Wasser

Nach dem schrecklichen Beitrag von vorgestern, heute nun mal wieder etwas erfreuliches.

 

Der  trockene Sommer 2018, hatte auch in unseren  Auen seine Spuren  hinterlassen. Die sonst so artenreiche Auenlandschaft, zeigte sich in einem erbärmlichen Zustand . Wo sonst hunderte von Vögel zu beobachen waren, war nur noch öde und trostlose Leere zu sehen.  Die letzten regenreichen Wochen und Monate,  die für uns alle so unangenehmen waren,  brachten der Natur das  lebensbringende Wasser zurück. Heftige Regenfälle füllten die Auenlandschaft wieder mit dem kostbaren Nass. Der Regen  brachte  die Artenvielfalt  in die Auen zurück. Ein befreundeter Vogelbeobachter, der mit mir zusammen in der Beobachtungshütte der Aue stand, zählte am 4.2.2019  200 Krickenten,  104 Schnatterenten, 126 Pfeifenten, 167 Stock- enten, viele Grau, Bläss und Kanadagänse, darunter auch 3 Rostgänse. Dazu noch viele andere Vogelarten, wie Haubentaucher ,Zwergtaucher, Silber und Graureiher, Schwäne und unterschiedlichste Möwenarten . Selbst Fische sind wieder zurückgekehrt. Ich konnte eine Zwergtaucher beobachten, der einen kleinen Fisch erbeutet hat. Die trüben und dunklen Tage, mit dem immer grauen Himmel, brachten mit dem Regenwasser das Leben  in die Auen zurück.

                                 Die Bilder zum Vergrößern bitte anklicken

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46 Kommentare zu „Wasser“

  1. Ein derartig großes Vogelsterben, wird sich auch nachhaltig auf die Brutzeit 2019 auswirken .
    Man rechnet mit mehr als 20.000 verendete Vögel.Darunter viele Brutpaare, die in den nächsten Wochen
    mit der diesjährigen Brut begonnen hätten . Hier wird eine große Anzahl an Nachkommenschaft 2019
    fehlen. Ein Verlust den auch der Mensch nicht ausgleichen kann.
    Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag
    Werner

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  2. Deine schönen Fotos und Beobachtungen stimmen mich versöhnlich.
    Die schlechten Nachrichten, das Vogelsterben, erreichen uns ja immer wie ein Schlag in die Magengegend.
    Werden es die Menschen wohl wieder in den Griff bekommen?
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag
    Ellen

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  3. Schön das du immer wieder meinen Blog besucht und dich über meine Fotos freust.
    Ich nutze die latainischen Namen, weil es die Übersetzung vereinfacht.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende .
    LG Werner

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  4. @ladyfromhamburg
    Thank you for the translations, but I found them, and every bird mentioned in the text, but not the „rostgans“. Now I know that we call it a rostduck in Sweden and that it is called a rostgoose in Germany.

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  5. Darüber freue ich mich auch.Es war eine schlimmer Zeit als unsere Feuchtwiesen und Auen
    trocken lagen. Sicherlich war die lange und grau Regenzeit nervig, sie hat aber das Leben
    in die Auen zurückgebracht.
    LG Werner

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  6. Vielen Dank für deine Übersetzungshilfe. Da ich doch einige Leser aus dem skandinavischen Raum habe, werde
    ich zukünftig wieder die latainischen Namen der Vögel mit nutzen.
    Vielen Dank für dein Lob Michéle . Mit den steigenden Temperaturen, werden uns in den nächsten Tage und Wochen
    einige Wintergäste verlassen. Dafür rücken dann wieder einige Vögel nach, die bei uns ihre Brutgebiete haben. Das sind
    dann im speziellen Limikolen Arten, wie Kampfläufer,Sandregenpfeifer und viele andere mehr. Hier und da werden wir
    auch schon mal mit Arten überrascht,mit denen wir in unseren Regionen nicht gerechnet haben.
    Ich wünsche dir auch ein schönes Wochenende
    LG Werner.

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  7. Wie schön, dass doch so viele Wasservögel wieder zurückgekommen sind! Das sind übrigens wieder herrliche Aufnahmen der unterschiedlichen Enten und Gänse bzw. der beiden Schwäne, Werner.

    In case Jag (commenting here) still has a look at the comments I’d like to give the translation for the two ducks in question:
    Krickente (Anas crecca) = (Eurasian) teal, Common teal / Swedish: kricka
    Tafelente (Aytya ferrina) = (Eurasian) pochard, Common pochard / Swedish: brunand

    Schönes Wochenende / Have a nice weekend!
    Michèle

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  8. Dann google nach „Waldschrat ,Libellen “ da wirst du ihn finden :Er ist Autor und Libellenexperte. Ich habe schon einige Exkursionen mit ihm gemacht.. Wenn du es nicht findest, melde dich bitte noch einmal

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  9. Genau das Libellenproblem und einige andere Larven- bzw. Notzeitstrategien versuchte ich gerade zu googlen und bin nicht fündig geworden, was für etliche andere so selbstverständliche Arten auch gilt: das beschreiben zu wollen, scheint bisher völlig ausserhalb des Fokus gelegen zu haben.

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  10. Meine Bedeneken gehört auch den Libellen, die ihre Eier in seichtem Wasser abgelegt haben. Ich bin kein Libellenexperte, ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Laven in den ausgetrockneten Gewässern entwickeln konnten.

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  11. Genau so etwas meinte ich. In unseren Breiten sind die Lebewesen nicht auf so lange Trockenperioden hin entwickelt.
    Ganz banal im Alltag zulande werde ich mich dieses Frühjahr sehr freuen, wieder einen Regenwurm zu entdecken und die erste Schnecke mit Begeisterung begrüssen, egal ob mit oder ohne Häuschen.

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  12. Grundsätzlich hast du recht. Bei diesem von mir gezeigten Gebiet sehe ich da keine Gefahr. Mit steigen Wasser in den Auen,
    entsteht eine Verbindung mit dem Fluss, was für ausreichend Nahrung sorgt. Meine Bedenken gehen hier viel mehr an solche
    Gewässer, wie das im Zwillbrocker Venn. Mit den Austrocknen der Wasserflächen, sind auch sämtliche Kleinslebewesen abgestorben,
    die die Grundlage für die dortigen Flamingos bilden. Nach den Regeln der letzten Jahre, treffen die Vögel im April wieder ein.
    Ob bis dahin das Nahrungsangebot hergestellt worden ist, vermag ich nicht zu sagen. Ich hoffe es aber.

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  13. Vielen Dank Hanne. Mit steigenden Temperaturen,wird die Anzahl und die Vielfalt der Vögel noch einmal kräftig steigen.
    Dann ist in den Auen richtig viel Leben. Es gibt Tage, da zählt man bis zu 2000 Wasservögel auf einer einzigen Wasserfläche.
    Viele Grüße und ein schönes Wochenende
    Werner

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  14. Wenn man von einem tollen Sommer 2018 spricht, widerspreche ich dem sofort. Das mag für Biergartenbetreiber ober Schwimmbäder zutreffen . Für unsere Natur war es eine einzige Katastrophe .
    Solche Bilder konnte ich in Deutschland noch nie beobachten.

    Gefällt 2 Personen

  15. So good to see that the water and the birds are back. Nice photos of them all, I like the pic Die Krickente and the one of Die Tafelente very much. I must find their names in my language and english, google does not translate them.

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  16. Vogelbesatz findet vermutlich leichter wieder zurück, wenn die Gegebenheiten sich zeigen, ich hoffe, das notwendige Nahrungsangebot in den wieder aufgefüllten Gewässern kann dem entsprechen. Sich im Boden zu verkriechen hat vorigen Sommer vielen Lebewesen nicht genügt.

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  17. Ich bin froh, dass ich sie wieder sehen kann. Das war vor einigen Wochen noch ganz anders . Da hätte man im Traum nicht dran gedacht, dass es je wieder so werden könnte wie es einmal war.

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