Eine stille Jagd

Unaufällig und ruhig sollte man sich verhalten, wenn man einen Graureiher bei seiner Jagd beobachten möchte. Schon das kleinste Gräusch, die winzigste Bewegung würde den langbeinigen Jäger stören.  Der besonders  scheuen Vogel hebt ab, fliegt davon und vorbei ist es mit den Fotos und der Beobachtung. Bedächtig und still schreitet der graue Beutegänger sein Jagdrevier ab.  Dabei durchstoßen sehr vorsichtig, Schritt für Schritt  sein Füsse die Wasseroberfläche. Sein Kopf mit dem kräftigen Schnabel, ist dabei immer auf das Wasser gerichtet.  Magisch scheinen dabei seine scharfen Augen das spiegelnde Wasser zu durchleuchten. Nichts was am Grund des Teich passiert, bleibt dem stillen Jäger verborgen. Ruhig schier bewegungslos hält er inne. Plötzlich wie aus dem Nichts, schießt sein Schnabel in das bis dahin  noch spiegelglatte Wasser . In einer kleine Fontäre taucht sein Kopf ab, aber  nicht immer ist seine Jagd erfolgreich. Unverdrossen geht der Weg seines Beutezuges  weiter, bis seine aufmerksamen Augen die nächste Beute entdeckt haben. Graureiher  zu beobachten und zu fotografieren ist  immer ein spannendes Erlbnis, welches sehr viel Geduld und Ausdauer verlangt.

                                              Die Fotos zum Vergrößern bitte anklicken

35 Kommentare zu „Eine stille Jagd“

  1. Oh, das ist eine tolle Beobachtung. Ich habe schon einige Luftkämpfe unter Vögel beobachten können . Krähen und Reiher konnte ich noch nicht in einem Kampf beobachten.

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  2. Sehr schöne Fotos! Wie schreckhaft Graureiher sind, habe ich im Oktober im Spreewald erlebt, als ich aus dem Wald an das Ufer eines Flußarmes trat und gleich sechs Reiher aufflogen, einer nach dem anderen. Auf der anderen Seite sind sie durchsetzungsstark – ich habe beobachtet, wie drei Krähen einen Reiher in der Luft angriffen. Obwohl der Reiher auf Grund seiner Flügelspannbreite von fast zwei Metern nicht so wendig in der Luft ist wie die Krähen, haben die Krähen ziemlich schnell aufgegeben.

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  3. Das sind genau die Reviere die sie lieben. Flache Gewässer die ruhig liegen ,wo sie ungestört auf ihre Pirsch gehe können. Ja da waren zwei Jäger auf der Lauer, der eine nach Fisch der andere nach Fotos .
    Dir einen schönen Abend .
    LG Werner

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  4. Das ist eine wunderbare Fotoserie, lieber Werner, vom stillen Jäger Graureiher, da waren zwei auf der Jagd, lach, der Reiher nach Futter und du nach schönen Bildern von ihm bei seiner Jagd! Er ist wirklich ein sehr geduldiger Jäger, wir haben hier auf dem Friedhof einen großen Teich mit einer kleinen Insel drin, da steht auch oft der Reiher!
    Hab einen schönen Tag, liebe Grüße
    Monika.

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  5. Haferflocken mit Sonnenblumenöl angereichter ist ein sehr gutes Futter . Wird
    gern angenommen und ist auch für dir Vögel ein wichtiges Futter.
    Dazu habe ich immer gefüllte Behälter(Milchkartons, Joghurtbecher, usw),die ich mit einer
    Pflanzenfett,Haferflocken und Sonnenblumkernmischung fülle. Werden bei mir sehr gut von
    fast allen Vögeln angenommen. Ganz besonderen Gefallen findet der Specht daran.

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  6. Bei mir bekommen sie Sonnenblumenkerne, für sich alleine, eine Singvogelmischung mit kleineren Samen und Erdnussstücken, zu der ich noch Hanfsamen mixe. Ich lege auf dem Boden aus und die Gehänge sind eigentlich für die Meisen gedacht, aber die Spatzen lernen schnell … 😉 … die Haferkörner im billigeren Futter werden gar nicht gefressen, daher kaufe ich das nicht mehr.

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  7. Katzen im Garten spielt natürlich eine große Rolle bei der Ansiedling von Vögeln.
    Aber auch die viel zu hohen Temperaturen tragen mit dazu bei, dass du weniger Besuch
    von Vögeln in deinem Garten hast. Buch und Grünfinken habe sich bei mir schon in den
    letzten beiden Jahren rar gemacht. Dafür verzeichne ich trotz der Sterbens im Sommer,
    bei den Amseln einen kleinen Zuwachs. Es liegt vielleicht auch daran, dass ich im Gegensatzt
    zu meinem Umfeld, gezieltes Bodenfutter anbiete.

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  8. Ich bin bekümmert über die Artenarmut am Futterbrett dieses Jahr. Ich hoffe, dass sie nur woanders fressen oder der Winter so mild ist, dass sie uns nicht unbedingt brauchen. Keine Blau- oder Kohlmeisen, dafür ein Paar Sumpfmeisen, nur ein einzelner Buchfink, keine Grünfinken, ein einzelner Amslerich und dann natürlich die Türkentauben und Spatzen. Unser Rotkehlchen habe ich seit dem Frühjahr nicht mehr gesehen. Es kann auch sein, dass die abwandern, weil hier einfach zu viele Katzen auf engem Raum sind. Das muss ein grosser Stressfaktor für die Vögel sein.

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  9. Da hast du wohl Recht, im Original sind diese Momente nicht mit dem bloßen
    Auge nicht zu erfassen. Der wirkliche Genuss dieser Beobachtung, kommt
    dann schon beim ersten Blick auf das Display und später ganz genau
    am großen Monitor.

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  10. Wenn du es immer schreibst das sie wunderschön sind, hast du doch Recht.
    Vögel sind nun mal einzigartige Geschöpfe, um dessen Erhalt wir uns mit aller
    Kraft bemühen sollten.
    LG Werner

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  11. Vielen Dank Anna-Lena. Dieses Eigenschaft der Geduld hatte ich nicht immer inne. Es ist mit Misserfolgen aber auch mit Erfolgen stetig gewachsen.
    Habe einen schönen Tag,
    liebe Grüße
    Werner

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  12. Vögel in solchen Momenten zu fotografieren, ist immer ein Geduldsspiel. Wenn es dann gelingt und sie finden dann auch bei anderen Anklang freut es mich besonders.
    LG Werner
    Habe einen schönen Tag

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  13. Lieber Werner,
    da hast Du aber auch geduldig gewartet, um diese wunderschöne Fotoserie „in den Kasten“ zu bekommen, gell.
    Herrliche Bilder!
    Schönen Dienstzag
    moni

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  14. We kunnen niet altijd foto’s maken van onze waarnemingen. Wat overblijft zijn de herinneringen in ons hoofd, en dat is precies wat onze waarnemingen doen

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  15. Met onbeweeglijk blijven zitten en geduld kun je soms geluk hebben. Heel mooi.
    Onlangs heb ik geprobeerd een fuut te fotograferen boven komend met zijn geangen vis in de bek.
    Ik kreeg het niet voor elkaar. Het beest was niet te volgen en zag je hem dan was de vis al op en dook hij alweer verder.

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