Ein Fisch für Junior.

Wenn Kinder hunger haben, kann das oft zum Stress werden. Wenn es sich bei dem Kind auch noch um einen Hauben- taucher handelt, sind Hunger und Stress besonder groß. So zeigt es hier  meine kleine Geschichte .

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Zauberhafte Winterauen.

Wenn „Mutter Natur“ ihre  Farben,Pinsel und Palette auspackt, ist ihr kein Meister der Künste gewachsen. Sollte „Väterchen Frost“ ihr dabei auch noch zur Seite steht, ergeben das Bilder die uns immer wieder Freude bereitet.  Über Nacht hatte sie so, meine heimische Auenlandschaft in ein wahres Wintermärchen verwandelt. Momente die ich gerne mit der Kamera festgehalten habe.

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Abendstimmung am Bodden.

Der Saaler Bodden zählt immer wieder zu unseren beliebtesten Reisezielen. Es ist ein Erlebnis, wenn die Kraniche dort zur Rast eintreffen. Tausende Vögel, fliegen Abend für Abend mit lautem Trompetenruf zu ihren Schlafplätzen . Es sind aber nicht nur die Kraniche, die den Bodden zu etwas Besonderen machen.

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Eine Fahrradtour entlang an seinen Ufern, ist  Natur pur erleben . Radwege führen uns  vorbei an  Wiesen und Wälder, breite Schilfgürtel sind unser Begleiter auf der gesamten Wegstrecke.   Kleine romantische Dörfer, laden zum Verweilen ein. Wenn es dann zum Tagesabschluss, solch einen Sonnenuntergang gibt, war es mal wieder ein perfekter Tag am Saaler Bodden.

Stellplatz: N 54´20´04″ E12´31´45″. Der Stellplatz liegt direkt am Bodden.

 

 

Schutzsuchende.

Die ganze Nacht hatte es gestürmt. Der Regen trommelte auf das  Dach unseres Wohnmobils . Nach dem örtlichen Wetterbericht waren Windstärke um 110/km vorhergesagt. An Fototouren war also nicht zu denken. Mich zog es trotzdem an den Strand. Ich kann ja nicht den ganzen Tag im WOMO sitzen. So warf ich mir meinen Militärponcho über und nahm eine kleine Kamera mit. An großes Gerät war nicht zu denken, dass hätte mich umgeblasen. So ausgerüstet ging es zum Strand. Bis auf zwei Kitesurfer war weit und breit kein Mensch zu sehen, die waren wohl genau so durchgeknallt wie ich. Der Wind war schon recht heftig. Hohe Wellen klatschten immer wieder mit voller Kraft gegen den Deich.

Doch dann machte ich eine Beobachtung die meine ganze Aufmerksamkeit auf sich zog. Hinter Steinen und in Mulden des Deiches saßen eine Vielzahl von Vögeln. Sie hatten ihren Kopf unter die Flügel gesteckt, standen so auf einem Bein und pendelten geschickt jede heftige Windboe aus. Es waren Steinwälzer und Meerstrandläufer, die hier  Schutz vor dem schlechten Wetter suchten.

Das Ellewicker Feld.

Nur wenige Minuten vom Zwillbrocker Venn, liegt das Ellewicker Feld. Ein Feuchtwiesengebiet mit sehr vielen Beobachtungsmöglichkeiten . Es ist hier viel ruhiger, hat bedeutend  weniger Besuchern als das nahe Venn. Dieses sehr schöne NSG, wird  häufig nur von Leuten mit Ortskenntnissen besucht. Man bleibt einfach mit seinem Fahrzeug am Wegrand stehen,  kann so aus dem Schutz des Autos die Vögel beobachten . So hat man zu beiden Seiten des Weges, Wiesengebiete vor sich liegen. Ich persönlich bevorzuge das Fahrrad, kann so genau  sehen was sich in und hinter den Hecken aufhält.

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Den Weg zum Aussichtsturm kann ich nur empfehlen. Hier sind es  nicht die Dinge, die es in der Ferne zu sehen gibt. Gleich unterhalb des Turmes liegt dichtes Buschwerk ,das häufig  viele Singvögel beherbergt . Ab dem Frühjahr ist das Ellewicker Feld voller Leben.Viel Arten von Gänse und Enten sind dann hier zu beobachten. Ein häufig zu sehender Vogel, ist der Große Brachvogel, der  schon von weitem zu hören ist. Uferschnepfen,Rot und Grünschenkel aber auch die seltene Wasserralle haben hier ihr Zuhause. Nicht selten, ist der Flamingo aus dem nahen Venn hier auch zu Gast .  Besuche von Zwillbrocker Venn und Ellewicker Feld lassen sich gut mit einem Besuch verbinden.

Stellplatz und Unterkünfte wie Zwillbrocker Venn.

 

Exoten aus dem Münsterland.

Bei den Zwillbrocker Flamingos dürfte es sich mit aller größter Wahrscheinlichkeit, um Zooflüchtlinge oder Vögel aus Privatzuchten handeln. Es gibt drei verschiedene Arten dieser Vögel, die es hier zu beobachten gibt.  Die stärkste Gruppe unter ihnen, ist der Chilenenflamingo. Dazu kommen die europäischen Flamingos, deren normale Heimat in Südspanien oder auch Südfrankreich ist. Unter den Exoten die hier leben, befindet sich auch ein aus der Karibik stammender roter Flamingo. Inzwischen gibt es unter den Flamingos auch echte Münsterländer, die an ihrer Beringung gut zu erkennen sind.

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Das Zwillbrocker Venn.

Ganz im Westen von Nordrhein – Westfalen, nahe der Stadt Vreden, liegt das Zwillbrocker Venn. Es befindet sich zum Teil, genau auf der Grenze zu Holland. Was ist denn ein Venn? Es ist nichts anders als der Sammelbegriff für Moor, oder auch allgemein für morastige sumpfige Bereiche. Das Zwillbrocker Venn ist ein Gebiet aus Moor,Wald, Feuchtwiesen und Flachwasserflächen. Schon 1938 wurde das Moor unter Schutz gestellt und zum NSG erklärt. Das gesammte Areal ist 176 ha groß und es zählt wohl zu den meist besuchtesten  Moore in Deutschland. Bekannt wurde das Moor, durch viele TV und Zeitungsberichte.  Dieses NSG, beheimatet die nördlichste Ansiedlung von freilebenden Flamingos weltweit. Die mehr als  40 Vögel, haben sich dieses Giebt zu ihrem Lebensraum gemacht und leben hier schon in der zweiten Brutgeneration.

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Warum aber ausgerechnet hier? Die Flachgewässer beheimaten eine Vielzahl von Kleinkrebse, Einzeller und Kleinmuscheln, die von den Vögeln mit ihrem löffelartigen Schnabel aus dem Wasser gefiltert werden. Für diese Nahrungsgrundlage sind die ca.16000 Lachmöwen verantwortlich. Die durch das Einbringen von Kot, das Wachstum dieser Kleinsttiere fördern. Sie bilden hier Deutschlands größte Binnenansiedlung dieser Möwenart. Die Flamingos sind von März bis Juli im Zwillbrocker Venn zu beobachten. Die in dieser Zeit hier auch brüten. Auf einem kegelförmigen Lehmhügel, legt der Flamingo stets nur ein Ei. Die Balz der Vögel beginnt schon im März. Den Winter verbringen die Vögel am holländischem Ijsselmeer,wo sie dann besser Nahrungsgrundlagen vorfinden.

Weiter geht es dann im nächsten Berich mit den Flamingos.

Stellplatz: https://goo.gl/maps/ygasyP6Ga8z . Der Platz befindet sich hinter dem Hotel „Möwenparadies“. Das Hotel bietet auch Ferienwohnungen, in einem Blockhaus an. Der beigefügte Link  zeigt ein Foto davon. Es sind von hier aus, nur wenige Minuten Fussweg zum Venn.

Die Störche von Rühstädt.

Zu den unterschiedlichsten Jahreszeiten haben wir Rühstädt schon besucht. Es zeigt sich uns immer wieder ein anderes Bild. Oftmals sitzen wir nur am Wohnmobil und können die Störche in den nahen Wiesen beobachten. Wir haben es schon erlebt, das mehr als 50 Vögel dort nach Futter suchen.

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Sehr häufig fliegen sie über uns hinweg und haben Baumaterial für den Ausbau ihres Horstes im Schnabel. Ein reges Treiben beginnt dann, wenn die ersten Jungvögel da sind. Ununterbrochen bringen sie für ihre hungrigen Zöglinge Futter zum Nest. Für mich aber immer wieder ein schönes Bild, wenn die Jungstörche im Horst stehen und ihre ersten Flugübungen ausprobieren.

Ein idyllisches Dorf an der Elbe.

Die Wintermonate sind für mich die Zeit, wo Reisepläne fürs nächste Jahr geschmiedet werden. Dabei achte ich immer wieder darauf, Gebiete auszusuchen, die wir noch nicht kennen. Dort wo es etwas Neues für uns zu erkunden gibt. Trotz allem taucht immer wieder ein Ort in unserer Planung auf, der nicht fehlen darf. Rühstädt. Das kleine brandenburgische Dorf am Ufer der Elbe. Mit seinen etwa 250 Einwohnern liegt es ruhig und fast schon romantisch da. Das Schloss mit dem Schlosspark und dem alten Wasserturm runden das Gesamtbild noch ab.

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                                                Ein Rundgang durch das Dorf

Im Frühjahr ist es mit der Stille dann vorbei. Ins Dorf ziehen Besucher ein, die für jede Menge Aufregung sorgen. Die Störche kommen, heißt es dann in Rühstädt. 40 Storchenhorste werden von nun an von den Weißstörchen belegt. Die Einwohner des Dorfes sorgen in den Wintermonaten dafür, das Meister Adebar bei seiner Rückkehr ein sauberes und intaktes Nest vorfindet. Überall im Dorf klappert es. Es beginn ein Treiben wie man es kaum woanders beobachten kann. Jetzt erwacht dieses kleine idyllische Dorf aus seinem Winterschlaf. Es kommen aus allen Ecken Deutschlands und aus dem Ausland Besucher nach Rühstädt, um die vielen Störche zu bestaunen. Dieses kleine Dorf an der Elbe, lebt von und mit dem Storch.

Wohnmobilstellplatz : N52°55´04″ E11°52´13″

Im nächste Beitrag gibt es dann die Störche von Rühstädt.

Der Alpenstrandläufer.

Wie die schon von mir zuvor beschriebenen Watvögel, ist auch er ein Strandläufer und stammt aus der Familie der Schnepfenvögel. Was hat dieser Vogel aber mit den Alpen zu tun?  Vermutlich hat der Alpenstrandläufer seinen Namen deutschsprachigen Ornithologen zu verdanken. Die ihn in den lappländischen Alpen beobachtet und nach ihnen benannten haben. Er brütet wie viele andere Vögel seiner Art auch in den arktischen Tundren. Es gibt aber auch einige Brutgebiete die an der Nord- und Ostsee liegen. Diese und auch weiter südlich liegenden Brutgebiete sind auf Grund des Klimawandels stark gefährdet. Hier wird der Vogel nach einer Studie von englischen Wissenschaftlern seine Lebensgrundlage immer mehr verlieren.

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Deshalb werden wir den Alpenstrandläufer, eines Tages bei uns nur noch  als Zug- oder Rastvogel beobachten können. Auf Grund dieser Tatsache wird er in Deutschland als Brutvogel schon in die Kategorie 1, als vom Aussterben bedrohte Art geführt.

Der Meerstrandläufer.

Nachdem ich schon über den Knutt berichtet habe, möchte ich jetzt den Meerstrandläufer vorstellen. Er gehört genau so wie der Knutt zur Familie der Schnepfenvögel und ist wie sein Name es schon besagt, ein Strand-läufer. Der Vogel wird etwa 20 bis 22 cm groß. Ein typisches Merkmahl sind seine gelben Beine und der gelbe Schnabelansatz.

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Ihre Brutgebiete verlassen sie schon Mitte August und treffen dann zum Überwintern an der Nord- und Ostseeküste ein. Sie sind keine Lang-streckenflieger wie der Knutt. Zwischen Mitte April bis Ende Mai verlassen sie uns wieder und kehren in ihre Brutgebiete zurück. Ihre Brutgebiete liegen weit im Norden von Grönland, Kanada, Island und Spitzbergen.

 

 

 

 

 

 

Der Knutt.

Der Knutt ist der Langstreckenflieger unter den Zugvögeln. Der etwa drosselgroße Watvogel legt zwischen seinen Brut und Überwinterungs-gebieten eine Strecke zurück die je nach Brutgebiet bis zu 5000 km betragen kann. Die Nordseeküsten von Dänemark, Holland und Deutschland sind für den Vogel nur Zwischenstationen auf seiner langen Reise. Hier ist er nur für wenige Wochen zu sehen, wobei er an der Ostsee nicht zu beobachten ist. Bei diesem Aufenthalt legt sich der Vogel mit nährstoffreicher Nahrung Fettreserven an. Er verdoppelt in dieser Zeit sein Körpergewicht von ca. 150 Gramm nahezu. Diese Kraftreserven verbraucht der kleine Vielflieger auf seinem langen Flug wieder komplett. Er zählt zu den Limikolen aus der Familie der Schnepfenvögel. Seine Brutgebiete hat er in der Tundra von Grönland, Sibirien, Alaska und Nordkanada. Den Winter verbringt der Knutt im Südwesten von Afrika.

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Ausgangspunkt für gute Beobachtungen:  https://goo.gl/maps/ug3nazZTmCB2

(Quelle für den Link Google Maps)

Der Seeadler.

Liebe Leser. „Vogelknipser“ startet heute mit dem ersten Bericht seinen Blog. Ich werde auf dieser Seite in unregelmäßigen Abständen über meine Touren und Beobachtungen berichten. Dank eines guten Freundes konnte ich „Vogelknipser“ erstellen. Er selbst betreibt den Blog „Linsenfutter.“ (Siehe auch den Link auf meiner Seite unter Blogroll.)

Sein traditionelles Zuhause hatte der Seeadler immer schon in Mecklenburg Vorpommern. Nach dem Krieg galt Deutschlands Wappenvogel nahezu als ausgestorben. Bejagung, Landwirtschaft und zunehmende Industrie hatten ihm den Lebensraum genommen. Der mit dem Zusammenbruch der DDR verbundene Niedergang der Industrie und Agrarwirtschaft im deutsch polnischen Grenzgebiet entwickelte sich für die Natur als wahrer Segen.

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So kam dann auch der Seeadler immer mehr in diese Region zurück. Heute zählt das Gebiet um das Stettiner Haff als größte Ansiedlung Europa weit.

Die Wiege der Seeadler.

Weit im Nord Osten unserer Republik, nahe der polnischen Grenze, liegt das NSG Anklamer Stadtbruch. Mit seinen 1461 Hektar, liegt das größte Moorwaldgebiet Deutschlands zwischen Peenemündung und Stettiner Haff. Diese einzigartige Landschaft wird häufig auch als Amazonas des Nordens benannt. Die abgestorbenen Bäume des Moores bieten tausenden von Kormoranen Schlaf und Brutstätte. Hier ist aber auch wieder ein anderer Vogel zuhause, der in der Region  häufig zu beobachten ist. In den unzugänglichen weiten des Moorwaldes, hoch oben in den Baumkronen, hat der Seeadler seine Horste. Von hier startet er seine Beuteflüge ins nahe Haff, von wo er Enten, Möwen, Bläss- und Wasserhühnchen und auch Fische als Futter für seinen Nachwuchs schlägt.

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Vom Stellplatz Mönkebude lässt sich dieses Gebiet sehr gut mit dem Fahrrad erkunden.

N53´46´192 E13´58´08“

Das Stettiner Haff.

Im Grenzgebiet zwischen Polen und Deutschland liegt dieses wunderschöne, von vielen Naturschutzgebieten umgebene Binnenmeer. Kaum eine Region in Deutschland kann auf diese schöne Weise eine einzigartige Natur wiederspiegeln. Von unserem Stellplatz aus waren es mit der Fähre nur 15 Minuten. Wir konnten mit dem Fahrrad die polnische Seite des Haffs erkunden. Die kleinen Dörfer am Haff mit ihren Fischereihäfen, sind ein Ort von Romantik und Stille. Wir waren in Altwarp, wo es nicht nur das Haff mit seiner einzigartigen Natur zu erkunden gab. Nur wenige Meter von unserem Stellplatz liegt das NSG Binnendüne, mit seiner vielfältigen Pflanzenwelt, die es nur dort zu erkunden

Stellplatz Altwarp: N53´44´22“ E14´16´07“.

Der Ruf der Kraniche.

Es gibt wohl keinen anderen Vogel, der eine derartige Faszination auf den Menschen ausübt, wie der Kranich. In asiatischen Kulturen ist er ein Glücksbote und wird von den Leuten verehrt. So ist er fast in jedem Haus als Bild oder Skulptur zu finden. In jedem Jahr suche ich seine Rastgebiete am Bodden und in der Diepholzer-Moorniederung auf, aber auch seine Brut- und Überwinterungsregionen stehen auf meinem Reiseplan.

Für die Wohnmobilfahrer unter euch empfehle ich für den Bodden den Stellplatz in Saal Neuendorf,  für die Moorniederungen den Platz in Ströhen. Von beiden Plätzen sind die Beobachtungsgebiete schnell und gut zu erreichen.

Stellplatz in Saal Neuendorf:  N54´20´04“ E12´31´45        Ströhen:  N52´20´04“ E08´41´04“

 

Ganz viel Gans.

Die einen kommen die anderen gehen, so verlassen uns jetzt viele Singvogelarten und ziehen in den Süden. Dafür kommen nun unsere Wintergäste und beziehen ihre Quartiere. Eine von ihnen ist die Weisswangengans, deren Brutgebiete in der Arktis (Grönland, Spitzbergen oder auch Sibirien) liegen. Ab November sind sie dann zu vielen Tausenden im Deichvorland der Nordseeküste zu beobachten. Ich konnte sie dort wo die Ems in den Dollart geht in riesigen Scharen beobachten.

Ein guter Ausgangspunkt für Beobachtungen ist der kleine Ort Ditzum, hier findet man auch einen schönen Stellplatz direkt am Emsdeich. N53´18´57“ E07´17´11“ Es lohnt sich auch eine Fahrt zur alten Bohrinsel am Wattweg. Sie ist vom Stellplatz aus auch gut mit dem Fahrrad zu erreichen ist.