Gartensafari 23

Working in the sand mine.

Hier nun die ersten Fotos von Sandarium II , das weit aus größer ist als das erste Sandbeet ist. Hier haben wir eine Fläche von 6,0 x 3,5m ca und 0,80m tief ausgehoben. Auf der Sohle sind alte Tondachpfannen verkleinert als Drainage etwa 0,20m aufgetragen worden . Darüber kam eine Schicht geschreddetes Todholz, bevor wir ein Gemisch aus Löss, Lehm und ungewaschenen Mauersand Körnung o bis 0,2 mm verkippt wurde. Das Beet ist mit Todholz und Steinen belegt worden. Als Pflanzen kamen winterharte Sukkulenden , Grasnelken kleinwüchsige Krüppelkiefer und zum Teil Pflanzen von denen ich noch nie etwas gehört haben zum Einsatz. Hier hatten wir das Glück, einen Staudengärtner zu finden, der sich mit Trockenbeete auskennt. Der größte Teil des Beetes sind aber freie Sandflächen, die mit kleinen Steinen belegt wurden.

Hier einige Pflanzen und Todholz, das man auf dem gesamten Beet findet.

So nun aber zum Grund dieses Beitrags, denn über den Bau des Sandarium werde ich später noch einmal berichten . Es war eine Beobachtung die nicht ich sondern meine Frau gemacht hat. Wie einige von euch wissen, liege ich mal wieder wegen meiner Schmerzen in einer Klinik. Also eines Morgens geht meine Frau in den Garten und sieht ein etwa Eineurostück großes Loch in dem ein kleiner Zweig steckt.

Was hatte das zu beuten ,von uns hatte keiner den Zweig in dir Erde gesteckt. Es muß als etwas anders gewesen sein, mit Besuchern des Beets haben wir so früh noch nicht gerechnet.

Es war aber wohl eine kleine Mauerbiene die in diesem Loch verschwand . Ich beschäftige mich noch nicht so lange mit Bienen, weiß aber das diese Bienenart nicht unbedingt zu den Erdbrütern gehört . Also was macht dann diese Biene in unserem Sandarium.

Sie hat es wie man hier sehr schön sehen kann, auf die Erde abgesehen die wir zusammengemixt haben . Sie verschließt damit ihre Brutröhren, in dem sie ihre Eier und Nahrung für ihre Nachkömmlinge abgelegt hat. An dem Zweig der in dem Loch steckt, klettert sie mit ihrer schwern Last hoch. Im übrigen versackte der Zweig immer tiefer, am Anfang schaute er etwa 5cm aus der Erde , später war er fast bündig mit dem Loch.

Um solche Fotos hinzubekommen, muß man schon Glück oder einen Helfer haben, zumal meine Frau nicht unbedingt die beste Fotografien ist. Die Biene selbst diente ihr al als Helfer . Denn jedes mal wenn sie aus dem Loch kam, wackelte vorher die Leiter ( der Zweig der in dem Loch steckt) und meine Frau konnte sich bereit machen, um auf dem Auslöser zu drücken.

Mit schwerer Last fliege sie nun davon und kann ihre Brutröhren verschließen. Diese Aufsteighilfe in der Sandmine fand ich schon sehr cool, habe ich auch zuvor noch nie gesehen.

Wie immer könnt ihr die Fotos anklicken damit sie größer werden.

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