Ein Lebenszeichen

Bevor es weiter auf die nächste Tour geht, möchte ich doch schnell ein kurzes Lebenszeichen posten. Sonst glaubt ihr am Ende, mich gibt es nicht mehr.
Schon als ich das Womo abstellte, konnte ich ihren ( Gesang ) naja sagen wir mal lieber Ruf hören. Man muß schon sehr viel Phantasie haben, wenn man bei Rohrsängern von Gesang spricht. Aber wo stecken sie ? Immer wieder konnte ich beobachten, wie sich Schilfhalme bewegten.

 

Der Teichrohrsänger, den ich ja gern fotografieren wollte, blieb weiter im Verborgenen. So hieß es mal wieder wie so häufig, warten und Ausdauer bewahren. Ich hatte ja Zeit und mein Beobachtungsobjekt war ja mal wieder dirket am Stellplatz. Also Stuhl aufgebauen, Kaffee trinken und warten. Es wurde schon fast dunkel, bis sich die ersten Vögel zeigten. Die besten Beobachtungen machte ich aber in den sehr frühen Morgenstunden.

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Stellpatz Burgbernheim GPS: N  49° 26´47″ E 10° 19´08″

Burgbernheim liegt in Mittelfranken . Der Stellplatz ist unmittelbar am Anfang eines der größen Streuobstwiesengebiete Deutschland  (ca 30.000 verschiedene Obstbäume  )  Dazu später mehr, wenn ich zu einem Fotospaziergang durch diese Region einlade.

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Eine Ente erobert Europa

Es ist nicht Donald Duck, es ist die aus Nordamerika stammende Schwarzkopfruderente. Einst eine in Gefangenschaft lebende Art. So hat sie sich als Flüchtling zuerst über England verbreitet. Wohin  die ersten Enten aus den USA auch importiert wurden. Von hieraus eroberte sie große Teile Europas.  2016 wurde sie in Europa  auf die Liste der „unerwünschte  Art“ gesetzt. Ich habe die Schwarzkopfruderente in einem Altgewässer der Ijssel beobachten können. Obwohl sie auch in NRW sehr stark verbreitet sein soll, war es an der Ijssel meine Erstsichtung dieser Art.

 

 

Bitte entschuldigt die schlechte Bildqualität dieser Fotos. Ich habe sie aus großer Entfernung mit einer Bridgekamera gemacht. Ich war mit dem Rad unterweg und nur mit kleinem Gerät auf Tour. Ich wollte sie aber trotzdem zeigen.

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Ich bin immer noch unterwegs. Jetzt habe ich mal eine gute Verbindung zum Posten.

Singvögel im Ellewicker Feld

Zwei Verwandte  mit dem Namen Rotschwanz

Heute möchte ich meine Serie, „Singvögel im Ellewicker Feld“ erst einmal abschließen. Es gebe noch viele Arten zu beschreiben. Bei meinem  Aufenthalt, konnte ich  34 verschiedene Singvogelarten beobachten. Ich verabschiede mich heute für eine längere Zeit ,mit den beiden Verwandten Garten und Hausrotschwanz. Sicherlich bringe ich von meiner neuen Reise  viele interessante Fotos mit, auf die ihr euch freuen könnt. Meine jetztige Tour führt mich auf die schwedische Insel Öland, von dort geht es in eines der größten Kranichbrutgebiete Europas, zum Hornborgsjön. Bis denne und viele Grüße an alle, die mal auf meinem Blog vorbeischauen.

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Singvögel im Ellewicker Feld

                                       Mücken die nicht stechen.

 

 

Hier geht es nicht um die kleinen Quälgeister, die unser Blut wollen. In diesem Post geht es um Klappergrasmücke ,Dornengrasmücke, Mönchsgrasmücke und Co. Diese Heckenbewohner bestechen durch ihren Gesang und sind keine Plagegeister die uns lästig werden. Sie sind nicht ganz einfach zu fotografieren, nur selten verlassen sie ihr dichtes Buschwerk. Dafür sind sie deutlich zu hören, ihr Gesang in den frühen Morgenstunden ist ein Erlebnis für sich. Besonders dann, wenn es so ruhig ist, wie auf dem Beobachtungsturm im Ellewicker-Feld.

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Singvögel im Ellewicker Feld

                                      Der Imitator.

 

Das Ellewicker Feld ist nicht nur wegen seiner Feuchtwiesen ein interessantes Beobachtungsgebiet. Die noch intakte Heckenlandschaft, bietet vielen Vögeln einen geeigneten Lebensraum. So konnte ich an nur einem Vormittag, 19 verschiedene Singvogelarten beobachten. Wobei mich einer vor einer ganz besonderen  Herausforderung stellte. Ich konnte ihn an seinem kräftigen und lauten Gesang hören, aber nicht entdecken. Obwohl er sehr nah war, blieb er für mich im dichten Buschwerk verschwunden. Das ist auch sein bevorzugter Lebensraum, dichtes Buschwerk und die belaubten Kronen großer Bäume. Von hier kann man ihn mit seinem kräftigen und melodienreichen Gesang hören. Dann hörte ich klar und deutlich den Gesang einer Mönchsgrasmücke, staune nicht schlecht, dass die Melodie nicht aus dem Schnabel des schwarzen Kaputzenträger kam.  Es war der Gelbspötter, der den Vogel imitierte. Gerne singt  er  die Melodien ander Vögel nach. Der Gelbspötter ist ein Langzieher und verbringt den Winter im Süden von Afrika. In unseren Regionen ist er  nur von Mitte April bis Mitte Juni zu beobachten. Oft wird er mit andern Vögel wie Fitis oder Zilpzalp verwechselt, die aber deutlich kleiner sind.

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Unbequem

Diese französischen Toiletten sind echt unbequem.  Bei dieser unmöglichen Spagatsitzerei, bekommt ich immer solche Krämpfe in den Oberschenkeln.

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Das Ellewicker Feld und seine Bewohner

Über das Ellewicker Feld, habe ich in einem früheren Post schon ausführlich geschrieben. Über die Vielfältigkeit in  diesem Gebiet, war ich  schon damals recht erstaunt. In diesem Post möchte ich euch einige Fotos von meiner letzten Tour zeigen. Ich verzichte hier auf jeden weiteren Text . Über die vielen Singvögel in der noch intakten Heckenlandschaft, werde ich in einem weiteren Bericht posten.

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