Gartensafari 18

Wieder Zuhause

Wir sind nach sechs Wochen Familienurlaub aus dem Norden Hollands zurück. Ich schreibe euch sicherlich nichts Neues , wenn ich sage das der Sommer sehr durchwachsen war. Es war zum Teil sehr windig , dass es kaum möglich war zum Strand zugehen . Der Sand peitschte uns um die Ohren, dass es weh tat und die Kindere weinten und nur zum Campingplatz wollten. Gleich am dritten Tag zeigte der eh schon starke Wind sich von seiner argen Seite . Ein Orkan der Windstärke acht zwang uns dazu, dass grad erst aufgebaute Vorzelt abzubauen. Hier hatte ich auf eine App vertraut „Buienalarm „die diesen Sturm in der Stärke schon am Vortag angekündigt hatten. Wir hatten genau dir richtige Entscheidung getroffen, wenn man mich auch etwas belächelt hat mit meiner Vorsichtsmaßnahme. Die Jenigen die im Glauben waren, ihr Zelt ist für solch ein Wind geeignet, standen nach dem Sturm vor einem Trümmerhaufen. Auf dem ganzen Platz hat es gr0ße Schäden gegeben , vor allem an den Zelten . Urlauber die nur mit einem kleinen Zelt unterwegs waren, konnten abreisen weil der Wind ihre Bleibe zerlegt hatte. Der Wind flaute in dem nächsten Tagen etwas ab, nur Strandbesuche war immer noch nicht möglich. Da waren die Kofferbakmärkte (Flohmarkt) die es fast täglich im Sommer in jedem Dorf gibt, eine willkommen Abwechselung. Mit dem E-Bike ging es dann ins Landesinnere, wo der Wind nicht so stark war . Hier konnte ich wieder manch schönes Stück für Garten und Wohnung ergattern. Eines seht ihr schon auf meinem Eröffnungsfoto, ein sehr schwers Teil das eine prima Vogeltränke geben sollte. Dazu aber mehr in einem späterne Beitrag. In diesem Jahr wollte ich mich ja besonders der Insektenfotografie widmen, was bei dem Wind auch kaum möglich war. Ihr müßt es mal versuchen, eine Biene an einem Halm zu fotogtafieren, der in einer Tour hin und her wackelt. Also stand am Anfang für mich die Vogelfotografie und hier besonders die Sturmvögel im Wind im Vordergrund. Das ist es dann auch, worüber ich zuerst berichten werde. Mein ersten Beitrag soll aber von meinen Garten handeln. Ich war selbst gespannt, was sich hier in den letzten sechs Wochen verändert hat und ob noch neue Bewohner eingezogen sind.

Meine neue Vogeltränke die ich auf dem Flohmarkt für 2Euro ergattern konnte. Die passende Meerjungfrau habe ich dort auch gefunden.

Unserer Staudenbeete haben sich inzwischen prächtig entwickelt und sind zu einem wahren Insektenparadiers geworden.

Bunte Blumen die von vielen Insekten besucht werden ,die ich bis jetzt noch nicht bestimmen konnte. Solltet ihr in meinem Beitrag Insekten finden die ihr kennt, wäre es schön wenn ihr sie in einem Kommentar beschreibt.

Mit ihrem langen Rüssle holen sie sich ihr Futter aus den Kleinen blüten ,wobei die winzigen Bienen gleich in die ganze Blüte krabbeln.

Die Katzenminze ist mit ihren kleinen Blüten ein wahres Magnet für jede Art von Insekten .Oft sind ihre Besucher kleiner als ihre Blüten.

Diese kleine Biene habe ich sowohl mit weißen als auch mit rot und weißen Steifen auf dem Rücken.

Hier noch mal eine in etwa gleiche Biene, nur die hat rote Streifen auf dem Rücken.

Immer wieder sind es neue Besucher die in dem Blüten krabbeln

Hier ist mir ein Insekt vor die Linse geflogen ,da mußte ich mich erst mal umdrehen ob nicht Guido Cantz von „Vorsicht Kamera “ hinter mir stand, den meine Töchter bestellt haben. Solch ein Insekt mit einem Punktstrichgesicht auf dem Rücken und solch ein kugeliges Hinterteil habe ich noch nicht gesehen.

Insekten bei Licht und Schatten.

Dieses Foto erinnert mich mehr an eine Libelle, die das erste mal ihre Flügel ausfaltet.

Hier ist es weniger das Insekt sondern mehr die Pflanze über die ich micht freue. Ich habe jedes Körnchen aus einer Tüte in den Sand gesteckt,weil ich gelesen habe das Borretsch eine sehr schöne Pflanze für Hummel sei. Bei meiner Abfahrt sah es nicht danach aus, dass aus meiner Aussaat etwas würde. Ich habe mich geirrt die Pflanze ist so sehr gewuchert, dass ich sie erst einmal ausdünnen mußte.

Von diesem Insekt weiß ich aus dem Internet das es aus der familie der Hornissen stammen könnte. Ich habe aber keine vergleichbar Zeichnung gefunden.

Diese Biene ist real nur etwa 10 -12mm groß .

Das ist eine Biene über die ich mich besonders freue , ich kommte sie nicht nur fotografieren sie hat sich auch in meinem Sandarium angesiedelt.

Sie fliegt nur recht kurze Wege ,was wohl darauf schließen läßt das sie in unserem Garten ausreichend Futter findet.

Noch einmal Flugfotos die sowohl den Rüssel der Biene zeigt als auch die schwingenden Flügel.

Ich weiß nicht wieviele Bruthöhlen sie anlegen, in kann einige Löcher zählen die ca 10-12 mm groß sind. Leider habe ich noch keine guten Fotos vom Ein und Ausflug, die liefer ich aber sicherlich noch nach.

Wie immer könnt ihr meine Fotos durch Anklicken vergrößern

%d Bloggern gefällt das: