Unter Geiern… Teil 1

Liebe Leser, ich möchte euch mit den nächsten  Beiträgen nicht in die Romanwelt des Karl May entführen . Wenn der Titel es auch fast vermuten lassen könnte . Es geht statt dessen in den Südosten von Europa und zwar nach Bulgarien . Automatisch denkt man bei diesem Reiseziel, an die touristischen Hochburgen der Schwarzmeerküste. Das ist aber jetzt noch  nicht das Tourziel, dieses ersten  Reiseabschnitts. Es geht viel mehr in die Bergwelt von Madzharovo und in das Suha Reka Gebiet, ins Landesinnere von Bulgarien. Hier finden wir wohl die schönsten Naturgebiete Europas. Später geht es dann doch noch an die Schwarzmeerküste, in das Natur-schutzgebiet Poda in die Nähe von Burgas, eine der größten Städte des Landes. Bei dieser Reise kommen wir in Regionen, die an Armut in Europa kaum noch zu übertreffen sind. Junge Menschen verlassen ihre Heimat, um im Westen von Europa nach Arbeit und Glück zu suchen . Übrig bleiben alte Menschen, verwilderte Haustiere, verfallene Häuser und verlassene Dörfer. Oft glaut man das diese  Bauruinen leer und verlassen sind, ein Irrtum es leben immer noch Menschen in diesen Hütten. Das Reisen wird auf Grund der schlechten Strassenverhältnisse zum puren Abendteuer, asphaltiere Strassen sind jetzt nur noch selten unsere Wegstrecke.  Es holpert und poltert im Auto, weil es uns trotz Slalomfahrt nicht immer gelingt , den riesigen Schlaglöchern auszuweichen. Dafür können wir aber eine traumhafte Landschaft genießen. Im 2. Teil  von “ Unter Geiern“, geht es auf eine Fotowanderung durch die Bergwelt von Madzharovo. Hier geht es  auf die Suche nach den Vögel, den der Titel dieser Beiträge gehört.

Ich habe bei diesen Foto bewußt auf Bildtexte verzichtet, hierzu kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen.

                                Die Fotos zum Vergrößern bitte anklicken

35 Kommentare zu „Unter Geiern… Teil 1“

  1. Liebe Tanja deine Gedanken sind nicht so unreal, was diese heile Natur angeht .
    Finanzkräftige und geldgierige Wirtschaftsbosse haben schon laut darüber nach-
    gedancht, den Bergbau aufleben zu lassen. Sie möchten mit einem moderneren Maschinenpark
    nach dem viellecht noch in der Erde steckendem Gold zu suchen. Es dürfte nur sehr schwer
    werden, weil diese Region zum Nationalpark erklärt wurde und so unter dem Schutz der
    UNESCO steht.

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  2. Das ist ja leider bei den meisten neuen Orten so, daß wir sie nur oberflächlich erkunden können. Aber einen Eindruck gewinnt man dabei schon.

    Es ist gut zu wissen, daß manche Teile Europas noch wild und naturbelassen sind, aber wahrscheinlich ist es auch nur eine Frage der Zeit, bis der „Fortschritt“ dorthin kommt. Für die Menschen ist das wahrscheinlich mit Annehmlichkeiten verbunden, aber die Tier- und Pflanzenwelt wird leiden.

    Schön, daß Du die Gelegenheit hattest, Bulgarien jetzt noch so zu erleben.

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  3. Lieber Werner,
    eine beeindruckend schöne und vor allem sehr vielseitige Fotoserie einer ganz besonderen „vergessenen“ Landschaft.
    Ich bin schon gespannt auf Teil 2!
    Guten Wochenstart und lieben Gruß
    moni

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  4. Um dieses Land in seiner gesamten Schönheit beschreiben zu können, bedarf
    es mehr als nur eine Tour. Da die Reise in unterschliedliche Regionen von Bulgarien führte ,
    kann ich immer nur einen kleinen Überblick geben . Allein bei den Geiern von Madzharovo, hätte
    man ein Monat und mehr verbringen können. Ich hoffe du wirst auch so Freude an meinen Beiträgen
    haben.
    Liebe Grüße
    Werner

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  5. Das habe ich mich angesichts der maroden Hütten auch gefragt, Werner, womit ein alter Mensch das verdient hat. Schlimm und traurig, und das ganze in einem EU-Land, das kann man echt nicht fassen!
    Wünsch ich dir auch, einen guten Start in die neue Woche, liebe Grüße
    Monika.

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  6. Brian, I looked at the original photo again on the big monitor. It is not one of the many military masts. It is a normal electricity pylon. If you pull it bigger, you can see the cables clearly

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  7. Eine bedauerliche Tatsache, dass Menschen und dann noch alte Menschen, in solch
    einer jämmerlichen Behausungen leben müssen . Ich frage mich, womit hat ein alter
    Mensch es verdient, in solchen Hütten seinen Lebensabend zu verbringen.
    Über die Landschaft und die Tierwelt Bulgariens wirdt du noch viel mehr erfahren.
    LG Und einen schönen Start in die neue Woche
    Werner.

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  8. Leider ist es so, dass in diesen Ruinen Menschen leben . Wenn du die Bilder mal groß ziehst, kannst du erkennen das die davor liegenden Gärten bewirtschaftet werden . Diese Gärten und die Haustiere sind die Lebensgrundlage für diese Menschen. Es ist einfach nur erschreckend und traurig.

    Gefällt 3 Personen

  9. Einerseits kommt bei den Bildern der Begriff „wildromantisch“ auf, aber wenn man bedenkt, dass in diesen Häusern ( wenn man diesen Gebilde mal so nennen will ), Leute wohnen und leben, dann kann man nur entsetzt sein – und Bulgarien ist ein EU-Mitgliedsstaat!

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  10. Lieber Werner,
    kaum zu glauben, daß da wirklich noch Menschen leben. Die Landschaft ist aber echt schön, und die Tiere haben mich gefreut, Pferde, Kühe und Schafe.
    Hast du gut gewählt, den Titel, denkt man automatisch an Karl May, lach! Auf den 2. Teil freu ich mich schon!
    Schönen Sonntag wünsch ich dir trotz grottenschlechtem Wetter, liebe Grüße
    Monika.

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  11. Hoffentlich wirst du nicht enttäuscht Lutz ,ich habe nicht so viele Landschafts-
    aufnahmen gemacht. Dafür aber sehr schöne Vogel bzw Tierfotografien.

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  12. Das ist das Problem dieser Menschenmenge, sie können nur von dem leben was sie haben . Zukaufen ist nicht möglich, weil dazu das Geld fehlt. Für uns kaum nachvollziehbar unter welchen Bedingungen diese Menschen dort im Südosten von Europa leben .

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  13. It’s hard to imagine people living like this in ‚modern Europe‘ when, in our country, we have all the modern amenities. Yet in image four is that a mobile phone mast?

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  14. Die Landschaft ist sehr lieblich… Eine Bekannte ist von einer langjährigen Arbeitskollegin mal zu deren Familie eingeladen worden, die in Rumänien in einem Dorf lebt. Die Bäume bogen sich schier unter der Last reifer Pflaumen, doch niemand erntete diese. Auf die Frage meiner Bekannten, warum man die Pflaumen denn nicht einsammeln und Kompott, Marmelade oder Mus daraus kochen würde, bekam sie zur Antwort, dass man sich den teuren Zucker dafür nicht würde leisten können…

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