“ Unter Geiern“ Teil 2

Im zweiten Teil geht es nun in die Region Bulgariens, die den Beiträgen  „Unter Geiern“ ihren Titel gegeben haben . Es geht in die Berge von Madzhavoro ins Reich der Geier. Die Reise führt in das Naturschutzgebiet Kovon Kaya. Die Stadt liegt im östlichen Rhodopengegierge, in der Nähe des Flusses Arda. Einst war der heute nur noch 500 Einwohner zählende Ort, eine Bergbaustadt. Noch heute sind unentwegte Enthusiasten, an den Ufern des Flusses auf der suche nach Goldsand zu beobachten. Die goldenen Zeiten sind aber lange vorbei, was an den vielen verfallenen Häusern im Umland zu sehen ist.

 

Genau genommen geht es in die Berge, die zwischen dem Dorf  Borislavtsi und Madzharovo liegen. Dieses kleine  Dorf am Fusse des Rhodopen-gebierge ist eine Hochburg für ornithologische Touristen. Das Mikroklima und das vielfältige Relief, geben über 180 Vogelarten einen einzigartigen Lebensraum. Dazu gehören 40  Vogelarten, die weltweit zu den bedrohten Arten gehören und auf der „Roten Liste “ stehen. Seit dem Jahr  1997 gilt das Gebiet, nach Bird Life International als  Territorium für das Überleben bedrohter Vogelarten. Genau an diesem Ort ist eine Geieransiedlung zu beobachten, die auf der Wunschliste unserer  Beobachtung stand.

Es ist ein unvergesslicher Anblick , den mit einer Spannweite von drei Meter in der Thermik segelnden Gänsegeier zu beobachten. Dieser Vogel ist nicht die einzige Geierart, die  in den Bergen von Borislavtsi zu beobachten ist. In dieser einmaligen Bergwelt, hat auch der Schmutzgeier sein Revier.

In den Bergen und im Ardatal sind auch der Schwarzstorch, der unter strengem Schutz stehende Rötelfalke, der hier ein Brutgebiet hat zu beobachten. Die Liste der hier lebenden Vögel, kann ich  im Einzelnen nicht aufzählen, es würde ein unendlicher Beitrag.

Es gab nicht nur Vögel zu beobachten.

Ein traumhaftes Naturgebiet, das in seinen Werten kaum zu übertreffen ist. Möge es so und genau in dieser From für immer erhalten bleiben.

              Die kleineren Fotos lassen sich durch Anklicken vergrößern

47 Kommentare zu „“ Unter Geiern“ Teil 2“

  1. Ich hoffe es mit dir Martha. Die Menscheheit kann ja nicht alle Regionen dieser Welt
    vernichten. Wenn Australien mit seiner Klimapolitik und auch Brasilien mit
    den Abholzungen auf dem besten Weg dorthin ist.
    LG Werner

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  2. Das freut mich Monika, dass ich dir mit diesem Beitrag die Bergwelt des
    Rhodopengebierge und den dort lebenden Geier näher bringen konnte.Es zeigt
    sich dort ein ganz besonderes Licht, das Fotos einfach anderes erscheinen
    läßt als in anderen Regionen. Noch bin ich mit meinen Beiträgen über Bulgarien
    noch nicht durch. Du kannst dich auf weitere Beiträge freuen, wenn es dabei auch
    nicht mehr um Geier geht .Es wird dadurch aber nicht weniger interessant.
    LG Werner

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  3. Ich hoffe mit dir und bin eigentlich guter Dinge. Wie du ja sicherlich gelesen
    hast, ist dieses Gebiet unter einem ganz besonderen Schutz gestellt worden.Ich
    glaube, dass das Land Bulgarien nich gut beraten wäre sich diesem Schutz der UNSECO
    zu wiedersetzen.

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  4. Dein Kommentar hat mir so gut gefallen, dass ich mir den zweiten Satz aufgeschrieben habe.
    Tatsächlich ist das Kovon-Kaya Naturschutzgebiet ein Zufluchtsort für Vögel
    die vom Aussterben bedroht sind. Nicht ohne Grund hat Bird Life International
    in Verbindung mit der UNESCO, dieses Geibiet unter einem besonderen Schutz gestellt.
    Vielen Dank für deinen Kommentar
    Gruß Werner

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  5. Wundervolle Fotografien aus einer faszinierenden Umgebung, die hoffentlich weiter geschützt bleibt und ein Paradies für alle Lebewesen…
    Bin gespannt auf die weitern Reiseberichte!

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  6. Extrem seltene Aufnahmen dieser vom Aussterben bedrohten Arten. Immer weniger Menschen blicken auf der Suche nach Geld in den Himmel, sodass sie nicht einmal bemerkten, dass immer weniger Vögel fliegen.
    Grüße

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  7. In Bulgarien war ich noch nicht, umso mehr freu ich mich über deinen Eintrag! Wundervoll, das Bild vom Arda-Bogen, überhaupt ist das eine herrliche Landschaft dort!
    Genau das erwartet man bei „Unter Geiern“, so einen Tierkopf, das ist so ein typisches Bild, echt klasse!!!
    Wunderschön, die Färbung des Himmels!
    Über deine Geier-Fotos bin ich begeistert, wer hat schon das Glück, diese wunderbaren Vögel in der freien Wildbahn zu sehen und zu fotografieren, kann ich mir so gut vorstellen, daß das bei der Flügelspannweite von 3 Metern ein unvergeßlicher Anblick ist, sie durch die Luft segeln zu sehen. Die Flugbilder sind großartig!!!
    Oooh, ja, dem Wunsch von dir, daß dieses traumhafte Naturgebiet doch bitte erhalten bleiben möge, schließe ich mich so gerne an!
    Danke für Teil 2, ich hab mich so drauf gefreut und es war super!
    Liebe Grüße
    Monika.

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  8. Solche Schutzstreifen haben aus heutiger Sicht, was den Naturschutz betrifft schon was für sich . Was es damals mal war, ist eine andere Sache. Ich bin zwei mal das „Grüne Band“ abgelaufen , den ehemaligen Kolonnenweg. Aus der Sicht eines Naturschützer ein traumhaftes Gebiet, menschenrechlich natürlich ein Disaster.

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  9. Wir waren als Jugendliche damals im Rila, Pirin und bis runter nach Melnik unterwegs. Das war am Rande der 20 km Sperrzone nach Griechenland und dort gab es auch regelmäßig Kontrollen der Grenzer nach potentiellen Fluchtwilligen.

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  10. Es liegt auch daran das diese Natur so unberührt ist, vielleicht genau
    wegen der Armut . Wie du vielleicht in einen Kommentar gelesen hast, war
    das Rhodopengebierge eine Sicherheitszone, die an Griechenland grenzt und von daher
    streng bewacht.

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  11. Ich denke schon das die Leute von dem ornithlogischen Touristen profitieren.
    Die einheimischen Naturführer von denen es einige gibt, haben auf jedem Fall
    etwas davon. Auch das kleine Hotel hat eine gute Belegung und auch dort arbeiten
    Leute. Es freut mich das dir der Beitrag gefallen hat und stecke voller Zuversicht,
    dass dir die weiteren Teile auch gefallen werde obwohl es ein ganz anderer Lebens-
    raum mit völlig anderen arten sein wird.

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  12. Man kann nur hoffen, dass die Bulgaren von unseren Fehlern lernen. Eine wunderschöne Gegend!
    Und, natürlich, tolle Aufnahmen!
    Das einzige Mal, an dem ich Geier in freier Wildbahn gesehen habe, war beim Wandern in den Pyrenäen.

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  13. Das sind ja traumhafte Aufnahmen, sowohl von der Landschaft, wie auch von den Tieren!
    Wie du in einem deiner Antwortskommentare schreibst, bleibt nur zu hoffen, dass dieses Gebiet auch weiterhin streng geschützt bleibt.
    Hilft es den Bewohnern ein bisschen, dass Vogelfreunde kommen? Vielleicht könnte ihr hartes und karges Leben damit ein bisschen verbessert werden!

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  14. Hallo Werner, da hast du eine wunderbare Welt beobachtet und schöne Fotos mitgebracht. Prima Beitrag

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  15. Bijzonder gebied en een lustoord voor vogelaars. Zijn er veel mensen die hier vogels gan kijken? Ik had geen idee dat dit gebergte er was.
    Afgelopen jaar hebben wij in Iran een berg bewandeld en er was geen enkele vogel. Zo onwerkelijk. Of dit door het gebergte kwam weet ik niet maar het voelde niet goed. Voor mijn gevoel hadden daar grote roofvogels rond moeten vliegen.

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  16. Wie ich es in meinem Beitrag und in einem Kommentar schon geschrieben habe , gab es Überlegungen die Aktivitäten
    des Bergbaus wieder aufzunehmen. Diese Naturschutzgebiet (Kovon Kaya) steht aber unter strengem Schutz der UNESCO .
    Ich hoffe das dieser Schutz nicht am Ende doch der Gier nach Geld weichen wird.

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  17. Ja, wundervoll! Die Rhodopen sind überhaupt ein ganz besonderes Gebirge, auch auf griechischer Seite. Sehr lange war es ein streng isoliertes Grenzgebiet und durfte nur mit besonderer Genehmigung bereist werden. Das hat sich nach der Grenzöffnung allerdings geändert, und ich weiß nicht, inwieweit es der Natur bereits geschadet hat. Es gibt aber zwei ausgedehnte Naturschutzgebiete, in denen jede menschliche Tätigkeit untersagt ist. https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=3&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwiG0aCW8oLnAhWFQUEAHbgAAg0QFjACegQIDRAG&url=https%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FGriechische_Rhodopen&usg=AOvVaw1yPUvrcSBNRONXaR1hHEuO

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  18. Diese einzigartigen Vögel verlieren immer mehr an Lebensräumen. Daher ist es so wie du es schreibst,
    ein großes Glück sie beobachten zu dürfen. In weitren Folgen wird es außer Vögel auch noch andere
    Tiere zusehen geben.
    Vielen Dank für dein Kommentar .
    LG Werner

    Gefällt 2 Personen

  19. Was für ein Glück! Ich habe vor Jahren in Spanien verschiedentlich Geier beobachten können, das ist schon ein ganz besonderes Gefühl. Das Fuchsfoto als Draufgabe ist aber auch super.

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