Wenn die Kraniche ziehen

Wenn wir in den nächsetn Tagen unseren Blick an den Himmel richten und auf der Flugroute der Kraniche wohnen, werden wir sie wieder beobachten können.

Früher als sonst sind sie unterwegs, um  ihre Brutgebiete zu erreichen.  In den Rastgebieten sind sie auch schon vermehrt zu sehen. Wobei es sich hier auch um „Überwinterer“ handeln könnte . Ähnlich wie bei den Störche, bleiben immer mehr Kraniche in ihren Brutgebieten. Bei einem Besuch im Dezember, konnte ich viel von ihnen dort beobachten. Es sind  die warmen Winter der letzten Jahre, die die Vögel zum Bleiben veranlasst. So viele wie  in diesem Winter, konnte ich in den vergangenen Jahren nicht beobachten.

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Der Ruf der Kraniche.

Es gibt wohl keinen anderen Vogel, der eine derartige Faszination auf den Menschen ausübt, wie der Kranich. In asiatischen Kulturen ist er ein Glücksbote und wird von den Leuten verehrt. So ist er fast in jedem Haus als Bild oder Skulptur zu finden. In jedem Jahr suche ich seine Rastgebiete am Bodden und in der Diepholzer-Moorniederung auf, aber auch seine Brut- und Überwinterungsregionen stehen auf meinem Reiseplan.

Für die Wohnmobilfahrer unter euch empfehle ich für den Bodden den Stellplatz in Saal Neuendorf,  für die Moorniederungen den Platz in Ströhen. Von beiden Plätzen sind die Beobachtungsgebiete schnell und gut zu erreichen.

Stellplatz in Saal Neuendorf:  N54´20´04“ E12´31´45        Ströhen:  N52´20´04“ E08´41´04“