Aus anderer Sicht

Liebe Blogfreunde, z.Zt erlebe ich den Beginn des Frühlings aus einer ganz anderen Sicht. Normalerweise wäre ich mit der Kamera unterwegs und würde alles was diese Jahreszeit zu bieten hat selbst fotografieren. Leider kann ich aus meiner jetzt liegenden Position ( was morgen, so hoffe ich ein Ende hat) nur die obersten Kronen einer Baumreihe durchs Fenster beobachten . Ich erlebe den Frühling nun auf eine ganz andere Art. Durch die Fotos die ihr in euren Beiträgen postet, erlebe ich so etwas von der neuen beginnenden Jahreszeit mit. Ich freue mich wie Bolle über jedes Frühlingsfoto, das ihr in euren Beiträgen zeigt .Vielen Dank an euch alle, so erlebe auch ich etwas vom Frühling mit . Passt alle gut auf euch auf, in dieser für uns alle schwierigen Zeit . Liebe Grüße euer Vogelknipser Werner

Es gibt Schlimmeres!!!

Es hörte sich so an, als wenn aus großer Entfernung mein Name gerufen wurde. Ich öffne die Augen und sehe in ein dunkles Augenpaar . Das Gesicht ist mit einem Mundschutz verdeckt, der nicht viel erkennen ließ. Der Rest des Körpers steckt in einem grünen Anzug . Eine freundlich Stimme sagt mir ,“ Ich bin Schwester Sophia und betreue sie hier auf der Station“ . Kurze Zeit später ein weitere Gesicht, mit Vollbart und randloser Brille, das sich als Dr. Wolthers vorstellt. Mit einer fast sanften Stimme erklärt er mir, dass meine OP gut verlaufen sei und das er mich operiert hätte. Der wollte das ich meine Füße bewege und fährt mit etwas Spitzen über meine Beine. Fragt ob ich etwas spüre, Tränen rollen über meine Wangen ohne das ich es wollte. Ich spüre seit Tagen das erste mal wieder meine Beine richtig . Alles ist gut verlaufen, sie werden aber noch eine Weile bei uns bleiben, waren seine beruhigenden Worte . Heute in der Frühe war der gleiche Arzt auf meinem Zimmer und hat mir erklärt, was eine Weile bedeutet. Ich bin wenigstens sieben Tage fest und völlig flach ans Bett gebunden. Was nach der ersten OP anders war, da mußte ich gleich am ersten Tag aufstehen. Für mich eine schlimme Situation ans Bett gefesselt zu sein, alles liegend erledigen zu müssen. Danach werde ich wieder mobilisiert, was weitere sieben Tage dauern wird . Vom Krankenhaus gehe ich direkt für 3 – 5 Wochen in eine Rehaklinik, was sich ganz nach dem Verlauf richtet. Ich denke es gibt Schlimmeres, nach der Ungewissheit der letzten Tage sind das gute Nachrichten die mir wieder Hoffnung geben. Ich weiß nicht ob wir noch 30- 40 km weite Wanderungen machen können. Ich weiß aber das ich wieder laufen kann ….. Dieser Post war etwas schwierig zu schreiben , über Kopf und auf dem Tablet. Ihr habt mir so die Daumen gedrückt, mir Mut und Zuspruch gegen, da wollte ich auch das ihr schnell eine Nachricht bekommt wie es gelaufen ist. Viel Grüße euer Vogelknipser Werner

Vielen Dank.

Hallo ihr Lieben , vielen Dank für eure vielen Kommentare. Sie werden von mir nicht nur gelesen , es sind in meiner jetzigen Situation auch Mutmacher und geben mir Kraft die nicht ganz so einfache Situation zu meistern. Meine Familie, Freunde und auch meine Blogfreunde, geben mir so den nötigen Halt durch diese schwierige Lebenslage zu kommen.

Euer Vogelknipser Werner.

Meist!!!!

Hallo ihr Lieben , leider hat sich meine Situation nach der OP nicht verbessert . Zu den Nervenschmerzen, haben sich nun auch noch Taubheitsgefühle in beiden Beinen gesellt. Ein erneutes MRT hat ergeben, dass es noch eine weitere Verengung im Spinalkanal gibt und eine Einbluntung den Heilprozess verhindern . Es bleibt nicht andere übrig, als das ich am Anfang der nächsten Woche erneut operiert werden muß. So bin ich auf euer weiteres Daumendrücken angewiesen. Ich hoffe, dass es danach dann endlich besser wird und ich die Reha antreten kann . Bis denen euer Vogelknipser Werner.

Hoffnung 2

Hallo ihr lieben Leser , ich möchte mich noch einmal für die vielen Genesungswünsche bei euch bedanken. Leider ist die Entwicklung meiner Erkrankung nicht so gut verlaufen wie ich es mir gewünscht hätte. Angedacht war eine Schmerztherapie, die letztlich in einer Not- Operation geendet ist. Ein MRT innerhalb der Therapie zeigt, dass sich mein linker Oberschenkel verabschieden wollte . Es zeigten sich deutliche Lähmungserscheinungen, die mich fast in der Rollstuhl gebracht hätten. Nach einer recht schwierigen Op, sollte ich eigentlich schon in der nächsten Woche eine Reha antreten. Leider klappt auch das nicht auf anhieb, ich komme immer noch nicht ohne Schmerzmittel aus. Ich hoffe das ich das Krankenhaus bald verlassen kann, um wieder in der Natur Fotos machen zu können . Leider muß ich aber noch das Krankenbett hüten . Bis denen Werner der Vogelknipser.

Vielen Dank

Hallo ihr Lieben,

ich möchte mich mit einem weiteren Post, bei euch für die überwältigenden Genseneswünsche , die über E-Mails  und Kommentare bei mir einge-gangen sind recht herzlich bedanken. Ich würde gern jedem von euch auf seinen Kommemtar persönlich antworten , was mit dem Handy aus dem Krankenbett etwas schwierig ist. Daher mache ich es mit diesem Post und hoffe das es für euch so OK ist.  Inzwischen weiß ich nun auch wie es mit der Behandlung weiter geht. Ich werde als erstes eine vierzehntägige stationäre Schmerztherapie bekommen . Zeigen sich hier nach der ersten Woche keine Zeichen von Besserung , wird das ganze abgebrochen und ich werde dann unmittelbar am Spinalkanal operiert. Dieses passieret aber nur nach Absprache, mit den beiden Fachärzten.  Ich hoffen nun das die Therapie zum Erfolg frührt und mir eine OP erspart bleibt.

Euch allen noch einmal vielen Dank, thank you verymucht, heel erg bedankt, merci beaucoup, tack sö mycket. Eure Genesungswünsche geben mir sehr viel Mut.

Liebe Grüße Werner der Vogelknipser.

 

Hoffnung

Nach dem ich es in meinem letzten Beitrag angekündigt habe, werden viele Leser glauben, der Vogelknipser steckt mitten in seinen Renovierungsarbeiten. Leider ist dem nicht so. Schon der erste Arbeitstag hat mich außer gefecht gesetzt. Starke Rückenschmerzen haben meinen Tatendrang abrupt  unterbrochen, dass  nur noch der Weg zum Artz übrig blieb . Die üblichen Behandlungen führten leider nicht zum Erfolg. Da sich auch Gefühlsstörungen im Bein zeigten, war eine radilogische Untersuchung die logische Folge .  Diese Untersuchung ließ keinen anderen Schluß zu, als eine sofortige Einweisung ins Krankenhaus. Nun wartet der Vogelknipser auf seine Behandlung ( OP oder Schmerztherapie? Entscheidung des Chefarzt steht noch aus. ), in der Hoffnung das danach alles wieder gut ist. So ihr Lieben, das wars vorerst einmal mit Fotos und Berichte, über Reisen in die Welt der Vögel.