Zwangspause

Liebe Freunde und Blogleser , einige von euch kennen durch meine Beiträge, meine gesundheitlichen Probleme. In den letzten Tagen und Wochen hat sich diese Situation wieder sehr verschlechtert. Schmerzen, eingeschränkte Mobilität, Schlaflosigkeit, Magenprobleme die durch die starke Schmerzmittel verursacht sind, die zZt. auch keine Wirksamkeit mehr zeigen, haben zum Handeln gezwungen . All diese Probleme haben dazu geführt, dass sich mein behandelnder Arzt dazu entschlossen hat, mich in eine Schmerzklinik zu überweisen. Das hört sich jetzt sehr einfach an, ist es aber nicht . Die Wartezeit für solch eine Einweisung liegen zwischen 4-6 MONATE. Dazu muß erst noch eine Untersuchung in der Klinik erfolgen, die solch eine Einweisung rechtfertigen . Was so viel heißt, nicht ausreichend genung Schmerzen, kein Bett. Ich war schon mal sehr froh, dass ich mit der Hilfe meines Arztes, dort sehr schnell ein solchen Termin zur Feststellung meiner Probleme bekommen habe. Nach einer gründlichen Untersuchung, einem langen Gespräch und Einsicht in meine Krankenakte, hat mir der Klinikarzt das nächst Bett das zur Verfügung steht zugesagt. Ich gehe voller Zuversicht in diese Schmerzklinik, denn das Arztgespräch und die Referenzen anderer Patienten, die ich im Internet gelesen habe, geben mir sehr viel Hoffnung. So ihr Lieben, nun warte ich nur noch auf einen Anruf aus der Klinik und einen negativen Coronatest dann geht es los. Ich werde wenn möglich, eure Beiträge weiter via Tablet verfolgen aber selbst keine verfassen.

Ich freue mich bald wieder unter euch zu sein , bleibt bis dahin gesund und kommt gut durch diese für uns alle so schwierige Zeit.

Liebe Grüße euer Vogelknipser Werner.

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Memories of late Summer II

Das Gildehausener Venn

Das Venn gehört zur Grafschaft Bad Bentheim und liegt im Grenzgebiet zwischen Niedersachsen, Nordrhein-Wstfalen und an der deutsch-niederländischen Grenze. Es ist eine Heide und Moorlandschaft, die eingebetten von Ackerland, Wiesen und Wäldern ist. Von unserem Wohnmobilstellplatz waren es nur wenige Minuten mit dem Rad ins NSG. So konnte ich immer mal wieder schnell auf deine kleine Fototour ins Venn fahren. Der Platz am Dreiländersee ist ein guter Ausgangspunkt, für Radtouren die über gut ausgeschildete Radwanderwege führen. Ob es nach Bad Bentheim, Gronau oder zum großen Wochenmarkt ins niederländische Enschede geht, führen der Wege immer durchs ländliche platte Land. Auch der ungeübte Radfahrer, kann hier bequem von Ort zu Ort radeln ohne das es außer Puste kommt. Sehr häufig führte uns der Weg auch nur an die alte Grenzstation, zum Einkaufen oder zum Kibbeling oder Lekker Bekker essen . Der Vogelkniper kann eine Tour an den Dreiländersee nur empfehlen , es lohnt sich auf jedem Fall.

WoMO Fahrer finden die GPS Daten zum Stellplatz, in meinem vorherigen Beitrag.

Ein großer Stellplatz der es auch erlaubt, mal ruhig und etwas abseits am Waldrand zu stehen . Dort muß man aber auf Strom verzichten.

Am Waldrand lassen sich direkt vom Womo aus schöne Fotos machen. Hier kommen in den Morgenstunden auch schon mal Hase, Fuchs oder ein Reh vorbei.

Ihr könnt die Bilder zum Vergrößern anklicken

Memories of late summer

Nach einer verkorksten Zeit, die durch meine Operationen als auch durch den Infankt meines Sohnes geprägt war, wollten wir zum Saisonabschluss 2020 noch einmal mit dem Womo los. Corona ließ uns nicht sehr viel Spielraum, es sollte auch ein Reiseziel in der näheren Umgebung sein. Spontan fiel mir der Dreiländersee bei Gronau ein, eine Stunde Reisezeit mit einigen Naturgebieten im Umfeld. Das schien jetzt der richtige Ort für uns zu sein. Wenn es Probleme gab, waren wir von dort schnell wieder Zuhause. Das Glidehauser Venn mit seinen schönen Wäldern und der See liegen nur wenige Meter von Stellplatz entfernt. Es war wie sich herausstellte eine sehr gute Entscheidung. Der Wohnmobilstellplatz ist ein sehr naturnaher Platz, der von Wald umgeben ist. Es lassen sich sehr schöne Radstouren von hier unternehmen, die niederländische Grenze liegt nur 3km vom Platz entfernt. Ich mag solche Plätze sehr, denn häufig geben mir diese dirkt vom WoMo Beobachtungsmöglichkeiten. So was es auch jetzt, wir hatten die Markise ausgefahren weil es regnete. Es war aber nicht kalt, wir konnten also draußen sitzen . Da hörte ich das leise klopfen eines Spechtes . Wo steckte er aber? Ich suchte das dichte Laubwerk der nahen Bäume mit dem Fernglas ab. Da sass er, versteckt im Laub und pudelnass . Zu meiner großen Freude war es ein Mittelspecht, der bei uns nich so häufig zu beobachten ist.Ich hatte Glück, er kam auch in den nächsten Tagen immer wieder , sodass ich auch noch bei besserem Wetter Fotos machen konnte.

Stellplatztip: GPS N 52°14´14″ E7°4´48″

Panik am See

Still und ruhig liegt der See in den Morgenstunden. Schwäne ziehen auf den spiegelglatten Wasser ihre Bahnen. Haubentaucher durchstoßen immer wieder diese glatte Wasserfläche um nach Beute zu tauchen. Einige Kanadagänse haben sich versammelt, ihr lautes Rufen durchdringt hier und da die Stille des Morgens.

Mehr als hundert Blässhühner hatte sich wohl hier versammel, um auf dem See die Nacht zu verbringen .


Ein wunderschöner Anblick von Ruhe und Frieden, in diesen frühen Morgenstunden. Ich beobachtete mit dem Ferngals eine Gruppe von 25 Zwergtaucher, leider waren sie zu weit entfernt um gute Fotos davon zu machen . Ich zeige diese Fotos trotdem, weil es doch recht selten ist, solch eine große Gruppe dieser Art auf einem Gewässer zu sehen.

Plötzlich wie aus dem Nicht, bricht Panik unter den Vögeln aus . Alles was bis jetzt ruhig vor sich hinschwamm, flog mit großem Geschreie auf . Das was vor wenigen Minuten noch friedlich und ruhig wirkte, verwandelte sich in ein wahres Beben. Der riesige Schwarm Blässhühner, der vorher noch so ruhig zu beobachten war, verwandelte die Wasserobefläche in ein blodelnden Kessel

Panik unter den Vögel läßt das Wasser nur so spritzen.

Wie ein wilde Horde suchten die Vögel das Weite.

Die Vögel flogen bis an das andere Ende des See . Den Grund für diese panikartige Flucht konnte ich mir nicht erklären . Die Blässhühner sind dafür bekannt, dass sie schon mal bei einer kleinen Störung die Flucht ergreifen. Das aber auch die Haubentaucher, die nur sehr selten durch Flug die Flucht ergreifen war schon merkwürdig. Die Zwergtaucher die ich zuvor beobachtet habe, sind auch mit dem ganzen Trupp geflüchtet . Einzig die Schwäne und die Kanadagänse haben sich durch das Spektakel nicht beeindrucken lassen. Vielleich war es ein großer Greifvogel der den See überflogen hat.

Für trübe Tage

Trübe und dunkel waren für uns die letzten Tage, was häufig nicht nur am Wetter lag. Mit meinem heutigen Beitrag, möchte ich etwas Licht und Sonne in eurem Tage zurück bringen. Ich füge den Fotos keine weiteren Texte hinzu und lasse nur die Bilder für sich sprechen.

Die Foto lassen sich durch Anklicken vergrößern

Auf Brautschau

Der Bluthänfling gehörte auch zu den Vogelart, die ich in den Dünen von Nordholland beobachten konnte. Wobei der Hänfling wie man ihn auch nennt, fast in allen Landschaftformen zu beobachten ist. Seinen Namen hat er der blutroten Brustfärbung des Männchens zu verdanken. Im Gegenteil zu vielen anderen Vogelarten, ist er noch sehr weit verbreitet und seine Bestände sind nicht gefährdet. Im Frühjahr und im Herbst ist der Hänfling oft in großen Trumps zu beobachten, an dem wellenförmiges Flugbild kann man diese Vögel gut erkennen . In der Paarungszeit setzen sich die Vögel von diesen großen Schwärmen ab. Ein Hänflingspaar bleibt ein Leben lang zusammen, wobei das Männchen immer wieder um die Gust des Weibchens werben muß. Mit Brautgeschenke will er sie davon überzeugen , eine weiteres Jahr mit ihr Nestlinge aufzuziehen. Es war in den frühen Morgenstunden, ich hatte mich auf das Beobachten von Steinschmärzer eingestellt. (einen Beitrag dazu habe ich schon gepostet). Gut vorbereitet habe ich mich auf ein längeres Ansitzen eingestellt. Es war aber nicht ein Steinschmätzer dem meine Aufmerksamkeit gehörte . Es war der dauerhaften Balzgesag eines Hänfling Männchens, dem meinen ganze Aufmerksamkeit gehörte. Auf einem trockten Stengel konnte ich ihn entdecken. Dort saß er und warb mit seinem lauten Gesang um die Gunst des Weibchen. Die Braut seines Werbegesags war nicht weit von ihm entfernt. Ich konnte beobachten, wie sie Stück für Stück näher kam und dann dirket neben ihm auf einem Busch saß. Plötzlich verließen beide ihre Warte und entfernten sich leider etwas von mir. Meine anfägliche Sicht auf das Paar, war jetzt wegen der größeren Entfernung nicht mehr so gut. Dennoch konnte ich beobachten, wie das Männchen eifrig den Boden nach einem passenden Brautgeschenk absuchte. Das Weibchen ließ nicht lange auf sich warten und gesellte sich zu dem Hahn. Häufig ziert sich das Weibchen eine ganze Weile, bevor sie Paarungbereitschaft zeigt und das Brautgeschenk annimmt. Es beginnt das lange Ritual des Balztanz. Bei diesem Paar ging es doch recht zügig, sicherlich habe sie schon einige Bruten gemeinsam aufgezogen. Das war eine Beobachtung am frühen Morgen, wie ich sie zuvor noch nie beobachten konnte. Ich habe mich trotz der schlechten Bildqualität dazu entschieden, diese einmalige Beobachtung der Geschenkübergabe zu zeigen.

Nach kurzen Werben ist das Weibchen zur Paarung bereit.

Die Fotos zum Vergrößern bitte anklicken.

De Petten

Meine heutige Fototour führt mich in ein Teich und Feuchtwiesengebiet, zwischen Petten und Schoorl im Norden von Holland.

Durch bekannte Vogelbeobachter wußte ich, dass sich an diesem künstlich angelegten Feuchtgebiet seit meinem letzten Besuch einiges verändert hat. Es war nicht nur der erweiterte Teichausbau und die neue Beobachtungshütte, die das Gesamtbild verändert haben.

Dies ist ein Foto von einer Teilansicht des gesamten Schutzgebiet „De Petten “ es ist aber das Gebiet, in dem sich die Brandseeschwalben aufhalten. Die Brutkolonie umfasst mittlerweile ca 200 Brutvögel.

Die neu erstellte Schutzhütte, sie wird wohl nicht zu oft besucht. Mein Weg führte durch hohe Kamillepflanzen die prächtig blüten.

Dieses Foto zeigt im Hintergrund das große Feuchtwiesengebiet. Es ist als Ruhezone und Rückzugsgebiet angelegt worden und für Besucher nicht zugänglich.

Einst war das gesamte Feuchtgebiet ein artenreiches Arial, das sich jetzt etwas verändert hat. Die Limikolen haben sich mehr in den hinteren Bereich zurückgezogen , während der vordere Teil von Brand und Flußseeschwalben besiedelt ist. Im nördlichen Teil, der etwas zwei drittel der Gesamtfläche ausmacht, siedeln etwa 200 Paare Brandseeschwalben . Es ist neben dem Brutgebiet auf Texel (Utopia) die zweite Ansiedlung dieser sonst so seltenen Seeschwalbenart in den Niederlande. Bekannt sind noch europäische Brutgebiete an der englischen Küste bei Nordfolk, in der Normandie (Resérve Naturell de I Estuaire de la Seine) und im Süden Portugals. In Deutschland ist die Brandseeschwalbe als Brutvogel ausgestorben und wird als solches auf der roten Liste geführt.

Im Vorfeld dieser Tour wußte ich schon, dass ich heute vor einer fotografischen Herausforderung gestellt würde. Ich hatte die Absicht, diese schnellen und wendigen Vögel bei der Futtersuche zu fotografieren. Eigendlich sind solche Beobachtungen sehr schwer zu machen, da die Vögel meistens aufs Meer hinaus fliegen oder bei Ebbe im flachen Wasser des Wattenmeer nach Beute tauchen . Damit sind sie in den meisten Fällen, selbst mit den größten Brennweiten nicht zu erreichen. Im Schutzgebiet „De Petten“ hat man um die Brutinseln eine Wasser angelegt, das mit einem guten Weißfischbestand besetzt ist . Durch die Zuflüsse kommt immer wieder neuer Fischbestand in dieses Gewässer.

Die Brandseeschwalbe hat sich wohl gut an Rotfedern und Rotaugen als Futterfisch gewöhnt, statt im Meer nach Sandaalen zu tauchen. Das Fischen ist für sie dadurch aber nicht einfacher geworden, es sind Futterneider in direkter Nähe, die ihr das Leben schwer macht. Fliegt eine Schwalbe auf Futtersuche, wird sie dabei meistens von mehreren Vögeln begleitet. Sobald die Brand-seeschwalbe abtaucht, wir sie von ihren Begleitert attakiert , man versucht ihr die Beute zu entreißen. Die Vögel haben mittlerweile eine Taktik entwickelt um ihre Beute zu retten . Gleich nach dem Fang schlucken sie den erbeuteten Fisch, um ihn später bei den Nestlingen wieder auszuwürgen. Diese Art des Fischfang habe ich schon häufig bei anderen Vögeln, wie zB. beim Kromoran beobachten können aber nie bei Seeschwalben. Ich konnte sie sonst immer nur mit einem Fisch im Schnabel, auf dem Rückflug zu den Nestlingen beobachten.

Noch hat diese Brandseeschwalbe ihr Beute nicht bis zu ihren Nestlingen gebracht. Es ist ein stetiger Kampf ums Futter, den ich hier im Schutzgebiet von „De Petten“ beobachten durfte.

Im südlichen Teil des Naturschutzgebiet hat sich die Flußseeschwalbe angesiedelt. Hier handelt es sich aber um einen kleineren Trupp von etwa 50 Brutpaaren . Dieser Vogel ist im gegensatz nur Brandseeschwalbe weit verbreitet, ihre Bestände sind nicht bedroht.

Auch in diesem Teil des Schutzgebietes, ist der Kampf um das begehrte Futter zu beobachten. Im Gegensatz zur Brandseeschwalbe ist die Flußseeschwalbe sehr störempfindlich, schon bei der kleinsten Störung fliegt der gesamte Schwarm auf.

Alle Fotos lassen sich durch Anklicken vergrößern.

Ackervögel

Mit diesem Beitrag möchte ich meine kleine Serie über das Fluten von Blumenfelder abschließen . In einer Zusammenstellung möchte ich euch Fotos zeigen, von denen man nicht glauben möchte, dass sie auf einem Acker entstanden sind. Ich kann euch aber versichern, es sind alles Aufnahmen , die ich vom Rande eines Blumenfeldes gemacht habe.

Das ist vorerst mein letzter Blogbeitrag, ich gehe ab jetzt in eine kleine Weihnachtspause . Ich wünsche euch gute und besinnliche Festtage. Beibt gesund und passt gut auf euch auf .

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Euer Vogelknipser

Auch diese Fotos lassen sich durch Anklicken vergößern

Auf Beutezug am Tulpensee

Ein schlauer Graureiher.

Die nachfolgenden Fotos zum Vergößern bitte anklicken

Wie ich am Ende meines letzten Beitrag schon geschrieben habe, hat das Fluten der Tulpenfelder nicht nur umweltfreundliche und kostensenkende Aspekte. Das Fluten mit dem Wasser aus den Kanälen, spült viel Kleinlebewesen wie Schnecken, Fische, Krebse und vieles mehr auf den Acker. Ein prall gefüllter Teller für viele Wasservögel. Häufig sind es Möwen, die dieses Futterparadies als erstes entdecken . Welche Arten sich später und welcher Vielfalt dazu-gesellen haben, werde ich im folgenden Beiträgen schildern. Heute erst mal ein Besucher den ich aus nächster Nähe beobachten konnte, qusie aus dem Campingstuhl. Nur wenige Meter von unserem Campingplatz war genau solch ein Feld, wie ich es in meinem letzten Beitrag beschrieben habe. Es war ein junger Graureiher, der die Gunst der Stunde sehr schnell endeckt hatte. Die meisten Vögel suchten weit verstreut auf dem Feld, nach dem was das Wasser aus der Erde spülte. Anders der Reiher, er hatte sich den Wassereinlauf als Futterstelle ausgesucht. Er wartete darauf, dass der Bauer die Pumpe laufen läßt. Jetzt beobachtet er sehr genau, was die Pumpe in den Vorlaufbehälter spülte . Er wußte sehr genau was oben rein kommt, muß auch unten wieder rauskommen . Sehr genau beobachtet er wen Wasserschwall, konnte er dort etwas entdecken, huschte sein Kopf gleich zum Auslauf des Behälters. So erhaschte er so manchen Happen. Lief die Pumpe nicht, suchte er in unmit-telbarer Nähe des Einlauf und war auch dort erfolgreich. Gleichzeitig wachte er auch so über seine Futterstelle, alles was dieser Stelle zu nah kam wurde vertrieben.

Aufmerksam steht er am Feldrand und wartet darauf das die Pumpe eingschaltet wird.

Als wenn er nach dem Bauern rufen würde, “ he du schalte die Pumpe ein, ich habe hunger“.

Er weiß sehr genau was oben rein kommt, muß auch unten wieder raus kommen.

Auf diese Weis erwischt der Graureihe so manchen Fisch, der seinen Hunger still.

Läuft die Pumpe nicht, sucht er im Umfeld des Einlauf nach Futter.

Da hat sich etwas bewegt, den aufmerksamen Augen entgeht nichts.

Schon durchstößt sein kräftiger Schnabel die Wasseroberfläche.

Auch viele kleine Fische machen satt.

Warum macht man das?

Eine Frage die mich schon sehr lange beschäftig und der ich jetzt auf den Grund gehen wollte. Beginnen wir aber erst einmal ganz von vorne . Die Niederländer sind der größte Schnittblumen und Blumenzwiebel-Produzent weltweit. Über die amsterdammer Blumenbörse werden Zwiebeln und bunte Blumensträuße in die ganze Welt verschickt. Die meisten Blumenbauern haben ihr Zuhaus im Norden von Holland. Wer diese Region einmal besucht, wird staunend an blühende Feldern vorbei fahren. Zu jeder Jahreszeit, zeigt sich diese Landschaft in einem anderen bunten Blumenmeer . Tulpen und Krokusse im Frühjahr, Lilien und viele andere Blumenarten im Sommer. Ein prachtvoller Anblick der zum Anhalten einlädt. Diese bunte Blumenpracht wird zu meiner Über-raschung, von den Bauern aber nur zum Teil geerntet. Sehr häufig lassen sie diese schönen Blumen auch vertrocknen. Es geht ihnen in erster Linie um die Zwiebel, mit denen sie ihr Geld verdient. Gereinigt, sortiert und in Portionen verpackt gehen sie so in die ganze Welt. So lebt eine ganze Region von und mit den Blumen. Sind die Felder abgernetet von trockenen Blätter und Stengel befreit, beginnt die typische Feldarbeiten. So wie ich sie auch von den heimischen Äckern kenne. Dieses Vorgehen konnte ich bis zum Pflügen und Eggen auch noch gut nachvollziehen. Doch danach begann der Bauer mit Arbeiten, die mir völlig fremd waren. Er deichte sein Acker ringsum ein und verlegte dicke Rohre auf und am Rand des Feldes . Mit einer große Pumpe schleuste er große Menge Wasser auf das Feld, das macht er so lange, bis alles ca 10 cm hoch überflutet war. Diesen Wasserstand kontrolliert er mehrfach am Tag und je nach Wasserstand schaltet er die Pumpe ein oder aus. Nun komme ich wieder auf meine Frage vom Anfang meines Beitrag zurück , „Warum macht man das „? Eine Frage die mir sicherlich der Betreiber unseres Campingplatz beantworten konnte, er ist Blumenbauer. Als erstes erklärte er mir, dass die Blumenzwiebel eine sehr empfindliche Knolle ist . Sie erkranken sehr häufig an Keimen bzw. Pilzen, wenn sie in der Erde stecken . Einmal so befallen, stecken sie sich untereinander an und verfaulen in der Erde. So verlieren die Bauern häufig den gesamten Bollenbestand. Aus diesem Grund spritzen sie ihre Felder drei mal in Folge mit hochgiftigen Pestizid, bevor die Zwiebel wieder in die Erde kommen. Nicht zu glauben, was wir uns da früher in die Vase gestellt haben. Ein Bauer sei Anfang der 70er Jahre auf die Idee gekommen, es ohne das teure Gift zu probiern. Dazu geflutet er sein Feld mit Wasser, das es im Norden von Holland aus den nahen Kanälen reichlich und kostenlos gibt. So ließ er sein Feld den ganzen Sommer unter Wasser stehen, bis im Herbst die Zwiebeln wieder in die Erde kamen. Sein Versuch war ein voller Erfolg , er konnte im folgendem Jahr gesunde Blumen und Zwiebeln ernten und steigerte auf diese Weise auch noch seinen Ertrag. Diese Idee machte Schule, heute arbeitet jeder Bauer nach dieser Methode. Das dieses Verfahren nicht nur umweltschonend ist, werde ich euch in weiteren Beitrag zeigen.

Prächtige Bulmenfelder links und rechts der Staße, sind fast im ganzen Norden von Holland zu bestaunen

Rieseige Wasserfluten überspülen die Felder

Nach wenigen Tagen sieht das Feld wie eine Seeenlandschaft aus

Die Fotos zum Vergrößern bitte anklicken

Wut

Ausnahmsweise kommt der Vogelknipser an diesem Wochenende mit einem zweiten Beitrag daher . Ich möchte allen meinen Lesern ein schönen ersten Advent wünschen .

Ich möchte in diesem Post aber auch meine Wut und Enttäuschung zum Ausdruck bringen. Aber warum das Ganze? Ich hatte einer lieben Leserin, die mir in einer für mich schweren Zeit oft mit Briefen und Anrufen Mut gemacht hat, ein kleines Päckchen der Anerkennung geschickt. Pünklich zum 1. Advent habe ich diese Päckchen auf die Reise geschickt. Der Inhalt war eine typische Bastelei eines Vogelliebhabers und liebevoll gebackenes Weihnachtsgebäck. Soweit so gut, das Päckchen kam auch pünktlich zum 1.Advent bei der Blogfreundin an . Worauf auch ihr freudiges Feeback folge, nur beim Lesen ihrer Zeilen bemerkte ich sofort, da stimmt etwas nicht. Ihre Innhaltsangaben stimmten nicht mit dem überein, als das was ich ihr zugedacht hatte. Ein klärender Anruf brachte die Licht in die Ungereimtheiten. Auch der Freundin war aufgefallen, dass nach dem beigefügtem Brief in dem Päckchen etwas fehlen müsse . Nun gut hat sie sich gedacht, hat der Vogelknipser wohl in seinem Eifer vergessen ins Päckchen zu tun. Hat er aber nicht!!! Im weitern Verlauf des Gespräch haben wir dann festgestellt das dieses Päckchen, das an sich gut verpackt war und unscheinbar aussah von der Unterseite geöffnet wurde . Man hat meine Blogfreundin schlicht und einfach auf dem Postweg beklaut. Sowas löst beim Vogelknipser Wut und Enttäuschung aus.

Überraschung am Zwanenwater

Die heutige Tour führt uns zu einem See, der mitten in den Dünen liegt. „Zwanenwater“ ist ein Naturschutzgebiet, das bei dem kleinen nordhol-ländischen Badeort Callantsoog liegt. Hier zu hatte ich mich mit Dick van Heusen verabredet, er ist Mitglied des niederländischen Naturmonomente, was unserem NABU entspricht. Dick und einige andere Naturschützer betreuen dieses Naturschutzgebiet in den Dünen. Bevor ich jetzt mit meinem Beitrag fortfahren, möchte ich euch etwas über mein Defiziet bei der Vogelbestimmung erklären. Ich kenne Dick schon seit vielen Jahren und habe mit ihm schon einige Touren unternommen. Was ich dabei an ihn bewundert habe, er erkennt so ziemlich alle Vögel an ihrem Gesang . Er brauch den Vogel nicht sehen, er weiß auch so was dort grade singt . Gut ich konnte auch den ein oder anderen Vogel an seiner Stimme erkennen, aber nur deshalb weil ich ihn schon sehr häufig gehören und gesehen habe. Diese Wissenlücke bzw Gabe wollte ich eigentlich schon immer schließen. Meine lange Liegezeit im Krankenhaus, war eine sinnvolle Beschäftigung um mir dieses Wissen anzueignen. Auch später als es mit dem Laufen noch nicht so geklappt hat, habe ich jede Gelegenheit genutz diese Wissen zu erweitern. Ein Buch und ein lelektronischer Stift, haben mir dabei geholfen. Sobald ich die Abbildung eines Vogel in diesem Buch berührte, erklang mittels des Stift ( TING) die passende Stimme dazu. Um die anderen Patienten auf meinem Zimmer nicht den ganzen Tag mit Vogelstimmen zu nerven, ging das Ganze via Kopfhörer. Wann immer Besucher zu mir kam, ließ ich mich von denen abfragen, ähnlich wie bei einer schulischen Prüfung. Ein Aufwand der sich für mich am Ende gelohnt hat.

Das erste Buch und der Stift war meine Helfer zur Erkennenung von Vogelstimmen. Ich muß dazu sagen, dass ich jetzt nicht alle Vogelstimmen erkennen. Ich erkennen zuminstes die Vögel, die in meinem heimischen Raum vorkommen und die die besonder gefährtdet sind. An dem Rest arbeite ich immer noch weiter.

Das zweite Buch, sollte ein wichtiger Begleiter für jeden Vogelbeobachter sein. Für viele Beobachter ein unverzichtbares Nachschlagwerk zur Vogelbestimmung. Für mich ein ständiger Begleiter auf meinen Touren.

So nun zurück zu unserer Tour am Zwanenwater, ein NSG was für seine vielfältige Sing und Wasservögel bekannt ist. Das Ziel unserer heutigen Tour war ein sehr scheuer Vogel, den Dick schon seit Tagen beobachtet hat. Wir machten uns dazu schon sehr früh auf den Weg . Die Sonne war noch nicht aufgegangen, als wir unseren Beobachtungsposten am See bezogen haben. Es war noch sehr ruhig am See, bis auf ein paar Blässhüher und einige Stockenten war weit und breit noch nichts zu beobachten. Von den Bekassinen die Dick schon seit Tagen beobachtet hat, noch keine Spur. Das Bild änderte sich aber schnell, mit dem Aufgehen der Sonne. Es kam Leben auf und im Umfeld des See, deutlich waren die neuen Ankömmlinge zu hören . Jetzt stimmte auch das Licht, wir konnten die ersten Fotos machen.(Davon aber im einem der nächsten Beiträge mehr.) Es war eine für mich seltene Vogelstimme, die meine Aufmerksamkeit weckte. Ich hatte diese Stimme in der freien Natur noch nie gehört, auch Dick der einige Meter von mir entfernt saß wurde sofort hellhörig. Es war ein Brachpieper, mit seinem einfachen aber markanten Ruf, der uns aufgeweckt hat. Dieser Vogel wird auf der deutschen „Roten Liste “ in der Katigorie 1″ vom Ausstreben bedrohte Vögel gefüht. Es wäre eine Beobachtung, die mir in meinen Aufschreibungen noch fehlte. Diesen seltenen Vogel konnte ich bis dahin noch nie beobachten. Aber wo steckte er nur? Sein Ruf war klar und deutlich zu hören, nur den Vogel konnten wir nicht sichten. Immer wieder suchten wir mit unseren Ferngläsern das Umfeld ab, vom Brachpieper war nichts zu sehen. Wir beschäftigten uns dann doch wieder mit den Wasservögel, die den See immer mehr füllten. Auch die erste Bekassine konnten wir sichten und fotografieren. Dann war es erneut der Brachpieper mit seinem Ruf, der uns davon ablenke Wasservögel zu fotografieren. Jetzt hatten wir mehr Glück, der Pieper war dieses Mal auch etwas näher und offenbar auf der Futtersuche. Vermutlich hatte er ganz in unserer Nähe ein Nest. Mit einem Insekt im Schnabel, konnte ich ihn trotz der immer noch großen Entfernung mit dem Teleobjektiv erwischen. Es blieben die einzigen Fotos von dem Brachpieper, wir konnten ihn zwar immer wieder hören, aber er blieb im dichten Bewuchs des Ufers verborgen . Dennoch war diese Tour für mich ein voller Erfolg, ich konnte eine Lücke in meiner Beobachtungsliste schließen.

Der Brachpieper gehört zu den Singvögel und ist ein Sperlingsvogel. Unter den Piepern ist es mit ca. 18cm der Größte seiner Familie. Er zählt zu den Langziehern die den Winter im südlichen Indien, in der Sahelzone der Sahara, in Arabien als auch im Norden von Nordafrika verbringt. Sein Vorkommen im Westen von Deutschland ist sehr gering , im Osten sind sowohl in Sachsen als auch in Mecklenburg Vorpommern noch kleinere Bestände bekannt. Er wird in Deutschland auf der „Roten Liste “ in der Katigorie 1 geführt .

Anbei zeige ich noch einige andere Pieper ( Fotos aus meinem Archiv) die untereinander sehr ähnlich sind . Der Brachpieper obwohl er aus der gleichen Familie stamm, sieht völlig anders aus als seine Verwandten.

Die ersten beiden Fotos zeigen den Strandpieper.

Die untern Bilder zeigen den Wiesen und Baumpieper

Zuletzt noch den Baumpieper, diese von mir gezeigten Pieperarten sind häufig zu beobachten . Sie sind sich alle sehr ähnlich und in der freien Natur nicht immer sofort voneinander zu unterseiden. Völlig anders ist hingegen ihr Gesagt an dem sie deutlich zu unterscheiden sind.

Zum Vergrößern der Bilder, könnte ihr auf das Foto klicken.

Magical Moments

„Die Fotos zum Vergrößern bitte anklicken“

Den Satz der sonst am Ende meiner Beiträge steht, stelle ich heute voller Absicht an den Anfang meines Beitrags.

Es sind immer magische Momente, wenn man eine Kustgalerie der Natur besucht. Es werden einzigartige Ausstellungsstücke von „Mutternatur“ gezeigt, die von keinem großen Maler besser gemacht werden können . Sehr häufig sind diese einmaligen Exponate der Natur von nur sehr kurzer Dauer. Tausenende von winzigen Wassertropfen, auf einen hauchdünne Seidenfanden gefädelt, sind keine Kunstwerke für die Ewigkeit. Durch Licht und Wärme verstört die Natur ihre filigranen Unikate nach kurzer Zeit wieder selbst. Diesen kurzen magischen Moment solch einer Ausstellung muß man erwischen, um Fotos von einzigartigen Bilder der Natur zu machen. Erwischt man diese Momente nicht , sind die Türen der Galerie schon wieder geschlossen .

Tierische Landschaftspfleger

Landschaftspfleger bei der Arbeit

Schon seit Urzeiten macht sich der Mensch das Tier für die Pflege seiner Wälder, Felder und Moore zum Nutzen. Er setzt Schafe, Ziegen und andere Tierenarten für diese wichtigen Pflegearbeiten ein. Waldbesitzer trieben Schweine in ihre Wälder,( Hutewälder) um dort Eicheln und Eckern zu fressen. Die Tiere sorgten gleichzeitig dafür, dass es zu keiner Verbuchung kam. Ungewollte Jungpflanzen, die sich durch Eicheln, Eckern und Pollen ausgesät haben, wurden von den Tieren abgefressen. Der Waldboden blieb frei von Keimlingen, der andere Baumbestand konnte so wachesen und sich zu prächtigen Bäumen entwickeln. So das Denken der Waldbesitzer. Die Schweine knabberten aber auch immer wieder die jungen Triebe von halbwüchsigen Eichen und Buchen ab, so wurden aus den Jungbäumen nach und nach gigantischen Bonsais. Diese Wälder bzw ihre Bäume sind heute einzigartig und stehen unter einem ganz besonderen Schutz. Die Hutewälder wurden zu Naturdenkmälern erklärt .

Riesige Bonsai entstanden durch Verbiss von Schweinen im Hutewald. Diese Buchen wären normlerweise mehr als ca.40m hoch, heute sind es kleinwüchsige Giganten was ihren Umfang und ihre Dichte abgeht

Solch ein Hutewald „Halloh“ ist in der nähe des Edersee beim Ort Albertshausen zu finden, er ist heute ein Naturdenkmal. Wer die Region einmal besucht, sollte sich diesen einzigartigen Wald einmal ansehen. Hier liefen schon einige Dreharbeiten für Kinofilme.

Heidelandschaften und Deiche unterliegen schon seit langer Zeit der Pflege von Schafen. Eine Deich und Heidepflege wäre ohne diese Tiere kaum noch möglich. Eine Heide würde es in der Form wie wir sie heute kennen nicht mehr geben .

Der Schäfer auf seiner Tour durch die Heide. Eine Abenteuer das ich vor einigen Jahren miterleben durfte. Eine Woche bei Tag und Nacht mit dem Schäfer und seiner Herde durchs Haaksberger Venn. Bei dieser Tour kam ich in Gebiete, die absteis der Wanderwege ligen und einem strengen Betretungsverbot unterliegen.

Bei dieser Herde handelte es sich um eine Mischherde, die nicht allein aus Schafen besteht. Es ist eine Mischung aus Ziegen und Schafen,wobei es sich bei den Ziegen noch um unterschiedliche Rassen gehandelt hat. Wie ich vom Schäfer gelernt habe, weiden solche Herden effektifer als reine Schafherden..

Deichpfleger

Deichpfleger bei der Arbeit, sie halten nicht nur das Gras kurz. Mit ihren Pfoten verdichten sie auch immer wiedere den Deich.

Heute ist man wieder zu dieser alte Form der Landschaftspflege zurückgekehrt und setzt in NSG Tiere zur Pflege der Landschaft ein . Häufig sind es schottische Hochlandrinder oder Heckrinder die bevorzug in solche Gebiete eingesetzt werden. Auch Wildpferde, Ziegen und Urschweine gehören zu den Landschaftspflegern.

Gleich auf mehrern Dünenabschnitten setzt man in der norholländischen Dünenlandschaft solche Tiere ein.

Diese Tiere scheinen sich auch hier sehr wohl zu fühlen.

Erster Nachwuchs scheint der Verantwortlich Recht zu geben, hier ein Kalb noch ohne Ohrmarke.

Die Longhorns fühlen sich hier sichtlich wohl.

Geduldig läßt sich der Hochländer von läßtigen Fliegen befreien

Anders als bei den Schafen auf Deichen oder in der Heide, werde diese Tier nicht besonders betreut oder gehen über Winter zurück in ihre Ställe. Diese Tiere sind sich völlig selbst überlassen. Sie leben von dem was die Landschaft an Schutz und Nahrung hergibt. Einzig bei den Rindern und Schafen muß aus gesetzlichen Gründen bei Neugeborenen eine Ohrmarke gesetzt werden . Ein Ranger den ich auf einer Tour traf sagte mir, dass man nur in sehr strengen Wintern etwas dazu füttern würde, das wäre auch alles was man für diese Tier tun müsse. Gern hätte ich auch Bildern von Heckrindern gezeigt, die sich in den Dünen von Petten aufhalten. Das ist mir trotz intensiver Suche nicht gelungen, einzig ihre Hinterlassenschaften waren ein Zeichen ihrer Anwesenheit. Es zeigt aber auch, welch ein rieseiges Arial diese Dünenlandschaft ist. Dafür konnte ich Wildpferde und Ziegen in den Dünen entdecken.

Koniks bei Grasen. Auch bei diesen Tieren soll es schoch Nachwusch in den Dünen gegeben habe, leider konnte ich auch die nicht finden.

Ein Trupp von 15 Ziegen hat in den Dünen von Nordholland auch ein Zuhause gefunden.

Die Fotos lassen sich durch Anklicken vergrößern

Hungrige Begleiter

Wer hat es nicht schon einmal beobachtet, Möwen begleiten Schiffe auf ihrer Fahrt? Es sind besonders die Fischerboote und Fährschiffe, die im Geleit dieser Vögel stehen. Oft sind es ganze Schwärme, die ein Fischkutter begleiten wenn es seine Netze einzieht. Die schlauen Vögel wissen sehr genau, wo und wann für sie Futter zu holen ist. So auch auf unserer Rüchfahrt von Texel nach Den Helder.

Zuerst war es eine Möwe an Deck, an der ich eine Beringung erkannte. Sie weckte gleich mein Interesse . Leider konnte ich den Ring nicht ablesen, sie trug auch nur den Ring einer Beringungszentrale. Der sonst farbige Ring, mit persönlichen Daten des Vogels fehlte.

Plötzlich kam Bewegung in die Möwenschar, es gab Futter . Einige Kinder fütterten die Vögel mit Brot. Wie wild flatterten die Möwen um die Reling herum. Jede wollte doch auch etwas von diesem Brot abbekommen. Trotz des Vetos meiner Töchter, kam ich so doch noch zu einigen Fotos von Vögeln.

Schon als die ersten Brotbrocken geworfen wurden, waren die Vögel da.

Hier die Möwe mit dem Ring, jetzt im Kampf ums Futter.

Sie hat etwas vom großen Kuchen abbekommen

Eine Leserin schrieb mir zu diesem Foto, das ein schon im Beitrag „Comeback“ verwendet habe . Hast du eine Möwe mit vier Flügeln fotografiert? Gut beobachtet, ich hab nur auf die Flugkünste des Vogels geachtet und die Tatsache nicht mal bemerkt.

Es war aber doch nur eine ganz normale Möwe mit zwei Flügeln, wie auf diesem Foto zu erkennen ist.

Jeder möchte etwas abbekommen, doch einige gingen auch leer aus.

Noch ein letzter Blick auf das Schiff, die nächtes Fähre kommt aber ganz gewiss .

Ab auf die Insel

So ihr Lieben, ihr kennt es ja jetzt schon, schnappt euch euer Rad und begleitet mich auf eine Tagestouer zur Insel Texel . Unser Ferienort lag nur 12 Kilometer von Den Helder, dem Fährhafen zur Insel entfernt. Was uns auf die Idee brachte, Texel einmal mit dem Fahrrad zu besuchen. Schon häufig haben wir die Insel besucht, dann aber immer mit dem Womo. Bei diesen Besuchen stand die Vogelwelt und die NSG der Insel dann aber im Vordergrund. Dieses mal war die ganze Familie mit „on Tour“ und deren Interesse liegt nicht unbedingt in der Vogelbeobachtung. Unser Ziel war es, die kleinen und beschaulichen Orte der Insel zu besuchen. Es ging schon früh morgens mit dem Rad zum Hafen von Den Helder. Das Wetter war traumhaft und wir wollten möglichst viel von der Insel sehen, also ging es auch früh los. Am Fährhafen angekommen stellten wir fest, mit dieser Idee Texel zu besuchen, waren wir nicht ganz allein. Es waren nicht die Autos die die Fähre füllten, unzählige Radfahrer wollten auch auf der Insel touren. Auf der Fähre gab es strikte Hygieneregeln wegen der Coronaprobleme. Autofahrer wurden immer wieder aufgefordert wärend der Überfahrt in ihrer Autos zu bleiben. Radfahrer wurden vom Bordpersonal auf die Abstandsregeln angesprochen . Für uns die schon zig mal auf der Insel waren, ein nötiges aber ungewohntes Bild. Auf der Insel angekommen, ging es über herrliche Radweg in Richtung Ouidenschild, dem Fischereihafen von Texel. Hier gab es auch den ersten Zwischenstop unserer Tour. Wenn wir schon mal in einem Fischereihafen sind, wollten wir auch Fisch essen. Dafür war es zwar noch recht früh aber Fisch schmeckte uns auch zum zweiten Frühstück. Sehr häufig führten uns die Radweg vorbei an wunderbare Schutzgebiete mit vielen Vögeln. Zu gern hätte ich hier angehalten, es reichte aber schon wenn ich nur etwas das Tempo verringerte. Sofort erschallte gleich der Ruf von hinten, „Papa weiter fahren, wir wollen Dörfer anschaeuen und keine Vögel“. Ich mußte mich dem Wunsch der Familie beugen, wenn es auch schwer viel. Ich wurde schon vor der Tour angehalten, nur eine kleinere Kamera mitzunehemen, um einige Fotos von der Radtuor zumachen . Eine Auflage meiner Töchter, die mir so gar nicht schmeckte. Da ich nicht ständig anhalten durfte, haben wir auch die meisten Orte der Insel anfahren können. Es ging vom Hafen bis zum Leuchtturm der Insel. Einer der schönsten Orte, ist das alte Fischerdorft Oosterend. Malerische Gassen mit alten Häusen und der „Maartenskerk“ aus dem 13. Jahrhundert sind schon echte Hingucker . Mittlerweile ist der Hafen der Dorfes versandet, von woaus die Fischer der Insel einst auf Walfang gingen. Eine sehr interessanter Ort, mit nur wenigen Einwohner ist Oost, ( hierrüber werde ich gesondert berichten) hier lebten zur Zeit des großen Walfangs, die Kapitäne und Steuermänner der Walfangflotte. Noch heute sind die Standesunterschieden zwischen Kapitän, Steuermann und Matrose deutlich an den alten Häusern zu erkennen. Auf dem alten Friedhof des Ortes sind Gräber von Seeleuten zu finden, dessen Grabsteine aus Walrippen erstellt wurden. Aber dazu später in einem gesondereten Beitrag mehr. Wir haben aus den unterschiedlichsten Gründen, die touristischen Hochburgen der Insel nicht besucht. Es waren uns zu viele Menschen und Gedränge in diesen Orten, in der Hauptsaison . Das mußten wir nicht unbedingt haben. Es war allein De Koog durch die unser Radweg führte, wo wir aber wegen der vielen Besucher nicht groß verweilt haben. Hier teilen auch meine Kinder meine Meinung , dass sie diesen Rummel der Insel nicht unbedingt gebrauchen. So haben wir alle Orte und das was wir sochst noch alles sehen wollte an diesem wunderschönen Tag auch geschafft.

Mit der Fähre ging es auf die Insel,Texel ist im Hintergrund schon zu sehen . Über Radwege ging es zum ersten Ort unserer Radtour nach Oudenschild.

Die Kirche von Oudenschild mit dem alten Pfarrhaus

Vorbei an alten Häusern und malerische Gassen geht es in Zentrum

Mitten im Dorf die alte Mühle ,ein Blick vom Deich ins Dorf

Der Hafen von Oudenschild

Fotos von Häusern und Grassen vom wohl schönsten Ort der Insel Oosterend

Die Mühle von Oost einen Ort über den ich noch gesondert berichten werde

Am Ortsausgang liegt die Kirche und das Pfarrhaus von De Koog. Eine romatische Sille die man im Ort selbst nicht findet.

Das letzte Ziel unserer Radtour ist in Sicht, der Leuchtturm von Texel

Es ist nur eine kleine Ansiedlung, die um den Leuchtturm liegt. Hier findet man aber die schönsten Strände der Insel. Obwohl wir super Wetter hatten, waren die Sträne leer , was wohl auch an den weiten Weg zum Leuchtturm liegt.

Die Fotos lassen sich durch Anklicken vergrößern.

het konijn en de tapuit….









Der Steinschätzer ( nl. Tapuit)

es war einen Broschüre mit diesem Titel, die ich in einer Touristik-Info fand. Auf der Titelseite war ein Steinschätzer (nl. Tapuit) abgebildet, was mein Interesse geweckt hat. Herausgeber dieses Blatt war Landschap-Noord-Holland, die Naturschützer machten damit auf ein Schutzprogramm der Scheinschmetzer aufmerksam. Was hatte ein Konijn (nl.Kaninchen) mit dem Scheinschmätzer zutun? Es sind die unzähligen Kaninchenbauten die die Dünenlandschaft unterhöhlen und dem Vogel als Bruthöhle dienen. Die Nestlinge werden vom LNH mit einer speziallen Farbmakierung beringt, damit sie auch später von den Naturschützer beobachtet werden können. Sie geben später Auskunft für viele wissenschaftliche Daten. Wie schwierig das Auffinden dieser Vögel ist, stellte ich bei meinen eingenen Beobachtungen fest. Ihr Felderkleid ist vom Untergrund der Dünen kaum zu unterscheiden, das schützt sie auch vor Greifvögeln, dessen Beute sie gerne sind. Die Vögel halten sich überwiegend am Boden auf, nur sehr selten sind sie mal auf Zäunen oder Büschen zu beobachten. Ich konnte die ersten Vögel sehr schnell mit dem Fernglas ausmachen, da sie doch ein häufiger Vogel in der Dünenlandschaft sind. Fotos waren deshalb aber noch lange nicht möglich, sie hielten sich viel zu weit von den Schutzzäunen entfern auf . Ich habe mich deshalb dazu entschlossen, meine Beobachtungen auf die frühen Morgenstunden zu verlegen, in der Hoffnung das sich die Vögel näher am Weg aufhalten. Zu dieser Zeit waren noch keine Radfahrer auf den viel befahrenen Radwanderwegen unterwegs. Ich war bis auf einige Jogger allein in den Dünen. Eine gute Beobachtungsstelle hatte ich schon am Vorabend ausgesucht. Leider hatte sich nichts an den Abständen zum Vortag geändert und Vögel mit einer Beringung waren auch nicht auszumachen. Es war wieder einmal sehr viel Geduld angesagt , es war auch nötig ein Stativ mit größere Brennweiten aufzubauen. Ohne diese Maßnahme, hatte ich kaum eine Chance an Fotos von Steinschätzern zu kommen. Dann doch die ersten Fotos, nur leider haben die keine Ringe getragen. Es hat eine halbe Ewigkeit gedauert und unzählige Male des Absuchen vom Geländes mit dem Spektiv, bis der erste beringte Vogel ausgemacht war. Mein frühes Aufstehen sollte sich doch noch geloht haben.

Es sind die Kaninchen, die dem Steinschmätzer in den Dünen eine Heimat geben

Wie auf dem unteren Bild sieht es überall in den Dünen aus, Kninchenköttel weit und breit.

Bild 1 adultes Männchen / Bild 2 Weibchen

Die ersten Fotos von einem beringten Jungvogeln. Die farbliche Ringe sind gut zu erkennen.

Die gesamten Fotos von den Scheinschmätzer, mußte ich mit einer großen Brennweite fotografieren. (500mm Festbrennweite + 2xConverter.) Leider kamen die scheuen Vögel nie näher zu meinem Standplatz trotz Tarnung.

Jungvogel aus dem Vorjahr

Dünen sind nicht nur Sandhügel

Wie ich euch schon in meinem einleitenden Beitrag berichtet habe, sehen meine Touren heute etwas anders aus als früher. Deshalb möchte ich euch in diesem Beitrag einladen, mich auf einer Fahrradtour durch die nordholländische Dünenlandschaft zu begleiten . Wer glaubt das Dünen Sandhügel mit trockenem Grasbewuchst sind die nicht viel zu bietet haben, den möchte ich in meinen nächsten Beiträgen davon überzeuge das es anders ist. Ich habe mich früher auch nicht sonderlich mit Dünen als Lebensraum für Tier und Pflanzen beschäftigt. Das hat aber auch damit zutun, dass Dünen unter einem besonderen Schutz stehen und häufig nicht betreten werden dürfen. Erst bei meinen vielen Touren durch diese Art von Geländeform, ist mir immer mehr aufgefallen, wie vielfälltig und voller Leben Dünen stecken. Ein Teil dieser nordholländischen Landschaft diente zur Zeit des 2.Weiltkrieg als Schauplatz militärischer Aktivitäten. Heute noch sind diese Spuren durch Bunker und Geschützstellungen zusehen. Auch zu späteren Zeiten, nutze das niederländische Militär diese Flächen als Truppenübungsplätze . Heute gehört das der Vergangenheit an, fast alle Spuren aus dieser Zeit sind beseitig worden . Wo einst große Geschütze böllerten, singen heute Vögel, wo Soldaten sich durch den Sand wälzten, grasen heute schottische Hochlandrinder. Das ganze Gebiet ist zu einer Naturschutzfläche umgestalltet worden. Eine Geländeform die in ihrer Art an Vielfälltigheit einfach nur schön ist. Rad und Wanderwege führen vorbei an Heidelandschaften, Kiefernwälder, Magerwiesen an einigen Stellen gibt es auch Süßwasserseen mitten in den Dünen. Das was früher militärisches Sicherheitszone war, ist heute für jederman zugänglich. In weitern Beiträgen werde ich noch näher auf die einzelen Geländeformen und ihre Bewohner eingehen. Dieser Beitrag soll erst einmal eine groben Übersicht über die einmalige Welt der nordholländischen Dünenlandschaft zeigen. Seit gespannt auf das abwechselungsreiche Leben in den Dünen des Norden von Holland.

Einmalige Rad und Wanderwege führen durch eine abwechselungsreiche Landschaftsform

Immer wieder zeigt sich auf auf der Radtour durch die Dünen auch ein schöner Blick auf die Nordsee

Büsche und Sträucher bieten vielen Tieren Schutz und Nahrung

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Der Sanddorn die Orange des Nordens ist eine dieser Pflanzen die Vögel gerne fressen abr auch die Hagebutte wird gerne genommen.

Alte Geschützstellungen des 2. Weltkrieg die überall noch zu sehen sind

Wenn ihr die Fotos anklickt, könnte ihr sie größer sehen.