fotos von Fütterungen im Flug

Es ist äußerst schwierig Vögel beim Füttern zu fotografien, mir bleiben für diese Fotos nur wenige Sekunden. Ich habe keine Möglichkeit mich darauf einzustellen . Da heißt es nur Auslösen drücken und drauf halten, in der Hoffnug das es was geworden ist

Tschüss bis bald euer Vogelknipser Werner

Kunst oder Krempel ?

Dieses Stück habe ich für 2 Euro erworben, es ist auf der Bodenplatte signiert und mit einerm Datum 12.4 .1986 versehen . Ich vermute es stammt aus Spanien oder Portugal.

Wie ich in meinem ersten Beitrag schon geschrieben habe , hatten wir in diesem Jahr nicht nur Badewetter. Was aber nicht heißen soll, dass wir den ganzen Tag im Vorzelt gesessen haben. Es bieten sich außer dem Gang zum Strand, noch viele andere Möglichkeiten seine Freizeit zu gestalten. Eine davon ist der Besuch eines Kofferbakmarkt, diese gibt es in Holland fast täglich . Irgendwo in der Nähe oder auch mal ein Stück weiter entfernt, was wir dann mit einer Fahr-radtour verbunden haben. In den Informationsheften sind sie aufgelistet, ob ein großer Hallenflohmarkt, ein Kunstmarkt mit einme unterhaltsamen Rahmen-programm oder einen der vielen kleinen Märkte auf einem Dorf oder Parkplatz. Auf Grund der Situation die zur Zeit unseres Urlaubs in den Niederlanden herr-schte , ( Corona-Hochrisikogebiet) haben wir uns für die kleinen Märkte entschieden. Hier hatte man auf Grund der geringen Besucherzahlen und mit Maske und einem gewissen Abstand die Möglichkeit solch einen Markt zu besuchen. Ich habe wie immer nach Deko für unseren Garten gesucht, meine Frau und Tochter hatten da ganz andere Interessen. Ich muß sagen, dass ich ein leidenschaftlicher Flohmarktgänger bin und auch ein Auge dafür habe was ich suche. Das was man dort findet ist für manche Menschen Kunst für andere ist es Krempel. So können Flohmärkte Goldgrube oder Müllkippe sein, je nach Ansicht und Geschmack. Meine Fundstücke beschreibe ich euch bei den Fotos.

Koffebakmärkte besagen, dass dort alles was alt ist und nicht mehr gebraucht wird und in einem Kofferraum passt angeboten werden darf . Ursprünglich durften die Waren auch nur auf dem Boden auf einer Plane angeboten werden und nicht auf einem Tische. Nunja hier hat sich wohl auch in der Zwischenzeit einige geändert, so wüßte ich nicht, ob ich die oft ausgestellten Dinge in mein Kofferraum bekommen würde.

So mancher Sammler kann hier für wenig Geld ein neues Stück für seine Sammlung finden.

Hier sind wir auf einem Parkplatz im Schatten des Leuchtturm unterwegs.

Es gibt kleine Stände mit nur wenigen Teilen, die oft aber sehr interessant sind.

Dann wieder Stände mit mancherlei exotische Gegenstände

So nun zu meinen Fundstücken. Den Motorradfahrer mußte ich unbedingt haben, da ich ja selbst Motorrad fahre . Für 5 Eure hat er den Besitzer gewechselt und steht nun auf unserem Hochbeet.

Hier nun meine neue Vogeltränke, die ich schon in einem Beitrag gezeigt habe. Auf diesem Foto ist sie in ihrer vollen Pracht zu sehen, den Stein und die kleine Meerjungfrau habe ich nachträglich eingebracht, die Korken sind Landeplätze für Wespen . Mich würde mal interessieren wozu dieses Becken mal gedient hat? wer es von euch weiß kann es mir schreiben.

Ein sehr interessanter Fund , eine kleine Messingstatue die eine Gravur auf der Rückseite trägt, die so abstrakt ist, dass ich sie nicht entziffern kann. Sie hat für 3 Euro den Besitze gewechselt. Mit einem Granitblock versehen, steht sie jetzt in meinem Garten.

Nun mag sich einer fragen, was macht der Kerl blos mit solch einer alten Leiter. Ich habe sie hier nur schnell wegen des Fotos mit einigen Gegenständen ver-sehen, ihren Platz findet sie in unserem Wintergarten als Kakteenregal . Schon lange suchen wir nach solch einer Leiter. Ihr mögt jetzt vielleicht sagen, solche Malerleiter findest du doch an jeder Ecke. Es ist nicht so, dass ist eine sehr alte Leiter, sie ist ohne Metall gebaut worden. Es gibt keine Kette zur Arretierung oder ein Scharniergelenk, sie ist komplett aus Holz und dürfte schon vor dem ersten Weltkrieg gebaut worden sein.

Den Bieber mußte ich auch haben, der schaut neugierig mit seinen hellen Augen aus einem Versteck und füe 1 Euro kann man den mitnehmen.

Zu diesem Stück das ich für 2 Euro erworgen habe, muß ich etwas schreiben. Unbachtet wurde die Figur nach einem Flohmarktbesuch ausgepackt und auf den Tisch gestellt, hier stand sie auch noch am frühen Morgen beim Frühstück. Ich habe die Figur gekauft, weil mir das Gesicht gefallen hat und ich habe mir gedacht für die finde ich schon ein Platz im Garten. Wir saßen noch zusammen und meine Frau hatte diese Figur in der Hand. Mitmal sagt sie, du diese Figur hat eine Nummer eine Jahreszahl. Sie hatte nicht nur das, sondern auch noch eine Signatur und ein Stempel und ein Aufkleber der wie eine Briefmarke aus-sah. Bei dieser Figur hatten wir Glück und konnten die Signatur lesen. Etwas im Internet gestöbert ergab ein Ergebniss das uns überracht hat . Dies Figur wurde von einem bekanten niederländischen Bildhauer gemacht und diese Briefmarke ist ein Auktionsaufkleber. Das besagt, dass diese Figur schon einmal auf einer Auktion war und vielleicht auch dort erworben wurde. Was soll ich euch sagen , die Figur kommt nicht in den Garten, hat zumindest meine Frau so bestimmt.

Zwei Baumwichtel, sie haben schon ihren Platz an einem Baum gefunden. Für je 2 Euro ein Fund den man mitnehmen kann.

Das ist eine Figur die ich einer Künstlerin auf einem Strassenkunstmarkt abgekauft habe . Ich habe ihr eine Weile bei ihrer Arbeit zugesehen, sie war hier wie viele andere Künstler mit einem neuen Stück beschäftigt. Wir führten für eine kurze Zeit, eine nette und interesante Unterhaltung. Eigentlich suchte ich nach einer Eule, die ich nicht gefunden hab. Für 35 Euro habe ich dann diese Figur abgekauft . Heute steht sie in unserer Wohnung auf dem Kaminsis, für die Fotos habe ich sie wegen des besseren Licht in den Garten geholt. Eine böse Bemerkung meiner Frau habe ich mir dafür eingehandelt. Die kommt nicht in den Garten, mit etwas Humor im Hinterkopf antwortete ich ihr, warum nicht die steht doch hier gut.

Ach ja eine Figur, die meine Enkelin unbedingt wollte. Sie durfte auch ein Platz im Garten dafür aussuchen, ob sie dort dauerhaft ihren Platz findet, weiß ich noch nicht.

Zu guter Letzt Vincent, eine Steinfigur die später auch auf dem Kakteenregal stehen wirde . die habe ich für 2 Euro erworben.

So meine Lieben das war der Streifzug mit dem Vogelknipser über die niederländischen Kofferbakmärkte .

Die kleinen Fotos könnt ihr wie immer zum Vergrößer anklicken.

Gartensafari 19

Die Knautien-Sandbiene

Liebe Leser im Augenblick bin ich etwas in der Zwickmühle, worüber ich zuerst berichten soll. Sind es die Erlebnisse aus meinem Urlaub, über die es sehr viel zu berichten gebe. Ist es vielleicht auch mein neustes Gartenprojekt. Da mein Schwiegersohn noch Urlaub hat, setzen wir einen Wunsch meiner Frau um den sie schon sehr lange hat, wir bauen einen Rosengarten. Oder sollte ich über die vielen neuen Gäste in unserem Garten berichten. Ich habe mich für letzteres entschieden.

Der Grund dafür war eine E-Mail , einer lieben Leserin. Auf der Suche nach einem eigenen Projekt, hat sie sich an das Foto einer Wildbiene aus meinem letzten Beitrag erinnert. Dabei handelt es sich um die Knautien-Sandbiene. Eine unscheinbare Wildbiene von etwa 12-16 mm, man muß schon etwas genauer hinsehen, um diese kleine Biene zu entdecken. Einst war es eine weit verbreitete Art in ganz Europa. Durch den intensiven Einsatz von Ackergrift und die damit verbundenen Zerstörungen wichtigen Habitate, hat die kleine Biene den unrühmlichen Weg auf die “ Roten Listen “ von Deutschland, Großbritanien, Schweden, Norwegen und Finnland gefunden. Wie diese Bienen den Weg in unseren Garten gefunden hat, bleibt wohl ihr Geheimnis . Bei genauerer Beobachtung habe ich mehrere Knautien-Sandbienen entdeckt und auch die in Internet beschriebene völlig schwarze Art ist darunter.

An dieser Stelle geht mein besonderer Dank an Almuth und auch an Puzzelblume die mich bei einem anderen Hummelobjekt unterstützt hat, auf das ich später noch kommen werde.

Es ist nicht ganz einfach diese quirligen und kleinen Bienen zu fotografieren

So wie hier ,dass sie mal für eine Weile sitzen ist selten

Auf diesem Foto ist die typische Behaarung dieser Biene zu erkennen.

Schnell fliegen sie von Blüte zu Blüte.

Zum Vergrößern die Fotos bitte anklicken

Gartensafari 18

Wieder Zuhause

Wir sind nach sechs Wochen Familienurlaub aus dem Norden Hollands zurück. Ich schreibe euch sicherlich nichts Neues , wenn ich sage das der Sommer sehr durchwachsen war. Es war zum Teil sehr windig , dass es kaum möglich war zum Strand zugehen . Der Sand peitschte uns um die Ohren, dass es weh tat und die Kindere weinten und nur zum Campingplatz wollten. Gleich am dritten Tag zeigte der eh schon starke Wind sich von seiner argen Seite . Ein Orkan der Windstärke acht zwang uns dazu, dass grad erst aufgebaute Vorzelt abzubauen. Hier hatte ich auf eine App vertraut „Buienalarm „die diesen Sturm in der Stärke schon am Vortag angekündigt hatten. Wir hatten genau dir richtige Entscheidung getroffen, wenn man mich auch etwas belächelt hat mit meiner Vorsichtsmaßnahme. Die Jenigen die im Glauben waren, ihr Zelt ist für solch ein Wind geeignet, standen nach dem Sturm vor einem Trümmerhaufen. Auf dem ganzen Platz hat es gr0ße Schäden gegeben , vor allem an den Zelten . Urlauber die nur mit einem kleinen Zelt unterwegs waren, konnten abreisen weil der Wind ihre Bleibe zerlegt hatte. Der Wind flaute in dem nächsten Tagen etwas ab, nur Strandbesuche war immer noch nicht möglich. Da waren die Kofferbakmärkte (Flohmarkt) die es fast täglich im Sommer in jedem Dorf gibt, eine willkommen Abwechselung. Mit dem E-Bike ging es dann ins Landesinnere, wo der Wind nicht so stark war . Hier konnte ich wieder manch schönes Stück für Garten und Wohnung ergattern. Eines seht ihr schon auf meinem Eröffnungsfoto, ein sehr schwers Teil das eine prima Vogeltränke geben sollte. Dazu aber mehr in einem späterne Beitrag. In diesem Jahr wollte ich mich ja besonders der Insektenfotografie widmen, was bei dem Wind auch kaum möglich war. Ihr müßt es mal versuchen, eine Biene an einem Halm zu fotogtafieren, der in einer Tour hin und her wackelt. Also stand am Anfang für mich die Vogelfotografie und hier besonders die Sturmvögel im Wind im Vordergrund. Das ist es dann auch, worüber ich zuerst berichten werde. Mein ersten Beitrag soll aber von meinen Garten handeln. Ich war selbst gespannt, was sich hier in den letzten sechs Wochen verändert hat und ob noch neue Bewohner eingezogen sind.

Meine neue Vogeltränke die ich auf dem Flohmarkt für 2Euro ergattern konnte. Die passende Meerjungfrau habe ich dort auch gefunden.

Unserer Staudenbeete haben sich inzwischen prächtig entwickelt und sind zu einem wahren Insektenparadiers geworden.

Bunte Blumen die von vielen Insekten besucht werden ,die ich bis jetzt noch nicht bestimmen konnte. Solltet ihr in meinem Beitrag Insekten finden die ihr kennt, wäre es schön wenn ihr sie in einem Kommentar beschreibt.

Mit ihrem langen Rüssle holen sie sich ihr Futter aus den Kleinen blüten ,wobei die winzigen Bienen gleich in die ganze Blüte krabbeln.

Die Katzenminze ist mit ihren kleinen Blüten ein wahres Magnet für jede Art von Insekten .Oft sind ihre Besucher kleiner als ihre Blüten.

Diese kleine Biene habe ich sowohl mit weißen als auch mit rot und weißen Steifen auf dem Rücken.

Hier noch mal eine in etwa gleiche Biene, nur die hat rote Streifen auf dem Rücken.

Immer wieder sind es neue Besucher die in dem Blüten krabbeln

Hier ist mir ein Insekt vor die Linse geflogen ,da mußte ich mich erst mal umdrehen ob nicht Guido Cantz von „Vorsicht Kamera “ hinter mir stand, den meine Töchter bestellt haben. Solch ein Insekt mit einem Punktstrichgesicht auf dem Rücken und solch ein kugeliges Hinterteil habe ich noch nicht gesehen.

Insekten bei Licht und Schatten.

Dieses Foto erinnert mich mehr an eine Libelle, die das erste mal ihre Flügel ausfaltet.

Hier ist es weniger das Insekt sondern mehr die Pflanze über die ich micht freue. Ich habe jedes Körnchen aus einer Tüte in den Sand gesteckt,weil ich gelesen habe das Borretsch eine sehr schöne Pflanze für Hummel sei. Bei meiner Abfahrt sah es nicht danach aus, dass aus meiner Aussaat etwas würde. Ich habe mich geirrt die Pflanze ist so sehr gewuchert, dass ich sie erst einmal ausdünnen mußte.

Von diesem Insekt weiß ich aus dem Internet das es aus der familie der Hornissen stammen könnte. Ich habe aber keine vergleichbar Zeichnung gefunden.

Diese Biene ist real nur etwa 10 -12mm groß .

Das ist eine Biene über die ich mich besonders freue , ich kommte sie nicht nur fotografieren sie hat sich auch in meinem Sandarium angesiedelt.

Sie fliegt nur recht kurze Wege ,was wohl darauf schließen läßt das sie in unserem Garten ausreichend Futter findet.

Noch einmal Flugfotos die sowohl den Rüssel der Biene zeigt als auch die schwingenden Flügel.

Ich weiß nicht wieviele Bruthöhlen sie anlegen, in kann einige Löcher zählen die ca 10-12 mm groß sind. Leider habe ich noch keine guten Fotos vom Ein und Ausflug, die liefer ich aber sicherlich noch nach.

Wie immer könnt ihr meine Fotos durch Anklicken vergrößern

Meine Gedanken sind bei Euch

Ich weiß das unter meinen Lesern einige aus den Gebieten kommen, die jetzt in diesem Moment mit den gewaltigen Wassermassen zu kämpfen haben. Mir slnd zwar hier in meinen Urlaub die Hände gebunden um Hilfe anzubieten , aber es gibt eine Gruppe bei Facebook, der ich auch angehört die bieten soweit es geht Hilfe an. Vielleicht ist auch hier der ein oder andere von meinen Lesern dabei, der Hilfe anbieten kann. Schreibt es mir in die Kommentarlist ich leite es weiter . Meine Gedanken sind bei euch , in einer Zeit die man nicht beschreiben kann . Ich hoffe das dieses Desaster bald ein Ende findet.

Facebook : Das Hochwasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, Deutschland.

Ergänzung zu meinem Post :

Ich habe heute Nachmittag ein Spendenangebot über 50. 000€ erhalten . Ich habe dieses Angebot an die Gruppe weitergeleitet, die diese Summe im vollen Umfang in die Hochwasserhilfe fließen lassen wird.

DAS SPENDENANGEBOT WAR KEIN BLÖFF, DIE SUMME IST BEI DER GRUPPE bzw DEM TRÄGER EINGEGANGEN.

Gruß an Euch alle ein betroffener

Vogelknipser

Gartensafari 17

Beim Vogelknipser

Hallo und willkommen im Garten des Vogelknipser

So ihr Lieben , unsere Testfahrt nach Holzminden war ja für mich sehr erfolgreich, alles was wir probiert haben, hat geklappt. Bis auf die Hitze, wie ich aus den Kommentaren entnehmen konnte, hatten von euch auch einige Probleme damit. Bevor es nun los geht, möchte ich noch einen letzten Beitrag posten. Unter dem Motto „Beim Vogelknipser“, werde ich in Abständen wie es grad passt, einige Beitrag zeigen. Der erste Beitrag soll euch erst mal nur einen ersten Eindruck zeigen. In späteren Beiträgen gehe ich näher auf einige Projekte die ich allein oder mit den Nachbarn durchgeführt habe. Dazu gehört dann auch das gemeinsame bauen der Nisthilfen für Spatzen oder das einfache Basteln von Insektenhotels mit den Kindern. Ich werde euch zeigen wie man ein Brutplatz für Hummel anlegt und was man dazu braucht. Wie man mit einfachen Mittel ein Sandbad für Spatzen anlegen kann gehört auch dazu. Weil es auf ein großes Interesse gestoßen ist, werde ich in kleinen Schritten zeigen, wie man ein Sandarium Baut und was man dazu braucht.

Die bunte Welt der Vogelknipsers

Jetzt bin ich aber erst mal für einen längere Zeit auf der Reisen. Ich werde natürlich eure Beiträge weiter verfolgen und auch kommentieren wenn es geht, leider sind nicht immer die technischen Mittel dafür vorhanden . Also nicht böse sein wenn ich „Like“ aber kein Kommentar abgebe , dann sind einfach die Leitungen zu langsam.

Rostengel aus Eigenbau und ein etwas anders Insektenhotel. Hier einmal angelegt in einem Totholzstamm, erst etwas zögerlich angenommen später war der Besuch recht gut.

Eine Trennwand ebenfalls aus einem Eigenbau, hier wurde mit einem Plasmabrenner ein Motiv ins Blech gebrannt. Es zeigt das Motiv einmal von vorne und dann die Rückseiten mit dem Lichteinfall und dem Lichtschatten auf dem Boden.

Ich liebe es, etwas Kunst in den Garten zu bringen. Ich werde in einem späteren Beitrag mehr von diesen Skulpturen und Holzschnitzereinen zeigen, unteranderem etwas was ein Künstler mit der Kettensäge erstellt hat.

Unsere Mäusekapelle, mit dem Sänger „Fridolin das Spatz„.

Ein Wichtel im Steingarten.

Hier ein etwas größeres Bienenhotel, hier steht eine Komplettsanierung an . Es ist ein Bau bei dem mir noch die Erfahrung fehlte. Eswird noch vor dem Winter fertig ,weil unter dem Hotel Igel ihr Winterquatier haben.

Unser Granitreiher , eine recht große und schwere Figur die nicht umziehen kann. Im Hintergrud Trödel, den ich überall im Graten verstrfeut stehen habe.

Auch dieser Rostengel aus einem eigenbau, in späteren Beiträgen seht ihr noch mehr von diesen Rostfiguren.

Auch hier bei dem trinkenden Reiher wieder etwas Trödel in Form einer alten Krämerwaage.

Zwei mal Engel die wir wohl mögen. Einmal aus Holz und wieder eine Eigenarbeit aus Eisen. Fostflügen an einem Eichenweidepfahl mit Tonkugelkopf.

Hier das etwa doppelt so große Sandarium Nr.2, allerdings noch nicht ganz fertig . Es ist ein etwas älteres Foto, heute ist die Anlage komplett fertig. Ich habe von einer alten Dame einen riesigen Boronzeadler geschenkt bekommen, der ist dort plaziert wo jetzt der Weidenkorb steht.

So ihr Lieben das was der erste kleine Spaziergang durch meine kleine Garten-welt. Es werden noch einige Beiträge folgen, ich habe euch hier einen ersten kleinen Überblick gegeben.

Tschüss bis denne euer „Vogelknipser“ Werner.

Mit dem Vogelknipser ins Weserbergland

Die erste Fototour

So ihr Lieben, meinen erste Tour bzw unserer Testfahrt ist sehr gut verlaufen. Ich weiß nun das ich etwa 150km fahren kann und dann aber eine Pause brauche. Da ich kein Automaticcamper fahre, macht mir das Kuppeln besonders in den Bergen bzw Städte nach solch einer Fahrzeit Probleme. Das weiß ich nun und kann so meine Pausen einplanen. Alles andere hat mir keine Probleme bereitet, bis auf die Hitze in diesen Tagen. Ich bin für solche Hitzetage mit 35 Grad und mehr nicht mehr geeicht. Ich mußte feststellen, dass sich im Fußgelenk meines Problembeins Wasser eingelagert hat. Das Gelenk schwillte heftig an , was sich aber bei einer Hochlagerung des Beins wieder normalisierte. Das Problem habe ich aber schon mit meinem Arzt geklärt.

Sehr schöne Bienenweiden an den Hanglagen des Bergland

Unsere Reise hat uns ins Weserbergland geführt, um genauer zu sein nach Holzminden. Wenn ihr mich nun fragt wo ich genau war, dann weiß ich das natürlich, weiß aber nicht immer so ganz genau wo ich mich befinde. Das hat damit zutun, dass Holzminden im äußersten Eck von Niedersachsen zu NRW liegt. Genau über unserem Campingplatz verlief die Landesgrenze, diese verläuft durch die gesamte Region, sodass man nie genau sagen kann, wo man sich im Augenblick befindet. Was auch sehr problematisch für einige Campinggäste war, weil sie in Niedersachsen waren, mußten sie zwei mal wöchentlich zum Coronatest. Eine Maßnahme die für die Leute im NRW Bereich nicht mehr nötig war. Wenn ich zu einer Unterhaltung zu meinem Nachbarn gegangen bin, war ich in Niedersachsen, während mein Wohnmobil in NRW stand.

Hier ist der östlichste Teil von Westfalen.

Ein Blick auf Holzminden und die Weser.

Diese Tour sollte ganz im Zeichen der Insektenfotografie stehen, also eine echte Herausforderung für den Vogelknipser. Dafür sollten die sonnigen Wiesen in Hanglage genau das richtige Habiat sein. Ich werde euch in gewissen Abständen Beiträge posten, was mir in dieser Zeit vor die Linse gesummt ist. Gleich der erste Tag stellte mich vor einem großen Fragezeichen. Wie ihr wisst ,ist das Bestimmen von Insekten nicht unbedingt meine Stärke. Säugetiere oder auch größere Vögel bei der Paarung zu fotografieren ist keine große Herausforderung. Bei den Insekten ist das nicht ganz so einfach, zumindest dann nicht wenn sie winzig sind und sich für diesen Akt in eine dunkle Ecke verkriechen. Das stellt den Fotografen schon vor einige Probleme, einmal ist nicht genug Licht vorhanden, dann gibt es wegen der Entfernung und der Hindernisse Probleme mit der Fokussierung. Bei dieser Beobachtung dachte ich am Anfang , dass es sich um ein Sitzplatzkampf handelt, wie man es bei Vögeln beobachten kann. Zumal die Rivalen so total anders ausgesehen haben. Erst im Laufe der Beobachtung, bemerkte ich das es sich hier um ein Paarungsritual gehandelt hat. Um wen es sich dabei gehandelt hat weiß ich bis heute nicht, ich hoffe es über ein Kommentar zu erfahren.

Ruhig blieb das Insekt auf seinen Zweig sitzen, bis sehr ungestüm ein anders die Ruhe störte.

Um wen es sich dabei handelt weiß ich leidern nicht, ich denke das ich aus meinen eigenen Beitrag lernen werde

Hier wird die Ruhe nun gestört

Das was hier wie ein Kampf aussieht, sind die Vorzeichen zur Paarung.

Nun sind sie Vereint und können für Nachwuchs sorgen.

Die Fotos können wie immer, zum Vergrößern angeklickt werden.

Gartednsafari 16

Kein Fall für die Tüte

He du ich bin nicht Krank und auch kein Fall für die Tüte

Diesen Beitrag hätte ich beinah vergessen, wenn da nicht ähliche Beobach-tungen gewesen wäre . Es war der Beitrag von Puzzelblume, die eine ählich ungewöhliche Beoachtung in ihrem Garten gemacht hat. Wie so oft sass ich mit meiner Kamera in meinem Garten und erfreute mich am lustigen Treiben meiner Spatzenbande. Dazu hatte ich meinen Stuhl an einem schattigen Platz aufgestellt, denn es war ein Tag an dem es sehr heiß war. Mein Blick viel etwas erschrocken auf eine unserer Amseln, sie lag bewegungslos auf dem Rasen. Die Flügel hatte sie von sich gestreckt und lag bewegungslos da. Oh man , es war ein trauriges Bild, das sich mir dort zeigte . Ich rief nach meiner Frau, dass sie mir ein paar Gummihandschuhe bringt. Ich wollte mir den Vogel etwas näher anschauen , ob es eine Verletzung oder eine Bisswunde gab. Danach wollte ich den Vogel in einen Plastikbeutel stecken , mit einem Hinweis auf den Fundort und einem Datum mit Zeitangabe versehen. Ich entsorge tote Vögel nicht einfach so, bei mir gehen sie so beschrieben ans Umweltamt oder an meine NABU Gruppe, die solche Funde zur Untersuchung weiterleiten. In diesem Fall war das aber nicht nötig, beim Näherkommen reckte und strecket sich der Vogel und war wohl ungehalten das ich ihn gestört habe. Ich war verblüfft, sollte unsere Amsel etwa ein Sonnenbad genommen haben. Ich habe solch eine Beobachtung noch nie machen können, die Blogfreundin aus dem Norden von Deutschland schreib auch, dass sie solch eine Beobachtung noch nie gemacht habe. In einem anderen Beitrag aus Bramsche, berichtet ein Blogger über solch ein Sonnenbad von Spatzen. Auch er streckten die Flüge weit von sich und lagen dort wie tot. Unsere Amsel flog nach dem Sonnenbad und meiner Annäherung nicht etwa davon . Es folge ein ausgiebiges putzen des Federkleid, die Beine wurden eins nach dem anderen gestreckt . Erst dann flog die Amsel davon, war also kein Fall für die Tüte.

Wie auf Bild 1 war nur ein Kneul zu sehen . Auf meinen Fotos hebt sie immer den Kopf, bei der Beobachtung war er oft nicht zu sehen. Weit streckt sie die Flügel von sich.

Auf dem großen Foto sieht es so aus, als wenn sie fragen würde “ warum störst du mich bei meinem Sonnenbad“.

Sie reckt uns streckt sich, alle Federn müssen wieder richtig liegen und die Beine müssen kräftig gedehnt werden erst rechte und dann links. Das Alles machte sie, ohne das sie meine Nähe stören würde

Die Fotos zum Vergrößern bitte anklicken

So liebe Leser, der Vogelknipser legt jetzt eine kleine Pause ein . Nach meiner Erkrankung und den Coronaeinschränkungen, können wir unserer erste kleine Reise unternehmen. Wir werden für 10 Tage an die Weser nach Holzminden fahren . Sollte bei dieser Reise alles gut gehen, was meine körperlichen Probleme angeht, werden wir weitere zwei Wochen später eine länge Reise machen. Es wird aber keine typische Vogelknipser-Reise werden , mit langen Wanderungen über Stock und Stein.Oder stundenlang auf einen kleinen Hocker sitzen, um auf den einen Vogel zu warten. Wir werden kleine Fahrradtouren und Spaziergänge machen und einfach nur das Leben genießen. Natürlich werde ich mit der Kamera in der Hand mein Umfeld beobachten. Schon so manches Mal, habe ich direkt aus dem Campingstuhl sehr schöne Fotos gemacht.

Gartensafari 15

Ein Verwandter Namens Rotschwänzchen

Meine letzeter Beitrag hat sich mit Hausrotschwanz beschäftigt. Der heutige Bericht zeigt das Verwandtschaftsverhältnis zum Gartenrotschwanz auf. Es sind nahe Verwandte und dennoch gibt es zwischen ihnen deutliche Unterschiede. Das Aussehen und der Lebensraum beider Arten weichen doch voneinander ab . Das Hausrotschwänchen ist ein typischer Gartenvogel und ist hier auch häufigt zu sehen . Das war nicht immer so, ursprünglich waren diese Vögel in den Randzonen von hohen Gebirgen zuhause . An den Ufern von Gebirgsbächen suchten sie nach Insekten. Der Gartenrotschwanz trägt zwar in seinem Namen das Wort Garten, ist dort nur höchst selten zu beobachten. Wer solch einen Vogel in seinem Garten beobachten kann, sollte sich glücklich schätzen. Daher zeige ich in diesem Beitrag auch Archivfotos von dem Vogel, die ich nicht in meinem Garten aufgenommen habe. Das Gartenrotschwänzchen mag zwar auch Gärten , die sollten aber schon lange nicht mehr bewirtschaftet werden und verwildert sein. Sonst ist es in Parkanlagen oder Friedhöfe mit hohen Baumbestand aber auch mit Buschwerk zum Verstecken zu finden. Es liebt Ansitzmöglichkeiten wie Baumstümpfe oder große Steine von dort beobachtet es ihr Umfeld.

Es sind die Weibchen die eine Verwandtschaft erahnen lassen, sie sind sich so ähnlich, dass man sie sehr häufig verwechselt. Eine Verwechslung bei den Männchen ist eher unwahrscheinlich. Allein die rote Schwanzunterseite ist bei beiden Vögeln fast gleich. Bedingt durch den Klimawandel ist es durchaus möglich, dass man im Winter bei uns eine Hausrotschwanz beobacheten kann. Sonst sind beide Arten Langzieher, die die kalte Jahreszeit im Norden von Afrika verbringen. Das Gartenrotschwänzchen mag es sogar noch eine Stufe wärmer und zieht bis in die südliche Sahara in die Sawanne. Es kommt erst später aus ihrem Winterquatier zurück und verläßt uns Ende August schon wieder, wobei die Männchen etwas früher kommen und später gehen. Die Weibchen verlassen gemeinsam mit ihren Jungvögeln das Sommerquatier. Die Bestände beider Arten sind recht unter-schiedlich. Das Hausrotschwänzchen ist sehr häufig zu beobachten, wobei man das Gartenrotschwänzchen seltener beobachten kann. Das war wohl auch der Grund dafür, dass dieser Vogel zum „Vogeldes Jahres 2011“ ernannt wurde.

Gartensafari 14

Stammgäste

Bei fünf Nestlingen hat ein Vogelelternpaar von Früh bis Spät zutun

In unserem Garten haben wir einige Nistkästen aufgehängt , die jedes Jahr auf„s Neue, von unseren Stammgästen besucht werden. Da sind die Haussperlinge als erstes zu nennen, die ein Großteil dieser Kisten für ihre Brut in Beschlag nehmen. Weitere Stammgäste sind die Stare und die Blaumeisen über deren Brut ich schon im letzten Jahr einen Beitrag geschrieben habe. Im letzten Jahr kam ein weiteres Vogelpaar hinzu, die sonst nicht so oft bei uns im Garten zu beobachten sind. Ich hatte die Kiste, die ich am vorherigen Tag aus Resten zusammengezimmert hatte, noch nicht über unseren Geräteschuppen angebracht, da zeigte sich der erste Interessent.

Es war ein Hausrotschwänzen das sich für meine Kiste interessiete. Am ersten Tag wurde der Kasten von allen Seiten begutachtet ohne das man sich ihn von innen angesehen hätte . Am zweiten Tag kam der erste neugierige Blick ins innere des Brutkastens , aber immer noch nicht hatte sich Herr Rotschwanz dazu entschlossen hineinzugehen. Dann habe ich einige Tage nichts mehr von dem Vogel gesehen und ich dachte mir, dem hat mein Bauwerk nicht gefallen.

Es war Frau Rotschwanz die dann mit mal aufgetaucht ist, die ist zu meiner großen Verwunderung ohne zu zögern in der Kiste verschwunden. Am Abend des gleichen Tages konnet ich dann das Paar beobachten . Von da an begann ein reges Treiben, so wie ich es auch von den anderen Vögeln kannte. Es wurde fleißig Nistmaterial ins Innere des Brutkasten gebracht. Es dauerte dann nicht lange, bis ich beobachten konnte, dass hier jetzt Eltern am Werk waren . Es wurde eine Futtergabe nach der Anderen zu den Jungen ins Nest gebracht. Raupen und Insekten , waren die Hauptmahlzeit der Kleinen.

Wo bleibt blos mein Mann, der kann mich jetzt mal ablösen

Kaum spricht man über ihn, da kommt er auch schon angeflogen.

Fleißig trägt er eine Futtergabe nach der Andern in Nest.

In diesem Jahr sind sie erneut in unserem Garten zurückgekehrt und versorgen ihre Nestlinge.

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Ein eindrucksvoller Start

Der Start eines Schwan von einer Wasserfläche, erinnert mich immer an den Start eines Wasserflugzeug. Die Schwimmkörper klatschen immer wieder auf dem Wasser auf und hinterlassen eine riesigen Wasserschwall, bevor es abhebt. Ähnliche Bilder kann man beim Start eines Schwans von einer Wasserfläche beobachten. Der große Vogel stellt seinen kräftigen Brustkorb auf und beginnt mit seinen starken Beinen einen Lauf auf dem Wasser. Mit dem ersten Flügelschlagen, zeigt uns der große Vogels seine enorme Flügelspannweite. Seinen mächtigen Hals streckt er dabei weit nach vorne. Immer wieder setzt er dabei seine großen Flossenfüsse ein, die mit kräftigen Paddelschlägen das Wassen aufspritzen lassen. Erst langsam gewinnt er an Geschwinndigkeit, immer noch sind es seine Füsse die mit starken Schlägen das Wasser verdrängen. Nun hebt er langsam ab, deutlich ist der Takt seines Flügelschlage in der Luft zu hören. Mit jedem dieser Schhläge gewinnt er an Höhe und ist bald nicht mehr für uns zu sehen . Für mich immer wieder eine eindrucksvolle Beobachtung, solch ein Schwanenstart vom Wasser.

Beim Start hebt er seinen Brustkorb hoch und zeigt den ersten Flügeschlag
Seinen kräftiger Hals streckt er weit nach vorne
Seine kräftigen Beine verdrängen das Wasser
Jetzt istdie gewaltige Flügelspannweite des Schwan zu erkennen
Mit kräftigen Paddelschlägen seiner Flossenfüsse gewinnt er an Geschwindigkeit
Ein beeindruckendes Bild wie der große Körper an Fahrt aufnimmt.
Langsam hebt er ab
Noch einmal berühren seine Füsse das Wasser dann schwebt er davon.

Hör mal wer da schreit

Es scheint wohl so, dass ich im Augenblick besondere Schnappschüsse beim Abhalten von Pausen mache . Auf unserer Fahrradtour, die ich schon in meinem vorletzten Beitrag beschrieben habe , ist mir bei solch einer Pause das stetige Rufen eines Vogels aufgefallen . Es war der typische Ruf eines Greifvogel , der nur etwas merkwürdig klang. Ich machte mich auf die Suche , dass hieß ich ging der Lautstärke entgegen. Ich kam dem Schreihals immer näher, bis ich ihn auf dem Ast eines Baum sitzen sah. Nun wußte ich auch warum mir dieses Geschreie so fremd vor kam. Wäre es der Vater des Vogels gewesen, hätte ich ihn sicherlich gleich erkannt, ich war dem Ruf eines jungen Bussard gefolgt. Wer schon einmal versucht hat sich einem Bussard zu nähern , der wird schnell die Erfahrung machen, dass diese Vögel sehr scheu sind. Ich war dem Baum auf dem er sass, schon recht nah gekommen,ohne das er die Flucht ergriffen hat. Einzig sein Geschreie hatte er eingestellt, dafür beobachtete er mich jetzt sehr genau. Ich hatte wohl die Grenze seiner Duldung überschritten , denn plötzlich setzte er zum Flug an und flog davon . Warum er solch ein Geschrei veranstaltet hat , konnte ich mir nicht erklären.

Wegen Corona geschlossen

Schon seit einiger Zeit, können wir solche oder ähnliche Schilder lesen, wenn wir ein Schwimmbad besuchen möchten. Das gibt es aber nicht beim Vogelknipser, dessen Badestellen sind alle geöffnet. Hier kann und darf nach Herzenslust geplantsch und im Wasser getollt werden. Selbst bei dem kaltem und trüben Wetter der letzten Tage waren die Badestellen gut besucht.

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Ein ausgiebiger Waschtag

Auch die Zähne werden gründlich geputzt

Das Wetter der letzten Tage erlaubte es uns , eine klein Fahradtour zu unternehmen. Unser Weg führte uns in die heimische Auenlandschaft. Das gute Wetter hat wohl mehrere Menschen in den Fahrradsattel gelockt. Daher war unser Wunschziel , eine Beobachtungsplattform in den Auen sehr gut besucht, daher beschlossen wir unsere Fahrt fortzusetzen. Wir fuhren an eine andere Stelle, von der ich wußte das sie nur sehr selten besucht wird. Dazu mußten wir unser Räder abstellen und die letzten Meter zu Fuss laufen, um ans Wasser zugelangen. Ich hatte mit meiner Vermutung Recht, der Weg zum Altarm war recht unwegsam und zum Teil zugewachsen . Der Trampelpfad war wohl lange nicht genutzt worden, sodass wir uns den Weg zu unserem Wunschziel freikäpfen mußten. Kaum hatten wir unsere Klapphocker ausgepackt, da ist uns ein Nutria aufgefallen. Keine sonderlich seltene Beobachtung in unserer Region. Der Nager ist wegen seiner großen Nachkommenschaft eher zum Problem geworden. Er schwamm genau an das gegeübeliegende Ufer, was zur ein Steinwurf von uns entfernt war. Er begann mit einem Ritual, das ich in der Gründlichkeit noch nie beobachtet habe . Von Kopf bis Fuss wusch der Nutria nacheinander, in einer äußerst penibelen Art seinen ganzen Körper. Es wurde nicht eine Stelle vernachlässigt, wobei er auch seine wichtigen Zähne nicht vergessen hat. Wir verblieben ca 40 Minuten an dieser Stelle und haben uns dieses Schauspiel mit sehr viel Freude angesehen. Bis zu unserem Gehen, hatte das Tier sein Waschritual noch nicht abgeschlossen . Leise und ohne ihn zu stören, verabschiedeten wir uns von dem Nager und bedankten uns für die schönen Fotos. Man könnte glauben, dass ich euch in meinem Beitrag ein und das gleiche Foto gleich mehrfach zeige. Bei genauer Betrachtung werdet ihr sehen , das der Nager sich vom Gesicht bis zu den Füseen wäscht.

Der Schlaf wird aus den Augen gewaschen

So nun ist Brust und Hals an der Reihe

Auch zwischen den Beinen muß gründlich gewaschen werden

Natürlich muß auch unter den Armen gewaschen werde

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Gartensafari 13

Waren die schon immer da ???

Oder liegt es einfach nur daran, dass ich unseren Garten jetzt aufmerksamer unter die Lupe nehme. Es ist natürlich auch möglich, dass die Umgstalltung des Garten die Tiere zu uns gelockt hat. Es ist vielleich auch möglich, dass beides zutreffend ist.Ich beobachte jetzt Tiere, die mir zum Teil sehr fremd sind, die ich zuvor auch noch nie gesehen habe. Gut ich beschäftige mich in der Hauptsache , mit der Beobachtung von Vögeln und das schon sehr viele Jahre. Ich habe mir im laufe dieser Zeit, einiges an Wissen angeeignet. Nur sehr selten, ziehe ich zur Bestimmung einer Vogelart eine Fachbuch zu rate. Wenn ich dann doch mal ein Buch benötige, habe ich mit dem “ Kosmos Vogelführer“ von Lars Svensson, ein sehr gutes Fachbuch zur Hand. Ich würde mir wünschen, dass es zur Insektenbestimmung ein ähnlich gutes Handbuch finden würde. Die Bücher die ich mir bis jetzt besorgt habe , helfen leider nicht wirklich weiter. Zur Zeit warte ich noch auf ein engliches Fachbuch, zu dem mir einige Insektenfreunde geraten haben. Also bleibt mir häufiges Suchen im Internet oder fragen bei Leuten mit mehr Erfahrung übrig. Auch bei meinem heutigen Beitrag verzichte ich auf die Beschriftung von Fotos . Ich hoffe das ich einige Tipps von Lesern erhalten werde. So war es bei einer meiner letzten Beobachtungen , es war der Wollschweber, den ich vorher noch nie gesehen habe. Meine Bücher konnten mir bei diesem Tier auch wieder mal nicht helfen, so versuchte ich mein Glück bei Google. Mit der simplen Beschreibung, pelziger Körper, lange Beine, große Augen und ein langer Rüssel dazu den Oberbegriff Insekt. Ich staunte nicht schlecht, als sich eine Seite öffnete, die mir mein gesuchtes Insekt zeigte . Für mich stellt sich aber immer noch meine Anfangsfrage,waren diese Tiere immer schon hier?????? Oder zahlt sich am Ende doch meine Arbeit aus?

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Gartensafari 12

Heute oder vor Wochen

Einen Teil meiner Fotos habe ich vor einigen Wochen gemacht , als der Winter uns noch Tagelang mit reichlichen Schneefällen voll im Griff hatte. Die anderen Fotos habe ich vor wenigen Tagen gemacht , in dieser Zeit zeigte sich der April mit der breiten Palette seines Könnens. Mal konnte ich mich in die Sonne setzten und den Mauerbienen bei der Niströhren suche zusehen. In den nächste Tag zeigte sich der April wieder mit eisiger Kälte. Es blitzes und donnerte und dicke Hagelkörner prasselten auf unsere Dächer. Aber damit nicht genug , es folgete wieder reichliche Schneefälle . Es war kein unterschied in den Fotos zu erkennen, ob gestern oder vor Wochen fotografiert .

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Gartensafari 11

Rückblick auf die Winterfütterung

Liebe Leser , der Frühling hat inzwischen schon seinen Einzug gehalten und ist mit seinen Boten schon überall zu beobachten . Ich möchte euch heute dennoch einige Fotos von meiner vergangenen Winterfütterung zeigen. Das Bild der vergangenen Jahre hat sich auch in diesem Jahr bei mir fortgesetzt. Es ist ein deutlicher Rückgang von Grünfinken ( 1Sichtung) , Buchfinken (3Sichtungen) Gimpel und einige andere Arten, die sonst Dauergäste an meinen Futterstellen waren . Erfreulich war die Sichtung von Staren, die in diesem Jahr sehr häufige Gäst waren. Sie waren in den letzten Jahren eher selten an den Futterstellen zu beobachten.

Der Haussperling hat unser Nistkastenangebot sehr gut angenommen und ist daher auch ein häufiger Gast an den Futterstellen. Der Buntspecht war ein sehr pünktliche Gast, man konnte fast die Uhr nach ihm stellen, wie er zwei mal am Tag seine Futterportionen abholte . Die Amseln die uns im letzten Jahr noch große Sorgen bereitet habe , waren in diesem Jahr wieder sehr häufig zu beobachten. Die Futterstellen werden nun schon deutlich weniger besucht , allein der Buntspecht bleibt nach wie vor ein pünktlicher Gast.

Manch einer von euch wird sich wundern, warum ich in die Hölzer für die Fettfütterung kleinen Löcher gebohrt habe. Man könnte glauben, es sein ein Bienenhotel für den Sommer. Nein ist es natürlich nicht , es war ein Versuch, der auch sehr gut geklappt hat. Ich habe diese Löcher mit Fleischmaden gefüllt und sie danach mit Fett verschlossen . ( Die Maden habe ich mir in einem Angelgeschäft besorgt) Es war erstaunlich, wie schnell dieses zusätzlichen Futterstellen speziell vom Specht und auch von den Meisen gefunden wurden. Morgens sind diese Löcher als erstes, eins nach dem anderen vom Buntspecht abgesucht worden. Durch diese Futtergesorgung, konnte ich den Vögeln eine zusätzliche Futtergabe von proteinreichen Lebendfutter anbieten. Hätte ich was ich schon einmal versucht habe, die agilen Maden so ausgelegt, wären die sehr schnell weg gewesen,ohne das die Vögel sie je gefunden hätten.

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