Ein idyllisches Dorf an der Elbe.

Die Wintermonate sind für mich die Zeit, wo Reisepläne fürs nächste Jahr geschmiedet werden. Dabei achte ich immer wieder darauf, Gebiete auszusuchen, die wir noch nicht kennen. Dort wo es etwas Neues für uns zu erkunden gibt. Trotz allem taucht immer wieder ein Ort in unserer Planung auf, der nicht fehlen darf. Rühstädt. Das kleine brandenburgische Dorf am Ufer der Elbe. Mit seinen etwa 250 Einwohnern liegt es ruhig und fast schon romantisch da. Das Schloss mit dem Schlosspark und dem alten Wasserturm runden das Gesamtbild noch ab.

Die Bilder zum Vergrößern bitte anklicken.

                                                Ein Rundgang durch das Dorf

Im Frühjahr ist es mit der Stille dann vorbei. Ins Dorf ziehen Besucher ein, die für jede Menge Aufregung sorgen. Die Störche kommen, heißt es dann in Rühstädt. 40 Storchenhorste werden von nun an von den Weißstörchen belegt. Die Einwohner des Dorfes sorgen in den Wintermonaten dafür, das Meister Adebar bei seiner Rückkehr ein sauberes und intaktes Nest vorfindet. Überall im Dorf klappert es. Es beginn ein Treiben wie man es kaum woanders beobachten kann. Jetzt erwacht dieses kleine idyllische Dorf aus seinem Winterschlaf. Es kommen aus allen Ecken Deutschlands und aus dem Ausland Besucher nach Rühstädt, um die vielen Störche zu bestaunen. Dieses kleine Dorf an der Elbe, lebt von und mit dem Storch.

Wohnmobilstellplatz : N52°55´04″ E11°52´13″

Im nächste Beitrag gibt es dann die Störche von Rühstädt.

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8 Kommentare zu „Ein idyllisches Dorf an der Elbe.“

  1. Es ist schon bemerkenswert, dass so viele Störche an ein und dieselbe Stelle fliegen. Danke für die Info über den Ort. Wie immer alles sehr gelungen.

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  2. Fortschritt und Technik sind wohl die am wenigsten zu bestaunen Dinge des Dorfes.Hier ist die Zeit fast stehen geblieben.Ich einem Gespräch mit der Bürgermeiserin des Dorfes, erzählte mir diese ,das ihre Haupteinnahmequelle der Storch sei.Sie leben dort von und mit dem Storch.

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  3. Schön, dass es auch noch solche „Fleckchen“ gibt. Ein Dorf wie im Bilderbuch. Was ich nur so manches mal paradox finde : zu früheren Zeiten (so wie dieses Dörfchen dato ja auch noch aussieht) sehnten sich alle nach fortgeschrittener Technik in vielen Bereichen. Und in der heutigen Zeit da ist man froh, wenn man noch solche kleinen idyllischen Dörfchen entdeckt 😉 die sicherlich auch mit der Technik gegangen sind, aber von „außen“ doch noch den Anschein machen, hier ist die Zeit stehen geblieben 😉 Schöne Eindrücke hast Du uns von dieser kleinen „noch heilen Welt“ mitgebracht. Kann mir gut vorstellen, dass es dem Meister Adebar hier super gut geht 🙂

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  4. Hallo Ruth,
    ich hoffe es doch. Meine Beiträge sollen ja dazu beitragen, grad solche Orte vorzustellen, die nicht in den bunten Prospekten der Reiseanbieter zu finden sind.Es freut mich, das dir auch solche Berichte Freude machen .
    LG Werner

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  5. Hallo Werner,
    das kann ich mir gut vorstellen, dass es dir dort gefällt. Diese kleinen Orte strahlen immer noch Ruhe und Gemütlichkeit aus, und die roten Backsteinhäuser haben etwas Besonderes an sich.
    Wir haben vor zwei Jahren einen Ausflug zum Grenzlandmuseum in Schnackenburg gemacht. Dein Storchendorf kannte ich da leider nicht.
    Vielen Dank wieder einmal für den sehr informativen Bericht mit den sehr guten Fotos. Sicher wird der eine oder andere deine Lieblingsorte einmal besuchen.
    LG Ruth

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