Ein Rückblick auf den 4. Advent

Hallo ihr Lieben, ihr seit nicht etwa auf dem Blog eines Kochblogger gelandet. Ihr seit hier  schon richtig, beim Vogelknipser. In meinem heutigen Beitrag, geht es um ein Familien und Freundestreffen  in der vorweihnachtlichen Zeit. Immer am 4. Advent, gibt es bei uns ein besonders Beisammensein. Wir laden zum Grünkohlessen ein.  Am Nachmittag erst ein Essen im engsten Kreis der Familie und später am Abend kommen die Freunde dazu. Unser Grünkohl wird dabei nicht wie es üblich ist, in der Küche auf dem Elektro oder Gasherd gekocht. Bei uns geht es dazu ins Freie, wir kochen ihn in einem 28l  Kessel über dem offenen Holzfeuer. Aber vorher geht es erst einmal zum Einkauf. Den Kohl und die Zwiebeln besorgen  wir uns seit Jahren auf dem Wochenmarkt, beim Bauern unseres Vertrauens .  Die dazu gehörige Kohlwurst und das Kassler, wird bei unserem Landmetzger besorgt, genau so wie das Schweineschmalz. Damit der Grünkohl den richtigen Geschmack bekommt, wird er schon ein Tag zuvor gekocht . So vorgekocht entwickelt er  über Nacht seine Aromen und schmeckt erst dann richtig gut . Das ganze Treffern findet natürlich auch draußen in unserem Garten statt. Damit keiner frieren muß, wird im  Gartenhaus und auf der Terrasse gut geheizt . Den Kohl haben wir wieder über  dem offenen Feuer aufgewärmt und daneben dampft in einem Topf der Glühwein.  Bei Musik und guter Stimmung, verleben wir so gemeinsam unseren 4.Advent. Oft zieht sich das bist spät in die Nacht  hin und es wurde so manche Tasse Glühwein geschlürft. Es war wie immer ein geselliger Abend.

                                 Die Fotos zum Vergrößern bitte anklicken

Weihnachtsmark Soest

Eines gleich vorab, einen schlechteren Tag, konnten wir uns für unseren Familienausflug zum  Weihnachtsmarkt-Soest nicht aussuchen . Es hat unentwegt geregnet, dazu blies  ein nasskalter Wind. Es ist immer etwas problematisch, grad in der Vorweihnachtszeit alle unter einen Hut zu bringen. Die Kalender stehen voll mit Terminen. Da geht es zu betrieb-lichen Weihnachtsfeiern, Essen mit Freunden und was es sonst noch so  für Verpflichtungen in dieser Zeit gibt. Es kommt auch noch hinzu, dass wir nicht an einem Wochenend nach Soest wollten. Wegen seiner Beliebtheit, zieht der Weihnachtsmarkt genau an diesen Tagen sehr viele Besucher an. Trotz des schlechten Wetters, war es auch an dem Tag schon recht voll. Unsere Planung hat aber geklappt,  wir konnten gemeinsam mit dem Zug nach Soest fahren. Wir nutzen dazu immer diese Anreise, damit auch jeder in dem Genuss eines Glas Glühwein oder Punsch kommen kann und nicht mit dem Auto fahren muß. Die Fahrt mit dem Zug, bildet zudem auch schon einen schönen geselligen Start, in das Vergnügen Weihnachtsmarkt.  Wie immer ist der Mark in der mittelalterlichen Hansestadt etwas besonderes. Die alten Kirchen und Fachwerkhäuser bieten für solch einen Weihnachtsmarkt die richtige Kulisse.  Also ab in das Getümmel, auf dem Weg zu gebrannten Mandelt, Pusch, Glühwein und natürlich das traditionelle Soester-Bullenauge. Für Leute die nicht aus der Region stammen ;-). Das Bullenauge ist ein Edelmokkalikör mit einem Schuss Schlagsahne……. lecker…… Schon seit 1964  wird  dieses Getränk immer nur zur „Soester Allerheiligen-Kirmes“ ausgeschenkt. Wegen seiner Beliebtheit, wird es nun auch auf dem Weihnachtemarkt angeboten. Natürlich mußten wir auch zu dem Stand, an dem wir jedes  Jahr ein Teil zur Erweiterung unseres Weihnachtsdorf kaufen. Für mich darf trotz der vielen Kollorien, dass obligatorische Reibeplätzchen mit Apfelmuss nicht fehlen. Zum Abschluss geht es dann zur Lieblingsbude aller Weihnachtsmarkt-Besucher, in die „Elchbude“. Vorausgestzt du findest dort noch ein Platz und es gibt noch ausreichend leere Gläser.  Wie ihr leicht erkennen könnt, ist ein Besuch des Weihnachtsmarkt nicht nur eine gesellige Beisammensein, die vielen Leckereichen sind auch ein Zugewinn für jede Waage. Trotz Wind und Regen, war der Bummel über den Weihnachtsmarkt  wieder eine tolle Sache, den wir im nächsten Jahr sicher wiederholen werden.

Mit diesem Beitrag möchte ich mich von euch verabschieden und gehe in eine kleine „Weihnachtspause “ . Der Vogelknipser wünscht all seinen Lesern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

Liebe Grüße Werner

                               Die Fotos zum Vergrößern bitte anklicken

 

 

Die Meisen

Mit meinem heutigen Beitrag möchte ich eine kleine Serie starten, in der ich euch einige Vogelfamilien vorstellen möchte. Solche Beiträge  werde ich vor Zeit zu Zeit posten. Häufig gehören zu solchen Familie sehr viele Unterarten. Sie können sich deutlich von einander  unterscheiden. Es gibt  dabei Arten, die sich  zum Verwechseln ähnlich sind.  Hier sind als Beispiel die Sumpf,  Weiden als auch die Balkanmeise zu nenne. Dafür gibt es noch viele andere Beispiele, die  besonders in der Familie der Laubsänger vorkommen. Der gehören z.B Fits und Zilpzalp an.  In meinem heutigen Beitrag geht es aber um die Meisen. Sie gehören zur großen Famile der Sperlingsvögel, in der Unterordnung Singvögel . Diese bilden unter sich   noch weitere Gruppen , wie z.B die Beutelmeisen . Sie gehören zwar zu den Meisen, sind aber nicht  mit Blau oder Kohlmeise verwandt. Einige von ihnen kennt ihr sicherlich aus dem eigenen Garten oder aus den Parkanlagen. Häufig kommen sie bei der  Winterfütterung bis auf den Balkon oder ans Fensterbrett .  Besonders oft ist bei uns die Kohl und Blaumeise zu beobachten. Es gibt Meisenarten, die einen ganz anderen Lebensraum haben und kaum in unseren Gärten zu beobachten sind . Sie kommen zwar in unseren Regionen vor, leben aber in Schilf oder Sumpfzonen , wie die Bart und Beutelmeise. In meiner Fotoserie möchte ich euch nun einige Meisen aus der großen Familie der Sperlingsvögel zeigen.

                             Die Fotos zum Vergrößern bitte anklicken

Es sind einige Fotos von nicht so guter Qualität dabei , sie dienen mir allein als Beleg . Gern würde ich bessere Fotos zeigen, leider fehlen sie mir in meiner Sammlung. Der Beitrag wurde mit Fotos von F.Pannewig und N.Pitrowski unter-stützt.

Eine stille Jagd

Unaufällig und ruhig sollte man sich verhalten, wenn man einen Graureiher bei seiner Jagd beobachten möchte. Schon das kleinste Gräusch, die winzigste Bewegung würde den langbeinigen Jäger stören.  Der besonders  scheuen Vogel hebt ab, fliegt davon und vorbei ist es mit den Fotos und der Beobachtung. Bedächtig und still schreitet der graue Beutegänger sein Jagdrevier ab.  Dabei durchstoßen sehr vorsichtig, Schritt für Schritt  sein Füsse die Wasseroberfläche. Sein Kopf mit dem kräftigen Schnabel, ist dabei immer auf das Wasser gerichtet.  Magisch scheinen dabei seine scharfen Augen das spiegelnde Wasser zu durchleuchten. Nichts was am Grund des Teich passiert, bleibt dem stillen Jäger verborgen. Ruhig schier bewegungslos hält er inne. Plötzlich wie aus dem Nichts, schießt sein Schnabel in das bis dahin  noch spiegelglatte Wasser . In einer kleine Fontäre taucht sein Kopf ab, aber  nicht immer ist seine Jagd erfolgreich. Unverdrossen geht der Weg seines Beutezuges  weiter, bis seine aufmerksamen Augen die nächste Beute entdeckt haben. Graureiher  zu beobachten und zu fotografieren ist  immer ein spannendes Erlbnis, welches sehr viel Geduld und Ausdauer verlangt.

                                              Die Fotos zum Vergrößern bitte anklicken

Karl-Heinz und die Spatzen

Ein kleiner Zwischenstopp, auf unserer Tour in den Norden, führte uns auf einen Campingplatz an der Weser. Hier traf ich  Karl-Heinz, der seinen Wohnsitz ganzjährig auf einem Campingplatz hat. Bei einem Gespräch erzählte mir der Rentner, dass er früher auch mit seinem Wohnmobil gereist wäre. Heute ist sein Mobil abgemeldet und steht fest auf dem Campingplatz. Im laufe der Jahre hat er um sein Camping-Zuhause ein kleines Paradies entstehen lassen. Die eins öde Parzelle, ist heute eine blühende Oase. Bei meinem Besuch war der rüstige Rentner damit beschäftigt, seine Anpflanzungen  insektenfreundlicher zu gestallten . Karl-Heinz ist ein sehr naturverbundener Mensch, seine große Leidenschaft sind sie Vögel, um die er sich liebevoll kümmert. Als er vor dreizehn Jahren den Platz übernommen hat , waren dort kaum Vögel zu sehen. Durch intensieve Fütterung und anlegen von Nistgelegenheiten, ist hier ein wahres Vogelparadies entstanden. Seine Brutkästen reichen kaum noch aus, sie sind von verschiedensten Vogelarten ständig belegt . Dazu zählen Meisen, Haus und Feldsperlig, Rotschwanz aber auch der Star.   Hier soll zeitnah nachgelegt werden, nicht nur als Nistgelegenheit. Diese Kisten  sollen in der kalte Jahreszeit auch als Schlafplätze dienen. Im Winter zählt der Rentner viele verschiedene Vogelarten an seinen Futterstellen .   Ein wunderschönen Platz, den Karl-Heinz hier am Ufer der Weser für sich, seine Frau und die Vögel geschaffen hat. Dort wo andere Menschen Urlaub machen, ist der Rentner mit seiner Frau zuhause.

Ein Kranichkreisel.

Heute schreibe ich aus antuellem Anlass noch einen weiteren Beitrag. Ich war im Garten damit beschäftigt, die Futterstellen für die Vögel zu reinigen. Da klang ein mir bekanntes Geräusch an meine Ohren. Es zogen noch Kraniche und das  recht tief. Ihr lautes Rufen veriet mir, da muß etwas besondere los sein. Sie hatten ihre normale V-förmige Formation verlassen und bildetet einen Kreisel. Das Rufen, welches auf ihrer Reise immer gut zu hören ist, klingt beim Kreiseln besonders laut. Die Wissenschaft erklärt es damit, das die Jungvögel ihre Eltern am Ruf erkennen, die sie durch das besonders laute Rufen so an ihrer Seite behalten wollen.  Ein Bild das man nicht so häufig beobachten kann. Sie bilden eine kreisförmige Formation, um in der Thermik an Höhe zu gewinnen. So können sie eine Flughöhe erreichen, die es ihnen leichter macht, auf ihrer noch langen Reise.

                                    Zum Vergrößern die Fotos bitte anklicken.