Gartensafarie 26

Eine Neue im Garten.

Wer meine Beiträge in der Vergangenheit verfolgt hat, weiß das der Vogelginpser ein Fan von Kunst und Krempel im Garten ist. So ist uns am vergangenem Wochenend, ein neues Objekt auf einem Flohmarkt in die Hände gefallen. Wir nennen sie mal die „Nachdenkliche“ , sie hat oberhalb des neuen Sandarium ihren Platz gefunden. Sie hat ja auf Grund ihres Platz reichlich Bedarf zum Nachgenken. Sie bekommt von dort aus viel zu sehen und weiß oft nicht wie so manch anderer Gartenbesucher auch , was sie im Augenblick sehen. Denn sein wir mal ehrlich, wer kennt denn schon ein Sandarium.

Die graziöse Elly kennt diese Gebilde schon seit dem die Leute da angefangen sind zu buddeln . Zwischen drei großen Findlingen hat die von Anfang an ihren Platz gefunden.

Der rostige Motoradfahrer kennt sich dort auch aus, der kommt hier und da mal auf ein kurzern Abstecker vorbei,

Der spanische Geier muß da schon mal einen kleinen Weg zurück legen wenn er von Sandarium1 nach Sandarium 2 möchte.

Das Duett hat auch gleich einem Platz am Weg zum Sandarium gefunden

Von ganz oben hat die „Nachdenkliche “ nun ein guten Platz und kann alles überschauen

Aus der Ecke Krempel hat den Vogelknipser auch einiges Neues gefungen und das ist recht pfündig.

Bei einer alten Sackwaage konnte er nicht wiederstehen

Die alte Egge stand schon lange in der Ecke rum, die mußte unbedingt ein Platz finden.

So für heute ist genug mit Krempel, obwohl ich hätte da ja noch die lange Dürre. Ich schreibe jetzt nicht von der langen Trockenheit, sonder von einer weiteren Figur, die aber an einer anderen Stelle im Garten steht.

So nun tschüss ihr Lieben ich bin mal für ne Zeit weg ,werde aber eure Beiträge verfolgen . Mir selbst wird dir Zeit zu Schreiben fehlen , ich kann zwar nicht alles selbst machen, muß das was gemacht wird aber gut beobchten.

Ich hoffe mein Beitrag war pfündig 🙂

Gartensafari 25

Ergänzung zu Beitrag 25

Ein Blick über den Tellerrand

Ich habe diesen Beitrag als Ergänzung zu Beitrag 25 geschrieben. In diesem Jahr sind bei mir besonders viele Steinhumeln zu beobachten, aber auch andere Hummelarten sind sehr stark vertreten. Auf Grund von Zeitmangel kann ich die Bienen und Hummeln und vor allem die vielen winzigen Bienen nicht bestimmen. Ich schreibe in Folge dieses Beitrag noch einen Beitrag und lege dann eine Schreibpause ein . Durch meine Behinderung fällt mir das Wohnmobilfahren immer schwerer und durch die starken Pillen die ich schlucke , darf ich ohnehin kein Auto mehr fahren. Wir haben uns dazu entschlossen, in Norden von Holland wo wir sehr gerne verweilen, ein Haus zu haufen. Da wir schon ein passendes Objekt gefunden haben , entfällt künftig die Fahrerrei . Die Kaufabwicklung ist soweit abgeschlossen, dass wir nächste Woche den Kaufvertrag unterschreiben können. Hier können meine Frau und ich mich was das Grundstück angeht (das über 1000qm groß ist ) austoben. Denn das hat nichts mit Insektenfreundlichkeit zutun, es ist jetzt eine braune platte Wiese, am Rand stehen drei eher ungepflegte Sträucher . Im Gegensatz zum Haus, haben die Vorbesitzer nicht viel Wert auf die Qualität des Grundstücks gelegt . Kein Wunder wenn man aus dem Süden von Deutschland nur drei mal im Jahr anreist und nicht vermietet hat. Hier wird im laufe der Zeit, so wie es schon bei mir zuhause ist, eine Insektenoase entstehen. Jetzt bleiben wir erst mal sechs Wochen dort , danach habe ich eine wichtige medizinische Maßnahme. Da ich dort einen guten Internetanschluß habe, beleibe ich weiter auf dem Laufenden.

Das neue Sandariun zeigt schon sehr viel Leben ,zwischen den Hohlräumen von Steinen fühlen sich Käfer sehr wohl . Meine Tochter will auch schon eine Eidechse beobachtet haben, die in der Sonne auf einem Stein lag. Mir war diese Beobachtung bis jetzt nicht vergönnt. Ich gebe mich mit Junikäfer ab und Wespen die um ein Platz auf der Trinkinsel kämpfen . Ich habe sowohl auf dem Gartenteich, als auf dem Trinkschalen Weinflaschenkorken ausgelegt, die von den Insekten als Trinkinsel angenommen werden . Oft kämpfen sie um solch einen Platz.

Oft nutzen die Insekten die Blüten von Glockenblumen als Schlafplatz.

Das Taubenschwänzchen zählte in diesem Jahr mehrfach zu meinen Beobachtungen . Immer wieder besuchte es die offenen Blüten ,wobei es sonst dort am Sommerflieder zu beobachten war.

Die Biene auf dem Stein, die ich bis jetzt noch nicht zu bestimmen weiß, mag sehr dieBlüten von den Sukkulenten. Hier sind sie schon seit Tagen aber immer nur ein bis drei Bienen zu beobachten.

Auch diese völlig schwarze Biene ( Hummel) mit dem weißen Hinterteil, besucht unser Sandarium seit Tagen, leiden kann ich auch da noch keine Zuorbnung finden . Wenn ich euch auch nicht sagen kann was ich fotografiert habe, sehen die Bienen bzw Hummeln sehr interssant aus.

Gartensafari 24

Nach der Pause

Es ist ein ungewohnter Anblick, wenn man nach dem Urlaub in seinen Garten zurückkehrt. Vor allem dann, wenn alles wächst und blüht, dass was man vor vier Wochen in die Erde gebacht hat und jetzt schon Blüten trägt, so wie die Katzenminze . Ich hatte die aus dem letzten Jahr, kräftig zurück geschnitten, so wie man es empfohlen hat. Ehrlich gesagt sahen die sehr mickerig aus , ich habe nicht mehr an eine kräftig blühende Pflanze gedacht und habe vorsichtshalber Ersatzt gekauft . Ich habe mich geirrt, meine Pflanzen aus dem letzten Jahr sind tolle kräftige Pflanzen geworden.

Eine wahre blütenpracht und sehr dekorativ waren die Blasenspieren , die besonders gerne von den Hummenl besucht wurden.

Ich war besonders auf das neue Sandarium gespannt, dazu mache ich aber eigene Beiträge. Es sei aber schon mal so viel verraten , die ersten Bewohner sind eingezogen . Da muß ich mich aber noch sehr intensiv mit beschäftigen, es sind besonders sehr viele kleine, sehr klein Bienen die ich dort fotografieren konnte. Oft machen sie ein Loch und kurze Zeit später gibt es da nichts mehr zu beobachten . Sie haben das Loch wieder zu gemacht. Oder es sind große Löcher an denen keine Aktivitäten zu beobachten sind. Ich habe aber Fotos von den Löchern gemacht , die verändern sich immer wieder aufs Neue. Allso da war was aber wann?

Mir sind auch sonst sehr viele Bienen aufgefallen, die ich früher nicht in unserem Garten beobachten konnte. Ich kann es nur jedem empfehlen , sich Gedanken zu seinem Garten zu machen . Es sind nicht nur die großen Gärten, die man insektenfreundlich gesteallten kann, selbst der kleinste Garten lässt sich so gut gestallten. Ich bin oft nach dem Bau von Sandarien gefragt worden und immer wieder kamen die Bedenken, das der Garten für solch eine Anlage viel zu klein ist . Es war mein Pysiotherapeut, der mich auf die Bedenken wegen der Größe des Gartens im Bezug auf des Sandarium angesprochen hat. Er hat ein alten Mörtelkasten umgebaut, um den es jetzt üppig blüht und von vielen Bienen besucht wird. Ob es schon zum Brüten benutzt wird, konnte er noch nicht beobachten und dennoch hat sich diese Arbeit gelohnt.

Entlang der niederländischen Nordseeküste

Wegebeobachtungen 3 Libellen

Nach Blumen und Schmetterlingen folgen nun bunte Libellen, danach geht es weiter mit den typischen Reisebeiträgen.

Auch für diesen Beitrag kann ich mir den Text ersparen, ich denke das die Fotos für sich sprechen. Nach einigen Anfangsproblemen stelle ich auch diese Foto in eine Diashow. Ich wünsche euch beim betrachten viel Spaß.

Die Fotos der letzten drei Beiträge sind gesammelte Aufnahmen der gesamten Tour und an unterschiedlichen Orten gemacht worden.

Entlang der niederländischen Nordseeküste

Wegebeobachtungen 1 Blumen und Pflanzen

Liebe Leser, auf Grund von technischen Problemen mußte ich meinen letzten Beitrag neu einfügen. Eure Kommentare und Likes sind dadurch leider verloren gegangen. Es kam immer wieder vor, dass meine Diashow nicht für alle Leser zu sehen war . Mal hat es gklappt dann wieder nicht , ich hoffe das die Fehler die mir beim einfügen passiert sind, sich jetzt nicht wiederholen werden.

Weltbienen-Tag

Liebe Leser , heute am 20.5 ist der Weltbienen -Tag . Wer nimmt es zur Kenntnis ? Kaum jemand weiß es, dieser Tag geht an uns allen vorbei wie jeder andere auch. Dabei ist die Biene für uns lebenswichtig .Trotz dieser Tatsache wird weiterhin Gift auf die Felder gesprüt. Der Randstreifen der in machnen Regionen angelgt wurde, um der Bienen Pollen und Nektar zu liefer, ist grad jetzt in diesen Tagen wieder in die Diskussion gekommen. Es würde mehr Erträge bringen agumentieren die Landwirtschaftsverbände, die jetzt grad wegen des Ukraine Krieg gebraucht würden. Ohne die Biene haben wir bald keine Erträge mehr . So sagte Albert Einstein angeblich das Zitat “ Wenn die Bienen aussternen, sterben vier Jahre später auch der Mensch“. Vielleicht etwas überspitz aber nicht falsch, denn nur die Biene liefert uns unser tägliches Brot. Wir brauchen die Bienen und die Biene gebraucht uns. Vielleicht sollten sich grad diese Menschen es sich an diesem Tag in ihr Gedächtnis schreiben.

Euer Vogelknipser

Entlang der niederländischen Nordseeküste

Schwarz-Weiß????

Wir haben unser neues Etappenziel Julianadorp erreicht. Hier wollen wir einige Zeit verbringen. In der Nähe gibt es einige schöne Landschaftsgebiete die wir uns einmal etwas genauer ansehen wollen . Unsere erste Tour sollte uns in ein ganz besonderes Naturschutzgebiet führen. “ De Nollen“ so bezeichnen die Holländer eine Flachdünen -Areal . Wegen seiner Einzigartigkeit ist es unter einem Ganz besonderen Schutz gestellt worden. Zu gewissen Zeiten, darf das Naturschutzgebiet nicht betreten werden oder nur von gekenntzeichneten Wegen oder Beobachtungsstellen. Es erinnert im ersten Moment etwas an eine Heidelandschaft , die aber immer von Hügeln durchzogen ist. So ergibt es ein stetiges Sandwellenprofil, das zum Teil mit großen Kiefern bewachsen ist . Als Bodendecker ist es einerseits von Heide bewachsen, dann aber wechselt es über in eine große Blumenwiese. Das ideale Gebiet für Schmetterlinge ( zu denen ich später noch kommen werde) und viele andere Insekten. Es gibt auch einige Echsen die sich auf diesem sandigen Boden wohl fühlen. Die kleinen Tümpel innerhalb des Gebietet, geben Liebellen und Fröschen ein Zuhause. Ich werde euch dieses Gebiet noch näher beschreiben und über einige schöne Beobachtungen berichten.

Unser heutige Ausflug sollte in erster Linie den Bienen und Hummeln gelten. Wie viele von euch wissen, ist das nicht unbedingt mein Spezialgebiet. Ich beschäftige mich erst eine kurze Zeit mit diesen Insekten. Dabei fällt mir die Bestimmung trotz vieler Bücher und Internet nicht immer leicht.

So bin ich dort auf eine Hummel oder Bienenart gestoßen, die mir viele Rätsel aufgegeben hat. Wenn ich an Bienen und ihre Farbe denke, fällt mir spontan schwarz und gelb ein. Meine Beobachtung zeigt mir aber Insekten die schwarz weiß eine für mich ungewöhnliche Farbkombination.

Wie ich im Internet lesen konnte, gibt es eine Art Kreuzung oder wie man bei Vögeln Hybridearten sagt. Bei den Bienen und Hummeln sind das parasiernde Arten . So sieht man auf dem unteren Foto solch eine Art , die Urart war wohl hier einen Erdhummel . Links die ursprünglich Art rechts halt die parsierende Art.

Hier bin ich recht schnell fündig geworden und konnte die Art bestimmen. Danach wird es aber komplizierter , ich habe einige Leute die sich mit Bienen beschäftigen danach gefragt . Die Aussagen dazu waren meistens Vermutungen und keine konkrete Bestimmung. Ich werde hier nun einige Fotos auflisten die solche Hummel oder vielleicht auch Bienen zeigen. Ich weiß das einige Fotos doppelt sind , hier soll zur Bestimmung nur mal eine andere Ansicht gezeigt werden.

Hier Foto Nr.1

Foto 2

Foto3

Foto4+ 5

Foto 6

Foto 7

Foto8+9

Foto 10

So ich habe nun einige von den Fotos mit schwarz-weißen Bienen aufgelistet für jeden Tipp der zur Bestimmung dient bin ich recht dankbar.

Ich werde noch einige Beiträge aus diesem NSG „De Nollen“ schreiben, denn dort konnte ich noch sehr schöne Beobachtungen machen .

Wie ich Anfangs geschrieben habe, sind Hummeln und Bienen nicht unbedingt mein Wissensgebiet. Sollte ich in meinem Beitrag über Dinge geschrieben habe die nicht korrekt sind, hat jeder Leser der mehr Wissen besitz die Möglichkeit es in einem Komentar richtig zu stellen . Ich habe mehrfach darauf hingewiesen, dass für mich Bloggen eine Art von gegenseitigem lernen ist. Ich bekomme sehr häufig Fotos von Lesern, die ein Vogel fotografiert haben aber nicht wissen was es ist. Ich bemühe mich immer, obwohl es oft nicht einfach ist, solche Fragen so gut es geht zu beantworten . Weil ich mit der Beantwortung der Frage den Zweck des Bloggens erfüllen möchte.

Auf Grund der kleinen Motive lohnt sich eine Vergrößerung der Fotos ,dieses läßt sich durch das Anklicken auf der Foto erlangen

Entlang der niederländischen Nordseeküste

Sauwetter

Der Regen bleibt uns auch in den nächsten Tagen noch treu. Es gesellte sich auch noch ein kräftiger Wind dazu. Das ist ein Zeichen für uns unsere Fahrt fortzusetzen, denn Regenwetter ist eine gute Zeit um zu reisen . Wenn da nicht der Wind und der 31 Kilometer lange Abschlußdeich wäre. Auf dem Dich gibt es schon mal sehr stürmischen Wind, der ein Wohnmobil kräftig schaukeln läßt.

Es ist etwa 11 Uhr morgens, als wir über den Deich gefahren sind. Nach der Dunkelheit zu urteilen, konnte es später Abend gewesen sein. Der Wind hielt sich Gott sei Dank in Maßen, dafür hat uns ein fieser Nieselregen, die ganzen Fahrt begleitet.

Wir haben unsere Tourenplan auf Grund des Wetters geändert . Unser nächstes Ziel wäre eigentlich die alte Hafenstadt Harlingen gewesen . Ein Stadtbesuch macht bei solch einem Wetter kein Spaß . So werden wir diese Region später noch einmal besuchen. Wir fahren deshalb in Richtung Den Helder , machen aber einen Zwischenstopp am Balgzand Polder. Der Grund für diesen Stopp war ein Eintrag in meinem Notizbuch. Es sollen sich dort an den Poldern immer sehr viele Vögel beobachten lassen. Diese Polder sind beim Bau des Abschluss-deich entstanden und sind im Laufe der Zeit ein Vogelparadies geworden. Nur die Anfahrt mit einem großen Wohnmobil ist sehr schwierig, es gibt für solche Fahrzeuge dort keine Parkmöglichkeiten. ( Wer die Tour mal nachfahren möchte, also vorsicht für große Fahrzeuge ist es nicht ganz einfach) Die drei Parkplätze die dort sind, sollten mehr für kleinere Autos gedacht sein. Zudem waren die auch belegt, was mir das Einparken nicht besonders leicht gemacht hat. Von daher mußte ich auf ein Wiesengelände ausweichen, was sicherlich nicht erlaubt war und zudem gefährlich war. Hätte ich mich dort in dem weichen Boden festgefahren , wer hätte mich dort rausgezogen???? Naja wir hatten Glück, es kam keine Polizei und wir haben uns nicht festgefahren. Es gibt dort zwei Stellen zur Beobachtung, die aber leider belegt waren . So gab es uns die Zeit, ein Mittagsessen zu kochen . Das warten hatte sich geloht, die anderen Beobachten sind wohl auch zum Essen gefahren, als ihnen der Duft unserer Mahlzeit in die Nase gezogen ist. Die erste Station die ich angelaufen bin, hat sich nicht gelohnt, es war alles viel zu weit entfehrt. Die andere Beobachtungs-wand war besser, da hatte man einige Vögel (Rotschenkel, Austernfischer, Kampfläufer) und einiges mehr , sehen nah. Das was mich interessierte, war wie schon an der anderen Station weit weg. Also mußte ich das Stativ aufbauen und eine große Brennweite nutzen, was bei dem Wetter nicht grad der Bringer war. Ich konnte troz der schlechten Sichtverhältnisse, das fotografieren weshalb ich hier angehalten habe. Löffler, sie sind dort in großen Gruppen zu sehen , mitunter sollen es über 100 Vögel sein, die dort gleichzeitig stehen . Ich konnte etwas über 50 Löffler zählen, was für mich schon recht gut war.

Vögel die gleich in der Nähe der Wand zu beobachten waren.

Es gesellten sich immer mehr Vögel dazu,

Landeanflug eines weiteren Trupps.

Zu meiner Freude konnte ich auch einige Löffler mit Beringungen beobachten.

Es ist für mich immer eine große Freude, diese prächtigen Vögel zu beobachten.

Nachdem mir einige Foto gelungen waren, geht es nun weiter zu unserem gebuchten Campingplatz nach Julianadoorp . Hier werden wir einige Zeit bleiben und die unterschiedlichsten Beobachtungsgebiete besuchen . Es geht auch für eine Paar Tage rüber auf Texel, dort besuchen wir Freunde in dessen Garten wir stehen können.

Zum Vergrößen bitte auf das Foto klicken

Entlang der niederländeischen Nordseeküste

Lauwertmeer

Nach einer kleinen Pause geht es nun weiter mit der Reise entlang der niederländischen Nordseeküste. Es ist ein Etappenzeil auf das ich mich schon lange gefreut habe, das auch schon eine Weile auf der Wunschliste unserer Reisen stand. Das Lauwertsmeer steht unter besonderen Schutz der UNESCO und wir als Weltnaturerbe geführt.

Aber genau hier, hat uns das Glück das wir bist jetzt, mit dem Wetter hatten verlassen . Schon auf der Anreise, von Delfzijl nach Lauwertsoog schüttete es aus allen Wolken. Es was zur Mittagszeit schon stock dunkel , die Scheibenwischer konnten das nicht schaffen was da an Wasser auf die Windschutzscheibe prasselte. Für die Übernachtungen hatten wir uns vier Stellplätze ausgesucht, die nach der Beschreibung das wahre Paradies versprochen haben. Wer eine Werft, wo den ganzen Tag gewerkelt wird, wo man zwischen abgestellten Booten und Trailern steht als Paradies bezeichnet, muß schon ganz viel Phantasie haben. Zumal ich nicht bereit war, für solche Plätze 25 Euro Plus Touristensteuer und Strom zu bezahlen. Meine Frau hat derweilen einen Blick in die Sanitärräume geworfen , ihr Gesichtsausdruck zeigte mir keine große Zufriedenheit. Zwei andere Plätze signalisierten uns durch Schilder das sie voll waren . Auf den großen Campingplatz ( 600 Stellplätze ) wollten wir nicht gehen, der mit 45 Euro plus Nebenkosten pro Nacht auch nicht grad günstig war. So sind wir dann um das ganze Meer gefahren , zum Natur-Campingplatz „De Pomp“ . Das war genau das was wir gesucht haben , nicht weit von den Beobachtungspunkten und ein bezahlbarer Platz.

Nachdem wir unser Mobil abgestellt hatten , ging ich schon mal auf eine erste Erkundungstour. Es hatte immer noch nicht aufgehört zu schütten , mein langer Regenponcho gab mir und der Kamera Schutz vor dem Regen. Meine Frau hatte keine gr0ße Lust bei dem Wetter mit auf eine Tour zu gehen, sie kümmerte sich dafür ums Abendessen . Es waren nur wenige hundertmeter als ich auf ein Seitenarm des Meer gestoßen bin. Ein schmaler Weg führte mich zu einer Sichtschutzwand. Hier stand schon jemand, der genau so verückt sein mußte wie ich und bei dem Wetter auf eine Fototour ging. Mit dem Finger auf den Lippen zeigte er mir, dass ich mich ruhig verhalten sollte.

Ich habe grad einen Kommentar eines befreundeten Boggers aus England bekommen. Bei den Fotos ist mir wohl ein Glückschuss gelungen , auf dem Foto sind zwei unterschiedliche Schwanenarten zu sehen. Es sind zwar beides Sing-schwäne, doch von unterschiedlicher Art. Der erste ist ein Bewick , sie unterscheiden sich an der gelben Färbung des Schnabels und wohl auch in der Größe.

Es waren drei Singschwäne, die dort im seichten Wasser mit ihrem langen Hals am Grund nach Futter gesucht haben.

Das war für den Kurztripp schon mal eine gute Beobachtung, die auf mehr hoffen ließ . Das was ich über das Lauwertsmeer gelesen habe und das was dort schon beobachtet wurde versprach sehr viel. Ich freute mich schon auf den nächsten Tag und dann auch auf bessers Wetter.

Da war ja auch noch die geplant Tour auf die Insel Schiermonnikoog. Hier die Fähre die uns mit unseren Rädern auf die Insel bringen sollte. Die ganze Nacht hatte es auf unserem Dach getrommel , der Regen machte also keine Pause. Der nächste Morgen zeigte sich auch in einem Grau in Grau, solange es nicht regnete wollen wir das Lauwertsmeer bzw . hier einige Ausläufer und Seitenarme aufsuchen und sehen ob wir etwas beobachten konnten.

Hier scheint es sich wohl um ein Mittelsägerpaar zu handeln, zumindest haldelt sich bei den Vögeln auf den Fotos um ein W +M

Wieder einmal war trotz der äußerlich schlechten Bedingungen das Glück auf unserer Seite . Wir konnte Mittelsäger beobachten, die uns bis dahin auf unseren Beobachtungsliste fehlten. Der Vogel gehört zu den Meerenten und ist im Gegesatz zum Gänsesäger, ein nur sehr selten in Mitteleuropa und Binnenland zu sehener Irrgast. Zudem ist es eine sehr scheuer Vogel, wir mußten uns sehr ruhig verhalten um einige Fotos zu machen. Am Ende war ich glücklich trotz der schlechten Bedingungen diese Fotos machen zu können. Das Wasser triefte trotz Poncho aus unseren Haaren und unser Schuhwerk war padder nass. Wir mußten zurück zu Womo, wo der Platzbetreiber schon auf uns gewartet hat . Wir mußten den Platz verlassen, der Boden weichte immer mehr auf und wir wären mit dem schwern Auto nicht mehr raus gekommen. Das war also die Tour auf die wir uns so gefreut hatten. Wir sind uns aber einig, wir kommen wieder.

Klickt bitte auf die Fotos zum Vergrößern

Gartensafari 23

Working in the sand mine.

Hier nun die ersten Fotos von Sandarium II , das weit aus größer ist als das erste Sandbeet ist. Hier haben wir eine Fläche von 6,0 x 3,5m ca und 0,80m tief ausgehoben. Auf der Sohle sind alte Tondachpfannen verkleinert als Drainage etwa 0,20m aufgetragen worden . Darüber kam eine Schicht geschreddetes Todholz, bevor wir ein Gemisch aus Löss, Lehm und ungewaschenen Mauersand Körnung o bis 0,2 mm verkippt wurde. Das Beet ist mit Todholz und Steinen belegt worden. Als Pflanzen kamen winterharte Sukkulenden , Grasnelken kleinwüchsige Krüppelkiefer und zum Teil Pflanzen von denen ich noch nie etwas gehört haben zum Einsatz. Hier hatten wir das Glück, einen Staudengärtner zu finden, der sich mit Trockenbeete auskennt. Der größte Teil des Beetes sind aber freie Sandflächen, die mit kleinen Steinen belegt wurden.

Hier einige Pflanzen und Todholz, das man auf dem gesamten Beet findet.

So nun aber zum Grund dieses Beitrags, denn über den Bau des Sandarium werde ich später noch einmal berichten . Es war eine Beobachtung die nicht ich sondern meine Frau gemacht hat. Wie einige von euch wissen, liege ich mal wieder wegen meiner Schmerzen in einer Klinik. Also eines Morgens geht meine Frau in den Garten und sieht ein etwa Eineurostück großes Loch in dem ein kleiner Zweig steckt.

Was hatte das zu beuten ,von uns hatte keiner den Zweig in dir Erde gesteckt. Es muß als etwas anders gewesen sein, mit Besuchern des Beets haben wir so früh noch nicht gerechnet.

Es war aber wohl eine kleine Mauerbiene die in diesem Loch verschwand . Ich beschäftige mich noch nicht so lange mit Bienen, weiß aber das diese Bienenart nicht unbedingt zu den Erdbrütern gehört . Also was macht dann diese Biene in unserem Sandarium.

Sie hat es wie man hier sehr schön sehen kann, auf die Erde abgesehen die wir zusammengemixt haben . Sie verschließt damit ihre Brutröhren, in dem sie ihre Eier und Nahrung für ihre Nachkömmlinge abgelegt hat. An dem Zweig der in dem Loch steckt, klettert sie mit ihrer schwern Last hoch. Im übrigen versackte der Zweig immer tiefer, am Anfang schaute er etwa 5cm aus der Erde , später war er fast bündig mit dem Loch.

Um solche Fotos hinzubekommen, muß man schon Glück oder einen Helfer haben, zumal meine Frau nicht unbedingt die beste Fotografien ist. Die Biene selbst diente ihr al als Helfer . Denn jedes mal wenn sie aus dem Loch kam, wackelte vorher die Leiter ( der Zweig der in dem Loch steckt) und meine Frau konnte sich bereit machen, um auf dem Auslöser zu drücken.

Mit schwerer Last fliege sie nun davon und kann ihre Brutröhren verschließen. Diese Aufsteighilfe in der Sandmine fand ich schon sehr cool, habe ich auch zuvor noch nie gesehen.

Wie immer könnt ihr die Fotos anklicken damit sie größer werden.

Wie lange noch????

Als ich in meinem Beitrag “ Traurig aber wahr “ darüber geschrieben habe, dass Putins Soldaten Kinderkrankenhäuser bombadiert haben , war ich über dieses Wirken entsetzt und angewiedert . Immer wieder lesen und hören wir, das dies allein Putins Krieg sei. Nach den neusten Bildern des Wochenend steht für mich fest, das ist nicht allein der Krieg eines Agressors, sonderen es ist der Krieg von Russen. Es mag stimmen das man junge Soldaten unwissend in ein Krieg geführt hat,von dem sie glauben sollten, dass es ein Manöver sei. Als die erste Gewehrkugel ein Mensch getötet hat, muß selbst dem naivsten Soldat klar gewesen sein, dieses hier ist kein Manöver. Nicht hinter jeder Ecke steht Putin und befiehl diesen Soldaten Frauen zu vergewaltigen und harmlose Menschen die von Einkauf kommen zu erschießen. Hier leben Soldaten bewußt die abscheulichste Art der Kriegsführung aus, in dem sie Menschen die Hände auf dem Rücken binden und ins Gesicht schießen. Das sind Bilder die mich an die 90ger Jahre erinnern , hier waren im jugoslawischen Krieg ähnliche Bilder zu sehen. Diese Verbrechen gehören vors Gericht für Völkerrecht, denn diese Taten sind Völkerverbrechen . Hier gehören auch die verurteilt, die solche Bilder von neutralen Jornalisten als Propagander ukrainischer Nazis bezeichnen. Hierzu gehören auch Richter die verurteilen , wenn wer behauptet es sei nicht der Fall. Wie lange soll das noch weitergehen, wie viele Gräuletaten müssen noch geschehen ? Wann drehen wir Putiks Gashahn zu, um ihn die finanziellen Mittel für diesen Völkermord zu nehmen.

Gartensafari 22

Wo bleiben blos die Frauen

Das Lungenkraut ist immer eine sehr bliebter Pflanze für Insekten, daher mag ich dieses interessante Kraut hier mit einer Ackerhummel sehr.

In meinem letzten Beitrag hab ich schon darüber berichtet, dass grad das Leben an den Insektenhotels voll im Gange ist.

Warum die gehörnten Mauerbienen (M) sich hier so auf einem Fleck tummel kann ich euch leider nicht sagen, ich konnte es aber immer wieder beobachten.

Das neue Jahr bringt auch einige Erheuerungen in unserem Garten , die ich nur mit der Hilfe meiner Nachbarn und Freunde erledigen konnte . Noch möchte ich euch nicht das gesamte Bild zeigen, weil ein Teil der Bepflangungen fehlt die leiden nicht geliefert wurde . Wir haben eine Fläche von 8m x 3,5m in einer Tiefe von 0,8m ausgehoben. Um es dann wieder mit eine gemischen aus Löss, Ton,Totholz und ungewaschenen Mauersand zu verfüllen. Es lag ein riesiger Sandberg in unserem Garten, den meine liebe Frau sehr oft skeptisch und ungläubig angesehen hat . Sie hat oft daran gezweifelt das daraus noch mal ein Garten wird. Wir haben im letzten Jahr ja schon ein Sandarium gebaut und hatten bis jetzt große Freude daran. Für mich sind es die Bienen die von der Bepflanzung angezogen werden, für meine Frau sind es die Sukkulenten die zur Sucht werden können. Wann immer wir in einer Gärtnerei oder Baumarkt sind, wird auch kurz nach diesen Pflanzen geschaut. Es sind noch einige Kleinigkeiten dann sind wir auch fertig . Wir haben dann rund 1,5t Mauersand 2,5 Natursteine, 0,5 t Lehm, 0,5t Löss 1,0 Rheinsand, 0,8t feinen Bruchstein und jede Menge Totholz verbaut. Ich weiß nicht wieviel Pflanzen wir auf diese Fläche gesetzt haben, ich habe sie nicht und werde sie auch nicht zählen. Unser Sandarium Nr,2 wird dann fertig sein. Die Arbeit die gemacht wurde trägt auch schon ihre ersten Früchte.

Hier nur mal ein kleiner Bildausschnitt der zeigt, welche Natursteine und in welcher größe wir sie verbaut haben . Und wie man sieht auch Totholz und Pflanzen.

Das unser Arbeit sich gelohnt hat zeigen die ersten Gäste die diese neue Fläche besuchen .

Hier ist es ein Wollschweber der sich auf dem von der Sonne aufgewärmten Geröll niedergelassen hat.

Es sind aber auch immer wieder Wildbienen die sich auch den Pflanzen wohl fühlen.

Ich habe eine Sache beobachten für die ich keine Erklärung finde, die aber wohl auch anderen Orts beobachtet wurde . Es sind weibliche Mauerbienen die in den Steinspalten und Ritze verschwinden. Wenn es mal eine oder zwei wären, würde ich sagen die sind neugierig was da Neues passiert ist. Nein es sind sehr viel und komischer Weise nur Weibchen die da verschwinden. Nun sagt mir nicht das da im „Moint Werner “ wie meine Nachbarn den Hügel scherzhafter Weise nennen, der Rattenfänger von Hameln sitzt der mit seiner Flöte die Weibchen anlockt.

Wir scheinen aber auch etwas für die Familienplanung getan zu haben, wie die untern Fotos es sehr schön zeigen .

Die Fotos zeigen hier die Paarung der gehörnten Mauerbiene

Auch auf dem Totholz kann man es sich gemütlich machen, wie diese gehörnte Mauerbiene es zeigt.

So hier noch ein Teilstück aus der Berglandschaft.

Die Fotos lassen sich wie immer, durch anklicken vergrößern.

Gartensafari 21

Es summt und brummt wieder

Die Krokusse zeigen sich von ihrer schönsten Seite.

Mit aller Kraft zieht der Lenz in unserem Garten ein. Mit den Frühjahrsblühern kommen auch die ersten Schmetterlinge und Bienen zu uns .Ob all die vielen Stauden die wir im letzten Jahr in die Erde gebracht haben, gut über den Winter gekommen sind kann ich nicht sagen. Einiges davon sieht noch etwas mickerig aus und andere stehen in voller Blütenpracht. Ein Freund sagte mir, du sprichst und schreibst immer wieder über deine ausgeprägte Geduld die du beim Fotografieren hast, die gleiche Geduld müsse ich auch bei den Stauden mit bringen. Na gut, dann wird das wohl auch noch was werden , zumal der Winter bei uns nicht so heftig war. Das was jetzt so prächtig blüt, wird von den Bienen eifrig besucht.

Wie die Staude heißt, die da so üppig blüt weiß ich nicht, sie scheint bei den Bienen sehr beliebt zu sein. Wenn ihr es wisst, könnt ihr es mir ja schreiben. Bei der Biene die auf dem Foto zu sehen ist , denke ich das es eine weibliche gehörnte Mauerbiene ist. Wenn das falsch sein sollte, könnt ihr mich gerne korrigieren, ich lerne ja immer noch dazu .

Bei dieser kleinen Biene mit ihrem lustigen weißen Bart, der auf diesem Bild nicht zu sehen ist bin ich sicher , es ist eine männliche gehörnte Mauerbiene .

Ein sehr beliebter Platz scheint unsere Goldulme zu sein , was die Bienen hier finden weiß ich nicht . Oft sitzen mehr als zehn Bienen zur gleichen Zeit auf dem Stamm und suchen ihn ab. Ich vermute das es ein Saft ist der in der Rinde steckt . Das hat mir zumindest mal ein Schmetterlingsexperte erklärt ,weil Jahr für Jahr der „Goße Fuchs“zu diesen Baum zurückkehrt der diesen Ulmensaft braucht. Ich habe zwei Fotos ganz bewußt untereinander gesetzt , es soll sich bei den beiden Bienen um ein und die gleiche Bieneart handeln, obwohl sie doch völlig ander aussehen . Auch hier für fehlt mir leider die Erklärung .

Bei dem ersten Foto ist sehr schön der weiße Schnurrbart der gehörnten Mauerbiene zu erkennen . Das zweit Foto zeigt die etwas größere weibliche gehörnte Mauerbiene.

An den Insektenhotels ist jetzt ein reges Treiben .

Auf diesem Foto ist deutlich zu erkennen, dass bei einigen Löchern die Verdeckelung des vergangem Jahres schon aufgebrochen wurde. Schon machen sich die Bienen an die Arbeit, um die Reste zu entfernen um die Zelle erneut zu belegeb. Bei den Löchern in Hölzern ist das so gut zu erkennen, anders sieht das bei den Halmen aus . Hier zieht sich das alles etwas hin.

Ich habe nicht nur Hölzer mit Bohrlöchern oder Schift bzw Pappröhren in meinen Insektenhotels verbaut. Einige Felder habe ich auch mit Löss und Stücke von alten Dachpfaffen verbau . Diese Felder waren sehr beliebt sie waren komplett belegt , ich habe deshalb für dieses Jahr ein ganzes Hotel mit solch einer Verbauung angelegt . Mal sehen was daraus wird , denn es sind nicht nur vorgegebene Löcher, hier müssen die Bienen zum Teil selber bohren.

Einige Felder habe ich nur mit Totholz bestückt , darin sollen die Bienen nicht wohnen . Sie sollen sich hier wie auf dem Foto zu sehen ist, mit morschen Holz versorgen mit dem sie ihre Bauten verschließen.

Diese Biene möchte sicherlich nicht hier im Sand wohnen, das tun andere Arten. Das Foto zeigt Sandarium Nr1 , inzwischen ist mit vielen fleißigen Helfern, dass viel größere Sandarium Nr2 fertig geworden . Hier haben wir eine Felsen- landschaft mit eingebaut, die Freunden nennen es scherzhafter Weise „Mouit Werner“. Diese Stein und Gerölllandschaft ist auch etwas bepflanz worde. Was jetzt noch sehr sperrlich aussieht, da viele Pflanzen die ich speziell dafür besorgt habe, noch zurückgeschnitten sind. Welchen Zweck „Mouit Werner“ erfüllen soll und wie es aussieht, werde ich später in einem Beitrag zeigen.

Unglaublich aber wahr 2

Als am 24. 2. 2022 die Nachrichten vom Krieg in der Ukraine über den TV flimmerten, war ich zu tieftst erschrocken. Es brodelt zwar schon seit 2014 ein Krieg in der Ostukraine, der nicht weniger schlimm ist, doch hat das jetzt eine andere Demensionen. Die russischen Truppen greifen das naziverseuchte Kiev an , so lautet es in russischen Nachrichten. Putin müsse dem ukranischem Volk zur Hilfe kommen. Wie pervers fällt ihre Hilfe eigentlich aus Herr Putin? Bei der Nachricht, das die russische Armee Schüsse auf ein AKW abgegeben hat, sah ich mich schon mitten in Putins Krieg . Noch waren es gezielte „Nichttreffer“ , ich bin mir sicher wenn Putin solch ein Meiler treffen will, dann trifft er ihn auch. Aber eines ist inzwischen klar, die schnelle Nummer wie es sich Putin vielleicht gedacht hat wird es nicht. Der Wiederstand der Ukraine ist sehr groß, dabei kämpfen sie mit Waffen, die längst zu den Auslaufmodellen gehören. Die stärkste Waffe diese Volkes heißt Freiheit und Demokratie. Seit gestern kennen die Perversitäten des russischen Aggressors keine Grenzen mehr. Die russischen Truppen suchen sich die schwächste Stelle, des eh schon so hart getroffenen ukraninschen Volk aus . Putin kämpft gegen Kinder gegen kranke Kinder, er legt ein Kinderkrankenhaus in Schutt und Asche . Wie krank ist dieser Mensch im Kopf , der nicht mal halt vor den schwächsten in diesem Krieg macht. Ich habe in den letzten Tagen viel mit Leuten gesprochen , die diesen Krieg im TV verfolgen. Mir haben erwachsene Männer geschrieben, das sie diesen Krieg und die Bilder dieses Kriegs nicht mehr ertragen können und oft abends weinend vorm Fernseher sitzen. Ich habe damit aufgehört, mir alles anzusehen und mir jeden Kommentar eines Kriegs oder Russlandkenner anzuhören.

Wir warten schon seit Tagen auf unsere ukranischen Gäste, die für eine Zeit bei uns Wohnen werden . Wir sind gut darauf vorbereiten, scheinbar ist das unsere Landesregierung nicht. Unendlich lange ziehen sich die Aufnahmeverfahren hin, wie immer im Beamtenwesen ein Antrags und Formularkrieg ohne Ende.

lasst uns alle in Frieden leben…. Euer Vogelknipser

Dunkle Wolken ziehen über uns

Liebe Freunde , ich kann im Augenblick nicht mehr über Reisen, Erlebnisse und das schöne in dieser Welt schreiben. Wenn nur wenige Flugstunden von uns, Kinder in Putins Kugelhagel sterben. Mich macht es zu tiefst betroffen und es treibt mir die Tränen in die Augen, wenn ich Mütter sehe die mit ihren kleinen Kindern an der Hand, durch Schutt und Asche auf der Flucht vor einem Idioten sind. Reicht es Putin nicht mehr aus, auf Krankenhäuser, Altenheimen und Schulen zu schießt? Seine Perversität kennt keine Grenzen mehr,nun läßt er seine Soldaten auch noch auf Atommeiler schießen. Sollte dieser Meiler nicht halten, stehen auch wir mitten im Krieg. Ein Ausbruch dieses Meilers, hat eine größere Wirkung als der von Tschernobyl. Wer kann Putin noch stoppen, das russische Volk muß doch mitbekommen, daß nur wenige Kilometer von ihnen auf eigene Landsleute geschossen wird. Seine Oligarchen müssen auch aufstehen und etwas tun. Sie können sich doch nicht nur darüber ärgern, daß es beim Juwelier ihres Vertrauen keine Rolex mehr gibt. Das der Porsche der für das geliebte Töchterlein als Geburtstagsgeschenk gedacht war, nicht mehr geliefert werden kann. Es muß doch auch gesehen werden, dass Leute auf die Strassen von Moskau gehen und Putin um Frieden bitten. Ich kann nicht mehr über Sonne ,Wind und Meer schreiben, wenn Putins Panzen in einer Schlange von 60km vor Kiew stehen. Liebe Leser lasst uns den Ruf nach Frieden in die Welt tragen, denn wir alle tragen in unserem Herzen ein Stück Ukraine.

Entlang der niederländischen Nordseeküste

Warft

Freitag 18.02.2022, das Sturmtief Zeynep fegt mit mehr als 166km/h über die gesamte Küstenlandschaft der Nordsee hinweg. Der Pegelstand in Emden zeigt 2,41 über normal. Das ist eine schwere Sturmflut, die die Küstnenlanschaft der Nordsee heimgesucht hat. Der Tag darauf zeigte besorgte Gesichter, der Sturm hat besonders auf den ost und westfriesischen Inseln, schwere Schäden hinterlassen. Der Küstenschutz muß an den Schutzeinrichtungen Reperaturarbeiten im größeren Umfang vornehmen. Borkum ist wieder ein Stück kleiner geworden, um diesen Verlauf zu verhindern, wird aus der Nordsee Sand aufgespült. Denken wir einmal viele Jahre zurück , da hätte solch ein Sturm vielen Menschen das Leben genommen. Sie hätten Haus, Hof und das Vieh verloren, die Grundlage für ihr Leben. Es waren die Chauken die um 3 v.Chr. das Land an der Nordsee besiedelt haben. Sie waren es die zu dieser Zeit, so nach römischen Aufschreibungen, mit dem Warftbau begonnen haben. Mit ihren Händen schichteten sie ein Gemisch von Lehm, Sand und Weißgras auf (das es heute nicht mehr gibt, aber so in der römischen Chronik des Pilinius geschrieben stand). Auch weitere Völker wie die Friesen schützten sich mit Warften vor dem hohen Wasser. Heute gehen noch viele Ortschaften in Ostfriesland auf diese Zeit der Warften zurück. Mit ihnen wurden die Warften größer und moderner. Es waren ganze Ansiedlungen, die sich kreisförmig um eine Warftkirche anortneten. Sternförmig führten schmale Wege zur Warftkirche.

Hoch oben auf der Warft die Kirche, die zu der Zeit nicht allein dem Gebet galt. Sie war Schutzraum bei Hochwasser und die Menschen zogen mit Hab und Gut in die Kirche , die zu der Zeit noch keine Bänke hatte . Diese wären nur im Weg gewesen, wenn die Mensch mit gepackten Karren Einzug hielten.

Im Kirchturm war nicht wie heute Glocken untergebracht. Es gab dort eine Glocke, die der Turmwächter schlug wenn Gefahr drohte. Über schmale Wege zogen dann die Menschen zur Kirche.

Über solch schmale Wege ging es zur Kirche , die aus allen Richtungen so angelgt waren.

Der wichtigste Teil solch einer Warft, war der Fethig ein Regenwasserbrunnen. Der gab Menschen und Tieren Trinkwasser, wenn sie wochenlang von Salzwasser umflutet waren.

Von diesen Warften oder auch unbesiedelte Kuhwarften, wo das Vieh bei Hochwasser lebte, gab es in der Provinc Groningen allein 1000 Rettungshügel. Heute gibt es nur noch sehr wenige , viele wurden wegen ihrer fruchtbaren Erde als Ackererde abgetragen. Aber auch durch Archiologen, die dort wertvolle Kunstgegenstände fanden, wurden die Warften abgetragen. Für den großen Rest sorgte die Indeustrie , die hier für sich Bauland in Anspruch nahm. Zurück blieben von einstigen Hügeldörfern mit ihrer langen Geschichte, nur noch ein paar Grabsteine.

Hier bei der erhobenen Hand, stand einst eine Kirche des Dorfes Oterdum. Ein Warftdorf, das einem Deich und der Industrie weichen mußte, über das es kaum noch etwas zu erzählen gibt .Weil Bagger den Lebesraum für Geschichten zerstört haben.

Eine ähnliche Zukunft droht dem Warftdorf Weiwert, durch das wir auf unserer letzten Radtour gefahren sind. Eine merkwürdige Anpflanzungen von Hecken ließ uns aufmerksam werden. Auf einer Leiter an einem Apfelbau angeleht, pflückte ein älterer Herr Äpfel . Ihn fragte ich nach diesen Heckenanpflungungen, mit zwei Äpfeln in der Hand und einer traurigen Geschichte kam er zu uns. Es dauerte nicht lange und es kamen zwei weitere Männer zu uns ( die sich nicht fotografieren lassen wollten, aber sehr nett waren) Sie erzählten uns mit Tränen in den Augen, die Geschichte ihrer Warft. Sie waren die letzten Drei, die unverbittert gegen Stadt und Industrie kämpften. Alle anderen hatten sich schon dem Geld der Industrie gebeugt auch die Kirche hat auf Kultturerbe verzichtet und hat das Geld der Industrie genommen. Nach und nach wurde Kirche und Häuser abgerissen und die letzten Drei harrten aus . Ihre Situation Wasserversorgung ,Strom und anderes verschlechterte sich immer mehr, sie mußten sich im Kampf um ihre Heimat geschlagen geben. Vertraglich sicherte man ihnen zu, das diese Heckenanpflanzung die den Grundriss der Warft zeigt stehen bleibt , so lange sie leben. Danach wird eine weitere Wartf nur noch im Kopf einiger weniger sein. Das Schulhaus die Gräber der Familie sind dann nur noch eine traurige Gesichte.

Mit gesenktem Kopf steht unser Erzähler und Apflspender vor dem Grundriss seiner Warft.

Auf einer Steinplatte ist der Grundriss des Dorf zu sehen ist, hier zeigt er uns wo er gewohnt hat.

Er zeigt uns die Gräber seiner Eltern

Er weiß aber auch ganz genau, dass die Tage dieser idyllischen Grünanlage, die sein Dorf zeigt gezählt sind.

Denn hinter den Zäunen warten schon die Bagger, die weiteres Bauland für die wachsende Industrieanlage schaffen. Es geht wieder eine Stück Kulturerbe den Bach runter.

Die Industrie wird ein Stück Heimat unter ihren dampfenden Anlagen begraben und für immer schweigen lassen . Ich habe aufmerksam zugehört über die Geschichte , die die letzten Warfbewohner uns erzählt haben.

Unglaublich aber wahr

Was ich beim Frühstück im TV sehe, trifft mich zu tiefst. Putin befiehl einen militärischen Anschlag gegen die Ukraine und bringt damit den gesamten Weltfrieden in Gefahr. Liebe Freunde, ich bin bis ins Mark erschüttert. Ich hoffe das uns das erspart bleibt, was unsere Eltern und Ureltern durch einen ähnliche Kriesgschürer erleben mussten. Meine Generation hatte das Glück, über viele Jahre in Freiden leben zu können. Ich möchte das es so bleibt , das meine Kinder, Enkel und Urenkel-kinder weiter in Frieden leben können . Das sie genau so wie ich, unter fremde Menschen in fernen Länderen an einem Tisch sitzen können. Ich möchte das es auch für die Bevölkerung der Ukraine und des gesamten Baltikum so bleibt. Ich schicke keine Raketen, ich schicke eine Friedentaube in diese Welt und möchte das sie weiter getragen wird .

Lasst uns alle gemeinsam in Frieden leben………

Entlang der niederländischen Nordseeküste.

Radwanderung oder Werksbesichtigung????

Liebe Leser es ist an der Zeit, dass wir unsere Reise fortsetzen. Termunten habe wir euch ausgiebig, in Wort und Bild gezeigt . Sollte es jemanden so gut gefallen haben, dass er sagt da möchte ich auch einmal hin, dem helfen wir gern weiter wenn es noch offene Fragen gibt. Unseren Aufenthalt möchten wir mit einer Radtour nach Delfzijl abschließen, es ist die Verwaltungsstadt der gesamten Region . Ich hatte so viel schönes von dieser Stadt gehört, dass wir dort unbedingt hin mußten. Auf dem Stellplatz in Ditzum lag ein Flyer aus, auf dessen Forderseite eine tyipsches Hollandhaus zu sehen war. Eine alte Gallerie-Holländermühle sollten wir im Zentrum der Stadt sehen, alles Dinge die wir sehr mögen und auf die wir uns gefreut haben. Es wurde auch eine Fährfahrt über den Dollart von Ditzum nach Delfzijl angeboten. Es war eine schöne Idee, wir wollten den letzten Tag und bei sehr schönen Wetter mit einer Radtour entlang des Deiches abschließen. Vom Stellplatz ging es zu Beginn an einer schönen alten Allee entlang, bis wir auf den Einstieg des ausgeschilderten Fahradweg nach Delfzijl kamen. Eine Radtour wie man es kennt, immer schön am Deiche entlang und auf der anderen Strassenseite hier und da eine alter Bauernhof. Plötzlich kam etwas, das uns an unsere Tourpläne zweifeln ließ, hatten wir ein Schild übersehen oder sind falsch abgebogen? Der Weg auf dem wir fuhren sah aus, als wenn wir auf einem Fabrikgelände gelandet wären. Statt des Deiches fuhren wir an dicken Rohren entlang, aus dem zischend stinkender Dampf kam.

Radweg durch ein Fabrikgelände

Wo geht es denn jetzt weiter

Wir hielten an und schauten uns ungläubig um, waren wir hier noch auf dem richtigen Weg. Hatten wir vielleicht ein Schild übersehen und hätten abbiegen müßen . Wir zogen unser Schlauchhalstücher über die Nase, der Dampf stank nicht nur, er kratzte auch im Hals. Wir wollten einige Radfahren fragen die auf uns zu gefahren kamen. „Hey we zijn hier nu op de goede weg naar Delfzijl“ . Freudlich hieß es “ ja dat is de juiste Manier“, unglaublich wir waren richtig. Das war eine Tour, die einer Werksbesichtigung glich, immer weiter ging unser Radweg an Fabriken und diesem dicken Rohr entlang. Das Industriegebiet und unser Radweg ging bis an die Stadtgrenze.

Ganz unten am Zaum, das ist der Radweg.

Der Radweg endete auf einer stark befahrenen Strasse, die wir an einer Ampel für Radfahrer überqueren konnten. Nach nur wenigen Meter wurde unsere Fahrt gestoppt, unsere Strasse hob sich in Richtung Himmel. Zwei große Schiffe hatten Vorfahr und kreuzten unseren Weg . Es dauerte schon eine ganze Weile bis wir unsere Fahrt fortsetzen konnten, die Schiffe fuhren in eine Schleuse und wurden vom Kanal rumter in den Dollart gefahren. Es waren nur noch wenige Meter bis zur Stadt . Hatten wir uns schon wieder verfahren , das war doch nicht die Stadt die wir im Flyer gesehen haben, den ich mir von Ditzum mitgenommen habe.

Jetzt hieß es stopp, Schiffe haben Vorfahrt.

Was haben die Holländer wohl geraucht, die diesen Prospekt entworfen haben. Wo waren die schönen alten holländischen Häuser, die auf dem Prospekjt zu sehen waren. Bis auf die Mühle und dieses eine alte Haus, war in der ganzen Stadt nichts von dem Charme und den Häusern einer niederländischen Stadt zu sehen. Keine gemütlichen Strassencafes, auch die kleinen schönen Geschäfte die häufig mal ganz besondere Waren anzubieten hatte. Wir standen in einer Stadt gezeichnet von Beton und Stahl der Neuzeit. Wo ist die Stadt geblieben, aus der die Mühle und diese zwei Häuser stammten? Manch einer mag anders darüber denken, für uns hat sich die Fahr nach Delfzijl nicht gelohnt. Wir waren froh das wir auf dem Rückweg waren, der später auch wieder an den Fabriken entlang führte, dieses mal nur von der anderen Seite. Auf der Rücktour trafen wir noch einen alten Herrn, er war einer der letzten Warfbewohner ( bis 1971, da wurde die letzte Warft unter großen Protest verkauft) und wurde dort auch gebohren . Es hat uns seine alte Heimat mit Tränen in den Augen gezeigt und was daraus geworden ist. Mein letzter Beitrag erzählt die Geschichte und den Niedergang der Warften.

Die alte Gallerie Windmühle „Adam“, aufgebaut 1875. Es ist eine Mühle die aus drei unterschiedlichen Mühlen zusammengesetzt wurde. Der älteste Teil stamm aus den Jahr 1817

Das sind die beiden alten Häuser die noch übrig geblieben sind . Der Rest ist der Modernisierung des Stadtbild zum Opfer gefallen. Mit der Industriallisiernung wuchst der Wohlstand der Stadt und das Stadtbild veränderte sich. Die meisten der Ziegelsteine der Häuser von Amsterdamm stammen aus Delfzijl. Man holte sich dazu Gastarbeiter für die Ziegeleien aus Deutschland , die zum größten Teil aus dem Lipperland stammen . So gibt es heute noch eine Strasse, wo damals Gastarbeiter wohnten , die „Lipperstrasse“ heißt. Der größte Teil der alten Häuser wurden mit dem Bau der neuen Schleuse abgerissen . Dazu kam der Ausbau des Kanals , immer größer, breiter, tiefer, der Handel wuchs . Der Hafen von Delfzijl gehörte zu der Zeit, zu den größten Umschlagsplätzen der Niederlande.

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