Aus meiner Sicht

Liebe Freunde wie ihr ja alle längst wißt, verfolge ich das momentane Leben nur aus der Sicht des Krankenbett. Ich sehe nicht das, was ihr täglich bei euren Einkäufen erlebt müßt . Leer gefegte Regale kenne ich nur aus dem was im TV gezeigt wird. Mir bleibt dieses Armutszeugnis, das einige Mitmenschen erzeugen erspart. Das was ich zum täglichen Leben brauche, wird mir von freundlichem Personal aufs Zimmer gebracht. Wenn ich das WC benutze, hägt da immer eine von den wertvollen Rollen, um die ihr da draußen täglich kämpfen müsst. Ich finde diese Hamsterkäufe sowas von absurd. Da stehen junge Menschen in der Schlange, um sich mit Canabis zu versorge . Kondome werden nur Rarität und Klopapier zur Wertanlage. Liebe Klopapier- Käufer, sicherlich stehen eure Wertpapiere im Augenblick sehr hoch im Kurs . Es werden aber wieder Zeiten der Normalität kommen, dann werden die Kurs im Sturzflug sinken. Die Kapitalanlagen um die ihr gekämpft und euch geschlagen habt werden ins bodenlose fallen. Spätesten in dem Augenblick werdet ihr bemerken, ihr sitzt auf einem riesigen Berg von ungenutzen Wertpapieren , die letztendlich doch nur für den Arsch sind.

Einen schönen Sonntag wünscht euch der Vogelknipser Werner

Ein ungewohntes Bild

Die Taste 11 auf der Fernbedienung für mein Krankenhaus-Tv, zeigt beim Drücken ein Bild der Krankenhauskapelle. Es zeigt den Altar, mit einem Kreuz darüber und einige Bankreihen. Eigentlich wirkt es immer wie ein Standbild, leer ohne Bewegung und lautlos . Wobei es doch ein Livebild aus der Kapelle ist, das rund um die Uhr gesendet wird. Seit einiger Zeit kann ich beobachten, das sich an diesem Bild etwas geändert hat . Es ist Leben in dieses doch sonst so bewegungslose Bild gekommen. Unschwer ist zu erkennen, dass es einige Nonnen sind, die zur seelichen Beteuung von Kranken in die Klinik gekommen sind. Es sind aber auch viele Patienten, die im Zwiegespräch mit Gott hier auf den Bänken der kleinen Kapelle verweilen . Vielleich auch ein guter Weg, in dieser doch so schweren Zeit, sich an die Wurzeln des christlichen Glaubens zu erinnern . Vielleicht um einiges besser, als Corona-Partys zu feiern. Heute sind mir die Fäden gezogen worden. Bis auf ein ca 30cm langer Reissverschluss der als Narbe zu sehen ist, schein alles gut verheilt zu sein . Die Ärtze und Schwestern haben gute Arbeit geleisten, nun bin ich ein Fall für die Krankengymnastik bzw Rehea . Hier hoffe ich nun, dass sie auf Grund der Situation überhaupt zustande kommt . Der soziale Dienst des Krankenhaus, der diese Behandlung beantragt hat und auch schon eine Genehmigung erhalten hat, kann mir im Augenblick nicht sagen ob ich sie überhaupt antreten kann. Viele solcher Rehakliniken haben ihre Tore geschlossen oder sollen umfunktioniert werdeden und Corona-Patienten aufnehmen. Ich hoffe das ich dieses für mich so wichtige Anschlussheilverfahren bekomme oder zumindest einen gleichwertigen Ersatz, der meine Beweglichkeit sichert.

Liebe Grüße an euch liebe Freund, ihr wart für mich eine wichtige Stütze, habt mir Mut gemacht und Zuspruch gegeben . Vielen Dank euer Vogelknipser Werner

Unglaublich

Guten Morgen liebe Freunde , heute mal wieder ein Bericht aus dem Krankenhaus von mir. Dabei geht es weniger um meinen Gesundheitszustand, sondern mehr um eine Nachricht, bei der mir die Kinnlade nach unten gefallen ist . Wie ihr ja über meine Post wisst, stehe ich unentwegt über Internet mit der Aussenwelt in Verbindung. Es läuft aber auch das Radio bei mir den ganzen Tag und da bevorzug unser regionale Radiosender . Ich verfolge hier die lokalen Nachrichten, um zu wissen was in meiner Stadt passiert. Hier lief dann gestern Morgen die Nachricht die mir fast die Sprache verschlagen hat. Genau in dem Krankenhaus in dem ich liege, die Barbarakilinik, wurde eine Bestellung im Warenwert von 27000 Euro geklaut. Um sich auf die bevorstehenden Ereignisse vorzubereiten, hat das Haus Hygieneartikel geordert, die sie für diesen Fall dringend braucht. Dabei handelte es sich um mehrere Palettel Toilettelpapier und Co. Die Ware wurde am späten Nachmittag angeliefert.Weil es zu Staus gekommen ist, konnte sie nicht wie üblich angenommen werden und wurde nur in einer Halle abgestellt . Kurzum am nächsten Morgen war die gesamte Lieferung weg. Hier muß es sich doch um ein fungiertes Insiderwissen gehandelt haben, das auch eine gewisse logistische Anforderung stellt. Denn ich transpotier doch nicht mehrer Paletten Ware im Kofferraum ab. Schlagen sich die Leute jetzt nicht nur bei Aldi und Co um dieses begehrte Papier, das mittlerweile den Wert einer hochdotierten Aktie ( nach dem Denken einiger Leute ) erreicht hat. Hat das Klopapier nun auch schon das organisierte Verbrechen erreicht und gibt es am Ende eine Klopapier-Mafia????? Dafür hat euer Vogelknipser nun kein Verständnis mehr und schüttel nur noch mit dem Kopf.

Bleibt gesund ihr Lieben und passt auf euch auf, Werner der Vogelknipser . Oder Werner der Krankenhausreporter von der Coronafront 🙂

Ausgesperrt

Hallo ihr Lieben , seit gestern 16:30 Uhr sind wir nun ausgesperrt . Der eine Besucher pro Person und Tag, der noch ins Krankenhaus durfte, muß jetzt auch noch draußen bleiben. Somit sind wir von der Aussenwelt abgeschnitten. Für mich ist diese Situation ertragbar. Ich suche den Weg nach draußen via Internet , unterhalte mich mit meinen Lieben über Whats App. Kann sie über Videoübertragung sehen und freue mich auf eure Berichte und Bilder. Mir tun nur diese armen trostsuchenden Menschen leid ,die weitaus schlimmere Krankheiten zu ertragen haben als ich. Die auf ihre Angehörigen warten, die sie auch in ihrer Situation brauchen. Ich liege auf der Neurochirugie, eine der wenigen in meiner Region. Hierher kommen Leute aus einem weiten Umfeld, denen Tumore aus Kopf und Rücken entnommen werden . Auf meinem Dreierzimmer liegen gleich zwei Patienten mit solchen Operationen. Da ich jetzt wieder sitzen kann , habe ich mit Hilfe eines Rollstuhl eine gewisse Bewegungsfreiheit . Die Flure sind wie leergefegt, bis auf einige Schwestern, mal ein Arzt oder eine Pysiotherapeutin ist hier nichts mehr los . Alles ist mit Gesichtsmasken und Handschuhen bekleidet . Die Frauen vom Reinigungsdienst die nur morgens kommen, wirken in ihrem Outfit wie Personen aus einem Endzeitfilm. Gestern Abend konnte ich über das Fenster beobachten , wie einige Militärfahrzeuge anrückten und Soldaten jede Menge Kisten ins Haus getragen haben . Eine Zeit die ich so noch nie erlebt habe und von der ich möchte das sie bald ein Ende findet. Ihr Lieben passt auf euch auf und bleibt gesund . Euer Vogelknipser Werner.

Aus anderer Sicht

Liebe Blogfreunde, z.Zt erlebe ich den Beginn des Frühlings aus einer ganz anderen Sicht. Normalerweise wäre ich mit der Kamera unterwegs und würde alles was diese Jahreszeit zu bieten hat selbst fotografieren. Leider kann ich aus meiner jetzt liegenden Position ( was morgen, so hoffe ich ein Ende hat) nur die obersten Kronen einer Baumreihe durchs Fenster beobachten . Ich erlebe den Frühling nun auf eine ganz andere Art. Durch die Fotos die ihr in euren Beiträgen postet, erlebe ich so etwas von der neuen beginnenden Jahreszeit mit. Ich freue mich wie Bolle über jedes Frühlingsfoto, das ihr in euren Beiträgen zeigt .Vielen Dank an euch alle, so erlebe auch ich etwas vom Frühling mit . Passt alle gut auf euch auf, in dieser für uns alle schwierigen Zeit . Liebe Grüße euer Vogelknipser Werner

Es gibt Schlimmeres!!!

Es hörte sich so an, als wenn aus großer Entfernung mein Name gerufen wurde. Ich öffne die Augen und sehe in ein dunkles Augenpaar . Das Gesicht ist mit einem Mundschutz verdeckt, der nicht viel erkennen ließ. Der Rest des Körpers steckt in einem grünen Anzug . Eine freundlich Stimme sagt mir ,“ Ich bin Schwester Sophia und betreue sie hier auf der Station“ . Kurze Zeit später ein weitere Gesicht, mit Vollbart und randloser Brille, das sich als Dr. Wolthers vorstellt. Mit einer fast sanften Stimme erklärt er mir, dass meine OP gut verlaufen sei und das er mich operiert hätte. Der wollte das ich meine Füße bewege und fährt mit etwas Spitzen über meine Beine. Fragt ob ich etwas spüre, Tränen rollen über meine Wangen ohne das ich es wollte. Ich spüre seit Tagen das erste mal wieder meine Beine richtig . Alles ist gut verlaufen, sie werden aber noch eine Weile bei uns bleiben, waren seine beruhigenden Worte . Heute in der Frühe war der gleiche Arzt auf meinem Zimmer und hat mir erklärt, was eine Weile bedeutet. Ich bin wenigstens sieben Tage fest und völlig flach ans Bett gebunden. Was nach der ersten OP anders war, da mußte ich gleich am ersten Tag aufstehen. Für mich eine schlimme Situation ans Bett gefesselt zu sein, alles liegend erledigen zu müssen. Danach werde ich wieder mobilisiert, was weitere sieben Tage dauern wird . Vom Krankenhaus gehe ich direkt für 3 – 5 Wochen in eine Rehaklinik, was sich ganz nach dem Verlauf richtet. Ich denke es gibt Schlimmeres, nach der Ungewissheit der letzten Tage sind das gute Nachrichten die mir wieder Hoffnung geben. Ich weiß nicht ob wir noch 30- 40 km weite Wanderungen machen können. Ich weiß aber das ich wieder laufen kann ….. Dieser Post war etwas schwierig zu schreiben , über Kopf und auf dem Tablet. Ihr habt mir so die Daumen gedrückt, mir Mut und Zuspruch gegen, da wollte ich auch das ihr schnell eine Nachricht bekommt wie es gelaufen ist. Viel Grüße euer Vogelknipser Werner

Vielen Dank.

Hallo ihr Lieben , vielen Dank für eure vielen Kommentare. Sie werden von mir nicht nur gelesen , es sind in meiner jetzigen Situation auch Mutmacher und geben mir Kraft die nicht ganz so einfache Situation zu meistern. Meine Familie, Freunde und auch meine Blogfreunde, geben mir so den nötigen Halt durch diese schwierige Lebenslage zu kommen.

Euer Vogelknipser Werner.

Mist!!!!

Hallo ihr Lieben , leider hat sich meine Situation nach der OP nicht verbessert . Zu den Nervenschmerzen, haben sich nun auch noch Taubheitsgefühle in beiden Beinen gesellt. Ein erneutes MRT hat ergeben, dass es noch eine weitere Verengung im Spinalkanal gibt und eine Einbluntung den Heilprozess verhindern . Es bleibt nicht andere übrig, als das ich am Anfang der nächsten Woche erneut operiert werden muß. So bin ich auf euer weiteres Daumendrücken angewiesen. Ich hoffe, dass es danach dann endlich besser wird und ich die Reha antreten kann . Bis denen euer Vogelknipser Werner.

Hoffnung 2

Hallo ihr lieben Leser , ich möchte mich noch einmal für die vielen Genesungswünsche bei euch bedanken. Leider ist die Entwicklung meiner Erkrankung nicht so gut verlaufen wie ich es mir gewünscht hätte. Angedacht war eine Schmerztherapie, die letztlich in einer Not- Operation geendet ist. Ein MRT innerhalb der Therapie zeigt, dass sich mein linker Oberschenkel verabschieden wollte . Es zeigten sich deutliche Lähmungserscheinungen, die mich fast in der Rollstuhl gebracht hätten. Nach einer recht schwierigen Op, sollte ich eigentlich schon in der nächsten Woche eine Reha antreten. Leider klappt auch das nicht auf anhieb, ich komme immer noch nicht ohne Schmerzmittel aus. Ich hoffe das ich das Krankenhaus bald verlassen kann, um wieder in der Natur Fotos machen zu können . Leider muß ich aber noch das Krankenbett hüten . Bis denen Werner der Vogelknipser.

Vielen Dank

Hallo ihr Lieben,

ich möchte mich mit einem weiteren Post, bei euch für die überwältigenden Genseneswünsche , die über E-Mails  und Kommentare bei mir einge-gangen sind recht herzlich bedanken. Ich würde gern jedem von euch auf seinen Kommemtar persönlich antworten , was mit dem Handy aus dem Krankenbett etwas schwierig ist. Daher mache ich es mit diesem Post und hoffe das es für euch so OK ist.  Inzwischen weiß ich nun auch wie es mit der Behandlung weiter geht. Ich werde als erstes eine vierzehntägige stationäre Schmerztherapie bekommen . Zeigen sich hier nach der ersten Woche keine Zeichen von Besserung , wird das ganze abgebrochen und ich werde dann unmittelbar am Spinalkanal operiert. Dieses passieret aber nur nach Absprache, mit den beiden Fachärzten.  Ich hoffen nun das die Therapie zum Erfolg frührt und mir eine OP erspart bleibt.

Euch allen noch einmal vielen Dank, thank you verymucht, heel erg bedankt, merci beaucoup, tack sö mycket. Eure Genesungswünsche geben mir sehr viel Mut.

Liebe Grüße Werner der Vogelknipser.

 

Hoffnung

Nach dem ich es in meinem letzten Beitrag angekündigt habe, werden viele Leser glauben, der Vogelknipser steckt mitten in seinen Renovierungsarbeiten. Leider ist dem nicht so. Schon der erste Arbeitstag hat mich außer gefecht gesetzt. Starke Rückenschmerzen haben meinen Tatendrang abrupt  unterbrochen, dass  nur noch der Weg zum Artz übrig blieb . Die üblichen Behandlungen führten leider nicht zum Erfolg. Da sich auch Gefühlsstörungen im Bein zeigten, war eine radilogische Untersuchung die logische Folge .  Diese Untersuchung ließ keinen anderen Schluß zu, als eine sofortige Einweisung ins Krankenhaus. Nun wartet der Vogelknipser auf seine Behandlung ( OP oder Schmerztherapie? Entscheidung des Chefarzt steht noch aus. ), in der Hoffnung das danach alles wieder gut ist. So ihr Lieben, das wars vorerst einmal mit Fotos und Berichte, über Reisen in die Welt der Vögel.

Ein Gruß zum Wochenende

Hallo liebe Leser, die Besorgungen für meine Renovierungarbeiten sind nun alle erledigt.  Jetzt kann am Montag  die eigentliche Arbeit beginnen. Ich wünsche euch allen ein schönes und erholsames Wochenende, das ich mir vor dem Start in das frohe Schaffen  auch noch gönnen werde.

„Unter Geiern“ Teil 4

                                            Naturschutzgebiet Poda

Mit dem letzten Ziel, soll die Bulgarienreise auch ihren  Abschluss finden.  Nachdem wir die Greifvögel in den Bergen von Madzharovo und die Sing-vögel in der Dobrudza Ebene beobachtet haben, fehlten auf dieser Tour  zu guter Letzt noch die Wasservögel. Diese sollten an der Schwarzmeer-Küste, in der Nähe von  Bulgariens viert größter Stadt beobachtet werden. Burgas ist eine 200.000 Einwohner große Hafen und Industriestadt, im Südosten des Landes. Durch die Stadt fließen die Flüsse, Ajtoska,  Rusokatrenka, Stredeza, Isworska und Tscharlijska, die in ihrem Verlauf ein wahres Wasserparadies von Seen und Feuchtgebieten gebildet haben. Innerhalb des Stadtgebietes gibt es gleich mehrer Naturschutzgebiete, was man in dieser Form, von einer Industriestadt nie erwartet hätte. Hier dröhnte eher der Werkslärm einer großen Werft und es waren riesigen Tanks des Ölhafen zu sehen. Da war aber auch das krasse Gegenteil zu beobachten. Die Ruhe dieser einmaligen Landschaft, die im  südlichen Teil der Stadt, in dem 100,7 ha großen NSG Poda zufinden war.

Es ist eines der bedeutesten Brut, Rast und Überwinterungsgebiete für Vögel aus ganz Europa. Eingebettet in dem Mandra, Burgas, Waja und Atanassow- See, gibt es ein artenreiches Wasserareal, das 255 verschiedene Vogelarten beheimatet. Davon stehen allein 71 Arten auf der „Roten Liste“ des Landes. Über diesem NSG kreuzen sich acht Flugrouten für Vögel, die in der Zugzeit auf dem Weg nach Afrika sind. Bis zu 300,000 Weißstörche,  konnte hier beim Durchzug und der Rast zu ihren Winterquatieren beobachtet werden. Dieses unglaublich schöne Areal, soll nun den Abschluss für diese Reise bilden. Ich hoffe, dass euch die Beiträge “ Unter Geiern“ gefallen haben. Ich bedanke mich für die vielen Kommentrae zu diesen Beiträgen.

                           Fast alle Reiherarten sind in Poga zu beobachten.

Ob Kuhreiher, der sehr seltene Rallenreiher, Silber und Graureiher  oder auch der Purpurreiher.

 

                              Die Foto lassen sich durch Anklicken vergrößern

 

Der Vogelknipser legt nun eine kleine Zwangspause ein. Wobei er Tastatur und Bildeschirm gegen Tapezierbürste und Fliesenkelle eintauscht. Ich werde eure Beiträge weiter verfolgen und lesen, für eigene Beiträge bleibt bei den Renovierungsarbeiten leider keine Zeit.

Bis denne euer “ Vogelknipser“

 

 

„Unter Geiern“ Teil 3

                                         Im Tal von Suha Reka

Weiter geht die Reise durch Bulgarien. Das Gebiet das nun besucht werden soll, liegt im Nordosten des Landes, nahe der Grenze zu Nordmazedonien. Es ist das Tal „Suha Reka“, was soviel heißt wie trockener Fluss. Derzeit fließt das Wasser nur noch in bestimmten Teilen des Tals. Es ist überraschend, dass vor vielen Jahren noch das gesamte Tal von diesem Flusslauf  durchzogen wurde. Auf Grund von massiven Waldrodungen entlang des Ufers, ist der Fluss völlig ausgetrocknet. Durch diesen früheren Wasserlauf, hat sich das Tal Suha Reka in den Kalksandstein der Dobrudza Ebene gefressen. Es entstanden dabei bis  zu  30-50 Meter senkrecht  Klippen.

Das Tal ist nicht nur ein einzigartiges Naturgebiet, es bietet auch kultur-geschichtliche Sehenswürdigkeiten . In diesen hohen Klippen, die der Fluss im Laufe der Zeit hinterlassen hat, sind Höhlen eingearbeitet  worden. Es sind  Felsenklöster aus der Zeit  5. Jahrundert nach Chr.. Diese Kombination aus Natur und Kultur, mit den  ältesten Felsenklöster Europas, macht das Suha Reka Tal so einzigartig.

 

Das Gebiet um den Ort Ognyanovo, ist eines der artenreichsten  Vogelgebiet von ganz Europas. Fast 200 Vogelarten sind in dieser Region registriert. Zu den Highlites gehören Arten wie der Pirol, Bienenfresser, Grauspecht, die Zwergohreule und die Blauracken. Auch hier kann ich nicht alle Arten auflisten und nicht in einem Beitrag unterbrigen, die  beobachten werden konnten. Daher beschränke ich mich auf die Arten, die wir nicht alltäglich zusehen bekommen.

Das Suha Reka Tal, ist auch eines der bekanntesten europäische Gebiete für die Schmetterlingsbeobachtung.  Lepidopterlogen aus der ganzen Welt, finden sich für ihre Forschungarbeit immer wieder im Tal des „Dry River“ ein, um die bunten Faltern zu beobachten.

Im Tal von Ognyanovo gibt es  nicht nur Vögel und Schmetterlinge zu beobachten . Viele andere Tierarten, wie Rot und Schwarzwild haben hier ihr Zuhause. Für Liebhaber und Kenner  von Kräuter, ist Suha Reka eine wahre Oase . Über dem gesamten Tal, liegt ein frischer Duft von Blumen und Kräutern.

                        Die Fotos können zum Vergrößern angeklickt werden.

 

 

“ Unter Geiern“ Teil 2

Im zweiten Teil geht es nun in die Region Bulgariens, die den Beiträgen  „Unter Geiern“ ihren Titel gegeben haben . Es geht in die Berge von Madzhavoro ins Reich der Geier. Die Reise führt in das Naturschutzgebiet Kovon Kaya. Die Stadt liegt im östlichen Rhodopengegierge, in der Nähe des Flusses Arda. Einst war der heute nur noch 500 Einwohner zählende Ort, eine Bergbaustadt. Noch heute sind unentwegte Enthusiasten, an den Ufern des Flusses auf der suche nach Goldsand zu beobachten. Die goldenen Zeiten sind aber lange vorbei, was an den vielen verfallenen Häusern im Umland zu sehen ist.

 

Genau genommen geht es in die Berge, die zwischen dem Dorf  Borislavtsi und Madzharovo liegen. Dieses kleine  Dorf am Fusse des Rhodopen-gebierge ist eine Hochburg für ornithologische Touristen. Das Mikroklima und das vielfältige Relief, geben über 180 Vogelarten einen einzigartigen Lebensraum. Dazu gehören 40  Vogelarten, die weltweit zu den bedrohten Arten gehören und auf der „Roten Liste “ stehen. Seit dem Jahr  1997 gilt das Gebiet, nach Bird Life International als  Territorium für das Überleben bedrohter Vogelarten. Genau an diesem Ort ist eine Geieransiedlung zu beobachten, die auf der Wunschliste unserer  Beobachtung stand.

Es ist ein unvergesslicher Anblick , den mit einer Spannweite von drei Meter in der Thermik segelnden Gänsegeier zu beobachten. Dieser Vogel ist nicht die einzige Geierart, die  in den Bergen von Borislavtsi zu beobachten ist. In dieser einmaligen Bergwelt, hat auch der Schmutzgeier sein Revier.

In den Bergen und im Ardatal sind auch der Schwarzstorch, der unter strengem Schutz stehende Rötelfalke, der hier ein Brutgebiet hat zu beobachten. Die Liste der hier lebenden Vögel, kann ich  im Einzelnen nicht aufzählen, es würde ein unendlicher Beitrag.

Es gab nicht nur Vögel zu beobachten.

Ein traumhaftes Naturgebiet, das in seinen Werten kaum zu übertreffen ist. Möge es so und genau in dieser From für immer erhalten bleiben.

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Unter Geiern… Teil 1

Liebe Leser, ich möchte euch mit den nächsten  Beiträgen nicht in die Romanwelt des Karl May entführen . Wenn der Titel es auch fast vermuten lassen könnte . Es geht statt dessen in den Südosten von Europa und zwar nach Bulgarien . Automatisch denkt man bei diesem Reiseziel, an die touristischen Hochburgen der Schwarzmeerküste. Das ist aber jetzt noch  nicht das Tourziel, dieses ersten  Reiseabschnitts. Es geht viel mehr in die Bergwelt von Madzharovo und in das Suha Reka Gebiet, ins Landesinnere von Bulgarien. Hier finden wir wohl die schönsten Naturgebiete Europas. Später geht es dann doch noch an die Schwarzmeerküste, in das Natur-schutzgebiet Poda in die Nähe von Burgas, eine der größten Städte des Landes. Bei dieser Reise kommen wir in Regionen, die an Armut in Europa kaum noch zu übertreffen sind. Junge Menschen verlassen ihre Heimat, um im Westen von Europa nach Arbeit und Glück zu suchen . Übrig bleiben alte Menschen, verwilderte Haustiere, verfallene Häuser und verlassene Dörfer. Oft glaut man das diese  Bauruinen leer und verlassen sind, ein Irrtum es leben immer noch Menschen in diesen Hütten. Das Reisen wird auf Grund der schlechten Strassenverhältnisse zum puren Abendteuer, asphaltiere Strassen sind jetzt nur noch selten unsere Wegstrecke.  Es holpert und poltert im Auto, weil es uns trotz Slalomfahrt nicht immer gelingt , den riesigen Schlaglöchern auszuweichen. Dafür können wir aber eine traumhafte Landschaft genießen. Im 2. Teil  von “ Unter Geiern“, geht es auf eine Fotowanderung durch die Bergwelt von Madzharovo. Hier geht es  auf die Suche nach den Vögel, den der Titel dieser Beiträge gehört.

Ich habe bei diesen Foto bewußt auf Bildtexte verzichtet, hierzu kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen.

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5 auf einem Deich „Plus“

Eine SD Karte die ich völlig übersehen habe, zeigt  noch einmal eine Serie  von Vögeln, die eigentlich in den Beitrag „5 auf einem Deich“ gehört hätte . So gibt es jetzt den Nachtrag mit dem Steinwälzer . Der Beitrag hätte somit   “ 6 auf einem Deich“ heißen müssen.

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Robin und Co.

Mit meinem heutigen Beitrag, möchte ich euch eine weitere Vogelgruppe vorstellen . Diese Singvögel enden zwar alle auf Kehlchen, sind deshalb aber nicht unbedingt nahe Verwandte. Sie gehöre  alle zur großen Famile der Fliegenschnäpper, ihre Untergruppierungen sind dennoch verschie-dener Art. Zur Famile der Fliegenschnäpper, gehört z.B. auch die so wunderschön singende Nachtigall, sie ist  mit dem Rotkehlchen aber nur weitläufig Verwandt. Nahe Verwandte sind hingegen das Braun und das Schwarzkehlchen, die zur Gattung der Wiesenschmätzer gehören.

Fliegenschnäpper:

Beispiele zur Familienangehörigkeit der Fliegenschnäpper, sind die Nachtigall und der Grauschnäpper.

Das Rotkehlchen:

Ordunung : Sperlingsvögel –Unterordnung: Singvögel-Familie: Fliegenschnäpper- Unterfamilie: Cossyphinae- Gattung: Erithacus

Das Rotkehlchen zählt wohl zu den bekanntesten Vogelarten unter den Fliegenschnäppern. Es ist bis auf wenige Ausnahmen, über den gesamten Globus verteil zu beobachten. Bei uns ist es sehr häufig in Gärten, Parkanlagen und Friedhöfen zu beobachten.  Schon vor dem Sonnen-aufgang ist ihr variantenreicher Gesang zu hören. Das Rotkehlchen ist ein echter Frühaufsteher. Der eifrige Sänger ist ein Einzelgänger, der kaum in Gruppen zu beobachten ist. Es ist sehr zutraulich und hat nur eine ganz geringe Fluchtdistanz.  Von daher ist dieser Vogel für uns auch sehr gut zu beobachten. Männchen und Weibchen haben keine Unterschiedsmerkmale, sehen also beide gleich aus. Ihren Namen verdankt sie ihrer auffällig rot-orangefarbenden Kehle.

Das Blaukehlchen:

Ordnung: Sperlingsvögel-Unterordnung :Singvögel- Familie: Fliegenschnäpper-Unterfamilie: Schmätzer-Gattung: Lusinia

Der Lebensraum des Blaukehlchen sind Feuchtgebiete mit viel Schilf-bewuchs. Hier ist es  häufig in den Kronen wippender Schilfhalme zu beobachten. Ganz besonder in der Balzzeit, stellt sich das ständig rufende Männchen  hier zur Schau. Der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist dann auch recht deutlich zu erkennen. In der Balz  verfärbt sich die Kehle des Männchen in einem kräftigen Blau, wobei das Weibchen etwas blasser bleibt. Das Blaukehlchen ist bis auf wenige Ausnahmen, in ganz  Europa  anzutreffen. Da es zu den Zugvögeln gehört, ist eine Beobachtung  nur in der Zeit zwischen März und September möglich.

Das Schwarzkehlchen:

Ordnung: Sperlingsvögel-Unterordnung: Singvögel- Familie: Fliegenschnäpper- Unterfamilie:  Schmäzter- Gattung: Wiesenschätzer

Die Lebensräume des  Schwarzkehlchens sind offene Flächen, wie man sie in Dünen, Hochmooren, Heide und Weidelandschaften mit Hecken-bewuchs findet. Wobei ich sie auch schon in den Weinbergen des Kaiserstuhl beobachten konnte. Leider zählt es zu den Vogelarten, dessen Bestand regional  stark gefährdet ist. So nimmt das Schwarzkehlchen auch einen der vorderen Ränge, auf der “ Roten Liste“ für gefährdete Vogelarten ein.  Für diese traurige Bilanz, trägt  die Landwirtschaft die Verantwortung. Der Einsatz von Herbizide und der damit verbundene Schwund von Insekten, nimmt den Vögeln jede Lebensgrundlage.  Die beiden Geschlech-ter unterscheiden sich sehr deutlich voneinander. Makant ist  beim Män-nchen der schwarze Kopf mit dem weißen Halsring, der beim Weibchen völlig fehlt. Das Schwarzkehlchen gehört zu den Zugvögeln und ist bei uns von März bis September zu beobachten.

Das Braunkehlchen:

 Ordnung: Sperlingsvögel-Unterordnung:Singvögel –Familie: Fliegenschnäpper-Unterfamilie: Schmätzer- Gattung: Wiesenschmätzer

Die Lebensräume des Braunkehlchen sind offene feuchte grüne  Flächen mit niederigen Bewuchs. Der Langzieher, der die kalte Jahreszeit in Afrika verbringt, zählt bei uns zu den stark gefährdeten Arten. Sein Bestand ist in Deutschland in den letzten Jahren um kapp 40 % geschrumpft. Noch größere Verluste sind in Österreich zu verzeichnen, hier ist nach neusten Erhebungen ein Rückgang von 56% zu verzeichnen. Der drastische Verlust dieser Art, ist der Flächenvernichtung, dem monokulturellen Ackeranbau, dem Einsatz von Herbizide ( Roundup) und dem damit verbundenen Insek-tenrückgang zuzuschreiben. Das Braunkehlchen ist von April bis Ende August bei uns zu beobachten.

Ein Stein geht auf die Reise

 

Ein Facebook-Trend wie soll es anders sein, der vor mehr als vier Jahren aus den USA  zu uns nach Europa schwappte. Man bemalt einen maximal faustgroßen Kieselstein mit wetterfester Farb oder Filzstiften und  überzieht das Ganze mit Klarlack oder transparenten Nagellack, um es haltbar zu machen. Es sollte das Facebook -Logo, ein Gruppenname und laut Gründer des Trend, „finden“, „freuen“ ,“posten“ und „neu auslegen“ auf der Rückseite stehen. Die Vorderseite gestaltet man nach Lust und Laune, ohne dabei politisch, religiös oder werbemäßig zu werden.  Den so gestalteten Stein legt ihr bei einen eurer nächsten Spaziergänge so aus,  dass er auch gefunden werden kann . Häufige Fundorte sind Bushalte-stellen, Bänke in Parkanlagen, Spielplätze, Brunnen, Plätze vor Kirchen und Denkmäler. Meinen ersten Stein habe ich bei einer Zeelandreise NL gefunden. Ehrlich gesagt wußte ich nicht so recht was ich damit anfangen sollte . Ich fand ihn lustig und habe ihn fotografiert und auch in einen meiner Beiträge über diese Reise hier gezeigt. Erst meine Tochter, die eifrige Stonesmalerin ist, hat mich über Sinn und Bedeutung dieser Steine aufmerksam gemacht. Mittlerweile gibt es solche Faceboog-Gruppen in ganz Deutschland und auch in anderen europäischen Ländern . Viele Menschen legen “ Stones“ auf ihren Spaziergängen aus und posten gefundene Steine bei Facebook. Gruppennamen wie HappyBayernStones, ElbStones, WeserStones, oder Städtenamen im dem Zusatz Stones, findet man quasi aus jeder Region .  Viele regionale Zeitungen haben schon über diesen Trend geschrieben (s.Google.)  So ihr Lieben, ich kenne unter euch viele die gerne malen und spazieren gehen ,vielleicht bemalt ihr auch mal einen Stein . Mit etwas Glück finden ich ihn auf eine meiner Touren . Es gibt „Stones“ die auf dieses Weise, schon beachtliche Strecken zurück gelegt haben. Meine „STONES“ werden mich  auf meinen nächsten Reisen begleiten und ausgelegt, in der Hoffnung das sie dort gefunden und in meiner Gruppe gepostet werden .

Die Listen der Wahrheit

Die Weltnaturschutzunion IUCN gab am 13.12. 2019 die Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten bekannt. Sie schreibt, dass sich die Abwärtsspirale noch nie so schnell gedreht hat wie im Jahr 2019. Es sei nach dem Aussterben der Dinosaurier,  der größte Artenverlust aller Zeiten zu verzeichnen, so die Wissenschaftler. Das was in der Liste der IUCN aufgeführt wurde, spiegelt sich auch in der „Roten Liste “ für einheimische Vogelarten des NABU wieder. Die Aufschreibungen aus dem Jahr 2016 wird nun durch die aktuelle Liste  2020 abgelöst. Die Vogelarten die schon auf der 2016 Liste als bedrohte Vogelart in der Katigorie 1 aufgelistet waren, hat sich weiter verschlechtert. Einige Vogelarten die in der Stufe 2 eingeortnet waren , haben den traurigen Weg in die höhere Stufe nehmen müssen. Ich habe mir  die Zahlen der Vögel , die ihren Lebensraum auf unseren heimischen Feldern und Wiesen haben einmal genauer angesehen. Es ist eine Auflistung, die nicht schlimmer hätte  ausfallen können . Den Grund für diese erschreckende Bilanz, hat der Mensch zu verantworten.

Der Kiebitz,  seine Verluste sind seit der Erhebung von 2016 um-93% geschrumpft. Er ist der Vogel, mit den größten Verlusten unter den Bodenbrütern auf unseren Wiesen und Feldern .

Schon in der 2016 „Roten Liste “ zählte das Rebhuhn zu den Wiesenvögeln die am meisten bedroht waren . Ihr Niedergang ist wohl kaum noch aufzuhalten. Der Grund sind fehlende Insekten . Die Küken der Rebhühner brauchen zum Überleben in den ersten 6 Lebenswochen porteinreiche Nahrung, bevor sie auf Körner und Samenfutter umsteigen. Durch spritzen von Ackergift, sind Bestände der Insekten, die die  Grundnahrung für diese Feldevögel bilden, drastisch zurückgegangen. Da ihr Verlust in der 2016 Erhebung schon sehr hoch war, sind die weiteren Verluste von -91% kaum noch aufzufangen.

Der Brachpieper eine Vogelart, die faktisch bis auf kleine Restbestände als Brutvogel bei uns ausgestorben ist. Auch hier ist der Grund auf die fehlenden Insekten zurückzuführen. Es kommt aber auch noch erschwerden hinzu, dass immer mehr Feldhecken, die ein wichtiger Lebensraum für diese Vogelart ist, gerodet werden. Diese wichtigen Lebensräume müssen   zur barrierenfreien Feldarbeit von Großmaschinen gerodet werden.

Der Wiesenpieper auch seine Verluste sind mit -79% zu beziffern . Hier ist die Situation zwar auch sehr bedrohlich aber nicht ganz so schlimm wie des bei seinem Verwandten dem Brachpieper der Fall ist. Weiter große Verluste gibt es beim Feldschwirl und auch bei der Feldlerche,hier sind die gleichen Gründe anzuführen.

Die Arten der Feldtauben zählen ebenfalls zu den großen Verlieren der 2020 Liste .  Auf dem Foto eine Hohltaube, sie war wohl eine der häufigsten Taubenarten auf  unsern Wiesen und Feldern. Auch sie  hat den traurigen  Weg auf die Verlustliste geschafft . Die Turteltaube wurde auf Grund ihres bedrohten  Bestandes, zum Vogel des Jahres 2020  ernannt.

Der Große Brachvogel wurde schon auf der 2016 Liste in der Kategorie 1 geführt . Da sein Lebensraum Feuchtwiesen sind, haben die letzten beiden Sommer mit ihrer Dürre, zu erheblichen Verlusten geführt. Somit hat sich seine Situation weiter verschlechtert. Jungvögel bzw Küken hatten kaum eine Überlebenschance.

 

Auch die Uferschnepfe gehört  zu den Vögeln, dessen Lebensraum die Feuchtwiesen sind. Ähnlich wie beim Großen Brachvogel, hat sich auch die Situation bei diesem Vogel weiter verschlechtert.

 

Den Grund für all diese erschreckenden Auflistungen, sehen die Wissenschaftler zum Großteil in der Landwirtschaft . Durch Überdüngung unserer Felder, duch spritzen von Pestiziden, Abholzung von Feld und Wiesenhecken , durch einen  monokulturellen Ackerbau, werden die Lebensräume der Vögel immer mehr gefährdet. Diese Tatasache ist auch der Politik nicht fremd geblieben.  So hat die Umweltministerin drastische Verschärfungen von Gesetzen angekündigt . Diesem kann sich auch die Landwirtschaftsministerin nicht mehr wiedersetzen, die die Lobbyisten  der Agraindustrie immer noch unterstützt hat. Noch am Anfang des Jahres, stimmte sie einer weiteren Nutzung  von Glyphosat zu . All das stößt bei den Bauern auf großen Wiederstand. Noch vor wenigen Tagen machten sie ihren Unmut bei Großdemos bekannt. Sie forden eine Abschwächung der vorgelegten Gesetze und ein Mitspracherecht.  Welches Mitspracherecht fordern die Bauern ein ? Für ein Weiterso ? Noch mehr Gülle und Pestizide auf die Felder, bis auch die letzte Biene gestorben ist. Ein Weiterso geht nicht mehr!!! Das End der Fahnenstange ist erreicht. Wir alle müssen die Reissleihne ziehen, zum Wohl unserer Umwelt.

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