Dünen sind nicht nur Sandhügel

Wie ich euch schon in meinem einleitenden Beitrag berichtet habe, sehen meine Touren heute etwas anders aus als früher. Deshalb möchte ich euch in diesem Beitrag einladen, mich auf einer Fahrradtour durch die nordholländische Dünenlandschaft zu begleiten . Wer glaubt das Dünen Sandhügel mit trockenem Grasbewuchst sind die nicht viel zu bietet haben, den möchte ich in meinen nächsten Beiträgen davon überzeuge das es anders ist. Ich habe mich früher auch nicht sonderlich mit Dünen als Lebensraum für Tier und Pflanzen beschäftigt. Das hat aber auch damit zutun, dass Dünen unter einem besonderen Schutz stehen und häufig nicht betreten werden dürfen. Erst bei meinen vielen Touren durch diese Art von Geländeform, ist mir immer mehr aufgefallen, wie vielfälltig und voller Leben Dünen stecken. Ein Teil dieser nordholländischen Landschaft diente zur Zeit des 2.Weiltkrieg als Schauplatz militärischer Aktivitäten. Heute noch sind diese Spuren durch Bunker und Geschützstellungen zusehen. Auch zu späteren Zeiten, nutze das niederländische Militär diese Flächen als Truppenübungsplätze . Heute gehört das der Vergangenheit an, fast alle Spuren aus dieser Zeit sind beseitig worden . Wo einst große Geschütze böllerten, singen heute Vögel, wo Soldaten sich durch den Sand wälzten, grasen heute schottische Hochlandrinder. Das ganze Gebiet ist zu einer Naturschutzfläche umgestalltet worden. Eine Geländeform die in ihrer Art an Vielfälltigheit einfach nur schön ist. Rad und Wanderwege führen vorbei an Heidelandschaften, Kiefernwälder, Magerwiesen an einigen Stellen gibt es auch Süßwasserseen mitten in den Dünen. Das was früher militärisches Sicherheitszone war, ist heute für jederman zugänglich. In weitern Beiträgen werde ich noch näher auf die einzelen Geländeformen und ihre Bewohner eingehen. Dieser Beitrag soll erst einmal eine groben Übersicht über die einmalige Welt der nordholländischen Dünenlandschaft zeigen. Seit gespannt auf das abwechselungsreiche Leben in den Dünen des Norden von Holland.

Einmalige Rad und Wanderwege führen durch eine abwechselungsreiche Landschaftsform

Immer wieder zeigt sich auf auf der Radtour durch die Dünen auch ein schöner Blick auf die Nordsee

Büsche und Sträucher bieten vielen Tieren Schutz und Nahrung

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Der Sanddorn die Orange des Nordens ist eine dieser Pflanzen die Vögel gerne fressen abr auch die Hagebutte wird gerne genommen.

Alte Geschützstellungen des 2. Weltkrieg die überall noch zu sehen sind

Wenn ihr die Fotos anklickt, könnte ihr sie größer sehen.

Robin und Co.

Mit meinem heutigen Beitrag, möchte ich euch eine weitere Vogelgruppe vorstellen . Diese Singvögel enden zwar alle auf Kehlchen, sind deshalb aber nicht unbedingt nahe Verwandte. Sie gehöre  alle zur großen Famile der Fliegenschnäpper, ihre Untergruppierungen sind dennoch verschie-dener Art. Zur Famile der Fliegenschnäpper, gehört z.B. auch die so wunderschön singende Nachtigall, sie ist  mit dem Rotkehlchen aber nur weitläufig Verwandt. Nahe Verwandte sind hingegen das Braun und das Schwarzkehlchen, die zur Gattung der Wiesenschmätzer gehören.

Fliegenschnäpper:

Beispiele zur Familienangehörigkeit der Fliegenschnäpper, sind die Nachtigall und der Grauschnäpper.

Das Rotkehlchen:

Ordunung : Sperlingsvögel –Unterordnung: Singvögel-Familie: Fliegenschnäpper- Unterfamilie: Cossyphinae- Gattung: Erithacus

Das Rotkehlchen zählt wohl zu den bekanntesten Vogelarten unter den Fliegenschnäppern. Es ist bis auf wenige Ausnahmen, über den gesamten Globus verteil zu beobachten. Bei uns ist es sehr häufig in Gärten, Parkanlagen und Friedhöfen zu beobachten.  Schon vor dem Sonnen-aufgang ist ihr variantenreicher Gesang zu hören. Das Rotkehlchen ist ein echter Frühaufsteher. Der eifrige Sänger ist ein Einzelgänger, der kaum in Gruppen zu beobachten ist. Es ist sehr zutraulich und hat nur eine ganz geringe Fluchtdistanz.  Von daher ist dieser Vogel für uns auch sehr gut zu beobachten. Männchen und Weibchen haben keine Unterschiedsmerkmale, sehen also beide gleich aus. Ihren Namen verdankt sie ihrer auffällig rot-orangefarbenden Kehle.

Das Blaukehlchen:

Ordnung: Sperlingsvögel-Unterordnung :Singvögel- Familie: Fliegenschnäpper-Unterfamilie: Schmätzer-Gattung: Lusinia

Der Lebensraum des Blaukehlchen sind Feuchtgebiete mit viel Schilf-bewuchs. Hier ist es  häufig in den Kronen wippender Schilfhalme zu beobachten. Ganz besonder in der Balzzeit, stellt sich das ständig rufende Männchen  hier zur Schau. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist dann auch recht deutlich zu erkennen. In der Balz  verfärbt sich die Kehle des Männchen in einem kräftigen Blau, wobei das Weibchen etwas blasser bleibt. Das Blaukehlchen ist bis auf wenige Ausnahmen, in ganz  Europa  anzutreffen. Da es zu den Zugvögeln gehört, ist eine Beobachtung  nur in der Zeit zwischen März und September möglich.

Das Schwarzkehlchen:

Ordnung: Sperlingsvögel-Unterordnung: Singvögel- Familie: Fliegenschnäpper- Unterfamilie:  Schmäzter- Gattung: Wiesenschätzer

Die Lebensräume des  Schwarzkehlchens sind offene Flächen, wie man sie in Dünen, Hochmooren, Heide und Weidelandschaften mit Hecken-bewuchs findet. Wobei ich sie auch schon in den Weinbergen des Kaiserstuhl beobachten konnte. Leider zählt es zu den Vogelarten, dessen Bestand regional  stark gefährdet ist. So nimmt das Schwarzkehlchen auch einen der vorderen Ränge, auf der “ Roten Liste“ für gefährdete Vogelarten ein.  Für diese traurige Bilanz, trägt  die Landwirtschaft die Verantwortung. Der Einsatz von Herbizide und der damit verbundene Schwund von Insekten, nimmt den Vögeln jede Lebensgrundlage.  Die beiden Geschlech-ter unterscheiden sich sehr deutlich voneinander. Makant ist  beim Män-nchen der schwarze Kopf mit dem weißen Halsring, der beim Weibchen völlig fehlt. Das Schwarzkehlchen gehört zu den Zugvögeln und ist bei uns von März bis September zu beobachten.

Das Braunkehlchen:

 Ordnung: Sperlingsvögel-Unterordnung:Singvögel –Familie: Fliegenschnäpper-Unterfamilie: Schmätzer- Gattung: Wiesenschmätzer

Die Lebensräume des Braunkehlchen sind offene feuchte grüne  Flächen mit niederigen Bewuchs. Der Langzieher, der die kalte Jahreszeit in Afrika verbringt, zählt bei uns zu den stark gefährdeten Arten. Sein Bestand ist in Deutschland in den letzten Jahren um kapp 40 % geschrumpft. Noch größere Verluste sind in Österreich zu verzeichnen, hier ist nach neusten Erhebungen ein Rückgang von 56% zu verzeichnen. Der drastische Verlust dieser Art, ist der Flächenvernichtung, dem monokulturellen Ackeranbau, dem Einsatz von Herbizide ( Roundup) und dem damit verbundenen Insek-tenrückgang zuzuschreiben. Das Braunkehlchen ist von April bis Ende August bei uns zu beobachten.

Regen bringt Segen

Im Vorfeld unserer Reise, habe ich mich schon sehr auf die Feuchtwiesen hinter dem Deich von Westkapelle gefreut. Ein Gebiet mit Teichen und Bläken, die mich wegen ihrer Vielfalt immer wieder überrascht haben. Am  Tage nach  unserer Ankuft, machte ich mich schon früh morgens auf den Weg, um in dieses  Gebiet zu fahren. Ich wollte doch unbedingt sehen, was dieses  Vogelparadies mir  in diesem Jahr zu bieten hatte. Dort ange-kommen, verfinsterte sich mein Mine schlagartig. Das was ich als Habiat voller Leben kannte, lag braun und trocken da. Auch hier hatten die letzten beiden Sommer ganze Arbeit geleistet. Nur wenige  Möwen und ein paar Stockenten, sonst war nicht ein Vogel zu sehen. Ein Anblick der mich traurig und zugleich wütend machte. Wer hier noch von einem tollen Sommer spricht,  der hätte sich dieses armselige Bild einmal ansehen sollen.

Dann setzte der von mir, in anderen Beiträgen schon beschriebene Regen ein.  Fünf Tage lang, schüttete es nur mit kurzen Unterbrechungen, wie aus Eimern. Da dieses Gebiet unmittelbar neben unserm Campingplatz beginnt, konnte ich beobachten, dass sich dort etwas getan haben musste. Immer mehr Vogelschwärme zogen über uns hinweg in das Feuchtgebiet. Deutlich waren  das Schnattern von Gänsen zu hören. Das Wetter war zwar immern noch nicht das Feinste, ich wollte aber wissen was dort los war. Also ab aufs Fahrrad und in die Feuchtwiesen. Als erstes sah ich wieder Wasser und dann Vögel. Es war wie ein kleines Wunder, ich konnte es kaum fassen. Große Schwärme Goldregenpfeifen, unzählige Enten verschiedenster Arten und Große Brachvögel, die ich in solch großen Trupps noch nie gesehen habe. Der lang anhaltende Regen war für die Natur ein wahrer Segen, er hatte die Vögel zurück gebracht. Ich konnte die ersten Fotos machen, wobei diese mehr als Beleg für diesen Beitrag dienen. Bildqualität konnte ich bei diesem dunkelen Himmel der kaum Licht bot nicht erwarten. Sie zeigen aber welchen Wert Feuchtwiesen und Blänken für Vögel haben, wenn sie wieder mit Wasser gefüllt sind. Mein erster Gedanke bei diesem Anblick…. hätten wir im Sommer auch ab und zu mal solche Regenfälle gehabt. Für das Brutjahr 2019  kam dieser Regen leider etwas zu spät.

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„5 auf einem Deich“ 5.und letzter Teil

                                   “ Der Knutt „

Als letzten Vogel aus meiner Serie, „5 auf einem Deich “ habe ich mir den Kutt aufbehalten. Bei diesem Vogel fällt mir gleich der merkwürdige Name auf. Die meisten Vögel tragen Bezeichnungen, die sich auf ihr Aussehen, ihr Verhalten oder auch auf ihren Lebensraum beziehen . Das trifft beim Knutt alles nicht zu. Da ich in allen Beiträgen dieser Serie, auch auf die  Namens-gebung der Vögel eingegangen bin,  möchte ich das auch beim  Knutt machen. Sein Name soll sich nach alten Aufschreibungen von Ornithologen, auf den anglo-skandinavischen König Knut dem Großen beziehen. Sein Königreich was das sogenannte Nordseereich, das England, Norwegen, Dänemark, Schottland, Schweden und Teile von Norddeutschland umfasste.  In der Fachwelt ist es der Knuttstrandläufer (Calidris canutus) oder einfach nur Knutt. Er ist ein extremer Langzieher, er legt Strecken von 4000 km im Nonstopflug zurück.  Auf dieser Tour hat der Vogel einen enormen Energieverbrauch . Sein Startgewicht von 220g reduziert sich auf dieser Stecke um fast die Hälfte.  Bei seiner Rast an der Nordseeküste und im Watt, legt er sich in drei Wochen ein neues Fettpolster zu. Für ihn sind  es Energiequelle, die er auf seiner langen Reise benötigt . In dieser Zeit können sich dann schon mal 200000 Vögel dieser Art, in der gesamten Region Nord und Wattensee aufhalten. Die dann hauptsächlich bei der Futtersuche zu beobachten sind. Gut gestärkt geht es jetzt auf die zweite Etappe seiner langen Reise , zu seinen Winterquatiere nach Mauretanien bzw Südafrika . In Trupps von bis zu 5000 Vögel geht es auf die große Tuor.

Ich hoffe ihr hatte etwas Spass an meinem Fünfteiler. Vielleicht war auch etwas Neues für euch dabei .

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“ 5 auf einem Deich Teil 4

                                            Der Kiebitzregenpfeifer

 

Diese Vogelart zählt nicht wie all die zuvor gezeigten Arten zur Familie der Schnepfenvögel. Der Kiebitzregenpfeifer gehört zur Familie der Regen-pfeier. Seinen Namen  verdankt der Vogel  seinem Prachtkleid, das dem des Kiebitz  aus der Entfernung betrachtet ähnlich erscheint. Auf meinen Fotos ist er in seinem Schlichtkleid fotografiert worden, das eher etwas blass wirkt.  In Deutschland ist der Kiebitzregenpfeier ein seltener Gast, der aus diesem Grund auch bei uns auf der „Roten Liste “ geführt wird . Sein Gesamtbestand ist allerdings nicht gefährdet. Oft treten Watvögel in großen Gruppen auf, das ist bei dieser Art etwas anderes . Er zählt zu den Einzelgängern und  ist nur sehr selten in Gruppen zu beobachten. Wenn er bei uns schon einmal zu beobachten ist, dann ist das als Rastvogel zur Zugzeit. Dann ist er  mit etwas Glück, beim Hinzug ( Herbst) im Oktober und auf dem Rückzug (Frühling ) im April, im Wattenmeer und an der Nordseeküste zu sehen.  Er zählt zu den Langzüglern und legt zwischen Winterquatier und Brutgebiet  weite Strecken zurück. Die kalten Jahreszeiten verbrigt Kiebitzregenpfeifer im Mittelmeerraum aber auch im Süden von Afrika, sowie in Asien. Seine Brutgebiete reichen von Nordost Sibirien bis in die Arktis.

 

 

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„5 auf einem Deich“ Teil 3

                                               Der  Meerstrandläufer

 

 

Fast alle Vogelarten die ich auf dem Deich von Westkapelle beobachten konnte, sind  Rastvögel bzw Durchzügler, die hier nur einen Zwischen-stopp einlegen.  Sie haben ihre Winterquatiere in südlichen Regionen, die zum Teil im Süden von Afrika liegen . Eines der größten Gebiete für diese Wintergäste, ist der „Nationalpark Namib-Naukluft“ in Namibia. Das ist eine Flugstrecke vom Wetskapelle-Deich bis zum Nationalpark von ca. 8.600 km. Diesen gewaltige Flugstrecke, muß von den zierlichen oft nur weniger als  200g schweren Vögel zurücklegen weden . Für diese Tour bilden sie Fluggemeinschaften, die oft aus mehr als 5000 Vögel pro Trupp bestehen. Solch große Gruppen bietet Schutz vor Greifvögel, auf dieser lan-gen Reise.  Ein Raubvogel hat kaum eine Chance, sich aus diesem  riesigen Pulk einen einzelnen Vogel zu schlagen. Da ist der  Meerstrandläufer eine kleine Ausnahme. Für den kleinen pummeligen Kurzzieher, liegt schon an der Nordseeküste  „Afrika„. Sein Name ist eigentlich auch nicht ganz richtig, er müßte normal Felsenläufer oder so ähnlich heißen.  Anders als seine Verwandten Knutt, Alpenstrandläufer oder Sandling sucht er nicht am Strand nach Würmer. Er zieht es vor, in steinigen felsigen Regionen die immer wieder überschwemmt werden, nach Futter zu suchen . Zwischen Felsbrocken und  Steinen an denen Meeresfrüchte angehaftet sind , sucht er nach Nahrung.   Der steinige Deich von Westkapelle, ist so genau das richtige Terrirorium für den kleinen Meerstrandläufer.  Zur Brut zieht es ihn dann aber  ins nördliche Skandinavien.

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“ 5 auf einem Deich “ Teil 2

                                             Der Alpenstrandläufer

Auf den  ersten Blick, ist der Name dieses Vogels etwas irreführend. Denn was haben die Alpen mit Strand und Watvögel zutun ? Der schnepfenartige Vogel, ist auch sicherlich nicht an den Stränden des Ammersee oder am Stanbergersee zu sehen . Selbst in der Zugzeit ist er in diesen Regionen nicht zu beobachten.  Woher stammt also dann der Name Alpenstrandläufer? Die Vermutung liegt nahe, dass zu Beginn des 19. Jahrhunderts deutschsprachige Ornithologen, den Vogel bei der Brut in den lappländischen Alpen beobachten konnten.  Hier könnte der Name Alpenstrandläufer entstanden sein.  Der ca. amselgroße Vogel, der zur Familie der Regenbogenpfeifer zählt, ist ein reiselustiger Geselle. Zu Zigtausende sind sie zur Zugzeit zu beobachten. Wie riesige Dunstwolken sind sie jetzt am Himmel über dem Wattenmeer zu erkennen. Bei plötzliche Richtungswechsel, erscheinen sie dann in schillernden Farben. Diese Art der Formationsflüge erinnert etwas  an die Flugbilder der Stare.  Wie fast alle Vögel dieser Art, zählt der Alpenstrandläufer zu den Langziehern. Sie legen zwischen Brutgebiet und Winterquatier riesige Strecken zurück. An der Nordsee angekommen, ist ihre Anwesenheit schnell zu erkennen. Obwohl man sie noch nicht sehen kann, sind ihre  Spuren im Sand oder Schlick zu erkennen. Wie von einer Nähmaschine gezogen, sind ihre Spuren zu sehen und  veraten das sie da sind. Die größte Chance den Vogel an unseren heimischen Küsten zu beobachten, besteht im Frühjahr und im Herbst, wenn sie in diesen Gebieten rasten. Zur Brut zieht es den wanderfreundlichen Vogel dann wieder in die Tundern und Moorgebiete der Nordhalbkugel.  Auch hier verbringt er nur kurze Zeit, um seine nest-flüchtigen Küken aufzuziehen.   Die meiste Zeit seines Lebens verbrigt dieser Vogel, wie auch die meisten seiner Art im Flug.

 

               

          

 

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“ 5 auf einem Deich“ Teil 1

In den nächsten fünf Beiträgen, werde ich euch die von mir am häufigst beobachteten Vogelarten auf dem Deich von Westkapelle vorstellen. Ich hatte nun auch genügend Licht, um das zu fotografieren, was ich mir dort  erhofft hatte .

                                             Austerfischer

Der Austerfischer war neben den verschiedensten Möwenarten, der von mir am häufigst beobachtete Vogel. Um so erstaunlicher war für mich die Rück-meldung meiner Ringfunde , die ich an die niederländische Beringungs-zentrale  geschickt habe. (siehe mein Beitrag :  „Woher stammen wohin fliegen sie“.) Hier bedanken sich die Wissenschaftler für die Meldung und schreiben mir warum es grad jetzt für ihre Arbeit so wichtig wäre, solche Ringmeldungen zu bekommen. Es gebe in den letzten zwei Jahren, dramatische Einbrüche bei der Aufzucht von Austernfischer. Die Trock-enheit der letzten beiden Sommer hat dazu geführt, das  Elternvögel ihre Jungen nicht mehr ausreichend mit Futter versorgen können. Häufig würden Küken  schon einige Tage nach dem Schlupf verhungern . Wenn sonst 4-7 Nestlinge pro Gelege beringt werden konnten, sind es jetzt nur noch 1-3 Jungvögel, die es schaffen auch flügge zu werden . Das wäre eine dramatische Entwicklung, auch für den Gesamtbestand dieser Vogelart. Kaum vorstellbar, dass es solch einen Einbruch bei einem Vogel gibt, der  so häufig zu beobachten ist.  Über gemeldete Ringfunde, ließe sich so ein Bild von der Gesamtlage aufzeichnen. Eine Meldung die ich kaum glauben konnte. Um so erstaunter war ich bei der Durchsicht meiner Fotos.  Hier fiel mir sehr schnell auf, dass innerhalb der Gruppen von Austernfischer, die ich häufig fotografieren konnte,  nur recht wenig Jungvögel zu erkennen waren. Eine Entwicklung die für mich mehr als erschreckend ist.

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Ab in den Süden oder doch nicht?

In den letzten Tagen und Wochen, konnten wir sehr schön am Himmel beobachten, wie es die Vögel in großen Scharen in den Süden zieht. Viele Vogelarten verlassen nun  ihre Brutgebiete und fliegen  in den Süden Europas oder auch bis ins ferne Afrika. Es gibt aber auch Vögel, die genau in die entgegengesetzte Richtung fliegen. Dazu gehört zB. der Große Brach-Vogel.  Mit etwas Glück, kann ich ihn im Frühjahr in meinen heimischen Auen, in kleinen Gruppen  bei der Futtersuche beobachten.  Anders ist es in seinem Winterquatier an der Nordseeküste , dort sind sie auf Wiesen und  Feldern  zu Hunderten zu beobachten . Wenn es Abend wurde, konnte man sehen wie sie in großen Trupps zu ihren Schlafplätzen flogen. In den seich- ten Gewässern der Feuchtwiesen, haben sie ihr Nachtlagen. Hier sind sie sicher, vor Fuchs und anderen Tieren die ihnen gefährlich werden können. Es war gut das es in den letzten Tagen so stark geregnet hatte, denn bei unserer Anreise lagen die Wiesen fast alle trocken . Die Vögel hätten so keinen sicheren Schlafplatz gefunden.

 Eine Fotoserie aus dem Winterqutier des „Großen Brachvogel “ Zeeland Niederland.

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Mit dem Sturm im Bund

Die Brandseeschwalbe ist eine Vogel, den man nicht so häufig beobachten kann. Daher ist die Freude bei mir immer besonder groß, wenn ich mal wieder welcher zusehen bekomme. In Deutschland wird sie als Brutvogel auf der „Roten Liste „ geführt und ist nur als Durchzügler zu beobachten. Sie steht ganz oben auf dieser Liste, in der Katigorie 1. Das sind Vogelarten, die vom Aussterben bedroht sind. Meine letzte Sichtung dieser Art, hatte ich vor zwei Jahren im Norden Höllands Camperduin NRG De Putten bzw auf Texel. Dort im NSG Utopia gibt es noch eine der wenigen Brutkolonien. Die Bradseeschwalbe ist ein Vogel aus der Gattung Thalasseus, aus der Familie der Seeschwalben ( Sterna sandvicensis).Bei meinem Besuch in Westkapelle, hatte ich das große Glück einen kleinen Trupp von 15 Vögeln zu beobachten. Darunter drei Jungvögel und vier Schwalben mit einer Beringung, von der ich eine ablesen und melden konnte.  Sie gehörten zu den wenigen Vögeln, die bei dem Sturm noch auch Futtersuche gingen . Der Sturm stand mir bei den Fotos auch hilfreich zur Seite . Wie alle schwalbenartige Vögel sind sie sehr schnell und nur sehr selten im Flug zu erwischen . Der  heftigen Wind bzw Gegenwind erhöhte meine Chancen auf Flugfotos so deutlich. Das ich diese scheuen Vögel am Boden erwischen konnte, hat mich schon sehe gewunderet. Normalerweile fliegen sie bei der kleinsten Annäherung schon auf , über diese Fotos habe ich mich besonders gefreut.

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Die Katze läßt das Mausen nicht 2.Teil.

 

Bei solch schlechten Lichtverhältnisse,  wie ich sie im ersten Teil meines Zweiteilers hatte, stößt jede Kamera an ihre Grenzen . Das die Sony es auch besser kann, zeigt sie im zweiten Teil . Was mich sehr gewunderte hat, war ihr schneller Autofocus bei Flugaufnahmen. Hier habe ich die Voreinstellung für schnell bewegliche Motive genutzt . Jetzt zeigt sie, dass sie auch auf großen Entfernungen und das bei beweglichen Motiven recht gut zurecht kommt.  Die Fotos in diesem Teil meines Beitrags, sind im NSG De Putten bei Camperduin gemacht worden . Jetzt hatte ich gutes Licht, perfektes Wetter, schöne Motive und die Freigabe meiner Familie 🙂 zum fotografieren. Fotografenherz was willst du mehr……. Gut hin und wieder habe ich natürlich auch an Sandburgen bauen gedacht.

 

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Ente oder Gans ?

Nachdem ich im ersten Beitrag die gesamte Region vorgestellt habe, beginnen wir nun unsere Geldernlandtour bei Millingen, an der Deutsch- nierderländischen Grenze. An dieser Stelle wird „Vater Rhein“ nach 1071  ereignisreichen Flusskilometer, für weitere 161 km zum Waal. Bevor er  in einem wahren Wirrwarr von Gewässern, beim niederländischen „Nationalpark Biesbosch“ in die Nordsee mündet. Wir bleiben erst einmal auf der deutschen Seite der Grenze und besuchen den Wohnmobilstellplatz Kranenburg . (* Stellplatz siehe am Ende des Beitrag ) Der Platz liegt direkt am NSG Düffel, das für seine sibirischen  Wintergäste bekannt ist . Hier überwintern jedes Jahr,  ab November mehr als 200.000 Wildgänse. Mit dem Fahrrad, lassen sich von diesem Stellplatz sehr schöne Radtouren unternehmen . Unser erstes Ziel, liegt auf der niederländischen Seite der Grenze . Es geht nach Milligen, zum  Naturschutzgebiet Millingerwaard. Ein Areal, das aus Altgewässern des Waal, Kanälen,  Feuchtwiesen, Seen und Teichen  besteht. Ich kann dieses Schutzgebiet als Reiseziel nur empfehlen. Es besticht durch einmaliger Natur, mit vielen Rad und Wanderwegen, auf denen es viel zu entdecken und beobachten gibt. Man hat aber  auch die Möglichkeit, das Millingerwaart per Boot zu erkunden. (Ich werde das Millingerwaart in einem späteren Beitrag noch einmal extra vorstellen)

Hier treffen wir auf eine Vogelart, die häufig ihr Zuhause an der Küsten und dessen Hinterland hat. Man kann Brandgans (Tadorna tadorna) aber auch im Binnenland  beobachten.  Wenn dann nur dort, wo es größere Wasserflächen mit passenedem Umland gibt .  Die Niederländer nennen diese Art auch Bergeend . Was ist sie denn nun, eine Ente wie die Niederländer sie bezeichnen oder eine Gans wie wir sie benennen? Eine Frage,  die von der Wissenschaftt lange nicht beantwortet werden konnten. Weil diese Vogelart beide Merkmale in sie vereinen, die der Gans aber auch die der Ente. So ortnete man sie der großen Familie der Entenvögel zu, sie bilden hier die gesonderte Unterart der Halbgänse (Tadorninae). Der gehören z.B. auch  die Nil und Rostgans an . (s.Fotos.)  Die Brandgans ist durch ihre auffälliges Federkleid recht gut und schnell zu erkennen.  Der breite braune Brustring und der dunkeloliv fast schwarze Kopf, dessen Federkleid bis zur Mitte des Hals reicht, sind selbst im Flug gut zu erkennen. Dazu kommt der leuchtend rote Schnabel, mit dem Höcker auf der Stirn, der den Ganter zeichnet. Die Gans ist ein Höhlenbrüter und bevorzug verlassene Kaninchen und Fuchsbauten als Brutplatz.  Das Weibchen brütet die Eier allein aus. Die Familien der Brandganse können  recht groß werden, sie führen häufig viele Küken mit sich. Die Gelege können aus zehn  und mehr Eiern  bestehen. Der Nachwuchs der Gänse, ist als Nestflüchter bekannt und macht sich schon sehr früh selbstständig.

* Der Stellplatz Kranenburg liegt gleich am NSG Düffel . Ein Platz,in landschaftlich schöner Lage. Es sind nur wenige Gehminuten bis zur Ortsmitte.Vor hier aus lassen sich sehr schöne Fahrradtouren unternehmen.
Günstige Stellplatzgebühren 4.00 Euro, Strom 0,50 Euro 1Kw, Entsorgung 1Eur0, Trinkwasser 0,20 pro 25l.
GPS: N51°47´33" E6°0´39"

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Eine Familie zum Knutschen.

Im Frühjahr führte uns eine Reise nach Wilp, ein Ort  im benachbarten Niederland . Die Städte Deventer und Apeldoorn, sind nur 15 km entfernt. Der Bussloo See und die Ijssel Auen liegen direkt am Ort.  Hier lassen sich in  ländlich, naturnaher Umgebung sehr schöne Fahrradtouren unternehmen.   Unseren Stellplatz hatten wir auf einem kleinen Bauercampingplatz „Mini Camping de Hane“ gefunden. Bis in das nahe Naturgebiet waren es nur wenige Meter, bequem konnte ich es zu Fuss erreichen . Schon bei meiner ersten Erkundungstour, konnte ich eine große Anzahl von Vögel beobachten. Auffällig waren die vielen Haubentaucher  auf dem See.  Die  wollte ich mir in den nächsten Tagen genauer ansehen . Einige von ihnen feierten grad ihre Hochzeit, wobei  andere  schon mit der Brut beschäftig waren . Ich hatte ein Paar ausfindig gemacht, bei denen erst kürzlich die Küken geschlüpft waren.

Es war immer etwas los bei den Vögeln. Die Eltern kümmerten sich  rührend  um ihre Jungen, fanden aber auch immer wieder Zeit für kleine Schmusereien. Häufig ging  aber auch  einen wachsamen  Blick an den Himmel, denn von dort lauerte große Gefahr. Rohrweihen kreisten über dem Schilf und suchten nach Beute. Bei denen waren solche Nestlinge, ein willkommenes Opfer auf ihrem Speiseplan. Sofort schrillte bei den Haupentaucher die Alarmglocke, wenn solch ein Greifvogel am Himmel auftauchte. Sofort trieben die Eltern  ihre Küken ins dichte Schilf. Hier waren nicht nur Haubentauchter zuhause, auch Enten, Blässhühner und Teichrohrsänger  hatten im dichten Schilf ihre Heimat. Für mich war es eine spannende Woche, bei einer „Familie zum Knutschen“.

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Mein Stellplatztipp: http://www.minicampingdehane.nl Hier findet ihr alle Infos. Es ist nicht nur ein Campingplatz, es ist auch ein pazellierter Stellplatz für Womo´s. Ein Video auf der HP, zeigt euch den Platz und  die nähere Umgebung.   Hier ist auch das sehr schönen Naturgebiet Bussloo zusehen.  Nur wenige Kilometer sind es, bis zu den NSG der Ijessel-Auen.

Es geht mal wieder los

Mit diesem  Post, sagt ich mal wieder tschüss.  Es geht  auf eine neue Tour, in den  Norden Deutschlands . Hier leben seit einigen Jahren, die am nördlichsten angesiedelten Nandus Europas. Seine ursprüngliche Heimat hat der Laufvogel in Südamerika. Durch Farmflucht, konnte sich hier eine stattlich Ansiedlung von heute mehr als 200 Vögel bilden. Mittlerweile werden diese Vögel dort zu einem Problem für die einheimischen Bauern, denn über 200 Nandus können jede Menge Mais fressen.

Nach meiner Tour, geht es dann erst mal wieder mit Erlebnissen von meinen anderen Touren weiter . Dabei geht es um ein ungleiches Paar, dass ihr auf dem heutigen Foto seht . Bis dahin sag ich erst mal Tschüss und drückt mir mal die Daumen, dass ich die Nandus auch finde.

 

Frühe am Morgen

Es war noch sehr früh am Morgen. Wir waren noch damit beschäftigt, unseren Fotoansitz für diesen Tag einzurichten. Da wurde ich auf ein Geschrei aufmerksam, wie ich es zuvor noch nie gehört hatte. Zwei Uferschnepfen, die normalerweise friedlich nebeneinander im seichten Wasser nach Futter suchten, waren in einem Kampf verwickelt. Solch einen Streit, hatte ich unter dieser Vogelart zuvor noch nie beobachten können. Sie fauchten sich an und gingen aufeinander los, als ginge es um Leben und Tod.   Schnell mußte eine Kamera her, das wollte ich unbedingt in Fotos festhalten. Es war zwar nicht die Kamera und das Objektiv, dass ich gern gehabt hätte. Es war noch alles gut verstaut . És mußte jetzt schnell gehen und das nehmen was zur Hand war . Egal wie, ich wollte diesen Vogelkampf unbedingt in Fotos festhalten. Ich zeige diese Fotos in einer ungekürzten Form, so wie ich sie auch gemacht habe. Wegen der großen Anzahl von Bilder, zeige ich sie  in einem Diavortrag.

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Die Fluss-Seeschwalbe

 

In meinem letzten Bericht habe ich die Brandseeschwalbe beschrieben. Heute geht es um die etwas kleinere Fluss-Seeschwalbe. Sie ist scheuer, schneller und auch lebhafter als ihre größere Verwandte die Brandseeschwalbe. Sie ist zwar häufig in Europa zu beobachten, es gibt aber nur sehr wenige Brutgebiete .

Eines dieser Gebiete befindet sich in solch einem Vogelschutzgebiet, dass künstlich im Norden von Holland angelegt wurde. Hier herrscht wie bei allen Seeschwalben ein hektisches Treiben. Schon von weitem, ist die Ansiedlung der Flussseeschwalbe zu erkennen, das Geschreie der Schwalben ist kaum zu überhören.

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Aus zeitliche Gründen, habe ich hier  Text und Fotos  wie auf meiner Facebookseite verwendet . Wird später wieder anders.

Brutgebiet aus zweiter Hand

Seit einigen Jahren, legt der nordholländische Landschaftsverband, entland der Küste zwischen Schoorl und Den Helder Schutzzonen für Vögel an. Wo früher Kühe und Schafe geweidet haben oder auch  Tulpenzwiebeln geernten wurden, brüten heute Vögel. Ich habe schon einige dieser  neuen Schutzgebiete besucht und auch hier darüber berichtet. Erstaunt bin ich immer wieder auf´s Neue, wie schnell diese künstlich angelegten Reservate von den Vögeln angenommen werden. Welch eine Artenvielfalt sich dort niederlässt und auch brütet.

 

Auf meiner letzten Reise habe ich das Schutzgebiet „De Putte“ bei der kleinen Ortschaft Camperduin besucht. Hier ist  der erst Bauabschnitt ( ein weiterer ist z.Z noch in Arbei)  erst vor kurzer Zeit abgeschlossen geworden. Wie schon bei den anderen erstellten Schutzzonen, ist auch dieser von den Vögeln schnell angenommen worden. Was mich hier besonders überrascht hat, ist die Ansiedlung von Brandseeschwalben. Der auf der „Roten Liste “ geführte Vogel, hat sich diese Zone auch als Brutgebiet ausgesucht. Mit einer Größe von ca 200 Vögel( incl.Jungvögel), ist das in der kurzen Zeit schon eine recht große Ansiedlung.

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Wer mag, kann mir auch unter Werner Pannewig eine Freundschaftsanfrage bei Facebook stellen. Dort gibt es viele weitere Fotos von meinen Touren.

Eine Ente erobert Europa

Es ist nicht Donald Duck, es ist die aus Nordamerika stammende Schwarzkopfruderente. Einst eine in Gefangenschaft lebende Art. So hat sie sich als Flüchtling zuerst über England verbreitet. Wohin  die ersten Enten aus den USA auch importiert wurden. Von hieraus eroberte sie große Teile Europas.  2016 wurde sie in Europa  auf die Liste der „unerwünschte  Art“ gesetzt. Ich habe die Schwarzkopfruderente in einem Altgewässer der Ijssel beobachten können. Obwohl sie auch in NRW sehr stark verbreitet sein soll, war es an der Ijssel meine Erstsichtung dieser Art.

 

 

Bitte entschuldigt die schlechte Bildqualität dieser Fotos. Ich habe sie aus großer Entfernung mit einer Bridgekamera gemacht. Ich war mit dem Rad unterweg und nur mit kleinem Gerät auf Tour. Ich wollte sie aber trotzdem zeigen.

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Ich bin immer noch unterwegs. Jetzt habe ich mal eine gute Verbindung zum Posten.

Tour zu den Flamingos Teil 1

               Eine Wanderung durchs Zwillbrocker -Venn.

Die erste Kurztour des Jahres  ist abgeschlossen, wir sind wieder zuhause. In meinem ersten Beitrag, möchte ich euch zu einer Wanderung durch das Zwillbrocker Venn einladen. An der deutsch, niederländischen Grenze, bei der Stadt Vreden liegt das aus Flachgewässern, Heide, Moor, Wald und Feuchtwiesen bestehende Naturschutzgebiet. Schon 1938 wurde ein Teil dieses Areals unter Schutz gestellt. Ein wahrer Publikumsmagnet, sind die dort lebenden Flamingos. Es ist die nördliches Ansiedlung von freilebenden Flamingos weltweit.  (Dazu aber später mehr.) Um das gesamte Venn führt ein sehr schöner Wanderweg.  Auf dem Rundweg laden immer wieder  Bänke ober Schutzhütten zum Verweilen ein. An drei Aussichtstürmen hat man die Gelegenheit, Tiere und Natur aus der Höhe zu beobachten. Jetzt im Frühjahr zeigt sich das Venn von seiner schönsten Seite. Es ist sinnvoll, das Venn an den ruhigen Wochentagen zu besuchen. An den Wochenenden ist es häufig sehr voll, was auch die Flamingos merken. Sie ziehen sich  dann mehr in ihren Rückzugsgebieten zurück und sind häufig nur aus der Ferne zu beobachten.

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Und tschüss…….

Nach langer Zeit des Wartens ist es nun so weit. Es geht los, alles ist fertig und gepackt, die erste Tour kann starten. Zum Einstieg ist es erst mal eine kürzere Tour.  Sie führt  uns zur nördlichsten Ansiedlung von freilebenden Flamingos . Es geht nach Zwillbrock ins Venn und ins benachbarte Holland, zum Haaksberger Venn. Macht es gut ihr Lieben bis bald.