Entlang der niederländischen Nordseeküste

Kiekkaaste

Für diesen Beitrag habe ich auch Archivfotos eingesetzt.

Jetzt geht es auf die erste Etappe,dazu verlassen wir unseren Übernach-tungsplatz schon sehr früh. Es ging nicht darum, dass wir für diesen Tag viele Kilometer geplant hatten , es war nur eine Fahrzeit von 20 Minuten. Wir wollten diesen Tag nutzen, um unseren Zielort zu erkunden und um die ersten Fotos zu machen. Er geht dazu nach Nieuwe Statenzijl einem kleinen Ort am Dollar. Hier lag unser erstes Reiseziel , „De Kiekkaaste“ ein Beobachtungsturm im Dollartwatt. Wir waren schon einige male hier und hatten immer sehr viel Beobachtungsglück.

Es sollte wohl auch bei diesem mal so sein. Bei den ersten Metern auf dem Steg, erkannten wir den Gesang einigen Schilfbewohner. Es war ruhig an diesem Morgen, wir hatten den Steg für uns allein . Diese Stunde der Gunst mußten wir unbeding ausnutzen, denn das ist nur selten so. Schnell waren wir an unserem WoMO, um uns Sitzgelegenheiten, ein Stativ und etwas Verpflegung zu holen.

Auf diesem Foto ist ein Stück des Steg zu sehen. Er schlängelt sich schon einige Meter durch das hohe Schilf und endet dann am Aufstieg zum Turm. Solltet ihr einmal diese Aussichtplattform besuchen wollen, ist unbedingt auf die Gezeiten zu achten . Der Steg steht bei Flut unter Wasser und ist nur mit Stiefel zu erreichen , das auch nur dann wenn die Flut nicht besonders hoch ist. Es kommt auch schon mal vor, das man hohe Watstiefel braucht um den Turm zu erreichen. Es ist auch Vorsicht auf dem Steg geboten , dass Wasser und Reste vom Schlick machen ihn mitunter zu einer Schlinderbahn. Während meine Frau unsere Fotoausrüstung aufbaute, bin ich schon mal auf den Turm gestiegen um zu sehen, was vom Turm aus zu sehen war. Das war an diesem Morgen nicht sonderlich viel. Es wurde mir aber ein anderes Motiv geboten, das ich ablichten konnte. Es waren einige Schwalbenpaare die unter der Decke des Turmes Nester gebaut haben. Sie waren fleißig damit beschäftig, ihre Jungen mit Futter zu versorgen.

Da auf dem Turm sonst nicht viel zu beobachten war, wollte ich hier oben nicht weiter stören. Denn die zwei Brandgänse und den Austerfischer die im Schlick nach Futter stocherten, konnte ich sicherlich auch später beobachten, wenn wir direkt ins Watt gehen.

Es dauert nicht lange bis wir die ersten Schlifbewohner entdeckt haben, ihren Gesang hatten wir schon die ganze Zeit gehört. Es wackelt mal hier ein Schilfhalm dann mal dort, es war aber nichts was sich lohnte zu fotografieren. Es war wieder einmal Geduld gefragt. Wir waren aber gut ausgerüstet, da wir schon früh losgefahren sind, hatten wir uns Kaffee und einige belegte Brote eingepackt. Ihr werdet es nicht glauben , genau in solch einen Moment als ich mir Kaffee eingeschenkt hatte und das erst Brot in der Hand hielt, tauchte ein Blaukehlchen unweit von mir auf. Mist, bis ich meine Tasse abgestellt hatte und mich des Brots entledigte, war der Vogel weg. Es hieß weiter warten und das sollte sich mal wieder auszahlen . Da wir gute Sichtverhältniss hatte und das Licht zum Fotografieren perfekt war, sind uns auch einige Fotos gelungen.

Das Blaukehlchen, welches wir schon zuvor beobachtet hatten, kam wieder zurück und schaukelte sich an einem Rohrhalm. Es war ein Bartmeise ein typische Schilfbewohner der sich vor meiner Kamera in Pose brachte. Das waren schon mal Fotos, die man nicht täglich machen kann.

Es tat sich eine ganze Weile nichts, so wollte ich am Anfang des Stegs noch einmal mein Glück versuchen . Ich hatte schon auf den ersten Metern eine Rohrammer gesehen und wollte sehen ob ich sie dort noch erwischen konnte. Wie ihr sehen könnt, ich hatte Glück.

Uns gelangen noch weitere Fotos , es war ein perfekter Tag . Wir waren mit dem was wir beobachten konnten sehr zufrieden. Meiner Frau gelang noch eine sehr schönes Foto von einem Schilfrohrsänger.

Führ eine Wanderung ins Watt, war es schon zu spät geworden. Da wir eh noch einmal zurück zur Kiekkaaste wollen, beschlossen wir unseren nächsten Über-nachtungsplatz anzusteuern.

Für unseren nächsten Stellplatz mußten wir einen kleinen Umweg in Kauf nehmen, der sich für uns echt lohnen würde . Dazu mehr im nächst Beirat, der „Ditzum“heißen wird.

Die Meisen

Mit meinem heutigen Beitrag möchte ich eine kleine Serie starten, in der ich euch einige Vogelfamilien vorstellen möchte. Solche Beiträge  werde ich vor Zeit zu Zeit posten. Häufig gehören zu solchen Familie sehr viele Unterarten. Sie können sich deutlich von einander  unterscheiden. Es gibt  dabei Arten, die sich  zum Verwechseln ähnlich sind.  Hier sind als Beispiel die Sumpf,  Weiden als auch die Balkanmeise zu nenne. Dafür gibt es noch viele andere Beispiele, die  besonders in der Familie der Laubsänger vorkommen. Der gehören z.B Fits und Zilpzalp an.  In meinem heutigen Beitrag geht es aber um die Meisen. Sie gehören zur großen Famile der Sperlingsvögel, in der Unterordnung Singvögel . Diese bilden unter sich   noch weitere Gruppen , wie z.B die Beutelmeisen . Sie gehören zwar zu den Meisen, sind aber nicht  mit Blau oder Kohlmeise verwandt. Einige von ihnen kennt ihr sicherlich aus dem eigenen Garten oder aus den Parkanlagen. Häufig kommen sie bei der  Winterfütterung bis auf den Balkon oder ans Fensterbrett .  Besonders oft ist bei uns die Kohl und Blaumeise zu beobachten. Es gibt Meisenarten, die einen ganz anderen Lebensraum haben und kaum in unseren Gärten zu beobachten sind . Sie kommen zwar in unseren Regionen vor, leben aber in Schilf oder Sumpfzonen , wie die Bart und Beutelmeise. In meiner Fotoserie möchte ich euch nun einige Meisen aus der großen Familie der Sperlingsvögel zeigen.

                             Die Fotos zum Vergrößern bitte anklicken

Es sind einige Fotos von nicht so guter Qualität dabei , sie dienen mir allein als Beleg . Gern würde ich bessere Fotos zeigen, leider fehlen sie mir in meiner Sammlung. Der Beitrag wurde mit Fotos von F.Pannewig und N.Pitrowski unter-stützt.

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