Der Seeadler.

Liebe Leser. „Vogelknipser“ startet heute mit dem ersten Bericht seinen Blog. Ich werde auf dieser Seite in unregelmäßigen Abständen über meine Touren und Beobachtungen berichten. Dank eines guten Freundes konnte ich „Vogelknipser“ erstellen. Er selbst betreibt den Blog „Linsenfutter.“ (Siehe auch den Link auf meiner Seite unter Blogroll.)

Sein traditionelles Zuhause hatte der Seeadler immer schon in Mecklenburg Vorpommern. Nach dem Krieg galt Deutschlands Wappenvogel nahezu als ausgestorben. Bejagung, Landwirtschaft und zunehmende Industrie hatten ihm den Lebensraum genommen. Der mit dem Zusammenbruch der DDR verbundene Niedergang der Industrie und Agrarwirtschaft im deutsch polnischen Grenzgebiet entwickelte sich für die Natur als wahrer Segen.

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So kam dann auch der Seeadler immer mehr in diese Region zurück. Heute zählt das Gebiet um das Stettiner Haff als größte Ansiedlung Europa weit.

Die Wiege der Seeadler.

Weit im Nord Osten unserer Republik, nahe der polnischen Grenze, liegt das NSG Anklamer Stadtbruch. Mit seinen 1461 Hektar, liegt das größte Moorwaldgebiet Deutschlands zwischen Peenemündung und Stettiner Haff. Diese einzigartige Landschaft wird häufig auch als Amazonas des Nordens benannt. Die abgestorbenen Bäume des Moores bieten tausenden von Kormoranen Schlaf und Brutstätte. Hier ist aber auch wieder ein anderer Vogel zuhause, der in der Region  häufig zu beobachten ist. In den unzugänglichen weiten des Moorwaldes, hoch oben in den Baumkronen, hat der Seeadler seine Horste. Von hier startet er seine Beuteflüge ins nahe Haff, von wo er Enten, Möwen, Bläss- und Wasserhühnchen und auch Fische als Futter für seinen Nachwuchs schlägt.

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Vom Stellplatz Mönkebude lässt sich dieses Gebiet sehr gut mit dem Fahrrad erkunden.

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