Wasser

Nach dem schrecklichen Beitrag von vorgestern, heute nun mal wieder etwas erfreuliches.

 

Der  trockene Sommer 2018, hatte auch in unseren  Auen seine Spuren  hinterlassen. Die sonst so artenreiche Auenlandschaft, zeigte sich in einem erbärmlichen Zustand . Wo sonst hunderte von Vögel zu beobachen waren, war nur noch öde und trostlose Leere zu sehen.  Die letzten regenreichen Wochen und Monate,  die für uns alle so unangenehmen waren,  brachten der Natur das  lebensbringende Wasser zurück. Heftige Regenfälle füllten die Auenlandschaft wieder mit dem kostbaren Nass. Der Regen  brachte  die Artenvielfalt  in die Auen zurück. Ein befreundeter Vogelbeobachter, der mit mir zusammen in der Beobachtungshütte der Aue stand, zählte am 4.2.2019  200 Krickenten,  104 Schnatterenten, 126 Pfeifenten, 167 Stock- enten, viele Grau, Bläss und Kanadagänse, darunter auch 3 Rostgänse. Dazu noch viele andere Vogelarten, wie Haubentaucher ,Zwergtaucher, Silber und Graureiher, Schwäne und unterschiedlichste Möwenarten . Selbst Fische sind wieder zurückgekehrt. Ich konnte eine Zwergtaucher beobachten, der einen kleinen Fisch erbeutet hat. Die trüben und dunklen Tage, mit dem immer grauen Himmel, brachten mit dem Regenwasser das Leben  in die Auen zurück.

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Tschüss Müritz….

Ich könnte noch einige Beiträge über die Müritz posten, würde  dann  aber noch bis in den Frühling mit meinen Herbsttour – Beiträgen unterwegs sein. So ist es nun an  der Zeit, uns von Christel, Heinz und der Müritz zu verabschieden. Ich werde sicherlich zu einem späteren Zeitpunkt, noch einmal detaillierter über einige Beobachtungen berichten. Unsere Fahrt geht jetzt weiter, zu einer hohen Düne. Darüber aber mehr im nächsten Beitrag .

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Eiszeit

Über Nacht hatte Väterchen Frost einen eisigen Teppich über das Jagdrevier des Silberreiher gelegt. Dort wo er am Vortag noch erfolgreich auf Beutezug gegangen war, lag jetzt eine geschlossene Eisdecke vor ihm. Es machte den Eindruck, als könne er es nicht glauben, was da in der Nacht passiert war.

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Schritt für Schritt ging er suchend am Uferrand entlang, dann wieder runter direkt an die Wasserkante um zu sehen, ob da nicht doch ein Fisch zu erbeuten war. Ich nehme es vorweg, der Silberreiher musste für diesen Tag Fisch auf seiner Speisekarte streichen. Er muss sich wohl auf den nahen Feldern nach einer Maus umsehen, die es ihm  bei den hart gefrorenen Böden auch nicht einfach machen wird. Es sind nun schlechte Zeiten, für die alle Tiere in der Natur eingetreten.  Der Winter zeigt sich jetzt von seiner grimmigen Seite.