Die Katze läßt das Mausen nicht 2.Teil.

 

Bei solch schlechten Lichtverhältnisse,  wie ich sie im ersten Teil meines Zweiteilers hatte, stößt jede Kamera an ihre Grenzen . Das die Sony es auch besser kann, zeigt sie im zweiten Teil . Was mich sehr gewunderte hat, war ihr schneller Autofocus bei Flugaufnahmen. Hier habe ich die Voreinstellung für schnell bewegliche Motive genutzt . Jetzt zeigt sie, dass sie auch auf großen Entfernungen und das bei beweglichen Motiven recht gut zurecht kommt.  Die Fotos in diesem Teil meines Beitrags, sind im NSG De Putten bei Camperduin gemacht worden . Jetzt hatte ich gutes Licht, perfektes Wetter, schöne Motive und die Freigabe meiner Familie 🙂 zum fotografieren. Fotografenherz was willst du mehr……. Gut hin und wieder habe ich natürlich auch an Sandburgen bauen gedacht.

 

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Ente oder Gans ?

Nachdem ich im ersten Beitrag die gesamte Region vorgestellt habe, beginnen wir nun unsere Geldernlandtour bei Millingen, an der Deutsch- nierderländischen Grenze. An dieser Stelle wird „Vater Rhein“ nach 1071  ereignisreichen Flusskilometer, für weitere 161 km zum Waal. Bevor er  in einem wahren Wirrwarr von Gewässern, beim niederländischen „Nationalpark Biesbosch“ in die Nordsee mündet. Wir bleiben erst einmal auf der deutschen Seite der Grenze und besuchen den Wohnmobilstellplatz Kranenburg . (* Stellplatz siehe am Ende des Beitrag ) Der Platz liegt direkt am NSG Düffel, das für seine sibirischen  Wintergäste bekannt ist . Hier überwintern jedes Jahr,  ab November mehr als 200.000 Wildgänse. Mit dem Fahrrad, lassen sich von diesem Stellplatz sehr schöne Radtouren unternehmen . Unser erstes Ziel, liegt auf der niederländischen Seite der Grenze . Es geht nach Milligen, zum  Naturschutzgebiet Millingerwaard. Ein Areal, das aus Altgewässern des Waal, Kanälen,  Feuchtwiesen, Seen und Teichen  besteht. Ich kann dieses Schutzgebiet als Reiseziel nur empfehlen. Es besticht durch einmaliger Natur, mit vielen Rad und Wanderwegen, auf denen es viel zu entdecken und beobachten gibt. Man hat aber  auch die Möglichkeit, das Millingerwaart per Boot zu erkunden. (Ich werde das Millingerwaart in einem späteren Beitrag noch einmal extra vorstellen)

Hier treffen wir auf eine Vogelart, die häufig ihr Zuhause an der Küsten und dessen Hinterland hat. Man kann Brandgans (Tadorna tadorna) aber auch im Binnenland  beobachten.  Wenn dann nur dort, wo es größere Wasserflächen mit passenedem Umland gibt .  Die Niederländer nennen diese Art auch Bergeend . Was ist sie denn nun, eine Ente wie die Niederländer sie bezeichnen oder eine Gans wie wir sie benennen? Eine Frage,  die von der Wissenschaftt lange nicht beantwortet werden konnten. Weil diese Vogelart beide Merkmale in sie vereinen, die der Gans aber auch die der Ente. So ortnete man sie der großen Familie der Entenvögel zu, sie bilden hier die gesonderte Unterart der Halbgänse (Tadorninae). Der gehören z.B. auch  die Nil und Rostgans an . (s.Fotos.)  Die Brandgans ist durch ihre auffälliges Federkleid recht gut und schnell zu erkennen.  Der breite braune Brustring und der dunkeloliv fast schwarze Kopf, dessen Federkleid bis zur Mitte des Hals reicht, sind selbst im Flug gut zu erkennen. Dazu kommt der leuchtend rote Schnabel, mit dem Höcker auf der Stirn, der den Ganter zeichnet. Die Gans ist ein Höhlenbrüter und bevorzug verlassene Kaninchen und Fuchsbauten als Brutplatz.  Das Weibchen brütet die Eier allein aus. Die Familien der Brandganse können  recht groß werden, sie führen häufig viele Küken mit sich. Die Gelege können aus zehn  und mehr Eiern  bestehen. Der Nachwuchs der Gänse, ist als Nestflüchter bekannt und macht sich schon sehr früh selbstständig.

* Der Stellplatz Kranenburg liegt gleich am NSG Düffel . Ein Platz,in landschaftlich schöner Lage. Es sind nur wenige Gehminuten bis zur Ortsmitte.Vor hier aus lassen sich sehr schöne Fahrradtouren unternehmen.
Günstige Stellplatzgebühren 4.00 Euro, Strom 0,50 Euro 1Kw, Entsorgung 1Eur0, Trinkwasser 0,20 pro 25l.
GPS: N51°47´33" E6°0´39"

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Eine Familie zum Knutschen.

Im Frühjahr führte uns eine Reise nach Wilp, ein Ort  im benachbarten Niederland . Die Städte Deventer und Apeldoorn, sind nur 15 km entfernt. Der Bussloo See und die Ijssel Auen liegen direkt am Ort.  Hier lassen sich in  ländlich, naturnaher Umgebung sehr schöne Fahrradtouren unternehmen.   Unseren Stellplatz hatten wir auf einem kleinen Bauercampingplatz „Mini Camping de Hane“ gefunden. Bis in das nahe Naturgebiet waren es nur wenige Meter, bequem konnte ich es zu Fuss erreichen . Schon bei meiner ersten Erkundungstour, konnte ich eine große Anzahl von Vögel beobachten. Auffällig waren die vielen Haubentaucher  auf dem See.  Die  wollte ich mir in den nächsten Tagen genauer ansehen . Einige von ihnen feierten grad ihre Hochzeit, wobei  andere  schon mit der Brut beschäftig waren . Ich hatte ein Paar ausfindig gemacht, bei denen erst kürzlich die Küken geschlüpft waren.

Es war immer etwas los bei den Vögeln. Die Eltern kümmerten sich  rührend  um ihre Jungen, fanden aber auch immer wieder Zeit für kleine Schmusereien. Häufig ging  aber auch  einen wachsamen  Blick an den Himmel, denn von dort lauerte große Gefahr. Rohrweihen kreisten über dem Schilf und suchten nach Beute. Bei denen waren solche Nestlinge, ein willkommenes Opfer auf ihrem Speiseplan. Sofort schrillte bei den Haupentaucher die Alarmglocke, wenn solch ein Greifvogel am Himmel auftauchte. Sofort trieben die Eltern  ihre Küken ins dichte Schilf. Hier waren nicht nur Haubentauchter zuhause, auch Enten, Blässhühner und Teichrohrsänger  hatten im dichten Schilf ihre Heimat. Für mich war es eine spannende Woche, bei einer „Familie zum Knutschen“.

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Mein Stellplatztipp: http://www.minicampingdehane.nl Hier findet ihr alle Infos. Es ist nicht nur ein Campingplatz, es ist auch ein pazellierter Stellplatz für Womo´s. Ein Video auf der HP, zeigt euch den Platz und  die nähere Umgebung.   Hier ist auch das sehr schönen Naturgebiet Bussloo zusehen.  Nur wenige Kilometer sind es, bis zu den NSG der Ijessel-Auen.

Es geht mal wieder los

Mit diesem  Post, sagt ich mal wieder tschüss.  Es geht  auf eine neue Tour, in den  Norden Deutschlands . Hier leben seit einigen Jahren, die am nördlichsten angesiedelten Nandus Europas. Seine ursprüngliche Heimat hat der Laufvogel in Südamerika. Durch Farmflucht, konnte sich hier eine stattlich Ansiedlung von heute mehr als 200 Vögel bilden. Mittlerweile werden diese Vögel dort zu einem Problem für die einheimischen Bauern, denn über 200 Nandus können jede Menge Mais fressen.

Nach meiner Tour, geht es dann erst mal wieder mit Erlebnissen von meinen anderen Touren weiter . Dabei geht es um ein ungleiches Paar, dass ihr auf dem heutigen Foto seht . Bis dahin sag ich erst mal Tschüss und drückt mir mal die Daumen, dass ich die Nandus auch finde.

 

Frühe am Morgen

Es war noch sehr früh am Morgen. Wir waren noch damit beschäftigt, unseren Fotoansitz für diesen Tag einzurichten. Da wurde ich auf ein Geschrei aufmerksam, wie ich es zuvor noch nie gehört hatte. Zwei Uferschnepfen, die normalerweise friedlich nebeneinander im seichten Wasser nach Futter suchten, waren in einem Kampf verwickelt. Solch einen Streit, hatte ich unter dieser Vogelart zuvor noch nie beobachten können. Sie fauchten sich an und gingen aufeinander los, als ginge es um Leben und Tod.   Schnell mußte eine Kamera her, das wollte ich unbedingt in Fotos festhalten. Es war zwar nicht die Kamera und das Objektiv, dass ich gern gehabt hätte. Es war noch alles gut verstaut . És mußte jetzt schnell gehen und das nehmen was zur Hand war . Egal wie, ich wollte diesen Vogelkampf unbedingt in Fotos festhalten. Ich zeige diese Fotos in einer ungekürzten Form, so wie ich sie auch gemacht habe. Wegen der großen Anzahl von Bilder, zeige ich sie  in einem Diavortrag.

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Die Fluss-Seeschwalbe

 

In meinem letzten Bericht habe ich die Brandseeschwalbe beschrieben. Heute geht es um die etwas kleinere Fluss-Seeschwalbe. Sie ist scheuer, schneller und auch lebhafter als ihre größere Verwandte die Brandseeschwalbe. Sie ist zwar häufig in Europa zu beobachten, es gibt aber nur sehr wenige Brutgebiete .

Eines dieser Gebiete befindet sich in solch einem Vogelschutzgebiet, dass künstlich im Norden von Holland angelegt wurde. Hier herrscht wie bei allen Seeschwalben ein hektisches Treiben. Schon von weitem, ist die Ansiedlung der Flussseeschwalbe zu erkennen, das Geschreie der Schwalben ist kaum zu überhören.

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Aus zeitliche Gründen, habe ich hier  Text und Fotos  wie auf meiner Facebookseite verwendet . Wird später wieder anders.

Brutgebiet aus zweiter Hand

Seit einigen Jahren, legt der nordholländische Landschaftsverband, entland der Küste zwischen Schoorl und Den Helder Schutzzonen für Vögel an. Wo früher Kühe und Schafe geweidet haben oder auch  Tulpenzwiebeln geernten wurden, brüten heute Vögel. Ich habe schon einige dieser  neuen Schutzgebiete besucht und auch hier darüber berichtet. Erstaunt bin ich immer wieder auf´s Neue, wie schnell diese künstlich angelegten Reservate von den Vögeln angenommen werden. Welch eine Artenvielfalt sich dort niederlässt und auch brütet.

 

Auf meiner letzten Reise habe ich das Schutzgebiet „De Putte“ bei der kleinen Ortschaft Camperduin besucht. Hier ist  der erst Bauabschnitt ( ein weiterer ist z.Z noch in Arbei)  erst vor kurzer Zeit abgeschlossen geworden. Wie schon bei den anderen erstellten Schutzzonen, ist auch dieser von den Vögeln schnell angenommen worden. Was mich hier besonders überrascht hat, ist die Ansiedlung von Brandseeschwalben. Der auf der „Roten Liste “ geführte Vogel, hat sich diese Zone auch als Brutgebiet ausgesucht. Mit einer Größe von ca 200 Vögel( incl.Jungvögel), ist das in der kurzen Zeit schon eine recht große Ansiedlung.

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Wer mag, kann mir auch unter Werner Pannewig eine Freundschaftsanfrage bei Facebook stellen. Dort gibt es viele weitere Fotos von meinen Touren.