„5 auf einem Deich“ 5.und letzter Teil

                                   “ Der Knutt „

Als letzten Vogel aus meiner Serie, „5 auf einem Deich “ habe ich mir den Kutt aufbehalten. Bei diesem Vogel fällt mir gleich der merkwürdige Name auf. Die meisten Vögel tragen Bezeichnungen, die sich auf ihr Aussehen, ihr Verhalten oder auch auf ihren Lebensraum beziehen . Das trifft beim Knutt alles nicht zu. Da ich in allen Beiträgen dieser Serie, auch auf die  Namens-gebung der Vögel eingegangen bin,  möchte ich das auch beim  Knutt machen. Sein Name soll sich nach alten Aufschreibungen von Ornithologen, auf den anglo-skandinavischen König Knut dem Großen beziehen. Sein Königreich was das sogenannte Nordseereich, das England, Norwegen, Dänemark, Schottland, Schweden und Teile von Norddeutschland umfasste.  In der Fachwelt ist es der Knuttstrandläufer (Calidris canutus) oder einfach nur Knutt. Er ist ein extremer Langzieher, er legt Strecken von 4000 km im Nonstopflug zurück.  Auf dieser Tour hat der Vogel einen enormen Energieverbrauch . Sein Startgewicht von 220g reduziert sich auf dieser Stecke um fast die Hälfte.  Bei seiner Rast an der Nordseeküste und im Watt, legt er sich in drei Wochen ein neues Fettpolster zu. Für ihn sind  es Energiequelle, die er auf seiner langen Reise benötigt . In dieser Zeit können sich dann schon mal 200000 Vögel dieser Art, in der gesamten Region Nord und Wattensee aufhalten. Die dann hauptsächlich bei der Futtersuche zu beobachten sind. Gut gestärkt geht es jetzt auf die zweite Etappe seiner langen Reise , zu seinen Winterquatiere nach Mauretanien bzw Südafrika . In Trupps von bis zu 5000 Vögel geht es auf die große Tuor.

Ich hoffe ihr hatte etwas Spass an meinem Fünfteiler. Vielleicht war auch etwas Neues für euch dabei .

                              Die Bilder zum Vergößern bitte anklicken

39 Kommentare zu „„5 auf einem Deich“ 5.und letzter Teil“

  1. Kann man nicht wissen, wobei ich so eine Ahnung habe, daß ein paar hartgesottene immer überleben werden. Aber wer weiß. Wenn alles noch drastischer wird, wird es eng auf dem Festland….

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  2. Wir werden alle Opfer bringen müssen um das aufzuhalten was schon längst rollt. Heute sind es Insekten und Vögel die aus unserer Natur verschwinden. Werden wir die nächsten sein ?

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  3. Das habe ich befürchtet. Vermutlich werden wir mit einigen Veränderungen leben müssen. Vielleicht haben wir Glück, daß es Populationsinseln gibt, die das überdauern, aber u.U. werden manche Arten verschwinden, so traurig, wie es ist. Oder das Wetter ändert sich in die andere Richtung und wir bekommen erheblich mehr Regen. Beides nicht gut…

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  4. Das steht doch außer Frage, ich werde wieder Daumen drücken und an euch denken. Ich bin sehr zuversichtlich das alles gut wird.
    Mich freut es, dass dir mein Fünfteiler gefallen hat.
    Dir eine gute Nacht .
    Gruß Werner

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  5. Lieber Werner, wie lieb, daß du nachfragst, mit meinem kleinen Liebling war ich am Dienstag bei der Tierärztin, sie hat in dem aufgegangenen Knubbel eine Entzündung diagnostiziert, nun bekommt Mimi Antibiotika, damit die wieder raus geht, am nächsten Dienstag müssen wir dann nochmal hin. Da würden wir uns über ein Daumendrücken weiter freuen, daß dann vielleicht alles wieder in Ordnung wäre!
    Ich fand deinen Fünfteiler sehr schön! Hab noch einen schönen Abend, liebe Grüße
    Monika.

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  6. Liebe Monika , bevor ich mich jetzt für deinen Kommentar bedanke, quält mich eine ganz andere Frage. Wie geht es deinem kleinen Liebling?
    Häufig sind diese Vögel weniger bekannt, obwohl es glücklicher Weise noch recht viel von ihnen gibt. Es liegt wohl daran, dass sie immer nur für eine sehr kurze Zeit bei uns verweilen . Zudem muß man sich dann auch noch am dem Ort aufhalten, wo sie sich aufhalten. Das ist besonders schwierig beim Kiebitzregenpfeier ,der nur als Einzelgänger auftritt.
    Vielen Dank das du meinen Fünfteiler so aufmerksam verfolgt hast .
    Liebe Grüße
    Werner

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  7. Genau das wollte ich mit dieser Serie bezwecken , die häufigsten Rastvögel an der Nordseeküste beschreiben. Sie sind immer nur für kurze Zeit bei uns und daher nicht jedem bekannt. Danke für dein Kommentar.

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  8. Deine Serie hat mir gut gefallen, es ist schwer alle Arten auseinander zu halten. Es sind schöne Vögel und man fragt sich, wie diese Kleinen eine so lange Reise überstehen können.

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  9. Dieser Vogel war mir unbekannt, aber ich bin begeistert vom Namen, Knutt, das hört sich lustig an! Und welch eine wirklich wunderschöne Zeichnung hat er, auf dem ersten Bild so gut und deutlich zu sehen, die Federn sind wie kleine Dachziegel angeordnet, schön! Auch die anderen Bilder von diesem interessanten Vogel sind so schön!
    Ich bin immer wieder voll Staunen und Achtung bei der Flugleistung der Zugvögel, das ist wirklich enorm!
    Ich hatte sehr viel Spaß und Freude an deinem 5-Teiler und ich hab eine Menge neues dabei erfahren!
    Liebe Grüße
    Monika.

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  10. Almuth ich habe mir einige Feuchtgebiete bzw Moor im Herbst angesehen, die Bilanz war erschreckend. Große Wasserflächen, wie die des Zwillbrocker Venn, des Ellewicker Feld Gildehauser Venn, das Moor im Hochsollig und viele anderer mehr, lagen völlig trocken . Erst die letzten Wochen mit dem Regen, haben etwas Besserung gebracht. Was natürlich für die diesjährige Brut viel zu spät kam .

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  11. Feuchtgebiete sind ohnehin schon rar und wenn man bedenkt, was alles ausgetrocknet ist, was bleibt dann für solche Tiere? Ich hoffe nur, daß es sich wieder ändert!

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  12. Ich hoffe nicht das unsere nächsten Sommer genau so ausfallen wie die Letzten . Wir haben bei fast allen Vogelarten enorme Einbrüche. Ich hätte nie gedacht, dass es solch eine robuste Art wie den Austerfischer so hart treffen könnte. Mein nächster Post beschäftig sich auch mit dem Thema Trockenheit.

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  13. Das ist es! Alle Fotos aus der Deichserie sind toll und die Vögel allerliebst! Danke fürs Zeigen und für die Informationen. Hoffentlich bleibt uns der Austernfischer erhalten. Aber bei den flächendeckend trockenen Sommern, könnte es schwierig werden. LG, Almuth

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  14. Ich habe es schon in einen anderen Kommentar geschrieb. Es ist erstaunlich, dass die erst wenige
    Monate alten Jungvögel die gleicht Strecke fliegen. Schön das dir meine Fotos gefallen, vielen Dank für dein Kommentar.
    LG Werner

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  15. Fantastische Bilder von einem wunderschönen und niedlichen Vogel. 220 gr sind ja schon nicht viel. Immer wieder erstaunlich, was diese Leichtgewichte bewältigen!

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  16. Ich stelle es immer wieder bei mir selbst fest, bloggen schließt Wissenslücken. Mich freut es , dass mein Post eine deiner Lücken schließen konnte.
    Dank für dein Kommentar.

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  17. Nicht, dass mir der Knutt bis heute irgendetwas gesagt hätte, aber schon um seines zauberhaften Namens willen, bin ich begeistert.
    Danke für das Auffüllen dieser Wissenslücke.

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  18. Hallo Dieter, dass mit dem Sehen der Vögel aus meinen letzten Beiträgen, ist immer
    nur für eine sehr begrenzte Zeit möglich. Häufig weilen sie nicht länger als drei
    Wochen in ihren Rastgebieten. Um so mehr freut es mich, dass ich dir diese Vogel-
    arten mit meinen Beiträgen etwas näher bringen konnte. Vielen Dank für dein Kommentar.
    Viele Grüße nach Köln
    Werner.

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  19. Ein unglaublicher Kraftakt. Auch diese kleinen Federkneule, die erst wenige
    Monate alt sind,gehen mit auf die gleiche Megatour.
    Ich freue mich, das du meiner
    Serie gefolgt bis und es dir Spass gemacht hat.
    Vielen Dank liebe Christa für Lob und Kommentar.
    Liebe Grüße über den großen Teic.
    Werner

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  20. Wenn man überlegt, was für Leistungen die Vögel bei ihrer Migration vollbringen, dann kann man eigentlich aus dem Staunen nicht rauskommen!
    Das war eine schöne und interessante Serie, vielen Dank!
    VG Christa

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  21. Von diesem Knutt habe ich auch noch nie gehört, geschweige mal gesehen. Das war eine ganz tolle Serie mit interessanten Informationen, die du uns da gezeigt hast. Vielen Dank dafür.

    Viele Grüße
    Dieter

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  22. Vielen Dank Moni, für dein Lob und den Kommentar. Ja es ist ein wahnsinns
    Anblick, diese riesigen Trupps zu beobachten.
    Ein ganz besonderes Schauspiel bietet sich dem Beobachter, wenn
    solch ein Schwarm mit tausenden Vögeln auffliegt. Wenn es dann
    noch am Abendhimmel bei gutem Licht passiert, sind das Bilder die
    du nie vergißt.
    Dir einen schönen Tag.
    LG Werner

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  23. Es freut mich sehr, dass meine Bilder gefallen haben.
    Vielleicht ergibt sich ja mal die Möglichkeit, dass du
    sie bei der Rast beobachten kannst. Wenn du dich dann
    an diese Fotos erinnerst, wirst du sich sicherlich wiederer-
    kennen.
    LG Werner

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  24. Liebe Birgit, normalerweise müßten sie auf ihrem Weg in den Norden auch bei dir
    rasten . Das ist dann aber immer nur für einen kurze Momente. Es gehört schon etwas
    Glück dazu ,sie genau dann zu erwischen. Mich freut es, dass ich dir mit meiner Serie
    diese Vogelarten etwas näher bringen konnte.

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  25. In the breeding season, you can also see them on the north coast of England, then of course in her ceremonial dress.
    I was able to observe her at the breed on the west coast of Norway

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  26. Tolle Fotoserie, lieber Werner,
    vom Knutt hatte ich noch nie gehört. Danke für die interessanten Infos zum Namen und zur Lebensweise.
    Zweihundertausend Vögel….. das kann man sich kaum vorstellen, gell.
    Danke fürs Zeigen und schönen Dienstag,
    herzlichst moni

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