Der Ziegenmelker

In einigen Post habe ich schon über Vögel berichtet, die in Deutschland auf der „Roten Liste“ geführt werden. Der Ziegenmelker zählt auch zu diesem traurigen Bestand. Man bekommt diesen nachtaktiven Vogel nur selten zu sehen. Auf Grund seines Federkleid, ist er gut getarnt kaum zu erkennen. So verbringt er den Tag häufig schlafend am Boden oder in dichtem Buschwerk, bis er dann beim Dunkelheit auf seine nächtlichen Beuteflüge geht. Seinen irreführenden Namen hat diese Nachtschwalbe schon im Altertum erhalten.

 

Der römische Gelehrte und Naturkundler Plinius der Ältere glaubte ,das sich der Vogel nachts an den Eutern von Ziegen satt trinkt und diese damit vergiften würde. Auf Grund seiner Aufschreibungen und Erzählungen, ist daher der Name abzuleiten.  Heute weiß man, das auf seinem Speiseplan nächtlich schwärmende Insekten stehen. Der Ziegenmelker bevorzugt Moor und Heidelandschaften mit offenen Flächen. Hier brütet die etwa drosselgroße Vögel in der warme Jahreszeit. Sie bauen keine Nester, ihre Eier legen sie in einfachen Bodenvertiefungen ab. Spätesten im Oktober verläßt der Vogel diese Gebiete und zieht in seine Winterquatiere nach Afrika.

Der Halligstorch.

Wegen seines schwarz weißen Gefieder und dem auffällig roten Schnabel, nennt man den Austernfischer schon mal scherzhaft so. Es ist ein typischer Watvogel, der fast an allen Küsten Europas zu beobachten ist.

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In den Feuchtgebieten des küstennahen Binnenland, ist er auch häufig zu beobachten. Seine Brutgebiete liegen nah an der Küste. An seinem Brutplatz stellt er keinen großen Anspruch, er sollte nur Schutz  vor seinen Feinden bieten.(Fuchs,Marder, usw.) So konnten schon Brutpaare, auf Flachdächern von Hotels nahe des Meeres beobachten werden. Die Austernfischer sind häufig ganzjährig in ihren Brutgebieten zu beobachten.

Szenen einer Jagd

In einem früheren Post, habe ich schon die Flucht eines Turmfalken gezeigt. In diesem Beitrag, möchte ich ein Flugverhalten zeigen, das einige Raubvögel zur Jagd anwenden. Sicherlich ist euch bei einem Spaziergang, durch Feld und Wiesen, das merkwürdige Flugverhalten eines Vogels aufgefallen. Er steh wild flatternd auf einer Stelle, plötzlich fällt er wie ein Stein vom Himmel.

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Das typische Jagdverhalten eines Turmfalken, man nennt es Rütteln oder Rüttelflug. Fächerartig stellt er dabei seine Schwanzfedern auf, und steht so mit schnellen Flügelschlägen auf der Stelle. Mit dem Kopf nach unten gerichtet, können seine scharfen Augen,  jede kleinste Bewegung am Boden beobachten. Steckt eine Maus nur den Kopf aus ihrem Loch,  bemerkt es der Falke sofort. Mit angelegten Flügeln, geht es nun im rasanten Sturzflug nach unten. Die Maus hat kaum eine Chance, dem Jäger zu entkommen.

Ich mache  wegen einiger Revovierungsarbeiten im meinem Haus, eine kleine Schreibpause.

 

6.Januar…. Winter ?

Rein kalendarisch befinden wir uns mitten im Winter, meterologisch wohl weniger. Temperaturen zwischen 8° und 14 °, haben wenig mit Winter zutun. Das merkt auch unsere Natur. So habe ich Beobachtungen machen können, die für diese Jahreszeit schon sehr bemerkenswert sind. Blühende Pflanzen, die eigentlich  noch  im Winterschlaf sein sollten,verwundern da noch am wenigsten.

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Das Gartenrotschänze durch unsere Gärten flattern, ist schon etwas erstaunlich, zumal es eine Beobachtung ist, die ich in den letzten Tagen  häufiger machen konnte. Da erstaunen mich unsere Weißstörche, die jetzt mitten im „Winter“ auf unseren schneefreien Feldern nach Futter suchen, noch am allerwenigsten. Zumal sie das in den letzten Winter auch gemacht haben. Es gibt aus vielen Regionen die gleichen Meldungen, der Storch bleibt über Winter in seinen Brutgebieten . Der Klimawandel läßt grüßen.

Utopia ein Vogelparadies

Texel ist reich an NSG, das jüngste von ihnen ist Utopia. Erst im Jahr 2010 wurde das künstlich geschaffene Gebiet, zum Naturschutzgebiet erklärt. Sein Name klingt schon etwas merkwürdig, hat aber doch Bezug zur Region. Ein gleichnamiger Bauernhof in der Nähe, stand für diesen Namen Pate. Auf Wiesen wo einst Kühe weideten,  und Ackern wo Feldfrüchte geerntet wurden, brüten heute Brandseeschwalben, Austernfischer und viele andere Vogelarten. Hier hat sich in nur wenigen Jahren, ein Vogelparadies entwickelt ,wie man es in solch einer Artenviefalt nur selten findet.

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Gleich hinter dem Deich liegt das Wattenmeer, das die Vögel zur Nahrungssuche aufsuchen. Utopia muss man nicht suchen, man hört es schon aus großer Entfernung. Es sind die Brandseeschwalben, die sich hier zu tausenden angesiedelt haben. Es geht laut und lebhaft zu, bei diesen Vögeln.  Es ist die größte Ansiedlung, dieser von Aussterben bedrohte Art, die wir in Mitteleuropa haben. Wer Texel besucht, und Vögel aus nächster Nähe beobachten möchte, der sollte  das am Deich von Oosterend liegende NSG besuchen. Die Mühle des Ortes weist den Weg zu den Vögeln.  Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Dreiteiler Texel etwas näher bringen.

Texel und seine Natur.

Um die Natur von Texel zu beschreiben, reicht solch ein Bericht nicht aus. Über die Vielfalt von Fauna und Flora könnte man ein ganzes Buch schreiben. Sicherlich findet man auch in anderen Regionen,  Feuchtwiesen, Heidelandschaften, Salzwiesen, Waldgebiete und Nollen (Flachdünen). Aber wo gibt es das alles zusammen, auf solch einer überschaubaren Fläche? Dazu die Nordsee mit ihrem Wattenmeer, aber auch das allein macht Texel noch nicht aus.

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So finden wir auf der Insel, Niederlands einziges Insektenschutzgebiet „De Zandkuil“. Im Schatten von Texels höchster Berg „De Hooge Berg „ (15,3m) liegt diese Schutzgebiet. Es dürfte wohl das Herz eines jeden Insektenliebhaber höher schlagen lassen. Eine Radtour durch dieses Gebiet sollte man auf keinem Fall versäumen, wenn man die Insel besucht. Das schönstes NSG sollte aber „De Slufter“ sein. Ein Gebiet das durch den Deichdurchbruch einer Sturmflut entstanden ist,und bis heute nicht mehr geschlossen wurde. Beim Gezeitenwechsel, strömt  Salzwasser ins Deichhinterland ein, und fließt mit der Ebbe auch wieder ab. So ist hier im ständigen Wechsel der Gezeiten, eine einzigartige Natur entstanden. Es hat sich eine Flora entwickelt, die man nur auf Texel findet. Ich könnte  noch viele weiter Gebiete aufzählen, die Texel zu dem macht was es ist, eine einmalige Insel. Ein Gebiet habe ich mir allerdings noch für meinen letzten Beitrag aufgehoben, „Utopia“. Hier hat sich eine Vogelart angesiedelt, die in Deutschland ganz oben auf der „Roten Liste“ steht.rand

Texel,eine Insel zum Verlieben.

Heute beginne ich mit einem Dreiteiler über die Insel Texel. Sie ist sowohl Ferieninsel für Strandurlauber,sie ist aber auch ein besonderer Ort für Naturbeobachter. Es gibt gleich mehrere NSG, mit vielen Beobachtung – möglichkeiten, an verschiedenen  Orten auf der Insel. Hier an dieser Stelle lasse ich gleich meinen ersten Tipp einfließen. Es ist ratsam, ein Fahrrad zu mieten oder wer die Möglichkeit hat, bringt es gleich mit. Die Insel ist ein Paradies zum Radel. Ich habe hier nie das Auto gebraucht, werder für unsere Einkäufe noch für meine Fototouren. Es bietet aber auch lebhafte Dörfer ,die vor allem in den Ferienzeiten sehr stark besucht sind. Mich zog es da mehr an die ruhigen Regionen der Insel, die es auch in der Hauptsaison gibt.

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Wer die Insel besuchen möchte, das gilt besonders für die Camper und WoMo-Fahrer unter euch. Hier ein weiterer Tipp, fahrt die Insel nicht ohne eine Buchung an . Das wilde Stehen ist in Holland verboten. Ich bevorzuge „Camping Hoeve Nieuw Breda“ liegt er doch etwas außerhalb der Touristikorte, dafür aber sehr nah an den NSG. Dieses Gebiet der Insel nennt sich das Eierland, es war einst eine eigene Insel. Erst durch Eindeichungen ist es  gelungen, diesen Teil an die Insel Texel anzubinden. Im ersten Teil, zeige ich einige Fotos von Orten der Insel. In den weiteren Teilen geht es mehr um die Natur auf Texel, und um deren Bewohner. Ein weiterer Tipp für die Camper unter euch, sucht im Internet nach Minicampingplätze oder Bauerncamping. Das sind ruhige kleinere Campingplätze, die häufig auch günstiger sind als die großen Plätze .

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