Es hätte schlimmer kommen können

Liebe Leser eigentlich bin ich in einer angekündigten Blog-pause und wollte erst bei meiner Rückkehr wieder Beiträge schreiben. Diesen Eintrag schreibe ich nicht nur für euch sondern auch ganz besonders für mich selbst. Warum schreibe ich diesen Beitrag? Ich verfolge die Beiträge der Paralympics, in einer Zusammenfassungs kann ich morgens sehen, was in der Nacht passiert ist . Meistens werden die Medailliengewinner gezeigt und es gibt schon mal ein Portrai und wie es bei dem Sportler zu der Behinderung gekommen ist. Er war der Beitrag von Katharina Bauerschmidt 21, die im Va’a (Kanadier mit einem seitlichen Schwimmkörper) startet. Es hat mich an mein persönliches Schicksal erinnert . Ich habe einen Bandscheibenabriss erlitten und mußte zur Notoperation ins Krankenhaus gebracht werden. Es ging vom Fitnessstudio, wo der Unfall passiert ist , in ein Feuerwehrauto von da gleich auf den OP-Tisch. Katharian erzählte unter Tränen wie es zu ihrer Querschnittslähmung gekommen ist. Sie ist eigentlich wegen einer Bandscheibenoperation (Bandscheibenvorfall) in eine Klinik gegangen und hat sie als Quärschnittsgelähmte wieder verlassen . Das war ein Beitrag der mich sehr stark und auch emotional an meine eigene Operation erinnert hat. Gut es sind normal meine täglichen Schmerzen und eine ganze Hand voller Pillen die mich daran erinnern. Ich habe bei diese OP, eine Lähmung des linken Unterschenkel erlitten und die gesamte Muskulatur im linken Bein . Man geht sehr häufig und schnell an solche OP’s und vergisst wie gefährlich solch ein Eingriff ist. Mein Leben hat sich seit daher völlig verändert. Ich habe nur drei Monate im Rollstuhl gesessen. Ich kann die Tränen von Katharina verstehen, sie sitz für den Rest ihres Lebens in diesem Stuhl. Ich hatte doch Glück oder? Es hätte doch noch schlimmer kommen können.

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