Vor einem Jahr (5)

Die letzten Fotos

Liebe Leser, mit diesem Beitrag zeige ich euch einen letzten Fotomix von meiner Tour zum NSG Geltinger Birk. Gleichzeitig ist es auch mein vorerst letzter Beitrag, ich lege eine Blogpause ein . Nach langer langer Zeit, haben wir unser Wohnmobil am Wochenende aus der Scheune geholt und reisefertig gemacht. Ich habe zwar die Folgen meiner Op´s immer noch nicht ganz überstanden, lege aber nach Absprache mit meinem Arzt eine Behandlungspause ein . Diese wollen wir dazu nutzen, um die erste Reise nach Corona und Krankenhausaufenthalt zu unternehmen. Sofern es mir möglich ist, werde ich unterwegs eure Beiträge lesen und auch kommen-tieren . Wenn es mal nicht klappen sollte, liegt das nicht an meinem Willen, sonden mehr an einer fehlenden Internetverbindung. Wir freuen uns auf diese Reise, weil wir sie nach dieser problematischen Zeit dringend gebrauchen.

Ich wünsche euch eine gute Zeit bleibt gesund, bis denne euer Vogelknipser.

Die Foto lassen sich durch Anklicken vergrößern

Vor einem Jahr ( 4)

Der König der Lüfte

Wie schon in meinem ersten Beitrag geschrieben, stand die Beobachtung von Seeadlern ganz oben auf unserer Wunschliste dieser Tour. Nur zwischen Wunsch und Tatsächlichem, klafft meistens eine große Lücke auseinander. Ich wußte zumindest, dass es im Geltinger Birk Ansiedlungen dieses großen Greifer gab . Vor unserer Anreise, wurde in Beobach-tungslisten von jüngste Sichtunge dieser Vögel geschrieben. Wir hatten Glück, schon auf den ersten Metern unserer Wanderung durch das Birk, konnten wir in einiger Entfernung unsere Wunschbeobachtung hören und auch sehen. Zugern hätte ich den Seeadler einmal am Boden fotografiert. Wie schon so oft zuvor, mußte ich solche Bilder als Wunschdenken abharken. Dafür hatte ich das Glück , sie bei gutem Licht ohne große Hindernisse am blauen Himmel zu fotografieren . Häufig drehen sie auch ab und entfernen sich, hier taten sie mir den Gefallen und kamen auf mich zugeflogen.

Die kleine Flußseeschwalbe läßt sich nicht von dem großen Greifer beeindrucken und vertreibt ihn aus ihrem Revier.

Er hat mich genau im Sichtfeld seiner scharfen Augen .

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Vor einem Jahr (3)

Im Reich der Kormorane

Wer ist 5LE ? Ob ich eine Antwort auf diese Frage erhalten werde, kann ich euch noch nicht sagen. Immerhin liegt meine Beobachtung schon ein Jahr zurück. Ich habe die Ringnummer mit dem Beobachtungsort der Berin-gungszentrale trotzdem noch gemeldet. Vielleicht ist den Wissen-schaftlern meine zusätzliche Information ja wichtig und ich bekomme eine Rückmeldung. Der Nestling, der einst von ihnen beringt wurde hat zwisch-enzeitlich eine eigene Familie gegründet und erfolgreich Nachwuchs aufgezogen. Ich habe schon häufig Vögel mit Beringungen fotografiert, darunter war nie ein Kormoran. Selbst in großen Ansiedlungen, konnte ich keine Vögel mit solch einem Ring entdecken. Im Geltinger Birk gab es auch solch eine große Ansiedlung, die zugleich auch Brutrevier für Kormorane war. Diese Reviere sind schon von weitem zu erkennen, meistens sind es kahle Bäume die von Kot übersäte sind.

In solch einem Brutgebiet herrscht ein hektisches Treiben, es ist ein Kommen und Gehen.

Die Elternvögel tragen eine Futtergabe nach der Anderen, in das Nest ihren hungeringen Küken. Schon von weitem erkennen sie ihre Eltern und reißen ihr Schnäbel weit auf. Es ist ein unüberhörbares Schauspiel, was sich in den Bäumen abspielt. Ruhe gibt es in den Brutrevieren nur am Abend . Jetzt bekommen die Eltern auch eine verdiente Paus, und haben Zeit für ein erfrischendes Bad.

Auf der Suche nach dem Brutgebiet im Geltinger Birk, brauchte ich nur auf mein Gehör vertauen, das hat mich mitten in das Revier geführt .

Den Vögeln bei der Fütterung zuzusehen, hat mir besonders große Freude bereite. Auch allein deshalb, weil ich hier meinen Meldevogel 5 LE entdeckt habe.

In den Abendstunden füllte sich das Revier noch einmal um einige Kormorane, es waren wohl unverpaarte Vögel, die hier in der Nähe ihre Schlafplätze hatten.

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