Über Nacht hatte Väterchen Frost einen eisigen Teppich über das Jagdrevier des Silberreiher gelegt. Dort wo er am Vortag noch erfolgreich auf Beutezug gegangen war, lag jetzt eine geschlossene Eisdecke vor ihm. Es machte den Eindruck, als könne er es nicht glauben, was da in der Nacht passiert war.
Bilder zun Vergrößern bitte anklicken.
Schritt für Schritt ging er suchend am Uferrand entlang, dann wieder runter direkt an die Wasserkante um zu sehen, ob da nicht doch ein Fisch zu erbeuten war. Ich nehme es vorweg, der Silberreiher musste für diesen Tag Fisch auf seiner Speisekarte streichen. Er muss sich wohl auf den nahen Feldern nach einer Maus umsehen, die es ihm bei den hart gefrorenen Böden auch nicht einfach machen wird. Es sind nun schlechte Zeiten, für die alle Tiere in der Natur eingetreten. Der Winter zeigt sich jetzt von seiner grimmigen Seite.
Der Reiher weicht auf Mäuse und Würmer aus, die er auch gern nimmt.Da sieht es beim Eisi schon etwas anderes aus, der ist auf Fisch angewiesen.
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Hallo Werner, wo noch vor wenigen Tagen 40 Silberreiher standen, hatten sich nach dem Frost in unserem NSG nur noch 8 Stück verteilt, die in den Wiesen nach Beute suchten. Auf deinen Bildern sieht man das Dilemma sehr gut. Gerade für Reiher und Eisi ist in diesen Tagen eine harte Zeit angebrochen, da hoffen wir alle sehr, dass sie trotzdem noch genug Nahrung finden können. An fließenden Gewässern müsste hoffentlich noch etwas zu finden sein. Auch der Nutria hat keinen Spaß an diesem Wetter. Eine interessante Serie hast du geschossen. LG Marion
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Ze zijn vaak in de Winter bij ons, ringen hebben aangetoond dat ze van masuria kamen.
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Zilverreigers zijn mooie dieren en we treffen ze tegenwoordig ook meer en meer bij ons aan
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Sie suchen jetzt nach offene Gewässer ,hier findest du dann oft große Ansammlungen in Wasservögel
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Schöne Dokumentation. Als wir gestern in de Wetterau waren war auch alles zugefroren und keine Gans, Ente uws. zu sehen
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Ich glaube das sie das gut überstehen werden .
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Viele von den Silberreihern sind bei uns Wintergästen, an Hand von Ringen könnten wir im letzten Winter feststellen, das sie aus den Masuren zu uns gekommen sind. Also keine Heimkehrer aus dem Süden .Anders ist es bei den Störchen und Kranichen von denen schon einige zurück sind .
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Es muss für die Tiere auch komisch sein. Erst 15 Grad im Januar… kommt her, kommt her. Und dann der dickes Frost im Februar. Verrückt
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Oh je, so wird man einfach auf Diät gesetzt
.
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Seine Speisekarte ist recht groß, da wird sich schon etwas finden .
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Ich denke mal, dass der Reiher so schnell nicht aufgeben, und seine Suche nach Fisch an anderen Stellen fortsetzen wird. 😉
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Danke für dein Kommentar und die Einschätzung meines Beitrags.
LG Werner
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Abenteuer Winterkälte mit Reiheraugen gesehen- Respekt!
Gut geschrieben!
LG
Ellen
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Es ist nicht immer einfach, den scheuen Reiher vor die Linse zu bekommen . Oft fliegen sie auf bevor man auf den Auslöser gedrückt hat. Dieser hat mich wohl nicht bemerkt, so könnte ich in aller Ruhe einige Fotos machen .LG Werner.
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Hallo Werner,
da hast du dir eine schöne Geschichte ausgedacht. Sie passt super zu den Fotos. Du konntest den Silberreiher sehr gut beobachten. So etwas macht Spaß.
LG Ruth
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