Die Stille danach.

Ruhig ist es geworden im Revier. Nur noch das einsame Rufen eines Eichelhähers konnte man hören. Das unüberhörbare Röhre der letzten Tage, dass die Hirsche durch den Wald schallen ließen, ist verklungen. Still liegt sie nun da, die große Wiese am Rande des Waldes. Noch vor wenigen Tagen war sie Arena für heftige Kämpfe. Hier hatte der Platzhirsch seinen Harem zusammen getrieben um ihn vor rivalisierenden Freiern beschützen zu können.

Die Bilder zum Vergrößern bitte anklicken.

Immer wieder kam es zu heftigen Auseinandersetzungen, mit immer stärker werdenden Rivalen. Noch hat er das alleinige Recht auf die Familienplanung. Wie lange wird es noch so sein? Die Brunftzeit hat ihre Spuren hinterlassen. Abgemagert und müde sieht er aus, der einst so stolze Rothirsch. Es ist nun an der Zeit, sich Kraftreserven für den bevorstehenden Winter zuzulegen. Sein Körper braucht jetzt neue Kraft, Ruhe und Entspannung. Seht aber selbst, auf welche Weise sich ein Platzhirsch Genuss und Entspannung verschafft.

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16 Kommentare zu „Die Stille danach.“

  1. Ich bin da ganz auf deiner Seite und kann mich deiner Meinug völlig anschließen .Ein Ironie ist es, das man Enten geringt, pfelgt und hegt.Dafür sorgt das die Brut dieser Vögel auf keinem Fall gestört werden darf. Die NSG wo diese Enten brüten, werden dann im Herbst für Jäger freigegeben die genau diese Enten jagen. .

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  2. Möchte zu dieser tollen Beobachtung, die fotografisch super eingefangen wurde, noch etwas los werden : Ist es nicht toll, solche prächtigen Tiere in freier Natur zu beobachten ? Und dann kommen diese Jäger . . . ! Und rühmen sich noch damit, wieder mal einen kapitalen Hirsch erledigt zu haben, ehrlich, das macht mich dermaßen wütend und traurig. Die Jagd brauchen wir heute nicht mehr ! Und es ist falsch, wenn man behauptet die Jagd müsse sein um die Populationen im Tierreich zu regulieren. Bisher hat die Natur das immer noch auf natürliche Art und Weise alleine geschafft. Die Natur ist uns in allem sehr weit voraus und wird es auch immer bleiben. Dagegen kann kein Mensch etwas ausrichten, nur zerstören kann er sie, unsere kostbare Natur. Und damit ist er ja auch schon fleissig zugange 😦
    Das musste ich einfach mal loswerden.

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  3. Lieber Werner, nicht den Weg, sondern die Zeit (um mich hier mal so richtig umzuschauen) ist Dir wirklich toll gelungen dieser Blog. Ebenso die ganzen Fotodokus in Bild und Wort. Klasse ! Vielleicht findest Du ja auch den Weg zu meinem neuen „Baby“ 😉 Liebe Grüße und ein schönes Wochenende !

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  4. Es freut mich ganz besonders, so viel Anerkennung von einer Frau zu bekommen, die so viel HP und Blog-Erfahrung mit sich bringt .Danke das du auch weiterhin meinen Blog besuchen möchtest .
    LG Werner.

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  5. Hallo Werner,
    das sind ja tolle Fotos. Der sich im Schlamm suhlende Platzhirsch. Wer kriegt so etwas schon zu sehen.
    Ja, deine Texte dazu sind sehr gut, richtig zutreffend, alles in allem macht es sehr viel Freude, sich dies hier anzuschauen.
    Weiterhin viel Freude bei deinem Hobby. Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende.
    Ruth

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  6. Lieben Dank für deine Einschätzung Ilona .Ich selbst war von dem was sich mir dort bot auch überrascht. Hatte derartiges Schauspiel zuvor auch noch nie beobachten können.

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  7. Bei der Brunft verliert so ein Platzhirsch 20-30 kg an Gewicht! Dass er danach Ruhe und „Wellness“ braucht ist nur zu gut zu verstehen! Aber Schlammpackungen, so wie wir Fangopackungen zum Entspannen nehmen?! Ich bin überwältigt von deinen Fotos, lieber Werner! Toll, dass du diese einmalige Szene festhalten konntest! Voller Dynamik deine Bilder!

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  8. Wow 👍🏽 das sind HammerAufnahmen Werner und ich freue mich mit dir das du es so hautnah erleben durftest. Ich bin begeistert 😍
    Wie immer klasse geschrieben…in Gedanken war ich wieder mit dabei 😉

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