Mehr Zähler weniger Vögel

Das ist das vorläufige Ergebnis der NABU Winterzählung. Wie schon befürchtet, zählt die Amsel und der Grünfink laut Beobachtung zu den großen Verlieren der Zählung. Hier bestätigen sich auch die Beobachtungen in meinem Umfeld. Ein  Zuwachs bei den Haussperlingen, eine Überraschung war für mich ein Zuwachs bei den Staren.

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19 Kommentare zu „Mehr Zähler weniger Vögel“

  1. Noch im Sommer konnte ich ein Amselpaar dabei beobachten, wie sie Futter für ihre Jungen in ein Strauch brachten, in dem sie ein Nest gebaut hatte. Dann war es mitmal wie abgeschnitten, keine Amseln mehr zu sehen. Nun komme ich zu einer sehr merkwürdigen beobachtun. In meiner direkten Nachabarschaft stand eine rieige Eiche, die ein Schlafplatz für ca 40 -50 Dohlen war. Nun wurde dieser Baum vor vier Tagen aus Sicherheitsgründen gefällt. Immer wieder sind bei starkem Wind Äste abgebrochen und in das Dach der Leute gekracht, auf dessen Grundstück der Baum stand. Nun zu meiner Beobachtung .Die Dohlen haben komplett unser Umfeld verlassen. Sie kommen auch nicht mehr an meine Futterstellen. Dafür sind merkwürdigerweise die Amsel wieder da und eine Vielzahl anderer Vögel. Waren am Ende die vielen Dohlen verantwortlich für das Fernbleiben der Vögel?

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  2. Hallo Werner, wir haben hier zwar eine gute Anzahl an Vögeln, aber auch nicht so viel wie in anderen Jahren. Gerade im Winter füttern die meisten Nachbarn nicht, weil sie denken, dass Fütterungen nur notwendig sind, wenn es friert. Auch bei uns zählt die Amsel zu den Verlierern. Die Grünfinken hatten in diesem Jahr erstmals wieder gebrütet und eine große „Kinderschar“. Sie waren noch eine Weile vor Ort und sind dann weggeflogen. Auch die Sperlinge waren erstmals zu zweit und als Paar hier und hatten ebenfalls Bruterfolge. Grundsätzlich kann ich deine Zählungen in diesem Rahmen bestätigen. Im Gegensatz zum letzten Jahr hat sich der Bestand an Vögeln in unserem Garten glücklicherweise ein wenig erholt. Erstmals hatten wir zwei Tage einen Raben im Garten, dem es aber offenbar nicht dauerhaft gefallen hat. Mag sein, dass die Rabenkrähen, Dohlen oder Elstern ihn ständig genervt haben. Danke für deinen Beitrag, so kann man sich mal austauschen.

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  3. Ich war richtig glücklich, daß hier noch Amseln bei der Zählung dabei waren, ansonsten war, wie ja schon gesagt, das Ergebnis auch sehr mager.
    Das Spatz und Star wieder mit dabei sind und auf dem Vormarsch, freut mich aber doch sehr! Beides lange hier nicht mehr gesehen, vielleicht kommen sie ja dann doch wieder.
    Liebe Grüße
    Monika.

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  4. Dadurch das sie bei mir brüten, habe ich die Möghlichkeit, sie in allen Lebenslagen zu fotografieren. Habe schon zig Fotos von Haussperlingen gemacht, dazu brauche ich mich ja nur in den Garten zu setzen.

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  5. Aha, sehr interessant und gut zu wissen. Dieser Virus bei den Amseln war auch bei uns auffällig und schon seit Jahren bleibt die Windschutzscheibe bei langen Fahrten, im Gegensatz zu früher, relativ sauber… Erschreckende Feststellungen.

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  6. Die Stare waren für mich eine echte Überraschung. Der Verlust bei den Amseln war vorhersehbar. Nur was fangen wir jetzt mit diesem Ergebnis an. Wir es hier ein deutliches Zeichen geben, auch von Seiten der Politik.
    Meine Meinung “ wohl kaum“ 😦

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  7. Das mag für einige Vogelarten stimmen. Durch den warmen Sommer waren aber viel mehr Früchte vorhanden, wie in den vergangenen Jahren.Ich glaube das es andere Gründe für die heftigen Verluste gibt. So spielt bei den Amseln der Usutu Virus eine große Rolle. Es ist aber auch fehlendes Futter in der Zeit der Jungvogelaufzucht. Hier ist eiweißhalte Nahrung gefragt, in Form von Insekten, die fehlen leider deutlich.

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  8. Zahlen sind nun mal Fakten, die die blanken Tatsachen offenlegen. Mich wundert es immer, dass Politiken sich nach deutlichen Verlusten ihre Ergebnisse noch schön reden können. Kann hier den NABU nicht verstehen, die zwar Verluste einäumen aber insgesamt viele Gründe für die Verluste anführen.

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  9. Das ist mir während des vergangenen Jahres schon aufgefallen, dass sich die Stare sehr vermehrt haben. Die beiden Amseln, die auf den gegenüber liegenden Dachfirsten stets wohlklingend den neuen Morgen begrüßt haben, vermisse ich allerdings seit einer Weile.

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  10. Ich habe bisher auch nur ein Grünfinkenpärchen gesichtet, aber die fliegen ja teilweise nach Süden. Wir haben jedoch drei Buchfinkenpärchen. Die Amseln sind auch hier weniger vertreten. Wie schon an anderer Stelle bemerkt, habe ich bisher nur drei Männchen und EIN Weibchen bei uns gehabt.

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  11. Bei uns wurden auch wieder Vögel gezählt, mit ähnlichem Ergebnis.
    Im letzten Jahr war aber durch die Dauerhitze auch viel zu wenig Nahrung für unsere gefiederten Freunde denke ich und dazu noch der immer größere Abbau von schönen Naturwiesen, auch entsprechende Felder usw…
    Liebe Grüße von Hanne

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