Flußregenpfeifer an der Maas

 

In meinem heutigen Beitrag geht es um den Flußregenpfeifer, einen kleinen  eher zierlich wirkenden Vogel aus der Familie der Regenpfeifer. In meinem Beitrag zur Hamburger Hallig, habe ich schon einmal über einen Vogel aus dieser Familie berichtet. Hierbei ging es aber um den vorwiegend  an der Küste lebenden Sandregenpfeifer.  Wobei der Flußregenpfeifer, kleiner ist als sein Verwanter von der Küste.  Ein deutlichstes Unterscheidungsmerkmal ist der gelbe Augenring, des im Binnenland lebenden Vogel. Seine bevorzugten Lebensräume sind Kies und Sandgruben, die es in großer Menge in dem von mir besuchten Regionen gab. Normalerweise leben diese Vögel in unverbauten Flußläufen, mit Kies und Sandbänken, die es aber nur noch sehr selten gibt. So wurden die künstlich geschaffenen Gruben, für den kleinen Schnepfenvogel ein ideales  Zuhause. Hier sucht der kleine flinke Vogel, an den Wasserkanten nach Nahrung. Dabei legt er eine merkwürdige Vorgehnesweise an den Tag. Mit schnellen rollend wirkenden Schritten, läuft er die Wasserränder ab. Urplötzlich bleibt er stehen und pickt mit seinem Schnabel Kleinlebewesen aus dem Sand. In den niederländischen Sandgruben, an der Maas und am Lek sind die Bestände des Flußregenpfeifer noch  recht gut . Er ist fast in ganz Europa verbreitet, wobei es  nur wenige passende Brutgebiete für ihn gibt . Ich konnte die Vögel dabei beobcheten, dass sie mit gefundener Beute zu den Jungen geflogen sind. Es ist mir aber leider nicht gelungen, die jungen Nestflüchtlinge ausfindig zu machen. Ich weiß aber von einheimischen Beobachtern, dass sie zu der Zeit, meines Besuches schon Küken hatten. Den Winter verbringt der Regenpfeifen am Mittelmeer und im Norden von Afrika.

 

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Mit diesem Beitrag verabschiede ich mich erst einmal für eine Weile von euch. Wir gehen auf eine längere Reise, über die ich später wieder berichten werde . Ich wünsche euch allen eine gute Zeit . Wenn es mir möglich ist und ich Empfang habe, werde ich natürlich eure Beiträge unterwegs lesen.