Flugakrobaten

Liebe Leser, mit diesem Beitrag verabschiede ich mich in eine kleine Blogpause. Wir werden für zwei Wochen nach Zeeland fahren, um uns dort mit Freunden zu treffen. Schon im letzten Jahr hatten wir uns zu einer Fototour verabredet, damals hat uns Corona ein Strich durch die Rechnung gemacht. Jetzt freue ich mich auf diese Tour ganz besonders, denn dort werde ich endlich mal wieder Wasservögel fotografieren können.

Mit dem Thema Vögel im Flug, habe ich mich schon häufiger in Beiträgen beschäftigt. Wobei Schwalben eine ganz besonderer Herausforderung sind. Ihr schneller Flug und abrupte Richtungswechsel erschweren die Fotografie schon deutlich.

Auch bei diesem Beitrag handelt es sich um Vögel, von denen es schon lange kein Eintrag mehr gegeben hat. Schon häufig habe ich mich damit beschäftigt, Vögel im Flug zu fotografieren und habe hier schon viele Beiträge dazu gepostet. Bei dieser Fotoserie geht es darum, die Fütterung von Jungvögeln in der Luft festzuhalten. Diese Art von Fütterung sieht man häufig bei Schwalben. Dabei ist es einigermaßen hinzubekommen, wenn die Jungvögel auf einer Sitzwahrte gefüttert werden .Viel schwieriger wir das Ganz, wenn sie ihren Eltern entgegen fliegen.

Bei der Fütterung von sitzender Schwalben, habe ich diese als freundliche Helfer. Sie signalisieren den Anflug der Eltern, mit nervösen Flügeschlagen. So kann ich mich auf die Fotografie gut vorbereiten.

Ich wollte mein Glück bei den Flußseeschwalbe probieren und hatte wie so häufig in diesem Jahr, nicht die besten Bedingungen dafür. Das Licht wollte an diesem Tag nicht so recht durch den wolkenverhangenen Himmel kommen, ich wollte es denoch probieren. Was die Sache bei den Seeschwalben so schwierig macht, man weiß nicht von wo und welche Schwalbe aus einem riesigen Trupp der Koloniebrüter ihren Eltern entgegen fliegt. Von den vielen Versuchen die ich an diesem Tag gemacht hab, möchte ich euch die Fotos zeigen, die wenigsten einigermaßen was geworden. Ich bleibe aber da am Ball, denn diese Herausforderung reizt mich doch ganz besonders. Ich werde mir dazu nur besseres Wetter aussuchen.

Meine ersten Fotos von Fütterungen im Flug

Es ist äußerst schwierig Vögel beim Füttern zu fotografien, mir bleiben für diese Fotos nur wenige Sekunden. Ich habe keine Möglichkeit mich darauf einzustellen . Da heißt es nur Auslösen drücken und drauf halten, in der Hoffnug das es was geworden ist

Tschüss bis bald euer Vogelknipser Werner

Kunst oder Krempel ?

Dieses Stück habe ich für 2 Euro erworben, es ist auf der Bodenplatte signiert und mit einerm Datum 12.4 .1986 versehen . Ich vermute es stammt aus Spanien oder Portugal.

Wie ich in meinem ersten Beitrag schon geschrieben habe , hatten wir in diesem Jahr nicht nur Badewetter. Was aber nicht heißen soll, dass wir den ganzen Tag im Vorzelt gesessen haben. Es bieten sich außer dem Gang zum Strand, noch viele andere Möglichkeiten seine Freizeit zu gestalten. Eine davon ist der Besuch eines Kofferbakmarkt, diese gibt es in Holland fast täglich . Irgendwo in der Nähe oder auch mal ein Stück weiter entfernt, was wir dann mit einer Fahr-radtour verbunden haben. In den Informationsheften sind sie aufgelistet, ob ein großer Hallenflohmarkt, ein Kunstmarkt mit einme unterhaltsamen Rahmen-programm oder einen der vielen kleinen Märkte auf einem Dorf oder Parkplatz. Auf Grund der Situation die zur Zeit unseres Urlaubs in den Niederlanden herr-schte , ( Corona-Hochrisikogebiet) haben wir uns für die kleinen Märkte entschieden. Hier hatte man auf Grund der geringen Besucherzahlen und mit Maske und einem gewissen Abstand die Möglichkeit solch einen Markt zu besuchen. Ich habe wie immer nach Deko für unseren Garten gesucht, meine Frau und Tochter hatten da ganz andere Interessen. Ich muß sagen, dass ich ein leidenschaftlicher Flohmarktgänger bin und auch ein Auge dafür habe was ich suche. Das was man dort findet ist für manche Menschen Kunst für andere ist es Krempel. So können Flohmärkte Goldgrube oder Müllkippe sein, je nach Ansicht und Geschmack. Meine Fundstücke beschreibe ich euch bei den Fotos.

Koffebakmärkte besagen, dass dort alles was alt ist und nicht mehr gebraucht wird und in einem Kofferraum passt angeboten werden darf . Ursprünglich durften die Waren auch nur auf dem Boden auf einer Plane angeboten werden und nicht auf einem Tische. Nunja hier hat sich wohl auch in der Zwischenzeit einige geändert, so wüßte ich nicht, ob ich die oft ausgestellten Dinge in mein Kofferraum bekommen würde.

So mancher Sammler kann hier für wenig Geld ein neues Stück für seine Sammlung finden.

Hier sind wir auf einem Parkplatz im Schatten des Leuchtturm unterwegs.

Es gibt kleine Stände mit nur wenigen Teilen, die oft aber sehr interessant sind.

Dann wieder Stände mit mancherlei exotische Gegenstände

So nun zu meinen Fundstücken. Den Motorradfahrer mußte ich unbedingt haben, da ich ja selbst Motorrad fahre . Für 5 Eure hat er den Besitzer gewechselt und steht nun auf unserem Hochbeet.

Hier nun meine neue Vogeltränke, die ich schon in einem Beitrag gezeigt habe. Auf diesem Foto ist sie in ihrer vollen Pracht zu sehen, den Stein und die kleine Meerjungfrau habe ich nachträglich eingebracht, die Korken sind Landeplätze für Wespen . Mich würde mal interessieren wozu dieses Becken mal gedient hat? wer es von euch weiß kann es mir schreiben.

Ein sehr interessanter Fund , eine kleine Messingstatue die eine Gravur auf der Rückseite trägt, die so abstrakt ist, dass ich sie nicht entziffern kann. Sie hat für 3 Euro den Besitze gewechselt. Mit einem Granitblock versehen, steht sie jetzt in meinem Garten.

Nun mag sich einer fragen, was macht der Kerl blos mit solch einer alten Leiter. Ich habe sie hier nur schnell wegen des Fotos mit einigen Gegenständen ver-sehen, ihren Platz findet sie in unserem Wintergarten als Kakteenregal . Schon lange suchen wir nach solch einer Leiter. Ihr mögt jetzt vielleicht sagen, solche Malerleiter findest du doch an jeder Ecke. Es ist nicht so, dass ist eine sehr alte Leiter, sie ist ohne Metall gebaut worden. Es gibt keine Kette zur Arretierung oder ein Scharniergelenk, sie ist komplett aus Holz und dürfte schon vor dem ersten Weltkrieg gebaut worden sein.

Den Bieber mußte ich auch haben, der schaut neugierig mit seinen hellen Augen aus einem Versteck und füe 1 Euro kann man den mitnehmen.

Zu diesem Stück das ich für 2 Euro erworgen habe, muß ich etwas schreiben. Unbachtet wurde die Figur nach einem Flohmarktbesuch ausgepackt und auf den Tisch gestellt, hier stand sie auch noch am frühen Morgen beim Frühstück. Ich habe die Figur gekauft, weil mir das Gesicht gefallen hat und ich habe mir gedacht für die finde ich schon ein Platz im Garten. Wir saßen noch zusammen und meine Frau hatte diese Figur in der Hand. Mitmal sagt sie, du diese Figur hat eine Nummer eine Jahreszahl. Sie hatte nicht nur das, sondern auch noch eine Signatur und ein Stempel und ein Aufkleber der wie eine Briefmarke aus-sah. Bei dieser Figur hatten wir Glück und konnten die Signatur lesen. Etwas im Internet gestöbert ergab ein Ergebniss das uns überracht hat . Dies Figur wurde von einem bekanten niederländischen Bildhauer gemacht und diese Briefmarke ist ein Auktionsaufkleber. Das besagt, dass diese Figur schon einmal auf einer Auktion war und vielleicht auch dort erworben wurde. Was soll ich euch sagen , die Figur kommt nicht in den Garten, hat zumindest meine Frau so bestimmt.

Zwei Baumwichtel, sie haben schon ihren Platz an einem Baum gefunden. Für je 2 Euro ein Fund den man mitnehmen kann.

Das ist eine Figur die ich einer Künstlerin auf einem Strassenkunstmarkt abgekauft habe . Ich habe ihr eine Weile bei ihrer Arbeit zugesehen, sie war hier wie viele andere Künstler mit einem neuen Stück beschäftigt. Wir führten für eine kurze Zeit, eine nette und interesante Unterhaltung. Eigentlich suchte ich nach einer Eule, die ich nicht gefunden hab. Für 35 Euro habe ich dann diese Figur abgekauft . Heute steht sie in unserer Wohnung auf dem Kaminsis, für die Fotos habe ich sie wegen des besseren Licht in den Garten geholt. Eine böse Bemerkung meiner Frau habe ich mir dafür eingehandelt. Die kommt nicht in den Garten, mit etwas Humor im Hinterkopf antwortete ich ihr, warum nicht die steht doch hier gut.

Ach ja eine Figur, die meine Enkelin unbedingt wollte. Sie durfte auch ein Platz im Garten dafür aussuchen, ob sie dort dauerhaft ihren Platz findet, weiß ich noch nicht.

Zu guter Letzt Vincent, eine Steinfigur die später auch auf dem Kakteenregal stehen wirde . die habe ich für 2 Euro erworben.

So meine Lieben das war der Streifzug mit dem Vogelknipser über die niederländischen Kofferbakmärkte .

Die kleinen Fotos könnt ihr wie immer zum Vergrößer anklicken.

Gartensafari 19

Die Knautien-Sandbiene

Liebe Leser im Augenblick bin ich etwas in der Zwickmühle, worüber ich zuerst berichten soll. Sind es die Erlebnisse aus meinem Urlaub, über die es sehr viel zu berichten gebe. Ist es vielleicht auch mein neustes Gartenprojekt. Da mein Schwiegersohn noch Urlaub hat, setzen wir einen Wunsch meiner Frau um den sie schon sehr lange hat, wir bauen einen Rosengarten. Oder sollte ich über die vielen neuen Gäste in unserem Garten berichten. Ich habe mich für letzteres entschieden.

Der Grund dafür war eine E-Mail , einer lieben Leserin. Auf der Suche nach einem eigenen Projekt, hat sie sich an das Foto einer Wildbiene aus meinem letzten Beitrag erinnert. Dabei handelt es sich um die Knautien-Sandbiene. Eine unscheinbare Wildbiene von etwa 12-16 mm, man muß schon etwas genauer hinsehen, um diese kleine Biene zu entdecken. Einst war es eine weit verbreitete Art in ganz Europa. Durch den intensiven Einsatz von Ackergrift und die damit verbundenen Zerstörungen wichtigen Habitate, hat die kleine Biene den unrühmlichen Weg auf die “ Roten Listen “ von Deutschland, Großbritanien, Schweden, Norwegen und Finnland gefunden. Wie diese Bienen den Weg in unseren Garten gefunden hat, bleibt wohl ihr Geheimnis . Bei genauerer Beobachtung habe ich mehrere Knautien-Sandbienen entdeckt und auch die in Internet beschriebene völlig schwarze Art ist darunter.

An dieser Stelle geht mein besonderer Dank an Almuth und auch an Puzzelblume die mich bei einem anderen Hummelobjekt unterstützt hat, auf das ich später noch kommen werde.

Es ist nicht ganz einfach diese quirligen und kleinen Bienen zu fotografieren

So wie hier ,dass sie mal für eine Weile sitzen ist selten

Auf diesem Foto ist die typische Behaarung dieser Biene zu erkennen.

Schnell fliegen sie von Blüte zu Blüte.

Zum Vergrößern die Fotos bitte anklicken

Gartensafari 18

Wieder Zuhause

Wir sind nach sechs Wochen Familienurlaub aus dem Norden Hollands zurück. Ich schreibe euch sicherlich nichts Neues , wenn ich sage das der Sommer sehr durchwachsen war. Es war zum Teil sehr windig , dass es kaum möglich war zum Strand zugehen . Der Sand peitschte uns um die Ohren, dass es weh tat und die Kindere weinten und nur zum Campingplatz wollten. Gleich am dritten Tag zeigte der eh schon starke Wind sich von seiner argen Seite . Ein Orkan der Windstärke acht zwang uns dazu, dass grad erst aufgebaute Vorzelt abzubauen. Hier hatte ich auf eine App vertraut „Buienalarm „die diesen Sturm in der Stärke schon am Vortag angekündigt hatten. Wir hatten genau dir richtige Entscheidung getroffen, wenn man mich auch etwas belächelt hat mit meiner Vorsichtsmaßnahme. Die Jenigen die im Glauben waren, ihr Zelt ist für solch ein Wind geeignet, standen nach dem Sturm vor einem Trümmerhaufen. Auf dem ganzen Platz hat es gr0ße Schäden gegeben , vor allem an den Zelten . Urlauber die nur mit einem kleinen Zelt unterwegs waren, konnten abreisen weil der Wind ihre Bleibe zerlegt hatte. Der Wind flaute in dem nächsten Tagen etwas ab, nur Strandbesuche war immer noch nicht möglich. Da waren die Kofferbakmärkte (Flohmarkt) die es fast täglich im Sommer in jedem Dorf gibt, eine willkommen Abwechselung. Mit dem E-Bike ging es dann ins Landesinnere, wo der Wind nicht so stark war . Hier konnte ich wieder manch schönes Stück für Garten und Wohnung ergattern. Eines seht ihr schon auf meinem Eröffnungsfoto, ein sehr schwers Teil das eine prima Vogeltränke geben sollte. Dazu aber mehr in einem späterne Beitrag. In diesem Jahr wollte ich mich ja besonders der Insektenfotografie widmen, was bei dem Wind auch kaum möglich war. Ihr müßt es mal versuchen, eine Biene an einem Halm zu fotogtafieren, der in einer Tour hin und her wackelt. Also stand am Anfang für mich die Vogelfotografie und hier besonders die Sturmvögel im Wind im Vordergrund. Das ist es dann auch, worüber ich zuerst berichten werde. Mein ersten Beitrag soll aber von meinen Garten handeln. Ich war selbst gespannt, was sich hier in den letzten sechs Wochen verändert hat und ob noch neue Bewohner eingezogen sind.

Meine neue Vogeltränke die ich auf dem Flohmarkt für 2Euro ergattern konnte. Die passende Meerjungfrau habe ich dort auch gefunden.

Unserer Staudenbeete haben sich inzwischen prächtig entwickelt und sind zu einem wahren Insektenparadiers geworden.

Bunte Blumen die von vielen Insekten besucht werden ,die ich bis jetzt noch nicht bestimmen konnte. Solltet ihr in meinem Beitrag Insekten finden die ihr kennt, wäre es schön wenn ihr sie in einem Kommentar beschreibt.

Mit ihrem langen Rüssle holen sie sich ihr Futter aus den Kleinen blüten ,wobei die winzigen Bienen gleich in die ganze Blüte krabbeln.

Die Katzenminze ist mit ihren kleinen Blüten ein wahres Magnet für jede Art von Insekten .Oft sind ihre Besucher kleiner als ihre Blüten.

Diese kleine Biene habe ich sowohl mit weißen als auch mit rot und weißen Steifen auf dem Rücken.

Hier noch mal eine in etwa gleiche Biene, nur die hat rote Streifen auf dem Rücken.

Immer wieder sind es neue Besucher die in dem Blüten krabbeln

Hier ist mir ein Insekt vor die Linse geflogen ,da mußte ich mich erst mal umdrehen ob nicht Guido Cantz von „Vorsicht Kamera “ hinter mir stand, den meine Töchter bestellt haben. Solch ein Insekt mit einem Punktstrichgesicht auf dem Rücken und solch ein kugeliges Hinterteil habe ich noch nicht gesehen.

Insekten bei Licht und Schatten.

Dieses Foto erinnert mich mehr an eine Libelle, die das erste mal ihre Flügel ausfaltet.

Hier ist es weniger das Insekt sondern mehr die Pflanze über die ich micht freue. Ich habe jedes Körnchen aus einer Tüte in den Sand gesteckt,weil ich gelesen habe das Borretsch eine sehr schöne Pflanze für Hummel sei. Bei meiner Abfahrt sah es nicht danach aus, dass aus meiner Aussaat etwas würde. Ich habe mich geirrt die Pflanze ist so sehr gewuchert, dass ich sie erst einmal ausdünnen mußte.

Von diesem Insekt weiß ich aus dem Internet das es aus der familie der Hornissen stammen könnte. Ich habe aber keine vergleichbar Zeichnung gefunden.

Diese Biene ist real nur etwa 10 -12mm groß .

Das ist eine Biene über die ich mich besonders freue , ich kommte sie nicht nur fotografieren sie hat sich auch in meinem Sandarium angesiedelt.

Sie fliegt nur recht kurze Wege ,was wohl darauf schließen läßt das sie in unserem Garten ausreichend Futter findet.

Noch einmal Flugfotos die sowohl den Rüssel der Biene zeigt als auch die schwingenden Flügel.

Ich weiß nicht wieviele Bruthöhlen sie anlegen, in kann einige Löcher zählen die ca 10-12 mm groß sind. Leider habe ich noch keine guten Fotos vom Ein und Ausflug, die liefer ich aber sicherlich noch nach.

Wie immer könnt ihr meine Fotos durch Anklicken vergrößern