Ein Stein geht auf die Reise

 

Ein Facebook-Trend wie soll es anders sein, der vor mehr als vier Jahren aus den USA  zu uns nach Europa schwappte. Man bemalt einen maximal faustgroßen Kieselstein mit wetterfester Farb oder Filzstiften und  überzieht das Ganze mit Klarlack oder transparenten Nagellack, um es haltbar zu machen. Es sollte das Facebook -Logo, ein Gruppenname und laut Gründer des Trend, „finden“, „freuen“ ,“posten“ und „neu auslegen“ auf der Rückseite stehen. Die Vorderseite gestaltet man nach Lust und Laune, ohne dabei politisch, religiös oder werbemäßig zu werden.  Den so gestalteten Stein legt ihr bei einen eurer nächsten Spaziergänge so aus,  dass er auch gefunden werden kann . Häufige Fundorte sind Bushalte-stellen, Bänke in Parkanlagen, Spielplätze, Brunnen, Plätze vor Kirchen und Denkmäler. Meinen ersten Stein habe ich bei einer Zeelandreise NL gefunden. Ehrlich gesagt wußte ich nicht so recht was ich damit anfangen sollte . Ich fand ihn lustig und habe ihn fotografiert und auch in einen meiner Beiträge über diese Reise hier gezeigt. Erst meine Tochter, die eifrige Stonesmalerin ist, hat mich über Sinn und Bedeutung dieser Steine aufmerksam gemacht. Mittlerweile gibt es solche Faceboog-Gruppen in ganz Deutschland und auch in anderen europäischen Ländern . Viele Menschen legen “ Stones“ auf ihren Spaziergängen aus und posten gefundene Steine bei Facebook. Gruppennamen wie HappyBayernStones, ElbStones, WeserStones, oder Städtenamen im dem Zusatz Stones, findet man quasi aus jeder Region .  Viele regionale Zeitungen haben schon über diesen Trend geschrieben (s.Google.)  So ihr Lieben, ich kenne unter euch viele die gerne malen und spazieren gehen ,vielleicht bemalt ihr auch mal einen Stein . Mit etwas Glück finden ich ihn auf eine meiner Touren . Es gibt „Stones“ die auf dieses Weise, schon beachtliche Strecken zurück gelegt haben. Meine „STONES“ werden mich  auf meinen nächsten Reisen begleiten und ausgelegt, in der Hoffnung das sie dort gefunden und in meiner Gruppe gepostet werden .