Gäste an der Futterstelle

                              Der Buntspecht

Zwei von vielen Gästen, an meinen angelegten Futterstellen. Nach dem Buntspecht-Pärchen, könnte ich fast eine Uhr stellen. Pünktlich erschein sie täglich  und das jeder an seinem  angestammten Platz.

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Zeit für Reiseplanung

Heute möchte ich über eine Region berichten, die weit im Norden von Holland liegt. Zwischen den Städten Alkmaar und Den Helde liegen Orte, die Urlaub für die ganze Familie bieten. Kilometerlange Strände, die auf Orte wie Bergen ,Petten, Callantsoog, Julianadorp und viele andere verteilt sind. Campingplätze und besonders die vielen Ferienhäuser sind es, die hier gute Unterkünfte bieten.

Hier kommt aber auch der Naturbeobachter auf seine Kosten, mehrere NSG bieten nicht nur Badeurlaub. Sehr schöne Gebiete sind,  die Düne von Petten,und „Zwanenwater“ dirkt an Ortseingang zu Callantsoog. Hier gibt auch das Naturmonomente – Infohaus, viele weitere Informationen zu anderen NSG der Region.( Link am Ende des Berichts). Eine wahre Perle ist aber das neue NSG um den alten Bauernhof „Karnemelkplaats“ (über das ich noch in einem weiteren Bericht, näher eingehen werde).Was holländisch Landschaftsbauer, hier in mehren Bauabschnitten geschaffen haben, ist einmalig. Dort wo vor wenigen Jahren noch Blumenbauern ihre Tulpenzwiebeln geerntet haben, brüten heute eine Vielzahl von Wasservögeln. Der alte Bauernhof (Link auch am Ende des Berichts ) liegt heute wie eine kleine Insel, in Mitten des NSG. Hier betreibt der Besitzer  einen kleinen sehr ruhigen Campingplatz, bzw Ferienwohnungen, mit Wasser- vögeln dirkt vor dem Wohnwagen ,qusie Fotos aus dem Liegestuhl machen.

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Sie spinnen die Gallier

Wein und der Käse sind es, die dieser Region ihr Markenzeichen aufgedrückt haben. Das Munstertal, Heimat unserer Freunde Rachel und Fabian.

 

Auf einer gemeinsamen Fototour erzählten sie uns von einem Fluss,der es nicht nur in sich, sondern auch an sich haben sollte. Ein kleiner Fluss, der nur 49 Kilometer lang ist und durch die Vogesen fließt. La Fecht heißt er ,an dessen Ufern urige Dörfer liegen, dessen alte Häuser mich oft ins Staunen versetzt haben. Bunte Schnitzereien und Blumen die von den Fensterbänken ranken, gaben diesen Häusern etwas ganz Besonderes. Sie laden zum Verweilen ein, diese malerischen Dörfer, mit ihren gemütlichen Lokalen, in dem es die gute elsässische Küche gibt. Wir machten eine Flusswanderung, wie ich sie so auch noch nie erlebt habe. Immer wieder querten alte Steinbrücken  La Fecht, auf denen wohl schon vor vielen hundert Jahren Menschen gelaufen sind. Ein Hauptgrund dieser Wanderung war aber ein Vogel, der hier vermehrt sein Zuhause haben sollte. Es sollen gleich mehrer auf den Flusskilometer kommen, erzählten uns die Freunde.

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Ich dachte nur bei mir :“Die spinnen die Gallier“ eine Vogel der in meiner Heimat so selten ist und hier gleich in solch großer Anzahl zu finden sein sollte. Es ist wohl der besondere Lebensraum des Flusses, der von der Wasseramsel aufgesucht wird. Schnell fließendes ,flaches, sauberes Wasser, das La Fecht den Vögeln hier bietet. Das bedeutet viel Futter, für die Aufzucht ihrer Nestlinge. Sie hatten nicht zu viel versprochen, die Freunde und meine Gedanken das die Gallier spinnen, kostete mich zwei Flaschen Wein . Die wir zum Abschluss der Tour, wieder in einem der urigen Lokale an der Petite La Fecht, bei einem guten Essen getrunken haben. Ich komme ganz bestimmt wieder, an den Fluss der doch soetwas Besonderes ist.

Für die Womo`s: Fast in jedem Dorf gibt es Stellplätze oder beim Winzer fragen. An La Fechte gibt es einige schöne Campingplätze.

Eiszeit

Über Nacht hatte Väterchen Frost einen eisigen Teppich über das Jagdrevier des Silberreiher gelegt. Dort wo er am Vortag noch erfolgreich auf Beutezug gegangen war, lag jetzt eine geschlossene Eisdecke vor ihm. Es machte den Eindruck, als könne er es nicht glauben, was da in der Nacht passiert war.

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Schritt für Schritt ging er suchend am Uferrand entlang, dann wieder runter direkt an die Wasserkante um zu sehen, ob da nicht doch ein Fisch zu erbeuten war. Ich nehme es vorweg, der Silberreiher musste für diesen Tag Fisch auf seiner Speisekarte streichen. Er muss sich wohl auf den nahen Feldern nach einer Maus umsehen, die es ihm  bei den hart gefrorenen Böden auch nicht einfach machen wird. Es sind nun schlechte Zeiten, für die alle Tiere in der Natur eingetreten.  Der Winter zeigt sich jetzt von seiner grimmigen Seite.

Ein Storch Namens Emile

 

Hallo liebe Leser, mit diesem Post möchte ich euch etwas aus meinem langen Storchenleben erzählen. Ich hoffe das ihr an meinem kleinen Lebenslauf gefallen findet.

Ich bin Emile und bin 21 Jahre alt ,was für ein Storch schon ein stattliches Alter ist. Geboren wurde ich in einem kleinem Dorf in der Nähe von Strassborg. Ich habe noch zwei Schwestern, über dessen Verbleib ich aber nichts weiß. Nach meiner Geburt im Frühjahr 1997, zog es mich mit einigen anderen Jungstörchen aus der Region im Spätsommer nach Afrika. Nach meiner Rückkehr im Frühjahr wollte ich zurück in mein Heimatdorf, hier wurde ich aber von meinem Vater vertrieben. So tingelte ich zwei Jahre lang heimatlos herum. Bis es mich im Frühjahr 2000 aus Afrika kommend, nach Sentheim ins Elsass verschlagen hat. Auf dem Dach zwischen zwei Schornsteinen, in der Rue de la Doller fand ich eine schöne Bleibe . Ich sah mich erst einmal in der Gegend etwas um, fand es hier recht nett und wohnlich.

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Ich beschloss hier zu bleiben und begann umgehen damit mir eine Wohnung einzurichten. Ich wohne mittlerweile schon 19Jahre in Sentheim. Ich bleibe auch über Winter hier, meine müden Knochen mögen die lange Reise in den Süden nicht mehr. Zwischen meinen beiden Schornsteinen, ist es auch in der kalten Jahreszeit recht angenehm. Anfangs haben ich hier nur mit wenigen Störchen zusammen gelebt, heute gibt es hier 47 Horste und Sentheim ist zum europäischen Storchendorf geworden. Es wohnen nicht alle Storchenpaare direkt im Dorf. Am Dorfrand ist ein Waldgebiet dort wohnen viele Paare in den Bäumen. Hier leben auch Maxim und Oskar, zwei von meinen Söhne. Ich habe im laufe der Jahre, über 40 Nestlinge mit verschiedenen Frauen aufgezogen,mit der Treue hatte ich es nicht immer  so. Wie lange ich das noch schaffe weiß ich nicht, der letzte Sommer war recht stressig, musste ich doch 4 Schnäbel stopfen. Wenn ihr mal ins Elsass kommt, könnte ihr mich ja mal besuchen,Adresse kennt ihr ja.

Ich sage mal „au revoir“euer Emile.

Für die Womo-Fahrer unter euch, Sentheim hat keinen Stellplatz. Am Dorfrand gibt es einen sehr schönen großen begrünten Parkplatz, mit Tischen und Bänke. Hier kann man sehr gut stehen und unser Bürgermeister hat auch nichts dagegen, wenn ihr mal über Nacht bleibt.

Leuzismus eine Laune der Natur.

Nur selten bekommt man sie zu sehen, Vögel mit einem leuzistischem Erscheinungsbild, wobei sie gar nicht so selten sind. Es liegt wohl daran, das diese auffälligen Sonderlinge eine schnelle Beute von Raubvögeln werden.

Häufig werden solche Vögel bei einer Sichtung mit Albinos verwechselt. Beim Leuzismus handelt es sich um einen harmlosen Gendefekt. Dem Vogel fehlt der Körperbaustein Melanin, der für die Farbgebung des Federkleides verantwortlich ist. Im Gegensatz zu Albinos, haben Vögel mit leuzistischen Erscheinungen keine rote Augen. Ihre Haut ist rosa und ihre Schnäbel sind normal farbig. Organisch sind diese Tiere völlig gesund, werden aber unter ihres Gleichen als Sonderlinge behandelt und ausgeschlossen.

Der Leuzismus kann alle Vogelarten treffen, kommt aber am häufigsten bei schwarzen Vögeln vor. (Amseln,Stare,Rabenvögel). Er ist sehr unterschiedlich in seiner äußerlichen Erscheinung . Mal in leichten Ansätzen, betroffen sind dann nur einige Federn, oder man spricht von Teilleuzisten, hier kann der ganze Vogel gescheckt sein ( Dalmatina-Amseln ). Sehr selten sind vollleuzistische Vögel, die in der Regel schwarzen Vögel, erscheinen nun völlig weiß. Eine Laune der Natur, die uns Vögel zeigt die es normal nicht gibt.

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