Tour zu den Flamingos Teil 2

Der Werdegang der Flamingos.

Schon 1970 wurden die ersten Flamingos im Zwillbrocker Venn beobachtet. Es dauerte  dann noch bis 1982, jetzt siedelten sich die  ersten sechse Flamingos im Venn an. Sie begannen auch mit dem Bau von Nestern, ohne jedoch Bruterfolg zu haben . Erst ein Jahr später, kamen im Frühjahr zwölf Flamingos und jetzt waren  auch die ersten Bruterfloge zu verzeichnen. Die Jungvögel wurden zu dieser Zeit aber noch in ein Zoo gebracht, weil man nicht daran glaubte, dass die Vögel in dieser Region eine Überlebenschance haben. Von Jahr zu Jahr tauchten immer mehr Flamingos im Zwillbrocker Venn auf. Man hatte aus anfänglichen Misserfolgen gelernt und die Insel für die Vögel sicherer gemacht. Heute werden die Vögel von Elektrozäunen und durch Regulierung des Wasserstandes vor ihren Feinden dem Fuchs und Mader geschützt. Es leben jetzt  fast 50 Flamiongos in der dritten Generation im Venn. Sie  setzten sich aus drei verschiedenen Arten zusammen ,dem Rosaflamingo, Kubaflamingo und dem Chilenenflamingo. Über das Warum und Wieso, ausgerechnet das Zwillbrocker Venn zur Heimat der Flamingos wurde, berichtet ich in einem weiteren Post.

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Exoten aus dem Münsterland.

Bei den Zwillbrocker Flamingos dürfte es sich mit aller größter Wahrscheinlichkeit, um Zooflüchtlinge oder Vögel aus Privatzuchten handeln. Es gibt drei verschiedene Arten dieser Vögel, die es hier zu beobachten gibt.  Die stärkste Gruppe unter ihnen, ist der Chilenenflamingo. Dazu kommen die europäischen Flamingos, deren normale Heimat in Südspanien oder auch Südfrankreich ist. Unter den Exoten die hier leben, befindet sich auch ein aus der Karibik stammender roter Flamingo. Inzwischen gibt es unter den Flamingos auch echte Münsterländer, die an ihrer Beringung gut zu erkennen sind.

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