Ein Fluss mit zwei Gesichtern. Teil 1

Der Fluß und seine Landschaft.

Wenn man von der Elbe spricht, dann ist es oft der Fluss, an dem Industrie und Schifffahrt ihre Wunden hinterlassen haben.  Es steht immer  noch das umstrittene Thema  der Elbvertiefung zur Debatte. Immer größer sollen die Schiffe werden, die hier auf dem Weg zum Hamburger Hafen sind.  Schon heute haben auf Grund dessen, viele Vogelarten diesen Teil des Flusses verlassen. Auenlandschaften sind verstört worden. Dort wo eins viele Vögel ihre Brutpläze hatten, werden sie heute überspült und weg geschwemmt. In dieser einst so artenreiche Flußlandschaft, haben sie ihren Lebensraum verloren. Der Fluß der sie einst ernährt hat, läßt sie heute in dieser Region verhungern. Die Nahrung die sie früher hier gefunden haben, gibt es nicht mehr, von Großschiffen weggespült.

                         Bilder zum Vergrößern bitte anklicken.

Es gibt aber auch eine ganz andere Elbe. Ein Fluss der abseits der Großstädte liegt. Der noch Tierarten beheimatet, die anderer Orts ausgestorben sind. Eine dieser Regionen ist das Wendland, mit dem Biosphärenreservat Elbaue. Hier ist eines der größten Brutgebiete des Rotmilan Europa weit.  Biber, Fischotter,Fischadler und nicht zu vergessen, der überall zu sehende Weißstorch haben hier ihre Heimat. Selbst der sehr scheue  Schwarzstorch, ist in den dichten Auenwäldern beheimatet. Eine Elbe mit ihren Auen und Altarmen, die unter ganz besonderen Schutz gestellt wurde. Leider hat auch diese schönen grünen Weste  einen rabenschwarzer Fleck, “Gorleben“.Hier ist nicht das kleine Dorf an der Elbe gemeint, sondern vielmehr der Atommüll der hier  ZWISCHEN GELAGERT  wird. Von dem wir immer noch nicht wissen wohin er einmal soll.

                         

Stellplatz Hitzacker: N53°08´58“ E11°03´06“

Dieser Park und Wohnmobilstellpaltz, ist ein guter Ausgangspunkt, für Rad und Wandertouren. Auch ein Besuch der örtlichen Gastronomie ist zu empfehlen.

 

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20 Kommentare zu „Ein Fluss mit zwei Gesichtern. Teil 1“

  1. Wenn du dir den Link genau ansiehst, wirst du weiter unten den Eintrag sehen Stellplätze in der Nähe und daneben steht Campingplätze in der Nähe .So findest du auch immer einen Campingplatz in der Nähe von den Orten die ich hier beschreibe .

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  2. Hallo Werner,
    dieser Link hat geklappt; doch bei Google Maps oder Google Earth gehen deine GPS_Angaben nie.
    Es hat also keinen Zweck, sie hier in deinem Blog zu veröffentlichen, ich möchte mir ja zuerst ansehen wo und wie das ist, bevor ich sie ins Navi gebe, das ich doch nur zur Fahrt benutze.
    Leider ist dies wieder nur ein Mobil-Stellplatz, also nicht für Wohnwagen, doch da kann man ja sicher in der Nähe einen finden. Hoffentlich löst du mit deinen schönen Berichten und Lageplänen keinen Tourismusboom aus und die schönen NSG werden überlaufen.
    Weiterhin viel freudige Erinnerungen.
    LG Ruth

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  3. Ja, ich kann es auch nicht fassen.
    Warum müssen denn diese grauenhaften Schiffhochhäuser auch noch auf Flüssen fahren.
    Ich bin wirklich jedem Naturschützer beim BUND, beim NABU und überall dankbar, dass sie für die Tiere und Pflanzen kämpfen. Dass sie es wenigstens versuchen.
    Großartige Aufnahmen hast du gemacht, Werner!
    Liebe Grüße
    Brigitte

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  4. Ja, ganz lieben Dank dafür! Hab mich riesig gefreut 🙂 war nur in den letzten Tagen ständig selbst unterwegs. Ganz viele Grüße und du hast mir echt eine Freude gemacht

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  5. Ich bin immer wieder dort im Wendland, weil es eine unbeschreiblich schöne Region mit einer großen Artenvielfalt ist.Es gibt dort Orte die oft auf keiner Landkarte stehen.Schön das die Fotos bei dir angekommen sind, es waren ein paar mehr.

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  6. Ich liebe die Elbe und im Wendland ist sie besonders schön und ein echtes Refugium. Unbegreiflich, dass dort ein Atommüllendlager hingeschafft werden soll. Danke für deine Bilder

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  7. Die Auen die ich im zweiten Teil meines Beitrags beschrieben habe , stehen unter besonderem Schutz .Sie zählen zum Weltnaturerbe und sind als solches zum Naturreservst Elbauen ausgeschrieben worden. Hier verlief über jahrzehnte die innerdeutsche Grenze und bietet zum Teil unberührte Natur.

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  8. Die Pläne zur Vertiefung der Elbe sind wirklich besorgniserregend und ich bin traurig, dass die Jahrzehnte nach der Wende, in denen sich die Wasserqualität der Elbe vom beissend stinkenden Fahr- und Abwasser meiner Kindheit zum wieder belebten Fluss wieder enden könnten.

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  9. Paradiesische Flussauen, die nicht nur ungezählten Tierarten ein Zuhause bieten, sondern in denen sich auch viel Hochwasser quasi verläuft, werden zusehends seltener, auch hier in Bayern. Man zwängt Ströme in Korsetts aus Beton und versiegelt immer mehr Landschaft durch Bebauung, und wundert sich danach darüber, dass es immer öfter zu heftigen Überschwemmungen kommt…

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  10. Es freut mich das dir mei kleiner Betrag gefallen hat. Ich kann nicht nur immer die intakte Welt zeigen da gehört dann auch mal solch ein Betrag dazu, der die Sünden unserer Gesellschaft aufzeigt.
    Danke für dein Kommentar lG Werner.

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  11. Es ist wirklich schade um diese einst so schöne Auenlandschaft . Vielen Vögel nutzt das Hinterland nicht viel, weil sie unmittelbar an der Wasserkante brüten.Wie zB die Flußseeschwalbe, einen kleinen Bastand gibt es noch an der Elbe bei Neufeld.Wollen wir hoffen das der letztere Teil den ich beschrieben habe erhalten bleibt ,er ist ja mit dem Projekt Naturreservat Elbauen unter besonderen Schutz gestellt worden.
    LG Werner

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  12. Lieber Werner,
    woher hast du nur diese Gps-Angaben? Bei GoogleMaps heißt es:in Maps nicht gefunden; bei Google Earth: wir konnten die Angaben nicht interpretieren. Und so ist das jedes Mal. Versuche du es doch einmal, ob du es heraus findest.
    Von deinem Bericht bin ich wieder begeistert. Er wandert auch zu den ggf. Reisezielen.
    Was da so in und mit der Natur geschieht durch die Menschen, das ist nicht mehr zu interpretieren. Sie schaffen es schon allein, den Weltuntergang, irgendwann.
    Liebe Grüße
    Ruth

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  13. Man kann wirklich noch froh sein, dass zumindest Nebenarme des Flusses oder Teilbereiche der Elbe mit Ausbuchtungen etc. weiterhin etwas Raum für einige Arten bereithalten – wenn denn gleichzeitig das weitere Hinterland entsprechend Nahrungsquellen bzw. Brut- und Nistmöglichkeiten bereithält und nicht dort bereits alles unüberlegt und mit zweifelhafter Begründung „kaputtgenutzt“ wurde und wird.
    Ich bin recht gespannt, wie es mit der geplanten Elbvertieferung weitergeht. Leider hat sich (komischerweise auch nach Neuzusammensetzung der Richterschaft) mit einem Mal wieder alles Richtung „ja, machen wir“ entwickelt.

    Mir haben – neben den Informationen – wieder sehr deine Fotos gefallen, Werner. So schaut man ein wenig sehnsüchtig, wie es sein könnte (letzte Aufnahmen) …

    LG Michèle

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  14. Es ist entsetzlich, was wir der Natur- und Tierwelt und somit auch uns in den letzten Jahren angetan haben. Ich erinnere mich noch an die Diskussion AKW oder nicht und daran, „ja, aber wir brauchen doch Strom.“ Heute müssen wir die alten Dinger schließen, bauen stattdessen Vogelschreddermaschinen, man nennt sie auch Windräder. Wir bauen und bauen, obwohl es bereits heute Maschinen gibt, die nicht die armen Tiere zerlegen. Wie schaut es in einigen Jahren hier aus? Interessiert uns da überhaupt noch, ob ein Windrad in der Route von Zugvögeln liegt? Aber wir schaffen es auch, unsere Natur anderweitig kaputt zu machen. Darüber könnte man lange Berichte schreiben. Ich genieße, wie du Werner, jeden Tag in der Natur, stelle mir viele Fragen und weiß oft die Antworten darauf selbst nicht. Aber ich weiß, dass ich die Natur und Tierwelt erleben und genießen möchte und hoffe, dass wir Menschen sie nicht nach und nach völlig zerstören. Es hat mich gefreut deinen Beitrag zu lesen und jemanden zu kennen, der die kleinen feinen Gebiete noch kennt, in der man das alles noch erleben kann. Herzliche Grüße Marion

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  15. Ja leider ist es so, das dieser Teil der Elbe als Lebensraum für die Tierwelt zum größten Teil verstört ist.Es gibt aber auch noch eine andere Elbe, über die ich im zweiten Teil berichten werde.
    LG Werner

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  16. Pervers, diese Riesenschiffe und das AKW im Hintergrund einer so schönen Landschaft.
    Ja, der Mensch schafft es immer wieder, durch seinen Besitzanspruch, fortschreitende Technisierung und sein Konsumverhalten viel kaputt zu machen.

    Lieben Gruß
    Anna-Lena

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