Wo bleiben die Anderen?

Leuchtturm von Westkapelle

Bisher sind 62% aller Deutschen gegen Corvid 19 geimpft worden. Es fehlen also noch satte 38 %, bevor wir so jubeln können wie unsere Nachbar die Dänen. Sie sind zu 75,35% geimpft und alle Schutz-maßnahmen wurden von der Regierung zurück genommen. Ich bin zur Zeit mit Dänen zusammen, die diese Nachricht mit großer Freude aufgenommen haben. Ich Blicke da doch etwas neidisch zu unseren Nachbarn im hohen Norden. Denn nur so ist unsere Gesundheit gesichert , wenn alle geimpft sind. Gut zu den 38 % zählen auch noch Kinder , wobei man mit den zwölfjährige erst im August begonnen hat zu impfen. Ich glaube nicht, dass sich der große Rest, mit einer Bratwurst und Volkfeststimmung anlocken läßt, wie es jüngst von Politikern vorgeschlagen wurde. Ich bin bereit für die dritte Impfung , ich nehme auch gerne die Bratwurst, wenn es die auch für mich geben sollte.

Die Kernfrage bleibt doch die gleich, egal wie hoch die Impfquote in Dänemark oder sonst wo ist. Wo bleibt der Rest der Deutschen . Manch ein Land wäre froh, so viel Impfstoff zu haben wie wir. Nur bei uns stellt man sich die Frage, wie ködern wir diesen Rest. Da standen schon Prämienzahlungen im Raum, um diese Mensch, die nicht nur sich in Gefahr bringen zum Impfen zu bringen . Da schüttel der Vogelknipser mal wieder den Kopp.

Viele Grüße aus Westkapelle euer Vogelknipser

Es hätte schlimmer kommen können

Liebe Leser eigentlich bin ich in einer angekündigten Blog-pause und wollte erst bei meiner Rückkehr wieder Beiträge schreiben. Diesen Eintrag schreibe ich nicht nur für euch sondern auch ganz besonders für mich selbst. Warum schreibe ich diesen Beitrag? Ich verfolge die Beiträge der Paralympics, in einer Zusammenfassungs kann ich morgens sehen, was in der Nacht passiert ist . Meistens werden die Medailliengewinner gezeigt und es gibt schon mal ein Portrai und wie es bei dem Sportler zu der Behinderung gekommen ist. Er war der Beitrag von Katharina Bauerschmidt 21, die im Va’a (Kanadier mit einem seitlichen Schwimmkörper) startet. Es hat mich an mein persönliches Schicksal erinnert . Ich habe einen Bandscheibenabriss erlitten und mußte zur Notoperation ins Krankenhaus gebracht werden. Es ging vom Fitnessstudio, wo der Unfall passiert ist , in ein Feuerwehrauto von da gleich auf den OP-Tisch. Katharian erzählte unter Tränen wie es zu ihrer Querschnittslähmung gekommen ist. Sie ist eigentlich wegen einer Bandscheibenoperation (Bandscheibenvorfall) in eine Klinik gegangen und hat sie als Quärschnittsgelähmte wieder verlassen . Das war ein Beitrag der mich sehr stark und auch emotional an meine eigene Operation erinnert hat. Gut es sind normal meine täglichen Schmerzen und eine ganze Hand voller Pillen die mich daran erinnern. Ich habe bei diese OP, eine Lähmung des linken Unterschenkel erlitten und die gesamte Muskulatur im linken Bein . Man geht sehr häufig und schnell an solche OP’s und vergisst wie gefährlich solch ein Eingriff ist. Mein Leben hat sich seit daher völlig verändert. Ich habe nur drei Monate im Rollstuhl gesessen. Ich kann die Tränen von Katharina verstehen, sie sitz für den Rest ihres Lebens in diesem Stuhl. Ich hatte doch Glück oder? Es hätte doch noch schlimmer kommen können.

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