Alte Schiffe,Heringe und reedgedeckte Häuser 2. Teil

                                                       Kappeln

 

 

Wenn man über Kappeln schreibt oder spricht, kommt man schnell zum Thema Schlei und Hering. Selbst im Stadtwappen findet sich der Fisch wieder.  In alten Aufschreibungen kann man lesen, dass  schon im 15.Jahrhundert in Kappeln  dem Hering nachstellt wurde. Aus dieser Zeit stammt auch die  Art des Fischfangs, mit den Heringszäunen. Noch heute kann man diese Fangeinrichtungen im Hafenbereich von Kappeln sehen.  Der Hering war Ernährung und Einnahmequelle, wegen dessen auch Kriege geführt wurden. Noch heute bricht in der Stadt eine wahres Fieber aus, wenn es heißt „Der Hering kommt“ . Sobald die Wassertemperaturen der Ostsee steigen, was Mitte April bis Anfang Mai der Fall ist, steigt der Fisch zum Laichen in die Schlei auf. Dann ist in Kappeln der Ausnahmezustand angesagt. Angler aus ganz Deutschland stehen dann in Reihe und Glied am Ufer der Schlei und angeln auf Hering. Am Ende der Heringssaison feiern die Bürgen der Stadt ihre Heringswoche, ein Volksfest von überregionalen Bedeutung.  Bei diesem Fest wird dann auch  der jeweilige Heringskönig des Jahres erkoren . Wir sind ohne Wissen in dieses Getummel geraten und haben glücklicher Weise noch einen der wenigen Stellplätze gefunden. Der im Fischerhafen gelegene Platz, ist ein ideal Ausgangspunkt für einen Alt-stadtbummel oder eine Fahrradtouren entlang der Schlei. Dazu aben mehr in meinem dritten Teil . Ein Besuch von Kappeln kann ich nur empfehlen.

 

 

                                       Die Bilder zum Vergrößern bitte anklicken

Mein Stellplatztip: N54°40´2″-E9°56`14″ Ein Stellplatz mit direkt Blick auf die Schlei. Der Platz hat Strom V+E WC und Duschen.

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