Aus meiner Sicht

Liebe Freunde wie ihr ja alle längst wißt, verfolge ich das momentane Leben nur aus der Sicht des Krankenbett. Ich sehe nicht das, was ihr täglich bei euren Einkäufen erlebt müßt . Leer gefegte Regale kenne ich nur aus dem was im TV gezeigt wird. Mir bleibt dieses Armutszeugnis, das einige Mitmenschen erzeugen erspart. Das was ich zum täglichen Leben brauche, wird mir von freundlichem Personal aufs Zimmer gebracht. Wenn ich das WC benutze, hägt da immer eine von den wertvollen Rollen, um die ihr da draußen täglich kämpfen müsst. Ich finde diese Hamsterkäufe sowas von absurd. Da stehen junge Menschen in der Schlange, um sich mit Canabis zu versorge . Kondome werden nur Rarität und Klopapier zur Wertanlage. Liebe Klopapier- Käufer, sicherlich stehen eure Wertpapiere im Augenblick sehr hoch im Kurs . Es werden aber wieder Zeiten der Normalität kommen, dann werden die Kurs im Sturzflug sinken. Die Kapitalanlagen um die ihr gekämpft und euch geschlagen habt werden ins bodenlose fallen. Spätesten in dem Augenblick werdet ihr bemerken, ihr sitzt auf einem riesigen Berg von ungenutzen Wertpapieren , die letztendlich doch nur für den Arsch sind.

Einen schönen Sonntag wünscht euch der Vogelknipser Werner

40 Kommentare zu „Aus meiner Sicht“

  1. Ach, schön, lieber Werner, daß dein Wlan wenigstens wieder besser geht!
    Das muß wohl wirklich ein Engel sein, die liebe Frau, die du beschreibst, das ist wirklich ein Geschenk des Himmels, solche Menschen!!!
    Ja, Werner, direkt an meiner Seite wäre schon schön, sicher, aber das ist nun mal nicht so, aber dafür hab ich halt auch lauter Engel um mich rum, meine Kinder, dich, viele Blogfreunde und Freunde in meiner Nähe, und da bin ich so dankbar für! Und kann mir sooooo gut vorstellen, wie sehr du dich auf deine Familie freust, ich kann dir jetzt schon aufmalen, wie ich mich freuen werde, wenn ich mal meine Kinder wieder umärmeln kann!!! Alles andere besprechen wir dann und so, wie du es schreibst, ich freu mich drauf! Aber erst einmal geht alles bei dir vor, die Gesundheit ist unser wichtigstes Gut, paß auf dich auf, halte auch Abstand und alles Liebe und Gute für dich mit ganz lieben Grüßen
    Monika.

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  2. Guten Morgen Monika, wenn ich das so schreibe, meine ich es auch genau so wie es dort steht.
    Ich wünsche die einen “ Guten Morgen“ . Das Wland geht wieder, zwar nicht wie es sonst war
    aber es reicht um zu schreiben. Heute ist hier mein letzter Tag und ich freue mich riesig auf
    Zuhause . Die gesamte Situation ist hier für mich nur noch schwer zu ertragen. Ich vermisse meine
    Lieben, das allein ist aber nicht der Grund für das Absacken meiner Stimmung. Ich werde dir später
    mehr in einer Mail schreiben was hier los ist. Das Personal ist bemüht die Stimmung so gut als mög-
    lich aufrecht zu erhalten, ihnen fehlt aber die Zeit um sich um jeden Einzelnen zu kümmer. Am meisten
    bewundere ich unser Frau die hier sauber macht, ich glaube die hat mir ein Engel geschickt. Obwohl
    ihre Zeit sehr knapp für jedes Zimmer bemessen ist, hat sie immer ein lieber Wort übrig. Sie ist eine
    wahre Künstlerin und malt in ihrer Freizeit . Jeden Morgen zieht sie einen bemalten Stein aus ihrer
    Tasche, den sie für mich bemalt hat. Es ist ein Bild darauf gemalt und ein Wunsch.Sowas wie Kraft,
    Gesundheit ,Hoffung oder Glaube. Ich weiß nicht ob ich ihren Namen richtig schreibe, sie ist Polin und
    heißt Ursula sie ist wirklich ein wahre Engel . Liebe Monika das deine Stimmung im Augenblick nicht gut
    ist das kann ich voll und ganz verstehen . Du brauchtest in deiner Situation auch einen Menschen an deiner
    Seite, der muss dir ja nicht unbedingt einen Stein bemalen. Ein lieber und nettes Wort würde dir jetzt glau-
    be ich auch richtig gut tun. Wir haben es ja in einer Mail besprochen ( beschrieben ), wenn ich hier raus bin
    und alles erledigt habe was so alles auf mich zukommt, treten wie wie besprochen in Verbindung.
    Bleib geund und halte Abstand alles Liebe
    Werner.

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  3. My good friend, I really appreciate your wishes.
    I hope that I and all of us will soon be back where we want to be – in nature. Many, especially young people, are currently showing signs of solidarity: they shop for the elderly and look after the children of parents who have to work. They run their animals. You sew face masks and these are not isolated cases, it gets more every day. They offer their help on the Internet and write it on the blackboard in shops. I would like to see some of these good examples after Corona. I think whoever sent us this virus will change people and maybe he wanted it. So this plague would also have something good.
    Stay healthy Allan and get through this difficult time well.
    Werner your blog friend

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  4. Ooooh, ja, das kann ich mehr als gut verstehen, lieber Werner!!!
    Ach, das tut mir sehr leid, daß dein Stimmungsbarometer im Sturzflug nach unten ist, verständlich bei dem, was da sich nun alles noch ereignet hat in deinem derzeitigen Umfeld, und dann auch noch das eingeschränkte Datenvolumen, ja, selbstverständlich brauchst du das für den Kontakt zu deiner Familie!!! Wie wirst du froh sein, wenn du da raus kommst, ich drück die ganz, ganz fest die Daumen, daß alles wunschgemäß läuft!
    Meine Stimmung schwankt auch derzeit sehr, aber irgendwie müssen wir ja durchkommen, paß bitte auch besonders gut auf dich auf, freu dich auf deine Familie, werde weiter gesund und bleib vom Virus verschont, alles Liebe und Gute für dich und liebe Grüße
    Monika.

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  5. Liebe Monika ich zähle im Augenblick, wie du sicherlich verstehn kannst, die Tage
    wann ich das Krankenhaus verlassen kann .
    Mein Stimmungborometer ist zZt im steilen Sturzflug nach unten. Zumal die Entwicklung auf meinem
    Zimmer, (auf die ich hier nicht näher eingehen möchte) eine dramatische Wende genommen hat.
    Wäre das alles nicht genug, ist auch noch das Wland des Hauses gestern abend ausgefallen. Ich bin jetzt
    auf das eingeschränkte Datenvolumen meines Tablet angewiesen . Das werde ich natürlich für den Kontak zu
    meiner Familie aufsparen.
    Bleib gesund und pass auf dich auf
    Werner.

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  6. Lieber Werner,
    da kann man sich echt nur noch an den Kopf fassen! Ich mußte am Wochenende schon auf Küchenrollen umsteigen, weil nix mehr zu kriegen ist! Irre!
    Mein Sohn hatte mir schon letzte Woche ein Bild von völlig leergefegten Toilettenpapier-Regalen geschickt, hab ich ihm zurückgeschrieben: „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet und das letzte Regal leergeräumt ist, werdet ihr feststellen, daß man Clopapier nicht essen kann!“ Himmel, hilf und Hirn wäre schön!
    Paß auf dich auf, alles Gute für deine hoffentlich baldige Entlassung, und liebe Grüße
    Monika.

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  7. @Pit: Ich habe neulich irgendwo gelesen, dass man statt Klopapier auch drei Muscheln nehmen könne – für den großen Schmutz, den kleineren, und den ganz kleinen. 😉

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  8. Mein (Ex)schwager hat mir mal eine Anleitung gezeigt, wie man mit einem einzigen Stueck Toilettenpapier auskommen kann. Sollte ich vielleicht einmal auf meinem Blog veroeffentlichen. Waere eigentlich lustig – wenn nicht die ganze Situation so ernst waere.

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  9. Um es klar und deutlich zu sagen , diese Leute sind einfach bekloppt. Man kann aus einer Angst heraus Lebensmittel bunkern , was in diesem Fall und in der jetzigen Zeit nicht nötig ist. Des gibt Menschen die haben nicht mal eine Toilette, denen muß du die Ängste um Klopapier einiger unsere Mitbewohner mal erklären . Dir auch weiterhin alles Gute.
    Gruss Werner

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  10. Lieber Werner,
    wie ein Freund von mir auf meinem Blog kommentiert hat, „Ich verstehe nicht, warum die Leute jetzt Klopapier hamstern. Es schmeckt doch so fad!“ Worauf mir nur einfiel, „Aber nur VOR dem Gebrauch!“ 😀
    Liebe Gruesse, und bleib‘ gesund,
    Pit

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  11. Hirn? Da wo nichts ist, kann auch nichts arbeiten . Folglich sind solche Menschen giergesteuert und kaufen was sie bekommen können . Wenn ich YouTube Videos sehe , wo sich Leute um Klopapier schlagen, bestätigt das meine Meinung .

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  12. Lieber Dieter, erst einmal meine größte Anerkennung für die Arbeit die du leistest. All diesen fleißigen Helfern in der Kranken, Alten und Behindertenpflege gehört mehr Zuspruch und Anerkennung als täglicher Applaus um 21 Uhr. Ich hoffe die Politik besinnt sich auch nach Corona daran, wenn es um vernünftige Arbeitszeiten und Entlohnung geht. Leider ist meine Sicht auf die reale Welt im Augenblick noch sehr eingeschränkt und dennoch fallen mir einige Dinge auf. Als ich in der Phase des Liegend war, konnte ich nur die Kronen einer Baumreihe und den Himmel beobachten . Viele Kondensstreifen die von Flugzeugen gezogen wurden, waren meine Beobachtungen . Das was im 15 Minuten Takt ging ( bedingt durch die Flugplätze Münster und Dortmund) ist fast völlig verschwunden . Wenn ich mit dem Rolli an das Fenster mit Blick zum Parkplatz des Krankenhaus fahre , sehe ich eine völlige Leer. Wo sonst Autos kreisten, auf der Suche nach einem freien Parkplatz ist Ruhe eingekehrt. Ich möchte nicht sagen das Corona etwas gutes ist , es ist aber eine Entlastung für unsere Natur ohne Klimaabkommen und gesetzlichen Auflagen . Menschen werden nachdenklicher auch die Meisten rücken ein Stück näher zusammen . Junge kaufen für ältere ein., Leuten die Zuhause bleiben müssen passen auf Kinder auf, dessen Eltern arbeiten müssen . Ich würde mir wünsch, dass von diesen Dingen auch nach dieser Seuche etwas übrig bleiben würde. Pass auf dich auf Dieter du bist da draußen in einer täglichen Gefahr.

    Gruß Werner

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  13. Was läuft in den Hirnen solcher Menschen nur ab? Das frage ich mich täglich, wenn ich verzweifelt vor dem leer geräumten Klopapierregal in unseren Supermärkten stehe. Recht hast Du, es kommen auch wieder bessere Zeiten und dann ist diese „Wertanlage“ nur noch für den A…. Macht sich aber vielleicht als Buchersatz im heimischen Regal auch ganz nett. 😨

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  14. Wenn diese ganze Geschichte mit sich bringt, dass die Zentralisierungen der letzten Jahrzehnte auch Nachteile haben, wäre das nicht schlecht. Dass es in den kleinen Läden gesitteter zugeht als in den SB-Märkten des Discounter-Segments scheint ein allgemeines Phänomen zu sein.

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  15. Vielen Dank liebe Moni. Nur noch wenige Tage, dann werde ich auch wieder in dieser realen Welt leben. Auf Grund meiner Bewegungseinschränkung werde ich aber weiter in einer häuslichen Quarantäne leben . Ich bin dann aber nicht mehr allein, habe mein Frau bei mir.
    Pass auf dich auf, halte Abstand und bleib gesund .
    LG Werner.

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  16. Hallo Werner,
    Ich erzähle dir gerne was aus meiner täglichen Praxis. Momentan versorge ich neben den 6 Pflegefällen, die ich schon seit Monaten betreue (darunter eine 103-jährige Frau), noch 5 weitere Senioren hier aus meiner Nachbarschaft. Allerdings nicht alle auf einmal. Ich verteile die über die Woche, bin also täglich unterwegs. Vom Pflegedienst bin ich gut versorgt mit Mundschutz, Latexhandschuhen und Sterillium für die Hände. Bin also gut gewappnet mich nicht nur selbst zu schützen, sondern auch meinen Pfleglingen nichts anzuschleppen.
    Die Situation in den Verbrauchermärkten ist allerdings wegen der Hamsterkäufe etwas ernüchternd. Es ist zur Zeit nicht möglich, die Einkaufslisten in nur einem Laden abzuarbeiten. Die Regale sind leer, nicht nur bei den Discountern, auch bei den „großen“ Verbrauchermärkten. Frische Lebensmittel sind genügend zu haben, aber Konservendosen und Fertiggerichte, die meine Leute unbedingt haben wollen, fehlen. Dafür muß ich jetzt mehrere Läden abklappern, also zusätzliche Fahrten, oft ergebnislos. Klopapier ist überall ausverkauft. Globus hatte am Feitag wieder welches, es wurde pro Kunde aber nur eine Großpackung abgeben, auch wenn man wie ich für mehrere Haushalte einkauft. Das Globus Restaurant hat seit vergangenen Dienstag geschlossen. Mein Mittagessen muß ich also von zuhause mitnehmen, denn auch sonst ist die Gastronomie, Imbissbuden usw geschlossen. Nur Lieferservices haben auf. Das ist blöd, aber nicht zu ändern.
    In den Verbrauchermärkten geht es zu meiner Überraschung aber sehr diszipliniert zu. Davon abgesehen, daß nicht so viel Betrieb ist wie üblich, halten die Leute von sich aus die vorgegebenen Abstände ein. In einigen Märkten gibt es Aufsichtspersonen, die die Kunden schon in den Gängen vor den Kassen aufhalten und dann zu den einzelnen Kassen dirigieren, sobald dort ein Kunde fertig ist. Das geht alles ohne zu meckern und ohne Gedränge ab. Niemand widerspricht dem Personal. Alle halten sich an die Regeln. Das ist toll!

    Auf den Straßen ist es leer geworden. Ich gebe zu, ich genieße die aktuelle Verkehrsruhe sehr. Man kommt überall zügig durch, keine Staus, kein Stress und man findet Parkplätze, wo das sonst kaum möglich ist. Das könnte von mir aus so bleiben. 🙂
    Auch hier in der Siedlung ist es gespenstisch still geworden. Es spielen keine Kinder mehr auf den Straßen oder den Spielplätzen. Von ein paar Hundehaltern abgsehen, geht auch niemand mehr spazieren oder tratscht auf der Straße mit Nachbarn. Das wirkt alles erschreckend unwirklich.

    So, lieber Werner, jetzt weißt du ein bisschen wie es derzeit in meinem Alltag aussieht. Genieße deinen „Rundumservice“ so lange du kannst, aber komm bald wieder auf die Beine.
    Gute Genesung und viele Grüße
    Dieter

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  17. Es ist wohl ein Phänomen der Städte . Meine Tochter war gestern in einem Dorflanden in ihrer Nähe ,der dort auch als Poststation dient . Hier kaufen die Leute häufig nur das, was sie im Moment brauchen oder was bei Großeinkäufe im Supermarkt gegessen wurde . Hier stand sie vor vollen Regalen und hat für meine Frau 1Kilo Mehl und 2 Liter H- Milch mitgebracht.

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  18. Oder man tauscht wie seinerzeit bei den Spielkarten-Quartetten: Mir fehlen noch die Blätter 86, 102 und 1.728 mit der kleinen Fehlprägung, dafür habe ich die Blätter 11, 574 und 12.789 doppelt. Wer will mit mir tauschen? 😉

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  19. I feel that if someone feels better with a mountain of toilet paper in their home, then they should have it. I’ll even give them mine.

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  20. Sei sparsam mit deiner Wertanlage :-). Vielleicht wird so noch einmal zum begehrten Tauschobjekt. Sechs Blatt vierlagig gegen ein Pfund Mehl. ;-). Hab einen schönen Sonntag meine Liebe und pass auf dich auf.

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  21. Vielen Dank liebe Ruth , ich freue mich immer wieder über deine Kommentare. Über viele Jahre bis du nun eine meiner treusten Leserinen die ich sehr Schätze .
    Bleib gesund und passe auf dich auf.
    Liebe Grüße Werner.

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  22. Hallo Werner,
    das hast du sehr gut formuliert, v.a.den letzten Satz finde ich SUPPI!!!
    Dir weiterhin gute Besserung und viel Glück für deine Reha-Massnahmen.
    LG Ruth

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  23. In den „Sozialen“ Netzwerken habe ich gestern einen nicht ernst gemeinten Klopapier-Rechner gefunden, der einem anzeigt, wie lange der häusliche Vorrat reicht. Ich brauche mir da wohl die nächsten drei Wochen keine Sorgen zu machen. 😉 Hatte aber schon vor Corona ein großes Gebinde mit 16 Rollen gekauft. 😉

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  24. Vielen Dank liebe Hanne. Ich wünsche dir auch einen schönen Sonntsg . Genieße diesen wundervollen Frühlingstag, wenn er auch wie man mir sagt, etwas kühler ausfällt. Halte Abstand und pass gut auf die auf.
    Liebe Grüße Werner

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