Rückblick auf 2018. Teil 1

Ein Zusammenschnitt des Jahres 2018 in zwei Teilen zu je 6 Fotos.

                              Januar

12. Januar 2018.

Im Gegensatz zu vielen anderen Weißstörchen, hat sich dieses Storchenpaar für eine Überwinterung in der Nähe ihres Horstes entschieden. Sie haben sich die lange Reise in den Süden erspart. Dafür mußten sie einen langen kalten Winter  erdulden, der  zwar nicht viel Schnee mit sich brachte, trotzte  aber mit  eisiger Kälte.  Die Gewässer in ihrem nahen Lebensraum, lagen unter einer dicken Eisschicht . Die Böden der Felder und Wiesen waren steinhart gefroren. Häufig konnte man sie bei der geduldigen und ertragsarmen  Futtersuche beobachten.  Sie verharrten oft bewegungslos im Schutz von Sträuchern, mit aufgepustertem Federkleid schützen sie sich hier vor eisigem Wind.  Blos keine unnötige  Energie  verschwenden und Kraft sammeln, für das was noch kommen mag. Sie haben den Winter gut überstanden und im Sommer erfolgreich ihre Küken aufgezogen.

                               Februar

26. Februar 2018 .

Viele Gewässer  langen  unter einer geschlossenen Eisdecke.  Selbst er große Möhnestausee, ein Überwinterungsgebiet für viele Wintergäste  aus dem hohen Norden , war zu großen Teil zugefroren. Schlechte  Zeiten für Vögel die von Fischen leben oder Tauchvögel die am Grund nach Futter suchen. Hunderte von Vögel sammelten  sich an den wenigen Stellen, die noch offen waren. Darunter auch viele hungeringe Kormorane. Den beiden Vögeln auf meinem Foto,  ist nicht  etwa der Kopf eingefroren.  Deutliche ist hier die weiße Kopfhaube des Prachtkleid zu erkennen, die die  Männchen in der Paarungszeit tragen . Auch der seitlich weiße Fleck ist ein Zeichen, das der Vogel zur Balz trägt. Der Kormoran beginnt schon Anfang Ferbruar mit der Balz und Ende Februar brüten schon die ersten Vögel.

                                           März

17 März 2018. 

Es wird entlich Frühling, die ersten wärmenden Sonnenstrahlen nutz auch dieser Eichelhäher aus. Ob es ein Männchen  oder ein Weibchen ist, läßt sich bei Eichhähern schlecht sagen, sie sehen gleich aus. Aber auch hier stehen die Zeichen auf Fortpflanzung, der Rabenvogel ist ein Jahresbrüter, der von April bis in den Juni brütet.

                                     April

15.April 2018 

Die Spuren des eisigen Winters sind verschwunden. Auch für die Greifvögel beginnen jetzt wieder bessere Zeiten. Kaum sind noch Greife an Strassenränder zu beobachten, die geduldig auf Bäumen oder Zaunpfählen sitzen und auf „Sraßenbeute“ warten. In ihren Jagdrevieren lassen sich jetzt wieder häufiger Beutetiere beobachten. Nager die ihre Bauten verlassen, werden ein schnelles Opfer der hungerigen Vögel.

                                                Mai

3.Mai 2018.

Die Flamingos sind zurück! Sie sind wieder da, im nördlichsten Brutgebiet, das es weltweit gibt. Dem Zwillbrocker Venn. Seit einigen  Jahren, ziehen sie hier erfolgreich ihre Küken auf und das schon in der vierten Generation . Ich hoffe das es auch für das Jahr 2019  so sein wird. Der trockene und warm Sommer 2018, hat das Venn völlig trocken gelegt. Bis zum heutigen Tag, sind noch keine großen Wasseransammlungen zu erkennen. Der Flachsee bietet sonst  20.000 Lachmöwen ein Zuhause, die auch die Grundlage für den Lebensraum der Flamingos schaffen. Es  gibt ihn zur Zeit noch nicht. Ich hoffe das die Natur es noch schafft, dass hier wieder ein Brutgebiet für diese Paradiesvögel entsteht.

                                       Juni

6.Juni 2018

Sonnenuntergang in Agon-Coutainvilli . Über unsere Tour  in die Normandie und was wir dort erlebt haben, werde ich noch in späteren Beiträgen berichten.

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Die Offenbarung

Hallo ihr das draußen an den Handys, Tablets oder auch Laptops, kommt mal alle ein Stück näher an den Monitor. Ich muß euch ein Geheimnis verraten,  mein Schneemann ist kein Schneemann. Schaut euch die Figur doch mal etwas genauer an. Den eleganten Hut die chice Kette und die Figur.                    Wichtig  🙂 es ist eine Schneefrau und sie heißt „Ulla“ 😉                                        So nun bin ich aber weg und wünsche euch allen eine „Frohes neues Jahr“ Der Spaß mußte im alten Jahr noch einmal sein

Wo sind sie geblieben???

Wie in jedem Jahr, zähle ich unabhänigen von der „Stunde der Wintervögel“ die vom NABU und LBV durchgeführt (in diesem Winter bundesweit vom 4.bis 6. Januar) an meinen Futterstellen die Besucher. Beim Vergleich meiner Aufschreibungen zu den vergangenen Jahren, verzeichne ich einen deutliche Rückgang bei den Singvögeln. Vor einigen Jahren war noch eine große Vielfalt zu beobachten, welches sich in den letzten zwei Jahren enorm verändert hat . So kann ich Grünfink und Gimpel gar nicht mehr beobachten. Die Amsel und der Buchfink sind nur noch gelegentliche Besucher. Die Besuche von Kohl und Blaumeise sind nahezu gleich geblieben. Was mich besonders freut, ist ein kleiner Zuwachs bei den Haussperlinge. Hier habe ich vor zwei Jahren, mit dem Ausbau von Nisthilfen unter dem Gesimse unseres Hauses begonnen. Alle angebrachten Brutkästen wurden in diesem Jahr angenommen und auch erfolgreich darin gebrütet . Vielleicht ist der Zuwachs darauf zurückzuführen. Rotkehlchen, Heckenbraunellen, Kernbeisser und Buntspecht waren immer schon „Einzelgänger“ an meinen Futterplätzen und sind es auch heute noch. Da es auch einen drastischen Einbruch bei den Instekten gegeben hat, ist das eine  Entwicklung  die uns allen große Sorgen bereiten sollte. Hier gibt es jetzt einen halbherzigen Schritt in die richtige Richtung. So hat die  Bundes-landwirtschaftsministerin in Brüssel  für die Abschaffung des Bienenkillers Neonikotinoid gestimmt, hält aber weiter am Glyphosat fest. Hier soll es eine Einschränkung des Giftes  geben, ein halbherziger Schritt dem ich kein großen Glauben schenke. Die Umweltministerin hatte sich für ein völliges Verbot von Glyphosat stark gemacht, ist aber mit ihrer Empfehlung gescheitert. Liebe GroKo Einigkeit sieht anders aus.

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perfect landing

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Mit diesem Beitrag lege ich eine kleine Pause ein.

Ich wünsche allen meinen Bloglesern ein:

Frohes Weihnachtsfest.

Merry Christmas.

God jul.

Vrolijk kerstfeest.

Feliz navidad.

Joyeux noel.

Buon Natale.

 

Der Kleiber

Wegen seinem langen Schnabel und dem meisenähnlichen Verhalten, wird der Kleiber in machen Regionen auch Spechtmeise genannt. Oft ist er in Wäldern und Parkanlagen mit alten Baumbeständen zu finden. Hier sucht der etwa  14cm große Vogel, in  Spalten von Baumrinden nach Insekten. Es stehen aber auch Sämereien und Körner auf seinem Speiseplan. Häufig mit dem Kopf voran, läuft der flink Vogel an Bäumen auf und ab. In alten Baumhöhlen, die von Spechten angelegt wurden, zieht er seine Nestlinge auf. Der Kleiber ist ein Teilzieher, von daher auch  im Winter bei uns zu beobachten.

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Badetag mit Hindernissen

                 Eine kleine Bildgeschichte, um ein gestörtes Badevergnügen.

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