Eine stille Jagd

Unaufällig und ruhig sollte man sich verhalten, wenn man einen Graureiher bei seiner Jagd beobachten möchte. Schon das kleinste Gräusch, die winzigste Bewegung würde den langbeinigen Jäger stören.  Der besonders  scheuen Vogel hebt ab, fliegt davon und vorbei ist es mit den Fotos und der Beobachtung. Bedächtig und still schreitet der graue Beutegänger sein Jagdrevier ab.  Dabei durchstoßen sehr vorsichtig, Schritt für Schritt  sein Füsse die Wasseroberfläche. Sein Kopf mit dem kräftigen Schnabel, ist dabei immer auf das Wasser gerichtet.  Magisch scheinen dabei seine scharfen Augen das spiegelnde Wasser zu durchleuchten. Nichts was am Grund des Teich passiert, bleibt dem stillen Jäger verborgen. Ruhig schier bewegungslos hält er inne. Plötzlich wie aus dem Nichts, schießt sein Schnabel in das bis dahin  noch spiegelglatte Wasser . In einer kleine Fontäre taucht sein Kopf ab, aber  nicht immer ist seine Jagd erfolgreich. Unverdrossen geht der Weg seines Beutezuges  weiter, bis seine aufmerksamen Augen die nächste Beute entdeckt haben. Graureiher  zu beobachten und zu fotografieren ist  immer ein spannendes Erlbnis, welches sehr viel Geduld und Ausdauer verlangt.

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Ein Reiher unter Schafen

 

Schon sehr oft habe ich Graureiher fotografiert, was mal mehr und mal weniger gut gelingt. Häufig fliegt dieser scheue Vogel  auf, sobald er jemand entdeckt. Bei dieser Fotoserie war es etwas anders. Das Verhalten des Reihers war nicht so wie ich es eigentlich kannte. Ihn  auf einer  Schafwiese zu beobachten, ist eigentlich nichts Besonderes. Das er mitten unter den Schafen stehen und dort auf Beutezug gehen, war schon etwas seltsam. Aber nicht nur das, wann immer die Schafe ein Stück weiter zogen, schreitet  der Reiher hinterher und ordnete sich wieder mitten in der Herde ein. Meine Anwesenheit schien ihn nicht sonderlich zu störte, in aller Ruhe  konnte ich ihn bei der Jagt zusehen. Sein Beutezug war recht erfolgreich, während ich dort stand. War das der Grund für seine erfolgreiche Jagd, ein Platz inmitten einer Schafherde?

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Tschüss Müritz….

Ich könnte noch einige Beiträge über die Müritz posten, würde  dann  aber noch bis in den Frühling mit meinen Herbsttour – Beiträgen unterwegs sein. So ist es nun an  der Zeit, uns von Christel, Heinz und der Müritz zu verabschieden. Ich werde sicherlich zu einem späteren Zeitpunkt, noch einmal detaillierter über einige Beobachtungen berichten. Unsere Fahrt geht jetzt weiter, zu einer hohen Düne. Darüber aber mehr im nächsten Beitrag .

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Stille Jäger

Jetzt ist wieder die Zeit, wo wir sie überall auf den Wiesen und Felder gut beochachten können. In der kalten Jahreszeit müssen sie große Ausdauer beweisen, um an ihre Beute zu kommen. Oft stehen sie wie angewurzelt vor einem Mauseloch,warten darauf das die Maus ihren Kopf aus ihrem Bau streckt. Dann mitmal wie aus dem Nichts, schießt ihr großer Schnabel pfeilartig nach untern . Nicht immer ist die Jagd so erfolgreich wie auf  dem Foto, dann  muß  der große Graue weiter geduldigt  warten und beobachten. Das ist dann die Chance, diese oft so scheue Vögel zu fotografieren.

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