Ein Fluss mit zwei Gesichtern. Teil 2

Die Elbe und ihre Dörfer

Im zweiten Teil meiner Elbtour möchte ich über einige Dörfer berichten, die an dem von mir besuchten Teil des Flusses liegen. Bewusst habe ich hier auf die größeren Städte verzichtet. Auf meinen Wanderungen habe ich immer wieder die Flussseite gewechselt, mal das östliche, dann wieder das westliche Ufer. Dieser Wechsel war nicht immer möglich, bildete doch in diesem Bereich die Elbe die Deutsch Deutsche Grenze. In einem beigefügten Link, möchte ich auf eine besondere Stelle dieser Grenze hinweisen, die wohl einmalig in der deutschen Geschichte ist. Die Geschichte der Dorfrepublik Rüterberg.

https://www.planet-wissen.de/natur/fluesse_und_seen/die_elbe/pwiedorfrepublikrueterberg100.html

Über das Storchendorf Rühstädt, habe ich schon ausführlich in einem früheren Post berichtet

                               Bilder zum Vergrößern bitte anklicken.

Dort, wo die Jeetzel in die Elbe mündet, liegt die kleine romantische Stadt Hitzacker. Auf diese Stadt und den Jeezelsee, komme ich in einem späteren Bericht noch einmal ausführlich zurück. Sie war für mich Ausgangspunkt für viele Fototouren und Wanderungen. Hier gibt es die Möglichkeit, mit einer Fähre auf die östliche Seite der Elbe zu wechseln. Ein Rad- und Wanderweg führt entlang des Weges „Grünes Band“. Ein Weg der zur Zeit der Innerdeutschen Grenze als Wachweg diente. Er beginnt in Bayern und endet an der Ostsee. Heute ist es ein traumhafter Wanderweg, der durch die Auenlandschaft der Elbe führt. Mich führte der Weg bis nach Boizenburg, wo es dann mit der Fähre wieder auf die westliche Seite der Elbe ging. Diese beiden Elbufer können unterschiedlicher nicht sein. Auf der einen Seite flaches weites Auenland, auf der anderen Seite hügeliges dicht bewaldetes Land. Auch dazu später mehr, denn hier ist der scheue Schwarzstorch zuhause.

Einen schönen Stellplatz findet ihr in Rüterberg: N53°09`07″ E11°11`07 weitere Plätze in Dömnitz .

Für die Campingwagen gibt es den Campingplatz: Wasserwander Zentrum Dömitz :N53°08`19″ E 11°17`08″, aber auch auf dem Stellplatz in Rüterberg    sind Caravans erlaubt.

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16 Kommentare zu „Ein Fluss mit zwei Gesichtern. Teil 2“

  1. So ist es auch in anderen Bundesländern, Landflucht – der Sog in die Städte.
    Solange die strukturschwachen Räume nicht mehr Attraktivität anbieten (können), wird das Problem nicht gelöst sein.

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  2. Sicherlich ist dort nicht alles in Ordnung. So war ich überrascht, wie viele Leerstände es allein in Dömitz gab. Es sind oft Junge Leute die diese Region verlassen ,weil sie hier kaum Arbeitsplätze gibt. Dort wo Großstädte glänzen, fehlt es auf dem Land häufig an allen Ecken und Kanten.

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  3. Auf den ersten Blick scheint die Welt dort noch in Ordnung zu sein, zumindest mehr als in größeren Städten. Die Überbleibsel der Geschichte unseres Landes sind nicht immer ansehnlich, aber für die nachfolgenden Generationen unerlässlich. Ich erinnere mich noch gut an die elendig lange und langweiligeTransitstrecke von West-Berlin nach Helmstedt, wenn wir die Verwandtschaft im Kohlenpott besucht haben …

    Danke für deinen so schönen Bericht und liebe Grüße,
    Anna-Lena

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  4. Wunderbar diese Altstadtgässchen. Besonders die Backsteinhäuser finde ich sehr hübsch. Da könnte ich mir auch vorstellen drin zu wohnen, vorausgesetzt ein Garten wäre dabei. 😊

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  5. Ich weiß,um die alten Stadtrechte und die Handelsgeschichte von Hitzacker.Es ist aber eine sehr schöne überschaubare Stadt, mit einer urigen Gemütlichkeit.Ich gehe in einem späteren Bericht noch auf die Stadt und den Jeetzelsee ein.

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  6. Ich kann es dir nur Wünschen.In der Region gibt es auch einige schöne Campingplätze.Diesen kleinen gemütlichen Stellplatz in Rüterberg der auch Wohnwagen dultet, kann ich dir nur sehr empfehlen.Von hier geht es gleich auf das „Grüne Band“ den Wanderweg an der Elbe.Die alte Tongrube im Ort weist sehr gute Libellenbedstände auf.

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  7. Werner, genau, das war Schnackenburg, vielen Dank, dass ich jetzt den Ort wieder weiß.
    Wir waren damals alle ganz begeistert von diesem Museum, es waren kaum Menschen dort, und einer der Betreuer hat uns vieles erzählt. Auch unsere Enkel zwischen 17 und 4 (sogar die Kleine) fanden viel Interessantes dort. Unbedingt sehenswert, wenn man hin die Gegend kommt.
    Hoffentlich komme ich noch einmal hin.
    LG Ruth

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  8. Was für hübsche alte Häuser, die mag ich sehr. Schaut alles romantisch und wunderschön aus. Von Hektik keine Spur, das würde mir gefallen. Tolle Bilder von einer sehr schönen Region, konnte man hier bestaunen. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil. Herzlichst Marion

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  9. Es freut mich, das ich dir etwas von dem was du schon einmal besucht hast, in Erinnerung rufen konnte.Das Grenzlandmuseum das du besucht hast, könnte das in Schnackenburg gewesen sein.LG Werner

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  10. Hallo Werner,
    vor drei Jahren waren wir anlässlich eines Familientreffens im März in Dannenberg und sind von dort am Samstag an die Elbe gefahren in einen kleinen Ort mit einem Grenzlandmuseum (der Name fällt mir momentan nicht ein). Leider hatten wir feuchtes, kaltes Wetter, so dass wir keinen langen Spaziergang an der Elbe machen konnten.
    Die kleinen Örtchen und die Straßen und Häuser, die du hier zeigst, erinnern mich sehr stark daran. Die Altstadtgasse in Dömnitz, dort könnten wir gewesen sein.
    Danke dir fürs Zeigen, wir Wessis wissen viel zu wenig über die Schönheiten im östlichen Teil unserer Republik.
    LG Ruth

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