Der Kiebitz in Gefahr

Mein heutiger Beitrag, beschäftigt sich mal wieder mit einem Vogel ,der auch den traurigen Sprung auf die „Rote Liste“ geschafft hat. Eine Auflistung von Vögeln, die vom Aussterben bedroht sind. Der Kiebitz wird in der Kategorie 2 geführt,hier werden Vögel aufgelistet, die stark gefährdet sind. Leider ist ein steigender negativ Trend zu beobachten.

Feuchtflächenverluste,industrille Landwirtschaft,Einsätze von Pestizide und der dadurch schwindende Bestand an Insekten sind wohl die Hauptgründe für das Sterben dieser Vogelart. Der Kiebitz braucht als Lebensraum, große kurzwüchsige Feuchtflächen, mit Blänken im Umfeld. Solche Flächen,sind in Folge von Trockenlegungen und durch Flächenvergößerungen in der Landwirtschaft, nur noch in geringem Umfang zu finden. Große Verluste gibt es auch gleich bei den Küken. Jung Kiebitze zählen als Nestflüchter, sie können  erst 5-6 Wochen nach dem Schlupf fliegen, werden so häufig Opfer von maschineller Feldarbeiten. Keine gute Aussichten für den Kiebitz.

 

 

                    Der Flugakrobat Kiebitz

Meinen Beitrag habe ich heute einmal zweigeteil . Im zweiten Teil zeige ich einige Flugfotos vom Kiebitz . Er zählt wohl zu den rasantesten Flug- akrobaten in unserer heimischen Vogelwelt. Seine Flugangriffe, die er gegen Feinde seines Brutrevieres fliegt sind  aüßerst spektakulär  aber auch seine Balzflüge sind Zeichen von hohen Flugkünsten.

                            Die Fotos zum Vergrößern bitte anklicken

 

 

 

 

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47 Kommentare zu „Der Kiebitz in Gefahr“

  1. Vom Ursprung war der Kiebitz mal in ganz Deutschland zu beobachten . Er zählt zu den Teilziehern ,das heißt er macht es von der Witterung abhängig ob er bleibt oder in wärmere Regionen zieht . Diese liegen dann in Südfrankreich bzw Nordspanien ,so sind sie als Rastvögel auch im Süden zu beobachten .

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  2. Da muß ich mal Ausschau halten. Es kämen mehrere Gebiete in Frage. Ich kann mir vorstellen, daß sie durch den extrem feuchten Herbst jetzt gute Bedingungen vorfinden. Bis wohin kommt der Kiebitz denn vor? Gibts da eine Verbreitungsgrenze?

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  3. Wenn sie sich in deiner Region niederlassen ,wirst du sie dort finden, wo große freie Flächen sind .Der Kiebitz brauch Platz und er mag es gern feucht , hier wirst du in dann auch bei der Futtersuche finden. Es freut mich das du solch eine Sichtung hattest .Ich habe über das Thema Kiebitz auch bei Facebook gepostet, und war erstaunt , das Menschen die weiter im Süden wohnen, noch nie solch einen Vogel gesehen haben . LG Werner

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  4. Ob du es glaubst oder nicht: heute sind zwei Kiebitze über mich hinweggeflogen. Jahrelang habe ich keine mehr gesehen und dann das. Leider weiß ich nicht so recht, wo sie ihren „Sitz“ haben könnten und wo sie hingeflogen sind. Mal sehen, ob sie mir noch mal begegnen. Aber ist das nicht verrückt? Schön verrückt 🙂

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  5. Ich mag sie auch und es freut mic h das dir meine Fotos gefallen ,wie du schon schreibst rasante Flieger die es einem nicht einfach machen sie im Flug zu fotografieren.
    LG Und schönes WE Werner

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  6. Moin Werner, ich liebe Kiebitze. Sie sind so rasant schnell und ihr Gefieder ist leuchtend schön. Deine Serie ist zauberhaft und dein Kommentar dazu ebenfalls. Herzlichst Marion

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  7. Ich habe auch bei Facebook über die starken Verluste der Kiebitze geschrieben. Hier konnte man an den Reaktionen einen klaren Nord- Süd Trend erkennen. Im Norden, dort wo es noch mehr Freuchtwiesengebiete gibt, ist der Vogel deutlich häufiger zu beobachten. Wobei viele Leser den Vogel im Süden noch nie oder ganz selten beobachten konnten. Vielen Dank für dein Kommentar Tanja und schön das du Spass an meinen Flugfotos hattest.

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  8. Die Hoffnung stirbt zuletzt. In Sachen Glyphosat habe ich die Hoffnung, daß sich was bewegen könnte. Aber man muß aufpassen wie ein Flitzbogen, was durch die Hintertür wieder reingelassen werden soll….Es ist mühselig und deprimierend, aber aufgeben dürfen wir nicht!

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  9. Schön das ich dir mit meinem Beitrag den Kiebitz etwas näher bringen konnte.Was die Hoffnung auf Besserung betrifft, bin ich eher skeptisch. Solange unsere Politik es weiter zustimmt, das allein in Deutschlad, jährlich 6.000 000 Liter Glyphosat auf unsere Felder gekippt werden, kann ich diese Hoffung nicht teilen. Das sterben der Insekten wird weitergehen und damit auch das Sterben unserer Vögel.

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  10. Tolle Fotos. Ich wußte gar nicht, wie hübsch bunt das Gefieder des Kiebitzes ist! Ja, es ist traurig, wieviele Tiere in den letzten Jahrzehnten auf der Strecke geblieben sind, weil wir die Landschaft „uns untertan“ gemacht haben. Kaum noch Feuchtgebiete usw. Ich hoffe, daß sich jetzt endlich was ändert, bevor noch mehr Tierarten aussterben müssen. Ich durfte mal einen Kiebitz hier in der Nähe beim Fliegen beobachten. Beeindruckend und wunderschön! Leider habe ich ihn seitdem dort nicht mehr gesehen. Es ist ein kleines Feuchtgebiet im Stadtgebiet, aber wahrscheinlich reicht das als Lebensraum langsam nicht mehr aus. Schade…

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  11. Ihn zu beobachten seine Flugkünst zu bestaunen ist eine wahre Freude. Die kleinen Nestflüchte in den Wiesen zu sehe, läßt ein nicht vermuten, wie schlecht es um den Kiebitz wirklich bestellt ist.

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  12. Du hast eine wunderschöne Serie über den Kiebitz gemacht. Es macht mich traurig das auch diesen Vogel es auf die RoteListe geschafft hat. Wenn wir menschen so weiter machen mit al den Gif, dann hoffe ich das wir am schnellsten verschwinden. So kann der Flora und Fauna sich endlich erholen.

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  13. Ja, das gibt es überall. Die Leute fühlen sich auch vom Krächzen der Rabenvögel genervt.
    Manchmal wird es aber auch nicht erlaubt, so in der Stadt Elmshorn, wenn ich mich recht erinnere.

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  14. Ich weiß nicht ob du es auch gelesen hast, das man Krähen- nester verstört weil sie Gehwege verkotet. Sobald die Vögel mit dem Bau beginnen, rücken Stadtgärtner aus um die Nester zu zerstören . Ich glaube die Stadt war Essen bin aber nicht ganz sicher.

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  15. Ich habe es verfolgt Brigitte, mich wundert nichts mehr. Was veranstaltet man noch alles, zu Lasten der Natur und ihren Bewohner um Geld zu verdienen . Hatte es völlig vergessen mich für deinen Kommentar und die Einschätzung meiner Fotos zu bedanken.
    LG Werner.

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  16. Super tolle Aufnahmen sind das, Werner!

    Wir haben noch Kiebitze hier, da, wo der BUND schützend eingreift.
    Es ist ein Trauerspiel 😦

    Hast du gelesen, dass wegen eines PopKonzerts Feldlerchen umgesiedelt werden sollen in Essen/Mülheim?

    Man fasst sich an den Kopf und fragt sich, ob die Menschheit noch normal ist.
    Wie wäre es, wenn sie mal dem Konzert der Lerche lauschen würden!?

    Liebe Grüße
    Brigitte

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  17. Jachthäfen ist eine Gute Idee. Die Quickplätze sind nicht gut, du darfst sie erst um 20Uhr anfahren mußt sie bist spätestens um 10 Uhr verlassen haben,darfst nicht vor dem Mobil sitzen .Das Stehen außerhalb solcher Plätze ist streng verboten und zieht für Ausländer eine Strafe von umgerechnet 180 Euro mit sich.Würde Dänemark gern mal wieder besuchen, aber nicht zu solchen Bedingungen.

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  18. Die Dänen stehen selber aber trotzdem überall, wo es ihnen passt … aber vielleicht ist man als Ausländer vorsichtiger … 😉
    Aber weisst du was, man hat angefangen, in den kleinen Yachthäfen Plätze für Wohnmobile einzurichten, jedenfalls in Jütland. Aber sicherlich auch auf den Inseln. Da steht man ganz wunderbar!

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  19. Ich habe es auf deinem Blog gelesen .Dänemarkist ein tolles Land ich habe dort nur immer ein Problem du darfst im Gegensatz zu Schweden nicht mit dem Wohnmobil überall stehen du mußt dir immer einen Campingplatz suchen .alles andere ist streng verboten

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  20. Die Dänen sind auch wild damit. Im Vildmose fahren sie rund und haben riesige Objektive, die sie auf die runtergerollte Scheibe legen … allerdings auf eine dicke Lage Wolldecke. Und dann warten sie da stundenlang.
    Wir kamen neulich von unserem Elchturm und unten flogen 5 Schwäne in Augenhöhe an uns vorbei. Das ist doch was!

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  21. Ich fahre nur wenige Kilometer weite, nach Schweden zum Hornborgasjön ,hier ist ein großes Brutgebiet dieser Vögel. Dänemark hat tolle Beobachtungsmöglichkeiten für alle Vogelarten .Ich war mal am Vilstend Soe bei Ranum sehr schön

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  22. An den Küsten und deren Umland sind ihre Bestände noch besser als im Binnenland. Wobei aber auch hier ein Rückgang der Kiebitze zu beobachten ist. Richtig gute Kiebitz-Bestände so wie ich sie aus vergangenen Jahren kenne, konnte ich in Masuren Polen beobachten.Ich wünsche dir aber viel Erfolg, bei deinen Beobachtungen in Dänemark.
    LG Werner

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  23. Es freut mich sehr liebe Ruth ,wenn ich sehen welche Freue du beim Lesen meiner Beiträge hast.Dieser Beitrag von den Kiebitzen, lang mir schon lange am Herzen. Erst jetzt in dieser Woche, bei der eisigen Kälte, habe ich die Fotos in seinem Lebensraum machen können und mich dazu entschlossen diesen Beitrag zu verfassen. Es ist schon sehr traurig, wenn ich heute die Bestände zähle und und mit früheren Zahlen vergleiche, eine erschrecknde Bilanz die mich traurig und wütend macht .Eine Entwicklung, die unsere Politik nicht im geringsten interssiert, denn sonst würde es den Einsatz von Glyphosat und ähnlichen Giften nicht geben.LG und ein schönes Wochenend Werner.

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  24. Hallo Werner,
    ich bin begeistert! Den Kiebitz lieben wir, haben ihn vor 20 Jahren noch täglich über den Boden fliegen sehen, d.h. sein Flugkünste vollführen sehen; doch seit Jahren kaum mal einen. Es ist traurig!!!
    Deine Fotos sind fantastisch, so nah habe ich ihn in den letzten Jahren nie zu sehen bekommen – und die Flugfotos sind SPITZE.
    Danke dir fürs Zeigen und den Bericht über den so sehr gefährdeten Vogel.
    LG und ein schönes Wochenende wünscht dir
    Ruth

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